Februar 2017  
     
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Das Revolutionsoberhaupt beim Treffen mit Bürgern von Täbris

28.2.2017

Der 29. Bahman erinnert an das Aufbegehren der Täbriser Bevölkerung im Jahre 1978 gegen die Gewalttaten welches das Schah-Regime 40 Tage zuvor gegen die Bevölkerung von Qom begangen hatte. Dieser Aufstand in Täbris im Jahre 1978 brachte die Islamische Revolution, die 1979 siegte, erheblich weiter. Jedes Jahr versammeln sich daher zur Würdigung dieses Tages Tausende Täbriser beim Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei. Hier einige wichtige Punkte aus der Ansprache des Revolutionsführers.

Am Vortag des 29. Bahman dieses Jahres (16. Februar) empfing das Oberhaupt der Islamischen Revolution wieder eine große Anzahl von Täbriser Bürgern. Sie waren gekommen,um ein sehr wichtiges Ereignis für die Islamische Revolution im Jahre 1978 zu würdigen und ihren Treueid aufzufrischen. Am 29. Bahman 1356 hat die Bevölkerung in Täbris anlässlich des 40. Trauertag für die revolutionären Bürger, die einige Wochen vorher, am 19. Dey 1357 in Qom vom Schah-Regime getötet worden waren, gegen das Schah-Regime protestiert. Den Protest in Täbris erwiderten die Militärkräfte des Diktators mit Gewehrkugeln. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Aber der Aufstand der Täbriser gab den Bürgern anderer Städte Auftrieb und beschleunigte den Sieg der Revolution.

Ajatollah Khamenei begrüßte die Menschenmenge in der Imam-Chomeini-Husseiniya und nannte den 29. Bahman einen besonders eindrucksvollen Tag. Er sagte die Ereignisse am 29. Bahman 1356 (1978) in Täbris beinhalteten eine große Lehre für alle Bürger des Landes. Er verwies auch auf die wichtige historische Teilnahme der Täbriser am Tabakboykott ( 1891) ebenso wie ihren Beitrag zu der Konstitutionellen Bewegung und der Bewegung zur Nationalisierung des iranischen Erdöls, zur Islamischen Revolution und bei der Heiligen Verteidigung. Er sagte: "Seit circa 120 Jahren ist die Bevölkerung von Täbris bei allen wichtigen Ereignissen und politischen und sozialen Wandlungen eine der Hauptachsen des Kampfes gewesen."

Iran ist ein Land mit vielen verschiedenen Ethnien: Farsen (Persern), Arabern, Türken,Loren, Balutschen und Kurden. Sie leben friedlich zusammen, aber die Feinde der Islamischen Revolution haben immer versucht zwischen ihnen zu spalten, um damit den Islamischen Iran zu schwächen. Dies ist ihnen bislang jedoch nicht gelungen.

Das Revolutionsoberhaupt verwies auf diese ewigen Umtriebe der Feinde, darunter Englands. Er sagte, die muslimische Bevölkerung der iranischen Provinz Aserbaidschan (Täbris ist die Provinzzentrale von Ost-Aserbaidschan) - hätte stets von sich aus die Initiative gegenüber den Spaltungsversuchen ergriffen und nie zugelassen dass der Feind der Islamischen Revolution einen Schlag versetzt. Er sagte: "Aserbeidschan hat immer geschlossen gegenüber den Gelüsten von Leuten, die auf ethnische Spaltung im Land hofften, Widerstand geleistet!" Er fügte hinzu, dass auch die anderen großen Ethnien, wie die Araber in Khuzistan, die sunnitischen Kurden sowie die Balutschen in Sistan wa Balutschestan, die Islamische Revolution immer unterstützt haben und gegenüber den böswilligen Absichten der Feinde standhaft blieben.

Ajatollah Khamenei unterstrich erneut die Einheit der iranischen Nation und sagte: "Auch wenn es bezüglich der politischen Ansichten Unterschiede gibt, so bleibt die Bevölkerung mit Leib und Seele fest und standhaft, wenn es um den Islam, um den Iran, und um Unabhängigkeit und Widerstand gegenüber dem Feind geht."

Er kritisierte, dass in einigen Zeitungen von "nationaler Versöhnung" die Rede ist, und sagte: "Wenn ihr von Versöhnung sprecht, so ist es als ob eine Verwerfung vorläge. Es gibt aber gar keine Verwerfung. Natürlich sind unsere Bürger nicht gut auf diejenigen zu sprechen, die den Aschura-Tag (an dem des Märtyrertodes von Imam Husein (a) gedacht wird) entweiht haben. Unsere Nation zürnt denen, die am Aschura-Tag l schamlos einen jungen Bassidschi auf offener Straße verprügelt haben. Mit ihnen versöhnt sie sich nicht! Ebensowenig mit denen, die von Grund auf gegen die Revolution sind und sagen: Wir sind gegen die Staatsordnung selber und die Wahlen sind nur ein Vorwand für uns. Natürlich sind es nicht viele. Im Vergleich zu dem gewaltigen Ozean der iranischen Nation sind sie nur ein Tropfen und nicht mehr. Der Ozean ist vereint und diese Einheit existiert. Sie muss existieren und von Tag zu Tag gestärkt werden."

Ajatollah verwies auf die Unruhen vor 7 Jahren, die nach einem angeblichen Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen angezettelt wurden. Die USA und England haben damals die mehrmonatigen Tumulte in Teheran voll unterstützt, aber Millionen von Menschen haben mit ihrer Demonstration vom 9. Dey des gleichen Jahres (Ende Dezember 2009) den Umtrieben ein Ende bereitet.

Ajatollah Khamenei bedankte sich für die einmalige Teilnahme der revolutionären Bevölkerung Irans an den diesjährigen Fußmärschen zum 38. Siegesjubiläum der Islamischen Revolution. Er sagte: "Diejenigen, die jedes Jahr den Fußmarsch zum 22. Bahman abgewertet und (trotz der Beteiligung von Millionen Bürgern) behauptet haben, es seien nur ein paar Tausend auf die Straßen gekommen, haben dieses Jahr von Millionen gesprochen. In der Tat! Es sind Millionen von Menschen landesweit auf die Straße gekommen... Dank sei Gott., dass er die Menschen in diese Richtung gelenkt hat.!" Er fügte hinzu: ""Die Feinde der Revolution reden das ganze Jahr über, finanziert von CIA, Mossad und den englischem Nachrichten- und Spionageapparat sowie den Öldollars von Leuten, die wie Qarun (Korach) sind, in Hunderten von Medien gegen die Revolution ... Sie wollen die verschiedenen Aktivitäten der Revolution herunterspielen, die Revolution und die Staatsordnung anprangern und schwächen. Sie strengen sich ein Jahr lang an und dann - am 22. Bahman - diesem göttlichen Segen, kommt diese massive Beteiligung der Bevölkerung und befreit die Atmosphäre von Schmutz und Verstaubung ..."

Mit Hinweis auf die Bemühungen des Feindes die Islamische Revolution als untüchtig hinzustellen, betonte Ajatollah Khamenei die Errungenschaften in den vergangenen 38 Jahren und sagte, diese Fortschritte dürften nicht übersehen werden, auch wenn es einige Probleme gibt. Er verwies auf den zehn- bis zwanzigfachen Fortschritt auf einigen Gebieten der Wissenschaft . Man solle nur mit der Zeit vor der Revolution, als das Abgott-Regime noch herrschte und die USA die Vorherrschaft hatten vergleichen. Er sagte, dass Teheran damals für die Zionisten als Erholungs- und Vergnügungsort galt. Außerdem verwies er auf die Abhängigkeit des Schahregimes von den USA , England und weiteren mächtigen Staaten und sagte: " Sie haben die iranische Nation erniedrigt, alle Kapazitäten des Landes stillgelegt oder einige dem Feind überlassen. Die Revolution aber hat viele dieser Kapazitäten aktiviert. Heute ist das Land stark. Heute gilt fast für alle Fragen der Region, dass keine Sache weiterkommt, solange Iran das nicht will und sich nicht mitbeteiligt. Die iranische Nation hat gezeigt dass sie eine standhafte Nation ist. Das alles haben unsere Feinden in ihren Analysen selber gesagt. Sie sagen, mit der iranischen Nation kann man sich nicht anlegen. Sie wehrt sich. Sie bleibt standhaft. Sie kapituliert nicht gegenüber dem Feind. Das bedeutet Stärke und Größe.Vergleichen Sie diesen würdigen Status einmal mit der Zeit der Erniedrigung, die sie diesem Volk aufgezwungen haben!"

Ajatollah Khamenei bezeichnete den 22. Bahman als eine Gelegenheit, den Willen des Volkes zu demonstrieren und sagte: "Wir streben nach Fortschritt. Wir streben nach dem Islam und der aus dem Volk hervorgehenden Islamischen Staatsordnung, welche die Probleme der Bevölkerung lösen kann. Dies ist jedes Jahr die Losung des 22. Bahman. In der Tat ist das Volk stark und entschlossen. Jeder Amtsträger, der nicht auf der Seite des Volkes bleiben und keinen Widerstand leisten möchte, den wird das Volk zweifelsohne abweisen."

Dann wandte das Revolutionsoberhaupt sich an die Adresse der Verantwortlichen in der Islamischen Staatsordnung und betonte, sie dürften angesichts der einmaligen Präsenz der Bevölkerung auf den verschiedenen Schauplätzen zur Verteidigung der Revolution - wie zum Beispiel beim Siegesmarsch am 22. Bahman nicht die Beschwerden der Bevölkerung vergessen. Er sagte: "Die Bürger beklagen sich über vieles, was im Land so passiert. Sie mögen keine Benachteiligung und wenn sie Benachteiligung beobachten dann sind sie verletzt und verärgert, ebenso wie bei der Begegnung mit Versäumnissen oder Gleichgültigkeit. Auch beklagen sie sich, wenn sie sehen, dass eine Sache nicht vorwärtskommt. Das hat aber nichts mit dem 22. Bahman, zu tun... Am 22. Bahman wird die Standhaftigkeit der Bevölkerung gegenüber dem Feind, der im Hinterhalt lauert um sich Iran einzuverleiben, deutlich. Aber das ist getrennt von den Erwartungen der Bevölkerung an die Verantwortlichen zu sehen." Ajatollah Khamenei erinnerte an die diesjährige Losung "Widerstandswirtschaft und Handeln" und sagte, die Verantwortlichen müssten nun zeigen, was sie in dieser Beziehung erreicht haben.

Er unterstrich erneut die Bedeutung der Wirtschaftsfragen und warnte vor den Anstrengungen des Feindes Wirtschaftsprobleme für das Land und Enttäuschung unter der Bevölkerung hervorzurufen.Die Verantwortlichen sollten durch Nutzung der Kapazitäten im Inland, die Wirtschaft widerstandsfähig machen, sagte er.

Dann verwies er auf die ernsthaften Drohungen der USA und sagte: Ob bei der vorherigen US-Regierung oder der jetzigen - es ist immer einer der Tricks des Feindes gewesen, ständig mit Krieg zu drohen: (indem sie sagen): Die militärische Option bleibt auf dem Tisch und Ähnliches. Und die Person, die für Europa Verantwortung trägt sagt zu unseren Verantwortlichen: Wenn der gemeinsame Aktionsplan nicht wäre, dann wäre bestimmt Krieg. Pure Lüge! Warum sprechen sie von Krieg? Um unsere Aufmerksamkeit auf den militärischen Krieg zu lenken. (Aber) der reale Krieg (den sie führen) ist kein militärischer. Der tatsächliche Krieg ist der Wirtschaftskrieg und sind die Sanktionen. Er besteht darin Arbeit, Unternehmung und Technologie wegzunehmen.... Der wahre Krieg ist der kulturelle Krieg: Alle diese verschiedenen Fernsehsender und Internetnetze sind damit beschäftigt, Geist und Herz unserer jungen Menschen von der Religion und den heiligen Dingen und der Sittsamkeit usw. abzubringen. Sie strengen sich ernsthaft an. Geben viel Geld dafür aus. Das ist der tatsächliche Krieg!"

Abschließend würdigte Ajatollah Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran die mutigen jungen Menschen im Iran und betonte: " Wir sollen noch größere Schritte unternehmen und weiterkommen damit wir das erreichen, was die Islamische Staatsordnung verheißt, nämlich eine gerechte, fortschrittliche Islamische Gesellschaft, die stark und würdig ist. Inschallah und dies werden wir mit Sicherheit erreichen. So Gott will und mit Seiner Erlaubnis."

Ansprache Ajatollah Khameneis vor dem Kongress zur Unterstützung der Intifada Palästinas

22.2.2017

Am 21. und 22. Februar 2017 tagte in Teheran der 6. Internationale Kongress zur Unterstützung der Intifada Palästinas . Delegationen aus 80 Ländern der Welt nahmen daran teil,um über die gemeinsame Verteidigung des palästinensischen Volkes und der Front des Widerstandes zu beraten. Wegen der Bedeutung der Palästinafrage hielt Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei bei der Eröffnungsfeier persönlich eine Ansprache, von der wir eine Zusammenfassung bringe

Der 6. Internationaler Kongress zur Verteidigung der Intifada Palästinas am 21. und 22. Februar in Teheran stand unter dem Motto: Alle zusammen zur Verteidigung Palästinas!

Eröffnung des 6. Internationalen Kongresses zur Unterstützung der Intifada Palästinas:

Die teilnehmenden Delegationen aus 80 Ländern bestanden aus Parlamentsvorsitzenden und ihren Stellvertretern sowie Leitern von Komissionen ebenso wie wichtigen Vertretern des Widerstandes. Die Islamische Republik Iran hat immer hervorgehoben, dass das palästinensische Volk auf demokratischen Wege selber über sein Schicksal bestimmen muss. Aber dies wird von westlichen Staaten nicht beachtet, obwohl sie sich doch alle als demokratisch bezeichnen. Während das Unrecht des illegalen zionistischen Regimes gegen die wehrlose palästinensische Bevölkerung in der Heimat deren Väter ständig neue Ausmaße annimmt, wird das verbrecherische Regime von den USA und westlichen Mächten unterstützt. Die maßlosen Zionisten weichen jeglicher demokratischen Lösung der Palästinafrage aus, so dass der Widerstand gegen das Unrecht als einzige Lösung verbleibt. Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei nahm wegen der Bedeutung der Palästinafrage persönlich an der Eröffnungszeremonie zum 6. Internationalen Kongress zur Unterstützung der Intifada Palästinas teil.

Ansprache Ajatollah Khameneis auf dem 6. Internationalen Kongress zur Unterstützung der Intifada von Palästina

Zu Beginn seiner Ansprache bat Ajatollah Khamenei die Kongressteilnehmer anlässlich des Todestages von Malcom X, dem ermordeten amerikanischen Muslimführer die Suren Hamd und Tauhid für seine Seele zu sprechen. Am 21. Februar 1965 wurde Malcom X während einer Ansprache in Manhattan bei einem Terroranschlag zum Märtyrer. Aus unmittelbarer Nähe gaben drei Attentäter mindestens 15 Schüsse auf ihn ab.

​Daraufhin zitierte er zwei Verse aus dem Koran und sagte: Gott spricht im Koran: "Und werdet nicht schwach noch seid traurig, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, wenn ihr gläubig seid."(Sure 3, Ale Imran, Vers 139)und Er spricht auch: "So werdet nicht schwach und ruft (nicht) zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen." (Sure 47 (Mohammad), Vers 35)

Dann fuhr er fort: "Die traurige Geschichte von Palästina und der unerträgliche Kummer über die Unterdrückung dieses geduldigen und standhaften Volkes, quält die Herzen aller freiheits-und gerechtigkeitssuchenden Menschen und lastet schwer auf ihnen. Die Geschichte Palästinas und der verbrecherischen Besatzung und Vertreibung Millionen von Menschen und demgegenüber der tapfere Widerstand dieses heroischen Volkes ist sehr bewegt. Wie eine aufmerksame Untersuchung der Geschichte zeigt, hat es zu keiner Zeit den Fall gegeben, dass ein Volk mit einem solchen Leid und diesen Unterdrückungsmaßnahmen konfrontiert war und im Rahmen einer überregionalen Verschwörung ein Land vollständig besetzt und ein Volk aus seiner Heimat vertrieben wurde und anstelle dessen eine andere Gruppe von Menschen aus aller Welt herbeiströmte, die wahre Identität ignoriert wird und an ihrer Stelle eine gefälschte tritt. Dies ist eine der schmutzigen Seiten der Geschichte, die wie ihre andere schmutzigen Seiten, mit Erlaubnis und mit dem Beistand Gottes, des Höchsterhabenen, beendet werden wird. Denn Gott hat im Koran verheißen:

...` das Falsche ist ja dazu bestimmt, dahinzugehen.` (Sure 17 (Isra),Vers 81). und Er spricht auch:

`... Meine rechtschaffenen Diener werden das Land erben (und die Regierung übernehmen)` (Sure 21 (Anbiya, Vers 105)"

Ajatollah Khamenei verwies darauf, dass dieser Kongress zu einer Zeit stattfindet, wo die härtesten Bedingungen auf internationaler und regionaler Ebene herrschen. Er fuhr fort, diese Region, welche immer das palästinensische Volk bei seinem Kampf gegen die internationale Verschwörung unterstützt habe, sei von zahlreichen Unruhen und Krisen heimgesucht worden. Diese Krisen hätten ein Verblassen der Verteidigung des palästinensischen Ideals zur Folge gehabt. Er betonte, diejenigen, die das zionistische Regime in der Region ins Leben gerufen haben, seien durch Aufzwingen von langfristigen Konflikten, bestrebt, die Region an ihrer Stabilisierung und am Fortschritt zu hindern. Sie würden außerdem die jetzigen Unruhen unterstützen, damit die Macht der muslimischen Länder nachlässt und sie das palästinensische Ideal vergessen.

Er betonte, der Feind wolle erreichen, dass die Palästinafrage ihre Vorrangigkeit verliert und erklärte: "Trotz aller großen und kleinen Meinungsverschiedenheiten muss die Palästinafrage für die Islamische Welt und die Freiheitsliebenden auf der Welt an erster Stelle stehen und die Achse sein, um die sie sich alle vereinen."

"Die brutale Niederschlagung des palästinensischen Volkes, die massiven Festnahmen, Mord und Plünderung, die gewaltsame Inbesitznahme von Grund und Boden dieses Volkes und der Bau von Siedlungen auf diesen Gebieten, die Bestrebungen das Aussehen und die Identität der Heiligen Stadt El-Quds und der Al-Aqsa-Moschee zu verändern sowie die Aberkennung der elementaren Bürgerrechte und viele weitere Formen des Unrechts werden fortgesetzt, was allseitig von den Vereinigten Staaten Amerikas und einigen anderen westlichen Regierungen unterstützt wird,aber bedauerlicherweise keiner angemessenen Reaktion der Islamischen Welt begegnet. "

Mit Hinweis auf die Anzeichen für den Untergang des zionistischen Regimes und der Schwächung seiner Hauptunterstützer, insbesondere der USA, unterstrich das Revolutionsoberhaupt , dass das Klima in der Völkergemeinschaft zusehends in Richtung einer Konfrontation mit den kaltblütigen, illegalen und unmenschlichen Maßnahmen des zionistischen Besatzerregimes tendiert .

Ajatollah Khamenei nannte die gewaltige Aufgabe, dieses heilige Gebiet und die Al-Aqsa-Moschee zu verteidigen, eine große Ehre für das palästinensische Volk,welche der Allmächtige ihnen übertragen hat. Er fügte hinzu, die dritte Intifada würde noch mehr unterdrückt als die vorhergehenden beiden. Sie sei jedoch stark und hoffnungsfroh im Gange. Er sagt: "Mit Gottes Gnade werdet ihr sehen, dass diese Intifada, eine sehr wichtige Phase in der Geschichte darstellen und dem usurpatorischen Regime einen weitere Niederlage auferlegen wird. " Ajatollah Khamenei bezeichnete den Gedanken einer kompromisslerischen Einigung mit Israel unter dem Vorwand die Mindestrechte der Palästina wahren zu wollen, als Irrtum und erklärte: "Die illegale Existenz des zionistischen Regimes ist von der allmählichen Vernichtung der Identität und der Existenz Palästinas abhängig und, daher," so fuhr er fort "ist die Behütung der palästinensischen Identität und die Bewachung aller Wahrzeichen dieser berechtigten und natürlichen Identität, eine Pflicht, ein Erfordernis und ein Heiliger Dschihad."

Ajatollah Khamenei verwies auf das Scheitern des so genannten Friedensprozesses mit dem zionistischen Regime und sagte, die palästinensische Bevölkerung habe in den letzten 3 Jahrzehnten, zwei verschiedene Modelle kennengelernt: das Modell des so genannten Friedensprozesses und ihm gegenüber das heroische und kontinuierliche Modell der Heiligen Intifada als eine große Errungenschaft dieses Volkes. Ajatollah Khamanei führte die Angriffe von einigen auf die Front des Widerstandes und die Intifada auf die Errungenschaften des Widerstandes zurück und sagte weiter mit Anspielung auf die Versuche einiger angeblicher Freunde, die Intifada auf Abwege zu führen: "Sie sagen, dass der Widerstand im Laufe von mehreren Jahrzehnten seit seiner Existenz noch nicht die Befreiung Palästinas erreichen konnte. Deshalb müsse dieser Weg überdacht werden. Die Antwort darauf muss lauten: Es trifft zwar zu dass der Widerstand noch nicht sein endgültiges Ziel, nämlich die Befreiung ganz Palästinas erreicht hat, aber er konnte die Palästinafrage am Leben erhalten. Man muss sich einmal überlegen, wie die Lage ohne den Widerstand aussehen würde. Die wichtigste Errungenschaft des Widerstandes besteht darin, dass er ein großes Hindernis gegenüber den zionistischen Projekten bildet. Der Erfolg des Widerstandes besteht darin, dass er dem Feind einen Zermürbungskrieg aufgezwungen hat. Das heißt er konnte dem eigentlichen Plan des zionistischen Regimes, nämlich über die gesamte Region zu herrschen, zum Scheitern bringen.

Ajatollah Khamenei sagte weiter zur Erläuterung der Errungenschaften des Widerstandes und seiner Bedeutung für die Bekämpfung der Maßlosigkeit des zionistischen Regimes: "Wenn der Widerstand dem zionistischen Regime keine Niederlagen bereitet hätte, wären wir heute Zeuge davon, dass dieses Regime die anderen Gebiete in der Region an sich gerissen hätte - von Ägypten bis nach Jordanien und Irak und den Persischen Golf usw. Das ist in der Tat eine sehr bedeutende Errungenschaft. Aber es ist nicht die einzige. Die Befreiung von Südlibanon und von Gaza gilt als Verwirklichung von zwei wichtigen schrittweisen Zielen für den Befreiungsprozess Palästinas,welche den Prozess der geografischen Ausdehnung des zionistischen Regimes umkehren konnte. "

Seit den 80iger Jahren war das zionistische Regime nicht mehr im Stande neue Gebiete an sich zu reißen, sondern es war sogar zu einem kleinlauten Rückzug aus dem Südlibanon und dem Gazastreifen gezwungen Danach konnte es trotz mehrerer Angriffe wie den 33-tägigen auf Libanon und den 22-tägigen, 8-tägigen und 51-tägigen Angriff auf Gaza trotz seiner schweren Verbrechen, keines seiner Ziele erreichen und war der eigentliche Verlierer.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran bezeichnete es als notwendig die Gefahren der Präsenz des zionistischen Regimes im Auge zu behalten. Er betonte, dem Widerstand sollten alle notwendigen Mittel für die Fortsetzung seiner Aktivitäten zur Verfügung stehen. Diesbezüglich träfe alle Völker und Regierungen in der Region und alle freiheitsliebenden Menschen auf der Welt die Pflicht, die elementaren Bedürfnisse dieses standhaften Volkes in Gaza und im Westjordanland zu decken. Ajatollah Khamenei sagte an die Adresse der palästinensischen Widerstandsgruppen: "Der Widerstand und Palästina ist viel zu wertvoll , als dass er von den Meinungsverschiedenheiten zwischen muslimischen und arabischen Ländern oder den internen, oder ethnischen und konfessionellen Konflikten überschattet werden könnte."

Ajatollah Khamenei betonte: "Die Unterstützung für den Widerstand ist eine Aufgabe, die uns alle betrifft und niemand hat das Recht für seine Hilfe von ihnen eine besondere Gegenleistung zu erwarten. " Er sagte weiter: "Die einzige Vorbedingung dieser Hilfen lautet, dass sie für die grundlegende Stärkung des palästinensischen Volkes und für den Aufbau des Widerstandes verwendet werden. " Ajatollah Khamenei unterstrich außerdem: Die Intensität unserer Beziehung zu den Islamischen Widerstandsgruppen steht in Beziehung mit ihrer Treue zu dem Grundsatz des Widerstandes."

​Ajatollah Khamenei unterstrich hinsichtlich der nationalen Einheit zwischen den Palästinensergruppen: "Das Management der Unterschiede von Ansichten und Tendenzen ist eine Kunst, welche alle wichtigen Gruppen einsetzen müssen. Sie müssen ihre verschiedenen Kampfkonzepte so planen, dass der Feind als einziger unter Druck gerät und der Kampf verstärkt wird."

Ajatollah Khamenei betonte, wenn - Gott verhüte - eine Gruppe oder eine Strömung auf eine Verschwörung der Feinde hereinfällt und das Banner des Widerstandes hinlegt, wird eine andere Gruppe aus der Mitte des palästinensischen Volkes kommen und dieses Banner hochhalten. Ajatollah Khamenei sagte zum Schluss, der Kongress für die Unterstützung Pälästinas sei in sich schon ein gutes Beispiel für die Vereinigung um die Achse der Gemeinsamkeiten und die Eindämmung der Meinungsverschiedenheiten. Er äußerte abschließend die Hoffnung, dass die Beseitigung jeglicher Uneinigkeiten zur optimalen Stärkung der Umma des Propheten Mohammad (Gottes Segen sei auf ihm) führen wird.

 

Revolutionsführer: Brutale Besatzung Palästinas ist eine der schmutzigen Seiten der Geschichte

21.2.2017

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans hat die brutale Besatzung Palästinas als eine schmutzige Seite der Geschichte bezeichnet und gesagt, dass diese, so wie alle anderen schmutzigen Seiten, mit der Erlaubnis Gottes, des Allmächtigen, und Seiner Hilfe geschlossen werde.

Seine Exzellenz Ayatollah Khamenei hat am Dienstagvormittag in Teheran bei der Eröffnung der 6. Internationalen Konferenz zur Unterstützung der Intifada des palästinensischen Volkes hervorgehoben, dass die brutale Unterdrückung des palästinensischen Volkes, die Massenverhaftungen, Mord und Raub, die Besetzung palästinensischen Bodens und der Bau von Siedlungen auf diesem Land, die Anstrengungen um eine Änderung des Antlitzes und der Identität von Beitolmoqaddas (Jerusalem), der al-Aqsa Moschee und anderer islamischer und christlicher Heiligtümer dort, mit der allseitigen Unterstützung des zionistischen Regimes durch die USA und andere westliche Regierungen, zu einer Zeit fortgesetzt werden, in der von der Weltbevölkerung bedauerlicherweise keine würdigen Reaktionen kommen.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt sagte: "Das palästinensische Volk ist stolz darauf, dass der Allmächtige Gott ihm seine Gnade erwiesen und ihm die große Aufgabe der Verteidigung dieses heiligen Landes und der al-Aqsa Moschee auferlegt hat."

Er fügte hinzu, das die historischen Nachforschungen ergeben haben, dass zu keiner Zeit ein Volk wie das palästinensische, mit derartigem Leid und Schmerz und Grausamkeiten konfrontiert wurde, in der bei einer überregionalen Verschwörung, ein Land vollkommen besetzt, und die Bevölkerung aus ihren Häusern vertrieben wird und an ihrer Stelle andere Gruppen aus verschiedenen Orten der Welt angesiedelt werden; die wahren Existenzen ignoriert und an ihre Stelle falsche gebracht werden.

"Die leidvolle Geschichte der Palästinenser und die überwältigend traurige Unschuld dieses geduldigen, toleranten und widerstandsfähigen Volkes, tut jedem freiheitsliebenden, sowie wahrheits- und gerechtigkeitssuchenden Menschen von tiefstem Herzen weh."

Ayatollah Khamenei betonte, dass diese Konferenz unter den schwierigsten internationalen und regionalen Bedingungen stattfinde und sagte, dass "unsere Region", die immer das palästinensische Volk gegenüber der globalen Verschwörung unterstützt habe, in dieser Zeit von zahlreichen Unruhen und Krisen geplagt ist.

"Die aktuellen Krisen in zahlreichen islamischen Ländern der Region haben verursacht, dass die Unterstützung der Palästinenserfrage und des heiligen Ideals eines freien al-Quds (Jerusalem) verblasst sind", fügte er hinzu.

Der geehrte Revolutionsführer sagte außerdem, dass trotz aller Differenzen zwischen den islamischen Ländern, die zum Teil natürlich, zum Teil durch die Feinde verursacht, und zum Teil durch Nachlässigkeit entstanden sind, das Thema Palästina der Dreh- und Angelpunkt der Einheit der islamischen Welt sein müsse.

Seine Exzellenz Ayatollah Khameneni bezeichnete als eine der Errungenschaften dieser wertvollen Konferenz die Verkündung der Palästinafrage als Priorität der islamischen Welt und aller Freiheitskämpfer auf der ganzen Welt, sowie die Verkündung der Realisierung der hohen Ziele des palästinensischen Volkes und die Schaffung einer Atmosphäre der Solidarität für den gerechten Kampf und die Unterstützung seines gerechten Kampfes.

 

Revolutionsführer: Androhung eines Krieges ist wiederholter Trick der Amerikaner

15.2.2017

Tabriz (ParsToday) - Des geehrte Revolutionsoberhaupt hat hervorgehoben, dass die Amerikaner durch ihren wiederholten Trick der Androhung eines Krieges, die Verantwortungsträger der IR Iran von dem wahren Krieg, nämlich dem Wirtschaftskrieg gegen Iran, ablenken wollen.

Ayatollah Khamenei hat am heutigen Mittwoch vor Tausenden Bürgern in der nordwestiranischen Provinz Aserbaidschan gesagt, dass die große, konsequente und lebendige Beteiligung der iranischen Bürger an den Fußmärschen und Kundgebungen des 22. Bahman (Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution) eine "Quelle der Würde und Ehre für die Revolution, die Staatsordnung und das Land" sei. Er brachte den iranischen Bürgern seine Dankbarkeit zum Ausdruck und sagte, dass in diesem Jahr nicht nur die iranischen Medien über diese große Beteiligung berichtet hätten, sondern auch die Feinde der Revolution - im Gegensatz zu den Jahren vorher - über eine "Millionen-Beteiligung" der Iraner berichteten.

Er analysierte die wahren Gründe der früheren und jetzigen US-Regierung bezüglich der wiederholten Androhung eines Krieges gegen Iran und fügte hinzu: "Heute wie früher sprechen sie von der Option des Krieges, die sie auf dem Tisch hätten, und auch die EU-Verantwortlichen haben zu uns gesagt 'Wenn das Atomabkommen nicht wäre, gäbe es sicherlich Krieg', aber das ist eine plumpe Lüge, denn sie wollen uns von dem wahren Krieg, nämlich dem Wirtschaftskrieg ablenken und wollen, dass wir uns nicht weiter auf den wirtschaftlichen Fortschritt konzentrieren und für den Kulturkrieg des Westens mit dem iranischen Volk offen bleiben."

Das geehrte Revolutionsoberhaupt verglich die Anstrengungen der Feinde, die Islamische Staatsordnung als ineffizient darzustellen, mit dem Zerstoßen von Wasser in einem Mörser und fügte hinzu: "Sie versuchen unsere wichtigen Fortschritte in den letzten 38 Jahren zu ignorieren um die Bürger zu enttäuschen." Er bezeichnete die Errungenschaften Irans in den letzten 4 Jahrzehnten in manchen Bereichen der Infrastruktur als überaus erstaunlich und fuhr fort: "Einige dieser Fortschritte sind in der Regel nicht in einhundert Jahren zu ermöglichen."

Ayatollah Khamenei verglich die heutige Ehre und das Ansehen des iranischen Volkes mit der erniedrigenden Zeit des Schahregimes und ergänzte, dass heute alle den Willen und die Würde des iranischen Volkes und die bestimmende Rolle Irans kennen, und wüßten, dass es ohne die Präsenz Irans bei den Problemen in der Region nicht weitergehe.

Der Revolutionsführer bezeichnete die ethnische Vielfalt in Iran durch Perser, Loren, Kurden, Araber und Belutschen als eine wertvolle Gelegenheit für das Land und betonte, dass die Feinde immer ein Auge auf die ethnische Spaltung des Landes hätten, um jede Gelegenheit eines Verschuldens für sich zu nutzen. Dabei gebe es aber keine Fehler in Iran und die Bürger seien einig und solidarisch.

 

Schwedens Premierminister trifft Imam Chamenei

11.2.2017

Teheran(IRIB/ParsToday)- Der schwedische Premierminister, Kjell Stefan Löfven, der sich seit Freitagabend an der Spitze einer Delegation im Iran auhält, ist heute Nachmittag vom geehrten Oberhaupt der Islamischen Revolution zu einem Meinungsaustausch empfangen worden.

Bei diesem Treffen betonte der geehrte Ayatollah Khamenei: Die USA und viele europäische Mächte tragen für die bitteren Ereignisse in Syrien und im Irak eine Mitverantwortung und das ist auch mit ein Grund dafür, weshalb die Menschen in dieser Region mit Recht gegenüber diesen Mächten pessimistisch sind.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt unterstrich, dass der Lösungsweg für die gegenwärtigen Probleme aus der Region kommen muss. Er wies als Beispiel auf die Verbesserung der Sicherheitslage im Irak hin und fügte hinzu: Auch der Syrienkonflikt kann so beigelegt werden, dabei ist es aber erforderlich, dass dem Terrorismus die Unterstützung entzogen wird.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution wies dann auf die Präsenz einiger westlicher Botschafter in der Reihe der syrischen Opposition sowie reichliche Waffenlieferungen an sie zu Beginn der Unruhen hin und sagte: Für die Lösung der Probleme ist es notwendig, Wurzel der Probleme zu kennen und dann dafür Lösungen zu zu suchen.

Der geehrte Ayatollah Khamenei wies dann auf den Besuch von Vertretern verschiedener Staaten in Teheran im Laufe der letzten eineinhalb Jahre im Iran sowie Vereinbarungen, die getroffen worden sind, hin und beklagte aber, dass sie kaum verwirklicht worden sind.

Dann sagte das geehrte Revolutionsoberhaupt an die Adresse des schwedischen Premierministers: Soweit man Sie kennt, sind Sie ein Menschen der Aktion und Tat und deshalb erwartet man, dass Sie so handeln, dass die Vereinbarungen nicht auf Papier bleiben.

Er wies dann auf das Votum Irans für die schwedische Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat hin und fügte hinzu: Der Weltsicherheitsrat birgt wichtige Kapazitäten in sich, " der aber bedauerlicherweise Gefangener der Großmächte ist“. Dennoch sei es möglich, dass durch eine konstruktive Rolle verhindert wird, dass in diesem Gremium Doppelstandards durchgesetzt werden.

Der geehrte Ayatollah Khamenei äußerte sich abschließend zu den Feierlichkeiten anlässlich des 38.Jahrestag des Siegs der Islamischen Revolution, nannte die rege Präsenz der iranischen Bevölkerung bei diesen landesweiten Fußmärschen beispielhaft und sagte: Im Iran ist der Jahrestag des Siegs der Islamischen Revolution ein wahres Fest, das von der iranischen Bevölkerung veranstaltet wird, während in anderen Ländern der Jahrestag die Revolutionen mit Militärparade und unter der Präsenz der Elite und Politiker dieser Länder geehrt wird.

 

Der neue US-Präsident enthüllt das Wesen der USA: Rede Imam Chameneis vor Offizieren der Luftwaffe

8.2.2017

Am 8. Februar 2016 hielt Imam Chamenei in der Husseiniyya von Imam Chomeini in Teheran eine Rede vor Offizieren der Luftwaffe anlässlich des historischen Treueschwurs der Luftwaffe an Imam Chomeini am 8. Februar 1979. Siehe: vollständige Rede

Ayatollah Khamenei: Das iranische Volk wird am 22. Bahman auf die Drohungen der USA antworten

7.2.2017

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Revolutionsoberhaupt sagte, dass das iranische Volk am 22. Bahman (10.Februar), dem Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution, die Antwort auf die Drohungen der USA geben werde.

Ayatollah Khamenei fügte am Dienstag bei einem Zusammentreffen mit Kommandeuren und Angehörigen der Luftwaffe und des Luftabwehr-Stützpunktes der Armee der Islamischen Republik Iran hinzu, dass der neue US-Präsident mit seinen Äußerungen und seinem Vorgehen, genau das, was Iran in den vergangenen 38 Jahren über die Korruption der US-Regierung gesagt habe, klar und deutlich in der Öffentlichkeit präsentiere.

Der geehrte Revolutionsführer sagte hinsichtlich der Äußerungen des US-Präsidenten darüber, dass sich Iran bei der vorherigen Regierung der USA bedanken müsse: "Die vorherige US-Regierung hat schwere Sanktionen gegen Iran verhängt, mit der Absicht die islamische Staatsordnung zu lähmen, aber sie hat ihr Ziel nicht erreicht, genau so, wie auch kein anderer Feind es schaffen wird, diesem großen Volk zu schaden."

Beim heutigen Zusammentreffen mit den Kommandeuren und Angehörigen der iranischen Luftwaffe und des Luftwaffenstützpunktes der Armee der Islamischen Republik Iran, anlässlich des historischen Treueides der Angehörigen der iranischen Luftwaffe gegenüber Imam Khomeini am 19. Bahman 1357 (8.Februar 1979), bezeichnete Ayatollah Khamenei diesen Treueeid als ein entscheidendes Ereignis und fügte hinzu, die iranische Luftwaffe des Pahlavi-Regimes habe dem politischen System der USA sehr nahe gestanden und nie erwartet, dass es von diesem den schwersten Schlag bekomme.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt betonte: "Vertrauen in die Feinde und diejengen, die gegen die islamische Staatsordnung sind, ist ein großer Fehler."

Imaminfo, e-Mail: imaminfo@islam-pure.de 
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