Mai 2022  
     
Home Suche Kontakt  

Revolutionsoberhaupt: Arbeiter an vorderster Front im Kampf gegen Anti-Iran-Verschwörungen

May 09, 2022 13:52 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat die iranischen Arbeiter für ihre Opfergabe im Kampf des Landes gegen Verschwörungen gelobt, die darauf abzielen, die Produktionskapazitäten und das Wirtschaftswachstum der Islamischen Republik zu stören.

Das Revolutionsoberhaupt äußerte sich am Montag bei einem Treffen mit einer Gruppe von Arbeitern aus dem ganzen Land in Teheran.

„Die Arbeiter standen an vorderster Front im Kampf gegen die Pläne der Feinde, die Produktion des Landes zu stören, und vereitelten die Verschwörungen. Die Arbeiter spielten in dieser Hinsicht die entscheidende Rolle“, sagte Ayatollah Khamenei.

Er unterstrich, dass die iranischen Arbeiter beeindruckende Leistungen in militärischen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen erbracht haben und dass mindestens 14.000 Arbeiter während des irakischen Krieges gegen Iran in den 1980er Jahren ihr Leben geopfert haben.

„Eine der Hauptpolitiken arroganter Mächte seit dem Sieg der Islamischen Revolution [1979] war es, die Produktion des Landes zum Erliegen zu bringen“, so Ayatollah Khamenei weiter.

Anfang dieses Jahres erklärte Ayatollah Khamenei, dass die Feinde einen Krieg gegen die iranische Wirtschaft führen, um sie zum Sturz zu bringen und das Volk gegen den Staat auszuspielen.

„Das Ziel der Feinde in diesem Krieg war der Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft; das war ihre Absicht. Natürlich war der Zusammenbruch der Wirtschaft nur ein Vorspiel, um das Volk durch die Zerstörung der iranischen Wirtschaft gegen die Islamische Republik aufzuhetzen und auf diese Weise ihre böswilligen politischen Absichten zu verwirklichen“, sagte das Oberhaupt am 30. Januar in einer Ansprache an eine Gruppe iranischer Produzenten und Unternehmer in Teheran.

Ayatollah Khamenei bejubelte iranische Produzenten, Unternehmer und Arbeiter als „Offiziere“ im Kampf gegen den Wirtschaftskrieg der Feinde.

„Die Produktions- und Wirtschaftshochburg des Landes lebt; Gott sei Dank steht es. Die Armee, die sich dem Feind entgegenstellte – die Offiziere dieser heiligen Verteidigung – waren die Unternehmer und fähigen Wirtschaftsmanager. Seine Krieger waren die Arbeiter. Die Arbeiter waren die aufrichtigen und ernsthaften Krieger dieser Schlacht. Sie und alle Wirtschaftsakteure teilen diese Ehre, die Wirtschaft des Landes aufrecht zu erhalten“, sagte er.

Ayatollah Khamenei bekräftigte seinen oft wiederholten Spruch, dass Amtsträger die Wirtschaft des Landes nicht an die Ergebnisse der derzeit in Wien laufenden Verhandlungen zur Aufhebung der US-Sanktionen gegen Iran binden sollten.

Er beschrieb die Produktion auch als einen Kampf auf dem Weg Gottes, der im Islam als Prinzip des Dschihad bekannt ist.

„Der Widerstand der Produzenten gegen den Angriff auf die Wirtschaft und die Bemühungen des Feindes, den Verkauf von Öl und Gas zu verhindern und die Devisenressourcen zu kürzen, und gegen seine Pläne, den iranischen Außenhandel zu blockieren, ist in Wirklichkeit Dschihad und einer der größten Akte der Gottesanbetung.“

Die Pläne des Feindes, im Rahmen seines Wirtschaftskriegs gegen das Land „die Produktionshochburg“ Irans zu erobern, seien gescheitert, fügte Ayatollah Khamenei hinzu.

 

Westasien: Neue Bedingungen - neue Strategien

May 10, 2022 12:29 Europe/Berlin

Das geehrte Revolutionsoberhaupt, und Sayyid Hasan Nasrullah, Generalsekretär der libanesischen Hizbollah haben am Al-Quds-Tag über das Klima und die Situation in Palästina, die Lage des Widerstandes allgemein und die neue Kampfstrategie gegenüber dem zionistischen Besatzerregime gesprochen.

Ayatollah Khamenei und Sayyid Hasan Nasrullah beschrieben die Lage aus drei Blickwinkeln, nämlich die Situation der Palästinenser, die des zionistischen Besatzerregimes und das Klima in der geographischen Umgebung.

Zu Punkt 1: die Situation der Palästinenser:

Die Palästinenser haben gescheiterte Strategien wie Verhandlungen und Kompromisse hinter sich gelassen und sich für den Widerstand als die wichtigste Kampfmethode gegen das zionistische Regime entschieden. Daher hat das Revolutionsoberhaupt, mit Hinweis auf die opferbereiten Operationen, die Tapferkeit und den Mut des palästinensischen Volkes mit folgenden Worten gelobt:

„Ganz Palästina hat sich in den Schauplatz des Widerstandes verwandelt und die palästinensische Bevölkerung ist sich über die Fortsetzung des Dschihads – der Anstrengungen auf dem Wege Gottes - einig geworden. Diese wichtigen Erscheinungen bedeuten, dass die Palästinenser vollständig bereit sind, das Besatzerregime zu bekämpfen und den Mudschahiddin-Organisationen freie Hand lassen, damit sie jederzeit aktiv werden, wenn sie es für nötig halten.“

Sayyid Hasan Nasrullah hat ebenso von Operationen gesprochen, die sich nicht voraussehen lassen, von keiner besonderen Operationszentrale ausgehen und eine große Sicherheitsgefahr für die Zionisten darstellen.

Zu Punkt 2: die Situation des zionistisches Regimes

Das Revolutionsoberhaupt hat diesbezüglich auf die internen Probleme des zionistischen Regimes hingewiesen. Er sprach davon, dass dieses Regime politisch und militärisch tief in Problemen steckt und ihm der Atem ausgeht. Er führte vor Augen, dass der Widerstand Palästinas das zionistische Regime in Gefahr gebracht hat. Unter anderem verwies er auf das Schicksal von Benjamin Netanyahu und sagte: „Der ehemaliger Henker und Verbrecher, der dieses Regime anführte, ist im Gefolge des Heldenepos Saif-ul-Quds im Mülleimer gelandet.“

Sayyid Hasan Nasrallah hob bei der Beschreibung der jetzigen Lage des zionistischen Regime zwei wichtige Tatsachen hervor: Zum einen haben die Einzeloperationen der Palästinenser gezeigt, dass die Sicherheitsgrundlagen des zionistischen Regimes schwach sind und zum anderen hat das Vertrauen der Israelis in ihre Armee und in ihr Regierungskabinett im Gefolge der Einzeloperationen abgenommen.

Zu Punkt 3: Das Klima im geografischen Umfeld

Das Klima in der geografischen Umgebung wird von den versöhnlerischen Abkommen, welche die arabischen Staaten verfolgen, überschattet. Die Versöhnungsakte mit dem zionistischen Besatzerregime haben zwar bereits im Jahre 1978 mit dem Camp David Vertrag begonnen, wurden jedoch erst in den letzten Jahren wieder beschleunigt. Die Vereinten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko, und Sudan haben offen die Beziehungen zu dem Besatzerregime normalisiert. Sie schlossen sich hierbei Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien an, die ohne offizielle diplomatische Beziehungen zu pflegen, ihre Beziehungen zu dem zionistischen Regime ausgebaut haben. Jedoch hat die Ausdehnung des Widerstandes auf das gesamte Palästina zur Folge gehabt, dass die Projekte zur Versöhnung nicht über die bilateralen Beziehungen dieser arabischen Staaten zum zionistischen Regime hinausgehen. Ayatollah nannte die Normalisierung der Beziehungen ärmlich und sagte:

„Kein Projekt für Palästina lässt sich in Abwesenheit und im Widerspruch zu der Meinung seiner Besitzer, nämlich die Palästinenser, verwirklichen, und das bedeutet, dass alle vorherigen Abkommen wie das von Oslo, oder der arabische Zweistaaten-Plan, der Jahrhundert-Deal oder die jüngsten ärmlichen Normalisierungen ungültig geworden sind.“

Hasan Nasrollah sagte im Zusammenhang mit den Normalisierungen:

„Ich bin darüber informiert, dass der Iran den versöhnlerischen Staaten die Botschaft gesandt hat, dass jeglicher Angriff auf Iran seitens dieser Länder einer Antwort begegnen wird, die sich gegen sie richtet, und diese Botschaft ist auch Israel zu Ohren gekommen.“

Diese Stellungnahme des Generalsekretärs der libanesischen Hizbullah beinhaltet, dass aus der Sicht Irans jegliche Abkommen über die Normalisierung der Beziehungen zum Besatzerregime nicht nur nicht die Sicherheit dieses zionistischen Regimes steigern werden, sondern irgendein falsches Vorgehen seitens der Ländern, die die Beziehungen normalisieren, entschieden von Iran beantwortet werden wird.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution und ebenso der Generalsekretär der libanesischen Hizbullah haben in ihrer Ansprache am Al-Quds-Tag nicht nur die neuen Bedingungen, die in dem Konflikt zwischen Palästina und dem zionistischen Regime vorliegen, beschrieben, sondern auch neue Strategien für die Fortsetzung des Kampfes zur Sprache gebracht.

Nach Ansicht des Revolutionsoberhauptes hat die aktuelle Lage in diesem Konflikt eine neue Machtgleichung entstehen lassen, welche die Strategien des Widerstandes definiert.

Die erste Strategie lautet:

Fortsetzung der Einzeloperationen der Palästinenser gegen das zionistische Regime insbesondere in den besetzten Gebieten.

Das Revolutionsoberhaupt sagte, dass diese Operationen wegen der Folgen für das zionistische Besatzerregime ein Verteidigungsschild für Palästina bilden und eine neue Zukunft in Aussicht stellen. Er sagte, heute sei der unbrechbare Wille in Palästina und in allen Gebieten Westasiens anstelle der angeblich unbesiegbaren Armee der Zionisten getreten.

Damit spielt der Revolutionsführer darauf an, dass das zionistische Regime – nach seinen Siegen über die Araber im Laufe von vier Kriegen vor der islamischen Revolution im Iran - sich brüstete, seine Armee sei unschlagbar, während es nun laufend Niederlagen seitens der Widerstandsgruppen einstecken muss.

Der strategische Aspekt ist darin zu sehen, dass aus der Sicht des Revolutionsführers die Operationen von einzelnen Personen die verbrecherische Armee des zionistischen Regimes zwingt, ihre Angriffsposition in eine Verteidigungsposition umzuwandeln. Mit anderen Worten: Das zionistische Regime ist wegen der Zunahme der Militärmacht und ebenso der Unterstützung der Bevölkerung für den Widerstand in Furcht versetzt und in die Verteidigung gedrängt worden. Auf diese Weise ist eine neue Machtgleichung entstanden.

Sayyid Hasan Nasrullah hat ebenso die Einzeloperationen als einen neuen Kurswechsel des palästinensischen Widerstandes bezeichnet und erklärt, dass diese für das zionistische Regime gefährlich sind, da sie weder eine Operationszentrale noch besondere Möglichkeiten erforderlich machen. Daher sei die Gleichung von Sicherheit und Besatzung, aufgrund derer das zionistische Regime entstanden ist, über den Haufen geworfen worden. Der Generalsekretär der libanesischen Hizbollah sagte weiter:

„Die Befreiung Palästinas erfordert keine starken Armeen, sondern Mudschaheddin – Kämpfer für die Sache Gottes.“

Die zionistischen Behörden in den besetzten Gebieten hat man gewarnt, dass sie die Worte von Sayyid Hasan Nasrullah ernstnehmen sollen. Hezi Simantov, der Kommentator in arabischen Fragen des 13. Fernsehkanals des zionistischen Regimes hat gesagt: „Die Rede von Hasan Nasrullah, in der er die Einzeloperationen der Palästinenser gegen die Israelis gelobt hat, zeigt, dass die Sicherheits- und Militärkreise Israels eine Zeit mit vielen Herausforderungen vor sich haben werden. Es kann sein dass die Palästinenser weitere Angriffe in Israel (sprich: in den besetzten Gebieten) durchführen, wobei es sehr schwierig sein wird, diese Operationen zu vereiteln.“

Die zweite Strategie lautet: Geschlossen vorgehen!

Das zionistische Regime sieht sich einem Regionalkrieg gegenüber. Seit 2011 haben die Verbindungen und die Koordination zwischen den Widerstandsgruppen zugenommen. Die Feinde der Front des Widerstandes haben es sich zwecks Verteidigung des zionistischen Regimes zum Ziel gesetzt, dem Widerstand in Syrien, Jemen, Libanon und Irak Schläge beizufügen. Diese Strategie des Feindes hat die Widerstandsgruppen veranlasst, anstatt getrennter Maßnahmen, gemeinsam und geschlossen vorzugehen. In diesem Zusammenhang hat Ayatollah Khamenei die Bildung des Widerstandes in der Westasien als segensreichste Erscheinung dieser Region bezeichnet und gesagt:

„Es waren die Helden des Widerstandes, die die besetzten Gebiete von Libanon vom Übel der Zionisten befreiten, den Irak aus dem Rachen der USA herausholten und von dem Übel der IS-Terrormiliz erretteten, den Verteidigern Syriens gegenüber den US-Plänen zur Hilfe eilten und gegen den internationalen Terrorismus kämpften. Sie sind es, die der standhaften Bevölkerung in Jemen während des Krieges, der ihr auferlegt wurde, hilft und die, indem sie gegen die Existenz der zionistischen Besatzer in Frage stellen und bekämpfen– mit Gottes Beistand – diese Besatzer in die Knie zwingen und durch ihren Dschihad-Einsatz der Al-Quds- und Palästinafrage in der Weltöffentlichkeit zunehmend an Bedeutung verleihen.“

Die Verteidigung von Al-Quds ist also nicht nur ein Anliegen der Palästinenser.

Der Generalsekretär der Hizbullah hat daher bekanntgegeben, dass Al-Quds und die Al-Aqsa-Moschee die roten Linien des Widerstandes darstellen. Er hat die Zionisten gewarnt, dass jeglicher Angriff auf Al Quds und seine Heiligkeiten gleichbedeutend ist mit der Verwicklung in einen Regionalkrieg, bei dem alle Widerstandsgruppen in der Region zur Verteidigung von Al-Quds und ganz Palästina gegenüber den zionistischen Besatzern mobilisiert werden.

 

Revolutionsführer: Von der arabischen Welt wird erwartet, dass sie sich gegen die Verbrechen des Besatzerregimes engagiert

May 13, 2022 07:40 Europe/Berlin

Revolutionsführer: Von der arabischen Welt wird erwartet, dass sie sich gegen die Verbrechen des Besatzerregimes engagiert

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans hat die jahrzehntelange Unterdrückung des palästinensischen Volkes durch die böswilligen Zionisten als eine bittere Realität und einen Schlag für die islamische und die arabische Welt bezeichnet und hinzugefügt, dass die Islamische Republik Iran erwarte, dass die arabische Welt diesbezüglich die politische Arena betrete.

Ayatollah Khamenei betonte am Donnerstag während des Treffens mit dem Emir von Katar und der ihn begleitenden Delegation in Teheran: "Das Vorgehen der arabischen Länder gegenüber den Verbrechen des zionistischen Regimes, wenn es aus Angst oder aus Begehren geschieht, so sei ihnen gesagt, dass sich das israelische Besatzerregime heute nicht in einer Situation befindet, in der es begehrt oder gefürchtet werden muss."

Er sagte außerdem, dass die Lösung der Probleme der Region in den Händen der Länder der Region und im Dialog liege, und fügte hinzu: "Auch die Probleme Syriens und des Jemen können im Dialog gelöst werden, wobei der Dialog natürlich nicht aus einer Position der Schwäche heraus erfolgen sollte, während die anderen Seiten, vor allem die Amerikaner und andere, auf militärische und finanzielle Macht setzen."

Der Revolutionsführer betonte weiter, dass es keiner Intervention anderer bedürfe, um die Region zu regieren, und ergänzte: "Die Zionisten schaffen Korruption, wo immer sie Fuß fassen, und sie können den Ländern keine Macht oder Privilegien geben, daher müssen die Länder der Region ihre Beziehungen untereinander durch Konsens und Zusammenarbeit so weit wie möglich stärken."

Er betonte auch die Notwendigkeit, die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Iran und Katar zu verbessern, und hob weiter hervor, dass Stärke und Stabilität der Beziehungen zwischen Iran und Katar im Interesse beider Länder liege.

"Das derzeitige Niveau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern ist sehr gering und sollte vervielfacht werden, und die zwischen Iran und Katar erzielten Vereinbarungen sollten nach einem bestimmten Zeitplan umgesetzt werden" so das Revolutionsoberhaupt weiter.

Der Emir von Katar brachte seine Zufriedenheit über seinen zweiten Besuch in Iran zum Ausdruck, wies auf die herausragende Stellung des Führers der Islamischen Revolution in der islamischen Welt hin und ergänzte: „Die Verbrechen des zionistischen Regimes in Palästina sind bedauerlich und alle müssen sich diesen Ereignissen in Palästina entgegenstellen."

Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani sprach auch über die Lösung der Probleme der Länder in der Region, darunter Syrien, Irak und Jemen, und sagte bezüglich der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Iran und Katar: "Der Wirtschaftsausschuss zwischen unseren beiden Ländern wurde aktiviert und die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird bis zum nächsten Jahr erheblich ausgebaut."

 

Imaminfo, e-Mail: info@chamenei.de
Copyright © since 1999