Juli 2021  
     
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Revolutionsoberhaupt dankt Palästinensern für Glückwunschbotschaft nach jüngstem israelischen Krieg gegen Gaza

Jul 11, 2021 19:26 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday/PressTV) - Das Büro des Oberhaupts der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat einen Brief an die Palästinenser geschickt, die in Flüchtlingslagern in Syrien leben, worin es ihnen die Dankbarkeit des Revolutionsoberhaupts für die Glückwunschbotschaft übermittelt, die sie Ayatollah Khamenei nach der Niederlage Israels bei seiner jüngsten militärischen Aggression gegen palästinensische Widerstandsgruppen im belagerten Gazastreifen geschickt hatten.

In einem Brief an den Vorsitzenden der iranisch-palästinensischen Freundschaftsgesellschaft Mohammed al-Buhaisi überbrachte der stellvertretende Leiter des Büros für internationale Beziehungen des Oberhaupts, Mohsen Qomi, die Dankesbotschaft von Ayatollah Khamenei.

„Die Operation al-Quds-Schwert zeigte nur einen kleinen Teil der angesammelten Macht und Stärke der Widerstandsfront“, hieß es in dem Brief.

In seinem Brief fügte Qomi hinzu, dass die heldenhafte Verteidigung der al-Aqsa-Moschee und des al-Quds-Gebiets durch das palästinensische Volk, die durch Solidarität und Zusammenhalt unter allen Palästinensern und durch die bewundernswerte Koordination aller Widerstandsgruppen erfolgte, gezeigt habe, dass die „Ära des Mobbings und Muskeltrainings durch die usurpierenden und rassistischen Zionisten vorbei ist".

In dem Brief heißt es weiter, dass "die Zeit gekommen ist, die Usurpatoren dieses Heiligen Landes zu besiegen und Palästina und den heiligen Al-Quds zu befreien."

Tel Aviv startete am 10. Mai einen brutalen Bombenangriff auf den Gazastreifen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza wurden bei der israelischen Offensive 260 Palästinenser getötet, darunter 66 Kinder und 40 Frauen.

Als Reaktion darauf starteten palästinensische Widerstandsbewegungen, allen voran die Hamas, die Operation al-Quds-Schwert und feuerten mehr als 4.000 Raketen in die besetzten Gebiete ab, wobei 12 Israelis getötet wurden.

Offenbar vom beispiellosen Raketenbeschuss aus Gaza überrascht, verkündete Israel am 21. Mai einen einseitigen Waffenstillstand, den palästinensische Widerstandsbewegungen mit ägyptischer Vermittlung akzeptierten.

 

Kondolenzbotschaft Ayatollah Khameneis zum Tod von Ahmad Jibril

Jul 09, 2021 08:20 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday/IRNA) - Das geehrte Revolutionsoberhaupt hat nach dem Tod des Generalsekretärs der Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando-, eine Kondolenzbotschaft herausgegeben.

Laut dem Informationsbüro des Revolutionsoberhauptes, hat Ayatollah Khamenei in einem Schreiben zum Tod von Ahmad Jibril, dem Generalsekretär der Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando - sein Beileid ausgesprochen.

In dieser Botschaft sprach der Oberste Führer der Islamischen Revolution dem palästinensischen Volk und allen Mudschaheddin und Aktivisten des palästinensischen Kampfes und des Widerstands in der westasiatischen Region sowie den Angehörigen des Generalsekretärs sein Beileid aus. Er betonte, dass dieser tapfere und sich hart bemühende Mann sein Leben lang für seine besetzte Heimat und seine unterdrückte Nation gekämpft habe.

Auch der neu gewählte iranische Präsident Ebrahim Raisi hat am Donnerstag zum Tod von Ahmad Jibril kondoliert. Der Text seiner Beileidsbotschaft lautet: Die Nachricht vom Tod des langjährigen Kämpfers und tapferen und unermüdlichen Mujahid hat viele Gefühle und Bedauern hervorgerufen. Dieser unermüdliche Kämpfer hörte bis zum letzten Moment seines Lebens nicht auf, für die Befreiung der ersten Qibla der Muslime zu kämpfen, und opferte auf diesem Wege seinen ältesten Sohn.

Präsident Raisi fügte hinzu: "Er war einer der wahren Loyalisten der palästinensischen Sache und ein wahrer Unterstützer der Widerstandsachse, der im Sturm der Ereignisse standhaft blieb."

Ahmed Jibril starb am 7.Juli 2021 im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus in Damaskus.

 

Revolutionsoberhaupt ernennt Mohseni-Ejei zum neuen Chef der iranischen Justiz

Jul 01, 2021 12:47 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday/PressTV) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat den erfahrenen Juristen und Staatsanwalt Gholamhossein Mohseni-Ejei zum neuen Chef der iranischen Justiz ernannt.

Laut einem Dekret des Oberhaupts vom Donnerstag wird Mohseni-Ejei Seyyed Ebrahim Raisi ersetzen, der über zwei Jahre im Amt war, bevor er zum achten Präsidenten Irans gewählt wurde.

Vor seiner Ernennung zum Justizchef war Mohseni-Ejei Stellvertreter Raisis und galt als zweithöchster Amtsträger der Justiz des Landes. Er war von 2005 bis Juli 2009 Geheimdienstminister unter Ex-Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Seit 1984 bekleidet er eine Reihe von Regierungsämtern.

Raisi soll Anfang August als Präsident vereidigt werden, nachdem er die Präsidentschaftswahlen am 18. Juni gewonnen hatte.

Der designierte Präsident hatte am Mittwoch in einem Brief um die Erlaubnis des Oberhaupts gebeten, sich auf die Bildung seiner Regierung zu konzentrieren. Er forderte auch Ayatollah Khamenei auf, nach eigenem Ermessen eine Entscheidung über einen neuen Justizchef zu treffen.

Das Oberhaupt dankte Raisi in seinem Dekret für seine „wertvollen Dienste“ als Justizchef und seine „ehrenvolle Bilanz“, ein starkes Fundament in der Justiz der iranischen Regierung zu legen.

In dem an Mohseni-Ejei gerichteten Dekret sagte Ayatollah Khamenei: „Ich ernenne Sie auf der Grundlage von Artikel 157 der Verfassung zum Leiter der Justiz, da Sie neben der richterlichen Kompetenz über wertvolle Erfahrung und ein tiefes Verständnis für gerichtliche Angelegenheiten verfügen."

„Ich erwarte von Ihnen, dass Sie den grundlegenden Verantwortlichkeiten der Justiz, die in der Verfassung festgelegt sind, ernsthafte Aufmerksamkeit schenken: Verantwortlichkeiten wie die Rechtsprechung, die Durchsetzung der Rechte der Öffentlichkeit, die Wahrung der gesetzlichen Freiheiten, die Überwachung des Rechtsvollzugs, das Vorbeugen von Verbrechen und entschlossene Bekämpfung der Korruption“, zitierte die Website des Oberhaupts das Dekret.

Das Oberhaupt forderte den neuen Justizchef auf, effizientes und tugendhaftes Personal unter seine Aufsicht zu stellen und kompetente Manager auszubilden.

Die Dienste tugendhafter Richter sollten gewürdigt und ihre Würde gewahrt werden, während gegen die wenigen Straftäter entschieden vorgegangen werden sollte, sagte Ayatollah Khamenei.

Imaminfo, e-Mail: info@chamenei.de
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