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Revolutionsoberhaupt: Jahrhundert-Deal stirbt bevor Trump stirbt

Feb 05, 2020 15:35 Europe/Berlin

Revolutionsoberhaupt: Jahrhundert-Deal stirbt bevor Trump stirbt

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans betonte, dass der sogenannte "Deal des Jahrhunderts" der Amerikaner noch vor Trump selbst sterben werde und fügte hinzu: "Der Weg sich gegen diesen Plan zu stellen, ist durch Standhaftigkeit und mutigen Widerstand des palästinensischen Volkes und der palästinensischen Gruppen, mit Unterstützung der islamischen Welt, gekennzeichnet."

Ayatollah Khamenei sprach heute Morgen vor Tausenden Iranern aus verschiedenen Bevölkerungsschichten und sagte bezugnehmend auf den repressiven Jahrhundertdeal der USA: "Die Amerikaner freuen sich über den großen Namen ihres Plans und denken, dass sie mit diesem Plan gegen das palästinensische Volk Erfolg haben werden. Aber das ist töricht und absurd, und die Sache ist von Beginn an zu ihrem Nachteil."

Er bezeichnete den Jahrhundert-Deal als ein deutliches Beispiel amerikanischer Betrügerei und betonte: "Die Amerikaner haben mit den Zionisten über etwas verhandelt, das ihnen nicht gehört."

Der Revolutionsführer fügte hinzu: "Die Begrüßung und der Applaus für diesen Plan durch einige verräterische arabische Machthaber, die auch bei ihren eigenen Völkern nicht geachtet und nicht respektiert sind, ist nicht relevant. Entgegen der ständigen Anstrengungen der imperialistischen Politik, die Palästinafrage in Vergessenheit geraten zu lassen, wird dieser Schritt die Palästinafrage wiederbeleben und überall auf der Welt wird der Name Palästinas und die ungerechte Behandlung der Palästinenser sowie der Name der palästinensischen Gruppen zirkulieren."

Unter Hinweis auf die Ziele der arroganten Imperialisten, diesen Plan mit Hilfe ihrer Waffen und ihres Reichtums voranzutreiben, hob Ayatollah Khamenei hervor: "Wir sind überzeugt davon, dass die bewaffneten palästinensischen Organisationen sich erheben und den Widerstand fortsetzen werden. Und die Islamische Republik sieht es als ihre Pflicht an die palästinensischen Gruppen zu unterstützen. Daher werden wir uns für sie in allen Bereichen soweit es möglich ist einsetzen, und diese Unterstützung ist der Wille des islamischen Systems und des iranischen Volkes."

Das geehrte Revolutionsoberhaupt sagte das hauptsächliche Heilmittel für die Palästinafrage sei der "angekündigte und in internationalen Zentren registrierte" Lösungsvorschlag der Islamischen Republik Iran, nämlich ein Referendum unter den Palästinensern.

"Der einzige Weg zum Frieden und zur Lösung der Palästinafrage ist ein Referendum im palästinensischen Volk, gleich ob sie Muslime, Christen oder Juden sind. Durch diese Volksabstimmung soll das von ihnen gewählte System über das gesamte Territorium Palästinas regieren, und sie sollen selbst über Palästina und Personen, wie Netanjahu oder andere entscheiden."

Ayatollah Khamenei betonte abschließend: "So Gott will, wird dieses Ziel erreicht, und Ihr von der jungen Generation werdet diesen Tag sehen und Inshallah mit dem Segen Gottes in Beitolmoghaddas (Jerusalem) beten."

Offenkundiges (14. Februar 2020)

Imam Chamenei: Der „Deal des Jahrhunderts“ stirbt noch vor Trump

Während der zehntägigen Morgendämmerungsfeierlichkeiten, die dem Jahrestag des Sieges der islamischen Revolution im Jahr 1979 vorausgehen, traf Imam Chamenei mit verschiedenen Teilen der Bevölkerung zusammen und hielt eine Rede, in der er auf den so genannten „Deal des Jahrhunderts“ einging. Auszüge aus der Rede sind hier als Übersetzung aus dem Englischen von khamenei.ir wiedergegeben.

Bei diesem Treffen ging Imam Chamenei auf den zionistisch-amerikanischen Komplott gegen die Unabhängigkeit und Souveränität der palästinensischen Nation – den so genannten „Deal des Jahrhunderts“ – ein und erklärte: „Die amerikanischen Aggressoren und Wegelagerer haben kürzlich einen Plan vorgestellt, den sie ‚Deal des Jahrhunderts‘ titulierten. Sie haben dafür einen großen Namen gewählt, in der Hoffnung, ihn umzusetzen. Meiner Meinung nach ist das, was sie verfolgen, erstens dumm, zweitens ist es ein Zeichen von Boshaftigkeit, und drittens hat es ihnen vom ersten Tag an geschadet.“

Imam Chamenei erklärte: „Warum ist es dumm? Weil dieser Plan mit Sicherheit keine Ergebnisse erzielen wird. Dieser Plan wird sterben, bevor Trump stirbt. Deshalb ist es dumm, zu kommen und sich hinzusetzen, Geld auszugeben, einzuladen, Aufruhr zu verursachen und einen Plan zu enthüllen, der zum Scheitern verurteilt ist.“

Imam Chamenei beschrieb den Plan als eine Entlarvung der bösartigen Natur der Vereinigten Staaten und erklärte: „Zweitens ist dieser Plan ein Hinweis auf die Bösartigkeit und Manipulation der US-Regierung. Warum? Weil sie gekommen sind, um mit den Zionisten über etwas zu verhandeln, das ihnen nicht einmal gehört. Palästina gehört den Palästinensern. Wer sind sie, dass sie eine Entscheidung hierüber treffen?!“

Imam Chamenei fügte hinzu, dass ihr Komplott nach hinten losgegangen ist und bekräftigte: „Wir sagten von Anfang an, dass dies für sie vom ersten Tag an nachteilig war. Und warum? Weil sich alle Bemühungen der Front der Arroganz darauf konzentriert haben, den Namen und die Erinnerung an Palästina in Vergessenheit geraten zu lassen, während ihre Aktionen die Palästinafrage wiederbelebt haben. Heute spricht die ganze Welt über die Unterdrückung, unter der das palästinensische Volk leidet, und über die Tatsache, dass das Recht bei ihm liegt. Darüber hinaus verurteilen sie die USA – die ganze Welt –, mit Ausnahme einiger verräterischer arabischer Herrscher.“

Seine Eminenz verwies auf die verzweifelten, unwirksamen Bemühungen der USA und des zionistischen Regimes, ihr Ziel mit allen Mitteln zu erreichen, und betonte: „Sie werden sich bemühen, diesen Plan voranzutreiben. Sie werden sich auf Waffen und Geld verlassen, um dieses Ziel zu erreichen. Sie werden einige bestechen, andere mit Waffen ködern und einige bedrohen.“

Imam Chamenei beschrieb den Widerstand als die einzige Möglichkeit, ihrem bösartigen Verhalten entgegenzuwirken, und erklärte: „Was ist das Heilmittel? Das Heilmittel ist entschlossener Widerstand. Die palästinensische Nation, Persönlichkeiten und Organisationen sollten die Zionisten und die USA mit selbstlosen Anstrengungen vertreiben. Dies ist die einzige wirksame Lösung. Die ganze muslimische Welt sollte auch den Palästinensern helfen und sie unterstützen.“

Seine Eminenz fügte weiter hinzu: „Natürlich glaube ich, dass die bewaffneten palästinensischen Organisationen Widerstand leisten werden; sie werden den Widerstand fortsetzen. Die Lösung ist der Widerstand.“

Unter Hinweis auf die aktive Rolle anderer Widerstandsgruppen in Westasien erklärte der Imam: „Der Widerstand beschränkt sich heute nicht nur auf die Palästinenser in der Region Westasien. Der Widerstand existiert in einem größeren Kreis, weit über Palästina hinaus, und wird durch Gottes Gnade Tag für Tag weiter wachsen.“

Imam Chamenei bekräftigte die langjährige Unterstützung des Irans für die palästinensische Sache und sagte: „Wir, das System der Islamischen Republik, halten es für unsere Pflicht, die palästinensischen Widerstandsgruppen zu unterstützen. Wir werden sie im Rahmen unserer Möglichkeiten und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.“

Imam Chamenei schlug erneut eine praktische, friedliche Lösung für die Palästina-Frage vor, indem er erklärte: „Die grundlegende und entscheidende Lösung für die Palästina-Frage ist das, was wir vor einigen Jahren in Angriff genommen haben und was auch in einigen wichtigen internationalen Zentren registriert worden ist. Alle Menschen palästinensischer Herkunft – nicht diejenigen, die später in die besetzten Gebiete kamen, um sich dort niederzulassen –, jeglicher Religion, einschließlich der Muslime, Christen und Juden, sollten sich an einer Umfrage beteiligen, um das System zu wählen, das sie akzeptieren. In ganz Palästina sollte eine vom Volk gewählte Regierung eingesetzt werden, damit sie Entscheidungen über die Angelegenheiten Palästinas trifft und über Menschen wie Netanjahu urteilen kann. Dies ist der einzig wirksame Weg, um die Palästinenserfrage zu lösen und Frieden zu schaffen.“

„Mit Gottes Hilfe wird dies erreicht werden. Wir hoffen, dass ihr jungen Leute den Tag erleben werdet, und ihr werdet diesen Tag erleben, so Gott will, an dem ihr in Al-Quds (Jerusalem) Gebete verrichten könnt.“

Seine Eminenz fuhr fort: „Das Heilmittel für unser Problem mit dem skrupellosen, mächtigen Feind ist es, mächtig zu werden.“

Imam Chamenei verwies auf die bevorstehenden Parlamentswahlen und sagte: „Ein starkes Parlament ist ein Faktor, der zu einem mächtigen Iran führt. Die Bildung eines starken Parlaments erfordert eine große Zahl von Stimmen der Nation. Vielleicht mag mich jemand nicht, aber wenn er oder sie den Iran mag, sollte er oder sie an die Wahlurne kommen. Wer also den Iran, die Sicherheit, die Lösung von Problemen und den angemessenen Einsatz von Intellektuellen mag, sollte an den Wahlen teilnehmen.“

An anderer Stelle in seiner Rede erklärte Imam Chamenei: „Wenn einige verräterische ausländische Medien versuchen, die Menge von Millionen Iranern als einige Tausend zu bezeichnen, und gleichzeitig die Bewegung einiger hundert Menschen auf den Straßen als die gesamte Nation beschreiben, wird das Volk ihnen natürlich nicht trauen. Natürlich solange solche Medien nicht mit falschen Berichten zum Zwecke des Missbrauchs aus dem Inneren des Landes gefüttert werden.“

Am Ende lobte Imam Chamenei das Wahlsystem des Iran und verurteilte diejenigen, die versuchen, die öffentliche Meinung durch falsche Behauptungen und Angriffe auf den Wächterrat zu verärgern, und erklärte: „Die Wahlen im Iran gehören zu den transparentesten der Welt. Wenn jemand lügt und sagt, diese Wahlen seien manipuliert, oder wenn er sagt, es seien keine echten Wahlen, sondern es seien Ernennungen, werden die Menschen entmutigt. Den Wächterrat anzugreifen, ist eine der schlimmsten Handlungen. Der Wächterrat, der sich aus sechs unparteiischen Juristen und sechs hervorragenden, vom Parlament ausgewählten Rechtsexperten zusammensetzt, wird in der Verfassung respektiert. Sie sind eine vertrauenswürdige Instanz. Wie kann jemand sie leichtfertig der Voreingenommenheit bezichtigen?“

 

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