Januar 2020  
     
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Irans Revolutionsoberhaupt: Widerstand des iranischen Volkes verärgert die USA, die Welt schaut fieberhaft zu

Jan 20, 2020 14:30 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Khamenei, bezeichnete die Grundlagen des islamischen Gedankenguts und seiner Beispiele, unter anderem den Widerstand der Islamischen Republik, interessant für die Welt.

Er sagte, dass der Grund, warum die Amerikaner wütend auf das iranische Volk seien, der Reiz des Bildes eines unabhängigen Staatsystems sei, das sich gegen einen Mobber wehrt

Ayatollah Khamenei betonte am Montag bei einem Treffen mit Verantwortlichen der iranischen Pilger- und Hadschorganisation, die Gelegenheit der Hadsch-Pilgerfahrt für die Übermittlung der "neuen Botschaft Irans für die Welt", d.h. das Modell der religiösen Demokratie, zu nutzen. Er fügte hinzu: "Das Beispiel einer religiösen Demokratie ist der Welt unbekannt, und im Gegenzug zu Millionen von Propagandakampagnen, die derzeit gegen die Islamische Republik laufen, kann die Gelegenheit des Hadsches genutzt werden, um dieses Vorbild vorzustellen und Fragen wie die Ursache der amerikanischen Feindseligkeit gegenüber Iran und die Standhaftigkeit des iranischen Volkes, zu klären".

Er unterstrich die Bedeutung der Hadsch-Pilgerfahrt als eine politische, religiöse und soziale Bewegung und hob hervor: "Viele Länder sind sich der Bedeutung und der Funktionen des Hadsches nicht bewusst, aber der Hadsch ist ein ernstzunehmender internationaler Ausgangspunkt, der viele Vorteile für die islamische Ummah mit sich bringt".

Das geehrte Revolutionsoberhaupt verwies auch auf die verschiedenen Bemühungen der Weltmächte, die Bildung eines einheitlichen Islamischen Volkes zu verhindern. Er sagte: "Die Islamische Ummah in ihrem wahren Sinne, d.h. eine homogene Einheit, die mit gemeinsamem Willen und Zielsetzungen handelt, hat sich noch nicht gebildet. Und bedauerlicherweise hat sich gegenüber der Einladung von wohlwollenden Menschen zur islamischen Einheit, Verleumdung, Konflikt und Krieg in islamischen Ländern verbreitet".

Ferner wies Aytollah Khamenei auf die Aussagen des US-Außenministers Mike Pompeo hin, in der er Iran aufforderte "sich wie eine normale Nation zu verhalten". Er erklärte, damit wollten sie, dass die Islamische Republik Iran auf ihre "neue Botschaft für die Welt", nämlich die Kombination der öffentlichen Meinung mit islamischem Gedankengut und religiösen Prinzipien bei der Bildung und Verwaltung einer Gesellschaft, verzichtet. "Die Reflektierung der politischen Prinzipien des Staatssystems der Islamischen Republik und Darlegung der "neuen Botschaft für die Welt" ist eine weitere wichtige und notwendige Aufgabe des Hadsches.", so Ayatollah Khamenei weiter.

 

Revolutionsoberhaupt: Starke Reaktion der Revolutionsgarden war ein Schlag gegen amerikanische Vormachtstellung

Jan 17, 2020 14:15 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution bezeichnete den mächtigen Schlag der iranischen Revolutionsgarden gegen die USA als einen Gesichtsverlust für dieses Land und hob hervor: "Dieser harte Schlag kann durch nichts entschädigt werden, und die Erhöhung der Sanktionen, von denen die Amerikaner in diesen Tagen sprechen, wird diese Schmach nicht ungeschehen machen."

Ayatollah Ali Khamenei bezeichnete beim beeindruckenden und glanzvollen Freitagsgebet in Teheran, die Präsenz von Millionen Iranern bei den Trauerfeierlichkeiten für Märtyrer Qassem Soleimani und seine Gefährten sowie die harte Reaktion der Revolutionsgarden bei ihrem Angriff auf den Ain al-Assad -Stützpunkt der Amerikaner im Irak als lehrreich und maßgebend.

Er fügte hinzu, dass einer der Versuche, die Ereignisse in den vergangenen Wochen in den Schatten zu stellen, die Drohungen der drei boshaften europäische Regierungen waren, die Atomfrage vor den Sicherheitsrat zu bringen.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution erklärte, dass die Europäer buchstäblich die beklagenswerten Laufburschen der Amerikaner seien und ergänzte: "Die Europäer leben mit der Illusion das iranische Volk in die Knie zu zwingen, was aber nicht einmal ihr Herr und Meister, nämlich Amerika, zustande bringen konnte!", sagte er.

Das Abkommen mit den Europäern gehe Ayatollah Khamenei zufolge mit Unaufrichtigkeit und Betrügerei einher: "Die Gentlemen die am Verhandlungstisch sitzen, sind in Wahrheit die Terroristen vom Flughafen in Bagdad, die ihr Gewand gewechselt haben."

Den Hauptteil der zweiten Predigt hielt Ayatollah Khamenei auf Arabisch. Dabei wies er auf das feige Verbrechen der Amerikaner, nämlich die Ermordung des großen und tapferen iranischen Kommandanten sowie des ergebenen und aufrichtigen irakischen Kämpfers auf Geheiß des terroristischen Präsidenten der Vereinigten Staaten hin und unterstrich: "Das klare Schicksal der Region ist ihre Rettung von der arroganten Herrschaft der USA sowie die Befreiung Palästinas von der Herrschaft der fremden Zionisten." Diesem Ziel müsse man mit dem Willen der Völker näher kommen.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte an die Adresse aller muslimischen Nationen der Region gerichtet: "Die islamische Welt muss ein neues Kapitel öffnen. Diejenigen mit Verantwortungsbewußtsein und gläubigem Herzen müssen das Selbstbewusstsein der Völker erwecken, und alle sollten wissen, dass der einzige Weg, die Nationen zu retten, darin besteht, den Feind nicht zu fürchten und sich mit Standhaftigkeit und Besonnenheit ihm entgegen zu stellen."

 

Ayatollah Khamenei: Ursache für schlechte Lage der Region ist Korruption Amerikas und seiner Verbündeten

Jan 13, 2020 08:54 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday/PressTV) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, sagt, dass die von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten ergriffenen "korrupten Maßnahmen" die Hauptursache für die derzeitige Situation in der Region seien.

Das Revolutionsoberhaupt machte diese Äußerungen am Sonntag bei einem Treffen mit dem katarischen Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani in Teheran und forderte die regionalen Länder auf, die Zusammenarbeit zu verstärken, um den US-Maßnahmen entgegenzuwirken.

In einem weiteren Teil seiner Ausführungen verwies Ayatollah Khamenei auf die guten politischen Beziehungen zwischen Iran und Katar und erklärte: "Die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Länder stehen nicht auf dem gleichen Niveau wie die politischen Beziehungen. Die Zusammenarbeit zwischen Iran und Katar sollte in gemeinsamen Interessengebieten ausgebaut werden."

"Die Islamische Republik Iran hat wiederholt angekündigt und Herr Präsident [Hassan Rouhani] hat auch ausdrücklich erklärt, dass Iran zu einer engeren Zusammenarbeit mit regionalen Ländern bereit ist", sagte Ayatollah Khamenei.

"Natürlich sind einige, die aus weit entfernten Gebieten in diese Region gekommen sind, nicht an einem Ausbau der Zusammenarbeit zwischen regionalen Ländern interessiert, aber dieses Thema geht sie nichts an, und die regionalen Länder und Nationen akzeptieren solche Schikanierungen und Einmischungen nicht mehr", so das Revolutionsoberhaupt.

Während des Treffens, an dem auch der iranische Präsident teilnahm, wies der Emir auf die schwierige Lage in der Region hin und erklärte, er stimme den Ausführungen von Ayatollah Khamenei über die Notwendigkeit einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit vollkommen zu.

"Katar glaubt, dass ein umfassender Dialog zwischen den regionalen Ländern stattfinden sollte", sagte Al Thani.

In Bezug auf seine Gespräche mit Präsident Rohani stellte er fest, dass beide Seiten sich einig seien, dass die Tagung der Gemeinsamen Kommission Iran-Katar innerhalb von drei Monaten abgehalten werden muss. Er äußerte die Hoffnung, dass die beiden Länder die wirtschaftlichen Beziehungen auf das gleiche Niveau der politischen Beziehungen ausweiten würden.

Der Emir von Katar würdigte abschließend die Unterstützung Irans für sein Land, insbesondere zur Zeit der von Saudi-Arabien angeführten Sanktionen gegen Doha. Damit spielte er auf eine Eskalation der Spannungen in der Region am Persischen Golf an, nachdem Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Juni 2017 ihre diplomatischen Beziehungen zu Doha abgebrochen und ihr vorgeworfen hatten, „Terrorismus“ zu fördern und die Region zu destabilisieren.

Das Quartett verhängte auch Sanktionen gegen Doha, einschließlich Beschränkungen für Flugzeuge aus Katar, die den Luftraum der vier Länder nutzten. Um den Druck auf Katar weiter zu verstärken, schloss Saudi-Arabien seine Landesgrenze zu seinem Nachbarn vollständig, wodurch ein Großteil der Nahrungsmittelversorgung von Katar gestört wurde.

 

Revolutionsoberhaupt ordnet sofortige Veröffentlichung der Details des Flugzeugabsturzes an

Jan 11, 2020 13:58 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Khamenei, forderte die Verantwortlichen auf, alle Einzelheiten über den irrtümlichen Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine zu veröffentlichen.

Meldungen der Nachrichtenagentur Fars News zufolge, forderte Ayatollah Khamenei zudem eine Untersuchung möglicher Nachlässigkeiten, die zu dem Vorfall führten, bei dem 176 Menschen, in erster Linie Iraner, ums Leben kamen.

Zusammen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani wurde das Revolutionsoberhaupt am Freitag über diesen Vorfall informiert. Die internen militärischen Untersuchungen hatten ergeben, dass der Abschuss die Folge eines „menschlichen Fehlers“ gewesen sei.

Dem Fars News-Bericht zufolge, war die Untersuchung weniger als 48 Stunden nach dem Absturz am Mittwoch abgeschlossen worden.

Ayatollah Khamenei forderte die sofortige Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse, als er eine Sitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrates Irans am Freitagabend, zur Untersuchung des Vorfalls, anordnete.

Nach dem Treffen gab der Generalstab der iranischen Streitkräfte am Samstagmorgen eine Erklärung ab, in der er anerkannte, dass die Luftverteidigung des Landes das Flugzeug "irrtümlich" abgeschossen habe.

Mitteilung des Generalstabs der iranischen Streitkräfte zu Absturz ukrainischer Passagiermaschine

Mitteilung des Generalstabs der iranischen Streitkräfte zu Absturz ukrainischer Passagiermaschine

In der Erklärung wurde betont, dass die Schuldigen vor ein Militärgericht gestellt werden sowie „grundlegende Reformen“ durchgeführt werden sollen, um derartige Vorfälle zukünftig „unmöglich“ zu machen.

Der irrtümliche Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als die Sensibilität der iranischen Luftverteidigung sich aufgrund zunehmender feindlicher amerikanischer Luftraumaktivitäten und der vorausgegangenen "Drohungen des amerikanischen Präsidenten und seiner Militärs" Ziele in Iran zerstören zu wollen, "erhöht" hatte.

Alle 176 Besatzungsmitglieder und Passagiere, darunter 147 Iraner, kamen beim Absturz der Ukraine International Airlines (UIA) - Maschine, Flug 752, am Mittwoch (8.1.2020), wenige Minuten nach dem Start vom Internationalen Imam Khomeini-Flughafen in Richtung Kiew, ums Leben.

Ayatollah Khamenei: Irans Vergeltungsschlag gegen die USA war nur eine Ohrfeige

Jan 08, 2020 14:13 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans sagte, dass der frühmorgendliche Vergeltungsschlag Irans auf den US-Terroranschlag gegen General Qassem Soleimani, nur eine "Ohrfeige" gewesen sei.

Ayatollah Khamenei fügte hinzu: "In den frühen Morgenstunden haben wir den Amerikanern nur eine Ohrfeige gegeben, aber wichtig ist, dass die aufrührerische Präsenz Amerikas in der Region beendet wird."

Bei seiner Ansprache vor Tausenden Bürgern in der heiligen Stadt Qom (südlich von Teheran) anlässlich des morgigen historischen Jahrestages des Aufstandes der Qomer Bürger am 19. Dei 1356 (9.Januar 1978) sagte der Revolutionsführer, die Amerikaner hätten Krieg, Tod, Aufruhr und Zerstörung in die Region gebracht.

Unter Hinweis auf den Märtyrertod von General Soleimani würdigte er dessen Mut und Weisheit und hob hervor: "Dieser Mann konnte sich den Plänen der Amerikaner, die mit riesigen Mengen an Geld und Propaganda sowie den Fähigkeiten der amerikanischen Diplomatie, die Politiker in der ganzen Welt schikanieren, widersetzen."

Bezüglich der Palästina-Frage hätten die Amerikaner geplant, diese in Vergessenheit geraten zu lassen, und die Palästinenser schwach zu halten, damit sie sich nicht trauten sich zu wehren. Dieser Mann habe es aber geschafft, dass ein kleines Gebiet, wie der Gazastreifen, gegenüber dem zionistischen Regime Widerstand geleistet habe, sodaß die Zionisten nach 48 Stunden nach einem Waffenstillstand gerufen hätten. "Das hat Qassem Soleimani geschafft", so Ayatollah Khamenei.

Auch im Irak, in Syrien und im Libanon seien die Pläne der USA mit seiner Hilfe vereitelt worden.

"Die USA wollen aus dem Irak wie zur Zeit des Schurkenregimes des Schahs in Iran und des heutigen saudischen Schurkenregimes, einen ölgefüllten Ort machen, wo sie tun und lassen können was sie wollen und diesen wie eine Milchkuh melken" fügte das Revolutionsoberhaupt hinzu.

Aber die gläubigen und mutigen Iraker und irakischen Instanzen würden demgegenüber Widerstand leisten, und General Soleimani habe dieser großen Front als Berater und Unterstützer geholfen. So sei es auch in Syrien und im Libanon gewesen. Dem Libonon wollten die Amerikaner den größten Faktor der Unabhängigkeit des Landes, das heißt die Widerstandskräfte der Hisbollah, wegnehmen, damit das israelische Regime Beirut einnehmen könne, aber die Hisbollah werde - Gott sei Dank - mit jedem Tag stärker, fügte er hinzu.

Er wies auf die millionenfache Beteiligung bei den Trauerfeierlichkeiten und Abschiedsgeleiten von Märtyrer General Soleimani und seinen Begleitern im Irak und Iran hin und erklärte, dass die Feinde durch diese enorme und außerordentliche Präsenz des iranischen Volkes gedemütigt wurden. Wahrscheinlich wollten sie dies nicht artikulieren, aber sie hätten keine andere Wahl.

Die Amerikaner, die versuchten, diesen großen Kämpfer auf dem Wege Gottes (Mudschahed) und großen Befehlshaber des Kampfes gegen den Terrorismus als Terroristen darzustellen, seien unehrlich, lügnerisch und sarkastisch, und man könne sich nicht auf ihre Worte verlassen, aber das iranische Volk habe ihnen eine passende Antwort gegeben.

Das, was die Pflicht des Volkes der Islamischen Republik sei, sei die Erkennung des Feindes, bei der man sich nicht irren dürfe. Der Feind sei die globale imperialistische Arroganz und Amerika. Aber es würden große Anstrengungen unternommen, um diese Wahrheit umzukehren und die Meinung der Menschen durch raffinierte Propaganda zu ändern.

"Wir müssen den Feind kennen, er ist Amerika und das zionistische Regime und der imperialistische Apparat. Dieser sind nicht nur die USA und die Regierungen, es ist eine Gruppe von Unternehmen und Plünderern auf der ganzen Welt, die gegen jeden sind, der sich ihrer Unterdrückung und Plünderung widersetzt", fügte Ayatollah Khamenei hinzu.

Iran bezeichne nicht jede Regierung in der Region oder außerregional, die etwas gegen Iran sage, als Feind. "Solange sie nicht gegen uns handelt, sehen wir sie nicht als Feind an. Man darf bei der Erkennung des Feindes keinen Fehler machen", so der Revolutionsführer weiter.

Die iranischen Revolutionsgarden haben am frühen Mittwochmorgen mit den Angriffen auf zwei US-Stützpunkte im Irak auf den verbrecherischen terroristischen Anschlag der amerikanischen Invasionsmilitärs auf General Soleimani, den Kommandanten der Al-Quds Brigade der iranischen Revolutionsgarden geantwortet.

 

Revolutionsoberhaupt ernennt nach Ermordung von General Soleimani neuen Befehlshaber für Quds-Brigaden

Jan 03, 2020 15:16 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei hat Esmail Qaani zum neuen Leiter der Al-Quds Brigade der iranischen Revolutionsgarden (Sepah) ernannt.

"Nach dem Martyrium des glorreichen Generals Qassem Soleimani ernenne ich Brigadegeneral Esmail Qaani zum Kommandeur der Al-Quds Brigade der iranischen Revolutionsgarden ", heißt es in einer Erklärung auf seiner offiziellen Website.

In der Erklärung beschrieb er General Qaani als einen der wichtigsten Befehlshaber der Revolutionsgarden beim aufgezwungenem Krieg Saddams gegen Iran, der 1980 begann und acht Jahre dauerte. Er habe viele Jahre an der Seite von General Soleimani in der Region große Verdienste errungen, sagte Ayatollah Khamenei und fügte hinzu, dass die Al-Quds Brigade weiterhin genau die Pläne, die zur Amtszeit von General Soleimani verfolgt wurden, fortführen werde.

Esmail Qaani war vor der Ernennung zu seinem neuen Amt am Freitag, stellvertretender Befehlshaber der Al-Quds Brigade.

 

Revolutionsführer: Harte Vergeltungsmaßnahmen für Mörder General Soleimanis

Jan 03, 2020 07:59 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans hat in einer Botschaft anlässlich des Märtyrertodes von Generalmajor Qassem Soleimani, dem Kommandanten der Al-Quds Brigade der iranischen Revolutionsgarden (Sepah) sein Beileid ausgesprochen.

Ayatollah Khamenei hob in seiner Botschaft vom heutigen Freitagmorgen hervor: Harte Vergeltungsmaßnahmen erwarten die Verantwortlichen für dieses Verbrechen, die letzte Nacht ihre Hände mit dem Blut dieses edlen Märtyrers und anderer Märtyrer befleckt haben.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt wies in seiner Botschaft darauf hin, dass Generalmajor Soleimani nach Jahren des aufrichtigen und mutigen Kampfes gegen die bösen Mächte in dieser Welt und Jahren der Sehnsucht nach dem Märtyrertod auf dem Weg Gottes, er heute nun den ersehnten hohen Rang erreicht habe und sein reines Blut sei heute von den verdorbensten Menschen auf der Erde vergossen worden.

Er fügte hinzu: "Der Märtyrertod ist die Belohnung für die unermüdlichen Anstrengungen von Generalmajor Soleimani in all diesen Jahren, mit seinem Abschied wird seine Arbeit nicht aufhören, sondern fortgesetzt."

Ayatollah Khamenei fügte hinzu, dass Märtyrer Soleimani das internationale Gesicht des Widerstandes sei und alle, die dem Widerstand nahestünden forderten Vergeltung für seinen Tod: "Alle Freunde sowie auch Feinde sollten wissen, dass die Widerstandsfront mit doppelter Motivation ihren Kampf fortsetzt und der Sieg ist den Kämpfern auf diesem Weg sicher."

"Das Fehlen unseres aufoperungswilligen und geliebten Kommandanten ist sehr bitter, aber die Fortsetzung des Widerstandes und sein letztendlicher Sieg wird für die Mörder und Verbrecher bitterer sein", so der geehrte Revolutionsführer weiter.

Er hob hervor, dass das iranische Volk dem hochrangigen Märtyrer Generalmajor Qassem Soleimani und den Märtyrern in seiner Begleitung, insbesondere auch dem großen Kämpfer für den Islam, Abu Mahdi al-Muhandis, immer gedenken werde.

"Hiermit ordne ich eine dreitägige Staatstrauer für Iran an", fügte Ayatollah Khamenei hinzu.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Freitag - 3.Januar 2020 - wurde der Kommandant der Al-Quds Brigade der Islamischen Revolutionsgarden Irans (Sepah) bei einem Angriff durch terroristische US-Militärs in der Nähe des Flughafens von Bagdad getötet und zum Märtyrer.

 

Revolutionsführer: USA rächen sich an irakische Volkstruppen, weil sie IS-Terroristen besiegt haben

Jan 02, 2020 10:54 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat die tödlichen amerikanischen Luftangriffe auf die Positionen der irakischen Volksmobilmachungskräfte (Haschd al-Schaabi) nachdrücklich verurteilt. Er unterstrich, dass Washington in Wahrheit über diese Truppen erzürnt ist, weil diese die IS-Terrormiliz (Daesh) besiegt haben.

„Ihr seid Zeuge dessen, was die Amerikaner im Irak und in Syrien tun. Sie rächen sich an den Haschd al-Schaabi, weil diese den IS, den die Amerikaner geschaffen und gefördert hatten, lahm gelegt und schließlich zerstört haben“, sagte das Revolutionsoberhaupt bei einem Treffen am Mittwoch.

Ayatollah Khamenei hob hervor: "Ich selbst, die Regierung und die Nation Irans verurteilen die Böswilligkeiten der USA aufs Schärfste."

Das Oberhaupt machte diese Bemerkungen in Bezug auf die jüngste US-Militär-Aggression, die eine Welle von Reaktionen seitens Funktionsträger und Bewegungen in der gesamten Region ausgelöst hat. Als Reaktion auf die US-Angriffe haben sich seit Dienstag auch wütende Demonstranten vor dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad versammelt.

Bei den Luftangriffen der US-Militärs am Sonntag auf Positionen der irakischen Haschd al-Schaabi in der Provinz al-Anbar im Westen des Irak nahe der syrischen Grenze kamen bis zu 31 Soldaten dieser Volksmobilmachungskräfte ums Leben und dutzende weitere wurden verletzt.

Ayatollah Khamenei antwortete ferner auf einen Tweet von Donald Trump, in dem der US-Präsident drohte: „Iran wird für Verluste oder Schäden in unseren Einrichtungen voll verantwortlich gemacht. Sie werden einen sehr hohen Preis zahlen! “

„Zum einen liegen Sie verdammt falsch, weil diese Angelegenheit nichts mit Iran zu tun hat. Und zum anderen sollte man vernünftig sein und versuchen zu verstehen, was die Hauptursachen für diese Vorfälle sind“, sagte das Revolutionsoberhaupt, fügte jedoch hinzu, dass die Amerikaner alles andere als vernünftig sind.

"Die Amerikaner müssen erkennen, wie die Menschen in der Region, darunter im Irak und in Afghanistan, sie wegen ihrer Verbrechen, die sie begangen haben, hassen, und dass dieser Hass irgendwann ausbricht", betonte Ayatollah Khamenei.

Er fuhr fort: „Wenn Iran entscheidet, sich einem Land gegenüberzustellen, wird es dies offiziell tun. Aber jeder muss wissen, dass wir den Interessen des Landes und der Würde, Größe und dem Fortschritt der iranischen Nation stark verpflichtet sind. Wir werden nicht zögern, einzugreifen und jedem der versucht, eine Bedrohung für das Land darzustellen, einen Schlag versetzen. “

Ayatollah Khamenei beschrieb die iranische Nation als "mutig, wachsam und an allen Fronten einsatzbereit".

„Entgegen bestimmten Vorstellungen, dass ein Krieg ausbrechen würde, versichern wir, dass wir unser Land niemals in Richtung Krieg treiben werden. Wenn andere jedoch versuchen, unserem Land etwas aufzuzwingen, werden wir uns mit aller Kraft gegen sie stellen.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans nannte Beispiele für US-amerikanisches Fehlverhalten, das in der Region eine weit verbreitete antiamerikanischer Atmosphäre und Zorn ausgelöst hat. Darunter zählen die Gräueltaten der berüchtigten privaten Militärfirma Blackwater im Irak und in Afghanistan sowie das Massaker an Tausenden irakischen Zivilisten und Wissenschaftlern. Ayatollah Khamenei verwies auch auf die Besuche amerikanischer Staatsmänner in einigen Staaten der Region ohne vorherige Ankündigung oder ordnungsgemäße Genehmigung durch die zuständigen Regierungen, als Beispiel für das verächtliche Verhalten der USA gegenüber Nationen in der Region Westasiens.

 

Ayatollah Khamenei verurteilt US-Angriff auf Militärstützpunkte der Haschd-al-Schaabi-Miliz in Bagdad

1.1.2020

Teheran (IRNA) - Der Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, hat die tödlichen amerikanischen Luftangriffe auf die Militärstützpunkte der irakischen Haschd-al-Schaabi-Miliz nachdrücklich verurteilt.

Ayatollah Khamenei sagte, die iranische Regierung und Nation & Ich verurteilen die Böswilligkeit der USA aufs Schärfste.

Ayatollah Khamenei machte diese Bemerkung in Reaktion auf die jüngste US-Militär-Aggression, die eine Welle von verheerenden Reaktionen von Beamten und Bewegungen in der gesamten Region ausgelöst hat, und am Dienstag wütende öffentliche Proteste vor US-Botschaft in Bagdad ausgelöst hat.

Er verwies auf die US-Maßnahme in Irak und Syrien und Bemühungen arabischer Länder, Terrorismus zu bekämpfen. „Sie [Amerikaner] rächen sich an Haschd-al-Schaabi, weil sie ISIS besiegt hat“, fügte er hinzu.

Seit Haschd-al-Schaabi den ISIS, den die USA geschaffen hatten, verkrüppelt und zerstört hat, rächen sie sich.

„Er [Trump] hat getwittert, dass wir den Iran für die Ereignisse in Bagdad verantwortlich sehen und wir werden darauf reagieren. Erstens: Sie können nichts tun. Zweitens: Seien Sie logisch - was Sie nicht sind [...] Ihre Verbrechen im Irak und Afghanistan haben die Nationen in der Region dazu gebracht, Sie zu hassen“, sagte er.

Irans Oberster Führer fügte hinzu: „Wenn sich die Islamische Republik dazu entschließt, gegen ein Land zu kämpfen, wird sie es direkt tun. Wir verteidigen nachdrücklich die Interessen, die Würde und den Ruhm der iranischen Nation. Wenn jemand sie bedroht, werden wir ihm unverzüglich Schläge zu versetzen“.

 

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