April 2019  
     
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1398: Jahr der Chancen, nicht der Bedrohungen – aus der Neujahrsansprache des Revolutionsoberhauptes (1)

Apr 18, 2019 03:55 Europe/Berlin

Am 21.3.2019, im Iran der erste Tag des neuen iranischen Sonnenjahres 1398, sprach Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei vor einer großen Pilgerversammlung an der Ruhestätte Imam Resas (F) in Maschhad anlässlich des Neujahrsbeginns im Iran zu verschiedenen Themen, darunter die westliche Iranpolitik, Probleme des laufenden Jahres, Wirtschaft und Produktionsaufschwung.

Ein Schwerpunkt der Ansprache des Revolutionsoberhauptes in Maschhad war der Fahrplan zur Erreichung einer stabileren präventiven Wirtschaft. Dieses Ziel erfordere, dass man die Hoffnung auf eine diesbezügliche Zusammenarbeit des Westens aufgeben müsse. Er sagte: „Die Erfahrungen der Geschichte und die konkrete Beobachtung des Verhaltens der westlichen Staaten zeigen, dass man durchaus Sabotagen, Verrat und einen Angriff aus dem Hinterhalt von ihnen erwarten kann, aber keine Hilfe, Ehrlichkeit und Zusammenarbeit erhoffen darf.“

In Bezug darauf, dass einige Autoren und Meinungsvertreter das Jahre 1398 als Jahr der Bedrohungen prognostiziert haben, sagte er:

„Dies weise ich entschieden zurück. Ich bin der Überzeugung, dass 1398 - mit Gottes Beistand – das Jahr der Chancen ist; das Jahr der Möglichkeiten und des Weiterkommens. Natürlich stehen diejenigen, die eine andere Meinung äußern und ständig drohende Gefahren diesem und jenem vor Augen halten, wissentlich oder ohne es zu wissen, unter dem Einfluss des Kriegsgesangs der Feinde dieses Volkes.“

Das geehrte Oberhaupt der Revolution fuhr fort: „Die Feinde dieses Volkes führen neben ihren realen Maßnahmen auch einen Nervenkrieg, operieren mit Stellungnahmen und Kriegsgesang.“ Mit diesem Kriegsgesang hätten sie auch im alten Jahr einige eingeschüchtert, setzte Ajatollah Khamenei fort und sagte: „Einer dieser Dummköpfe ersten Grades, die ich vor kurzem vorgestellt habe, hat gegen Mitte 1397 gesagt: `wenn wir - nämlich die USA – aus dem Umfassenden Gemeinsamen Aktionsplan austreten, wird es auf den Straßen Irans zu Tumulten kommen. Die Bevölkerung wird noch nicht einmal mehr Brot kaufen können.` Und ein anderer dieser Herren erstgradiger Dummköpfe erklärte, 2019 würden die amerikanischen Herren das Weihnachtsfest in Teheran feiern...“

Ajatollah Khamenei sagte: „Ich weiß nicht, ist ihre Interpretation von den Fragen der Region und unseres Landes wirklich so realitätsfremd, dass sie diese Behauptungen tatsächlich ernst meinen und diese Stellungnahmen auf Dummheit zurückgehen oder wollen sie mit diesem Gerede in den internationalen Medien einen Nervenkrieg durchführen? ... Möglicherweise ist beides der Fall.“

Mehrere amerikanische Zentren für strategische Studien meinen dass ein Militärkrieg gegen Iran nichts bringt und langfristig zu einem sinnlosen Abnutzungskrieg führen würde.

Mark Palmer, ein bekannter amerikanischer Stratege schlug eine neue Iran-Politik vor und erklärte:

„Iran ist zu einer außergewöhnlichen Macht geworden und kann nicht mehr durch einen Militärschlag oder Militärkrieg gestürzt werden, sondern der einzige Weg zum Sturz der Islamischen Republik besteht in dem Einsatz der Mechanismen des soft wars – des samtenen Krieges - und der Techniken der Werbung und psychischer Operationen aufgrund der Doktrin des Medienkrieges.“

Mit dem propagandistischen Nervenkrieg gegen den Iran verfolgt der Westen folgende Ziele: Hervorrufung von Besorgnis, Resignation und Pessimismus unter der Bevölkerung und Misstrauen unter den Bürgern selber und gegenüber den Regierungsverantwortlichen sowie Aufbauschen der Wirtschaftsprobleme.

98 – das Jahr der Chancen

Ajatollah Khamenei hat das Jahr 1398 das Jahr der Chancen genannt. Er sagte: „Das Hauptproblem in unserem Land ist derzeit nur die Wirtschaft und die Einkommensfrage der finanziell schwachen Schichten. Ein Teil dieses Problems geht auf die Sanktionen der westlichen Mächte, d.h. die USA und Europa zurück, und ein anderer Teil hat mit unseren eigenen Mängeln – unseren Verwaltungsschwächen zu tun. Sowohl der Boykott kann eine Chance sein – was ich noch erkläre - als auch die Feststellung dieser Schwächen, die wertvolle Erfahrungen für die Zukunft und für die Verwaltung der kommenden Jahre des Landes mit sich bringen kann. Beides kann eine Chance sein.“

Bis 1945 wurde die nationale Sicherheit nur aus militärischer Sicht betrachtet und es hieß dass eine Regierung nur bei militärischer Übermacht größere Sicherheit genießt. Aber in den Nachfolgejahren wurde der Begriff Macht ebenso wie die damit verbundene Sicherheit auch auf Aspekte der Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ausgedehnt. Die Sicherheit eines Landes wird dementsprechend nicht nur durch feindlichen Waffen bedroht und zur Stärkung der Sicherheit sind geeignete neue Mittel notwendig.

Heute spielen sanfte Mittel zur Erreichung politischer und gesellschaftlicher Veränderungen in anderen Ländern eine große Rolle - wie nicht-militärische Bedrohung, der mit einem samtenen Krieg angestrebte Umsturz und Bedrohung der Cyber-Sicherheit. Diese Dinge können die Sicherheitsstrukturen anderer Länder erheblich beeinflussen und werden daher weltweit in den Theoretikerkreisen diskutiert.

Eine Definition für die nicht-militärische, sozusagen „weiche“ Bedrohung lautet:

Ein Paket von programmierten Schritten zur Hervorrufung oder Ausnutzung von Formen der Unzufriedenheit und Gesellschaftsproblemen im Zielland, in der Absicht politische und Wettbewerbsziele und Interessen zu erreichen.

Das Ziel eines nicht-militärischen Krieges besteht im Kern in der politischen Veränderung, nämlich Veränderung des politischen Verhaltens und Sturz einer politischen Ordnung.

Daher sind schwache Wirtschaftsstrukturen potentiell eine Gefahr, und wenn diese Gefahr nicht eingedämmt und unter Kontrolle gebracht wird, bedroht sie die Legitimierung einer Staatsordnung und kann sie vernichten.

„Die Sanktionen können eine Chance sein! Doch wie?“

Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution Iran bekräftigte in Ansprache vor den Maschhad-Pilgern: „Wie die Erfahrung zeigt, wurden die Staaten, die Naturressourcen - wie Erdöl – besitzen, immer wenn ihr Einkommen aus diesen Ressourcen zurückging, motiviert sich aus der Abhängigkeit freizumachen und geeignete Schritte zu unternehmen. ...aber nachdem ihre Ressourcen wieder auf den vorherigen Stand kamen und das Einkommen aus ihnen wieder zunahm, haben sie die Reformen erneut vergessen. Der Druck durch Reduzierung des Einkommens aus natürlichen Ressourcen hat also – und das nicht nur für uns sondern für alle Staaten, die so ähnlich sind wie wir, den großen Vorzug sich aus der Abhängigkeit von diesen Naturressourcen zu befreien – aus dieser Ein-Produkt und Ölwirtschaft und Abhängigkeit vom Erdöl, welche eines zu den größten Problemen unserer Wirtschaft darstellt –.“

Es gibt viele Studien über Staaten mit Öllagerstätten oder ähnlichen Ressourcen bei denen sich die zerstörerischen Folgen der falschen Nutzung der Einkommen aus diesen Ressource ergeben. Richard Auty und Michael Ross haben in diesem Zusammenhang im Zeitraum 1971 bis 1997 113 Länder untersucht und Terry Lean Karl hat in seinem 1997 erschienenen Buch über den Ölaufschwung und die Ölstaaten die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen in diesen Staaten beschrieben.

Der Anstieg des Ölpreises in Wirtschaftssystemen, bei denen das Erdleinkommen direkt der Staatskasse zufließt, führt zu einem Anstieg des Imports und damit einer Schädigung der Inlandsproduktion, einer Preiserhöhung nicht-importierbarer Ware wie Immobilien und Verzögerung der Steuerreform. Außerdem demotiviert dies die Regierung hinsichtlich einer Demokratisierung und einer echten Mitbeteiligung der Bevölkerung und hindert den Staat am Einsatz von kompetenten Führungskräften und der Nutzung der akademischen Elite und der Weiterenwicklung der Technologie und einer größeren Produktivität. Das Streben nach einem Gewinn ohne Gegenleistung unter den einflussreichen politischen Gruppen nimmt zu , der Staatsapparat wird aufgebläht und die Abhängigkeit des Staatshaushaltes vom Erdöl wächst, ebenso wie die Korruption in Verwaltung und Wirtschaft.

Die Kapazitäten des Irans für ein Aufblühen der Wirtschaft sind nach Ansicht von Sachverständigen reichlich vorhanden und gut.. Das Potential an menschlichen Kräften im Iran ist ausgezeichnet ebenso wie die geografische Lage des Landes strategisch günstig ist und seine Natur zahlreiche Möglichkeien anbietet.

Natürlich hat man dies bislang nicht außer Acht gelassen und - wie Statistiken verschiedener Bereiche belegen, zum Beispiel auf dem Landwirtschafssektor und im Bereich der Infrastruktur, hat man effektiv schon einiges erreicht. In einigen Angelegenheiten gab es auch Verzögerungen.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution erinnert in diesem Zusammenhang an konkrete Erfahrungen wie zum Beispiel die Erfahrungen aus der Zeit der Heiligen Verteidigung und sagt:

„...Die materialistischen Mächte Ost und West, d.h. sowohl die kapitalistischen als auch die materialistischen sozialistischen und kommunistischen Mächte, haben Saddam die beste Kriegsrüstung zur Verfügung gestellt, während uns die Hände gebunden waren. Uns wurde bekanntlich und wie alle wussten noch nicht einmal Stacheldraht verkauft. Natürlich war das hart, aber gerade diese Schwierigkeiten hatten zur Folge, dass unsere jungen Menschen, die kreativ und begabt und erfinderisch waren, sich Gedanken machten und etwas an unserer Abhängigkeit von den Waffen der Fremdmächte änderten. Heute ist – dank Gottes Gnade - unser Stand hinsichtlich der Verteidigungsmöglichkeiten fast besser als der aller anderer Länder dieser Region. Unsere Feinde heben dies hervor und geben es zu, denn sie wollen diesbezüglich Druck ausüben, aber das wird ihnen nicht nützen.“

Je mehr die Geduldsgrenze gegenüber Schockereignissen in der Wirtschaft sinkt, desto schneller führen Bedrohungen in die Krise und nimmt ihre Zerstörungsmacht zu. Aber die Herstellung von Qualitätsgütern in Industrie- und Handwerksbetrieben bis zu Heimarbeit und Kunsthandwerk fördern das Allgemeinwohl.

Der Wirtschaftstheoretiker L. Martin bezeichnet die Sicherheit als Gewährleistung des zukünftigen Wohles und John. E.Moritz sagt: Sicherheit ist die relative Rettung vor schädlichen Bedrohungen.

Der beste Weg gegenüber Bedrohungen auf dem Wirtschaftssektor ist demnach die Festigung der inneren Wirtschaftsstrukturen im Lande durch Unterstützung einer qualitativ guten Inlandsproduktion und der inländischen Kapazitäten. Ajatollah Khamenei hat oftmals gesagt, dass die wirtschaftliche Entfaltung des Landes durch anhaltenden – dschihadhaften Einsatz erreicht werden kann.

„Wir dürfen nicht über die Sanktionen jammern“

Ajatollah Khamenei hat in seiner Neujahrsansprache deutlich eine Grenze zwischen Sanktionen und Problemen gezogen und aufgrund einer realitionsnahen einleuchtenden Perspektive erklärt:

„Wir dürfen nicht über die Sanktionen jammern. Von denen die die Sanktionen verhängen, nämlich die USA und Europa – sollten wir außerdem nicht viel erwarten.“ Ajatollah Khamenei betonte, man solle lieber die zahlreichen Wege zur Begegnung mit den harten und feindseligen Sanktionen untersuchen .

Er fuhr fort: Heute haben alle eingesehen, dass der Feind einen Wirtschaftskrieg gegen uns führt ... Krieg wird ja nicht nur mit Kanonenkugeln und Gewehren durchgeführt. Wirtschaftskrieg, Sicherheits- und Informationskrieg sowie politischer Krieg – das alles sind Kriege und sie sind manchmal sogar gefährlicher als der Militärkrieg. Der Feind führt Krieg gegen uns. Dieser Krieg äußert sich in Wirtschafsproblemen. Das haben heute alle eingesehen. Natürlich müssen wir den Feind in diesem Krieg besiegen und dies werden wir – mit Gottes Beistand - – tun.“ Das alleine genüge jedoch noch nicht, fuhr Revolutionsführer Ajatollah Khamenei fort und fügte hinzu: "... Wir müssen den Feind nicht nur besiegen sondern auch vorbeugen.

Die Islamische Republik hat eine feste Faust und starke Hände

Ein weiterer wichtiger Punkt auf den Ajatollah Khamenei hinwies gab seine Erwartung an die aktiven Kräfte wieder

Er sagte: Wir müssen nicht nur den Feind besiegen sondern auch vorbeugen. Ich möchte Folgendes dazu sagen: Manchmal bereitet ihr dem Feind eine Niederlage aber dieser wartet die nächste Gelegenheit ab um den nächsten Schlag zu erteilen. Das nützt also nichts. Wir müssen an einem Punkt angelangen, wo wir vorbeugen. D.h. wo der Feind merkt, dass er unserem geliebten Land nicht mehr durch Beeinträchtigung der Wirtschaft schaden und die Nation unter Druck setzen kann. Dies müssen wir erreichen: Vorbeugung. Genauso wie wir –ich führe wieder ein militärisches Beispiel an – im Militärbereich erfreulicherweise dieses Niveau erreicht haben. Es gab eine Zeit, da kamen die feindlichen Flugzeuge und haben aus großer Höhe unsere Städten bombardiert , während wir in dem Maße kein Mittel zur Verteidigung hatten. Oder (wenn sie Raketen abschossen, hatten wir kein Mittel zur Abwehr. Nachdem wir aber später Mittel und Wege gefunden haben wissen heute unsere Feinde, wenigstens die die in der Region sind oder in der Region ihre Kräfte haben, dass die Islamische Republik mit ihren präzisen effektiven Raketen in dieser Region sich gegen jeden Feind erwehren und ihn bekämpfen kann. Das haben sie begriffen. Das ist Vorbeugung. Vorbeugung bedeutet, dass Feinde, denen es manchmal nach einem Militärangriff gelüstet, konkret etwas vor Augen haben und ihnen klar wird: Nein es ist nicht so wie wir denken. Die Islamische Republik Iran hält demgegenüber eine feste Faust und starke Hände bereit. Das nennt sich Vorbeugung! Auch in Wirtschaftsangelegenheiten müssen wir auf dieses Niveau gelangen! Wir haben es also mit einer Chance zu tun, die sich uns im Gefolge des Boykotts der Feinde anbietet. Heute können wir in dieser Sache aktiv werden.“

 

Revolutionsoberhaupt lobt den "schönen Schritt der Armee und Revolutionsgarden" nach dem "hässlichen Schritt" der USA

Apr 17, 2019 19:01 Europe/Berlin

Teheran(ParsToday)- Der Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte, Ayatollah Khamenei, hat die zunehmende Verbundenheit der Streitkräfte der Islamischen Republik als erforderlich und für den Feind als ärgerlich bezeichnet.

Beim Treffen der Kommandeure der Armee und der Bodentruppe am Mittwoch würdigte Irans Revolutionsführer den effektiven und lebenswichtigen Einsatz der Streitkräfte bei der Hilfeleistungen an die Flutopfer und unterstrich, dass die Armee heute gläubiger und effizienter als je zuvor ist. Er sagte, diese brüderliche Hand der Armee und der Revolutionsgarden war ein "schöner Schritt" nach dem "hässlichen Schritt" der USA.

Revolutionsoberhaupt unterstrich, jeder Schritt, der den Feind ärgert, ist gut und richtig, und im Gegenzug sollen alle wissen, jeder Schritt, der den Feind zufriedenstellt und seinen Geist stärkt, soll vermieden werden.

Die grundlosen Äußerungen der US-Amerikaner gegen die Islamische Republik Iran zielen darauf ab, den allgemeinen Geist im Iran zu schwächen, sagte der geehrte Ayatollah Khamenei und fügte hinzu: Die USA sind hochverschuldet und haben auch vielfältige Probleme. Ihnen ist auch einige Jahre nach Flut und Sturm in Gebieten wie Carolina noch nicht gelungen, das Problem dort zu bewältigen und die Schäden auszugleichen; sie erzählen aber Unsinn, um den Geist des iranischen Volkes zu schwächen, unterstrich der Revolutionsführer.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution wies dann auf die Präsenz der Armee und der der gesamten Streitkräfte in der Region sowie ihren Einsatz gegen Verschwörungen der Feinde hin und warf die Frage auf: Wenn die Armee und die Revolutionsgarden im Kampf gegen die IS-Terrormiliz nicht eingetreten wären, in war für Situation hätten heute die Region und unsere Nachbarländer gesteckt und wer regierte heute in diesen Ländern?

Ayatollah Khamenei fügte hinzu, jedes der involvierten Länder haben auch Schritte unternommen, ihren Beitrag geleistet und dagegen gekämpft, aber die Rolle der iranischen Streitkräfte ist unübersehbar. Heute genießen neben dem iranischen Volk auch Völker anderer Länder den Segen der iranischen Streitkräfte.

Der Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte gratulierte dann den Tag der Armee und der Bodentruppe, und bezeichnete die Streitkräfte als "Manifestationen und Elemente der nationalen Stärke" und erklärte: In vielen Ländern, sogar in jenen, die sich als Anwärter von Freiheit und Menschenrecht ausgeben, sind Streitkräfte ein Element der Stärke der Diktatoren gegen die Völker, was man in diesen Tagen samstags in Paris beobachten kann.

Revolutionsführer: Oberhäupter einiger islamischer Länder sind Diener der Amerikaner und Zionisten

Apr 15, 2019 16:27 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Revolutionsoberhaupt hat am heutigen Montag bei seinem Treffen mit den Teilnehmern des internationalen Koranwettbewerbs gesagt, dass die Oberhäupter einiger islamischer Länder sich nicht nach den Anweisungen des Korans richten, und Diener und Anhänger der Amerikaner und Zionisten seien.

Ayatollah Khamenei betonte bei diesem Treffen, dass die Praktizierung der Anweisungen des Korans die Grundlage für Würde, Wohlstand, Fortschritt, Kraft, Solidarität, und ein angenehmes Leben in der Welt sowie für Heil und Segen im Jenseits sei. Hinzufügend sagte er: "Jedoch die Führer mancher islamischer Länder verursachen Differenzen und Kriege wie den in Syrien und im Jemen, sowie die Tötung von Muslimen."

"Viele Probleme und Schwierigkeiten der islamischen Umma und der Menschheit entstehen dadurch, dass die Anweisungen des Korans nicht praktiziert werden, erklärte das geehrte Revolutionsoberhaupt und ergänzte: "Heutzutage nimmt Dank Gottes Segen das Wohl der Menschen, insbesondere der Jugend, durch die Lehren des Korans immer mehr zu."

Ayatollah Khamenei hob die Bedeutung der Umsetzung der Lehren des Korans hervor und wies auf die Märtyrer hin, die auf der höchsten Stufe der Frömmigkeit stehen und sagte: "Unsere Märtyrer haben dem iranischen Volk viele Beispiele für Frömmigkeit und Opferbereitschaft gelehrt, und das derzeit bekannteste Beispiel ist die riesige Hilfsbewegung der Menschen für die Flutopfer."

Unter Hinweis auf die Feinde der IR Iran betonte er, dass obwohl das Volumen und die Intensität ihrer Feindseligkeiten mehr erschienen als zuvor, seien diese Maßnahmen und Verschwörungen die letzten Atemzüge der Feinde der Islamischen Republik Iran.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt hob hervor: "Je mehr die Feinde Irans ihre Anstrengungen gegen das iranische Volk verstärken, desto stärker und mächtiger wird es sein."

 

Revolutionsführer: Vorgehen der USA gegen Revolutionsgarde wird nichts erreichen

Apr 09, 2019 16:13 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete als Grund der amerikanischen Feindseligkeiten gegenüber der iranischen Revolutionsgarde (Sepah), deren Führung bei der Verteidigung des Landes und der Islamischen Revolution.

Ayatollah Khamenei sagte: "Amerika ist der dumme und ignorante Feind der IR Iran der letzten 40 Jahre, der alle seine Möglichkeiten gegen die IR Iran eingesetzt hat, aber nichts erreichen konnte."

Bei seiner Ansprache am Montagabend anlässlich des Jahrestages der Geburt von Imam Hossein -a.s.- und des 'Tag des Wächters' in Iran sagte der geehrte Ayatollah Khamenei vor Angehörigen der Revolutionsgarde (Sepah) und ihren Angehörigen, dass die Sepah ein wichtiges Organ bei der Begegnung mit den Feinden sei, und fügte hinzu, dass die Revolutionsgarde überall, an den Grenzen und sogar mehrere Tausend Kilometer entfernt, am Schrein von Hazrate Zaynab -a.s.-, Vorreiter sei, sowie auch bei der politischen Konfrontation mit dem Feind.

"Die Amerikaner schmieden nach ihren eigenen Vorstellungen Pläne gegen die Revolutionsgarde, und damit in Wahrheit gegen die Revolution und Iran, aber mit diesen Böswilligkeiten werden sie nichts erreichen", so der Revolutionsführer weiter.

Die 40-jährigen Verschwörungen gegen die IR Iran einhergehend mit dem gleichzeitigen Fortschritt der Revolution bezeichnete er als Folge der amerikanischen Unfähigkeit das iranische Volk aufzuhalten und fügte hinzu: "Es sind jetzt 40 Jahre, dass die Feinde Irans mittels verschiedenster politischer, wirtschaftlicher und propagandistischer Druckausübungen gegen das iranische Volk vorgegangen sind, aber selbst als die Islamische Republik noch jung war, konnten sie nichts erreichen."

Er wies auch auf die Größe der IR Iran in der Region hin und erklärte: "Entgegen den Vorstellungen der Feinde sind Stärke und Würde der IR Iran heute nicht auf eine Atombombe gegründet. Warum? Weil wir von Beginn an betont haben, dass Atomwaffen den islamischen Prinzipien widersprechen und wir solche Waffen nicht benötigen. Die heutige Würde und Macht des iranischen Volkes ist auf dessen Standhaftigkeit, Opferbereitschaft und Urteilsvermögen begründet."

Ayatollah Khamenei bezeichnete die Fortsetzung dieser stolzen Bewegung, als Pflicht und Praxis der Islamischen Revolution und sagte: "Zweifellos wird die Revolution voranschreiten, aber alle, von der Jugend, bis zu den Revolutionsgarden, sowie alle Streitkräfte und Regierungsorgane, müssen ihre Rolle in dieser Bewegung erkennen und indem sie sich die großen Gläubigen, sowie die geehrten Imame als Vorbild nehmen, erfüllen sie ihre Pflicht für Gott und für die Sache Gottes."

 

Revolutionsoberhaupt zu Iraks Ministerpräsident: Sorgen Sie dafür, dass US-Truppen möglichst bald Ihr Land verlassen

Apr 06, 2019 20:32 Europe/Berlin

Teheran(ParsToday)- Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat heute den irakischen Ministerpräsidenten, Adel Abdul-Mahdi, zu einer Unterredung empfangen.

In einer Rede sagte Ayatollah Khamenei, die USA seien entgegen ihrer verbalen Beteuerung gegen die Demokratie und gegenwärtigen Politiker im Irak. Er unterstrich, die Regierung in Bagdad solle dafür sorgen, dass das US-Militär möglichst bald den Irak verließen.

Die US-Truppen seien zum Schaden der Länder und der Völker der Region, betonte Revolutionsführer und erklärte: Die USA suchten in der Region Präsenz, langfristige Interessen sowie die Bildung einer Regierung ähnlich wie die Militärregierungen zu Beginn der Besetzung Iraks.

Das Revolutionsoberhaupt unterstrich, die verbalen Äußerungen der US-Amerikaner und Saudis unterschieden sich von ihren inneren Absichten, und sagte dazu weiter: Sie hätten den IS-Terroristen Geld, Waffen und Rüstungsgüter zur Verfügung gestellt, als diese die Stadt Mosul besetzten, und nun nachdem diese Terrormiliz besiegt worden seien, gäben sie sich als Freund aus.

Ayatollah Khamenei sagte, die irakische Regierung und die anderen irakischen Verantwortlichen würden kein Problem haben, wenn sie den USA in jeder Hinsicht folgen. Er fügte hinzu, die Regierung, das Parlament und die gesamten politischen Akteure im Irak seien den USA nicht genehm, deshalb plane Washington, sie aus der politischen Szene des Landes zu vertreiben.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Iran und Irak über die Beziehungen zwischen Nachbarländern hinaus und sagte dazu weiter, die Regierung und das Volk vom Iran sähen den Fortschritt und die Glückseligkeit des Iraks in ihrem Interesse.

Ayatollah Khamenei wies dann auf die menschlichen Potenziale im Irak hin und sagte, zu den menschlichen Potenzialen des Iraks zählten die Jugend in diesem Land, die ihre lobenswerte Fähigkeit im Kampf gegen die IS-Terrormiliz unter Beweis gestellt hätten. Was dort im Irak und durch die Jugend demonstriert worden sei, sei ein historisches Ereignis gewesen, erklärte Revolutionsoberhaupt.

Iraks Ministerpräsident Adel Abdul-Mahdi unterstrich bei diesem Treffen, dass sich Bagdad niemals den US-Sanktionen gegen den Iran anschließen werde und fügte hinzu: Die Islamische Republik und das iranische Volk hätten in schwierigen Zeiten der Regierung und dem Volk von Irak zur Seite gestanden und das Letzte sei im Kampf gegen die IS-Terrormiliz gewesen, sagte Iraks Regierungschef.

 

Revolutionsoberhaupt: Hauptaufgabe ist Wiederaufbau hinterbliebener Ruinen nach der Flut

Apr 03, 2019 17:21 Europe/Berlin

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution erklärte, er habe gegenüber den Behörden betont, dass die Hauptaufgaben der Wiederaufbau der Ruinen und die Entschädigung der Überschwemmungsschäden sind.

Ayatollah Khamenei wies heute früh am Jahrestag der Berufung des Propheten des Islams (Mab'ath-Fest) bei einem Treffen mit den Funktionsträgern, Botschaftern islamischer Länder und verschiedenen Bevölkerungsschichten auf die Überschwemmungskatastrophe in einigen Provinzen des Landes hin, und fügte hinzu: "Bei diesem Vorfall waren die Bemühungen der Menschen und der Geist der Solidarität unter ihnen äußerst zufriedenstellend, und das iranische Volk stand den Verantwortlichen an der Seite."

Das Revolutionsoberhaupt bezog sich auf die Mab'ath-Frage und bezeichnete das Erscheinen von Propheten in verschiedenen Gesellschaften im Laufe der Geschichte als Erregung und große Bewegung in Richtung "Monotheismus und Gottesdienerschaft" sowie "Vermeidung der Tyrannei". Er betonte: "Tyrannei ist in Wahrheit jene Bewegung, die gegenüber der monotheistischen Bewegung steht, und dessen gegenwärtiges Exemplar die Präsidenten der Vereinigten Staaten und einiger anderer Länder sind."

Ayatollah Khamenei erklärte: "Die zionistische Aggression über die Jahre hinweg ist ein eindeutiges Beispiel für die Kriegführung von Tyrannen, und ihre Bekämpfung durch die Palästinenser und die libanesische Hisbollah ebenso wie die achtjährige Verteidigung der iranischen Nation sind hingegen klare Beispiele für Dschihad auf dem Wege Gottes."

Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran bemerkte abschließend: "Wenn die iranische Nation ihren Kurs fortsetzt, so wie sie es bisher getan hat, wird sie sicherlich die Feinde, also die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten bezwingen und siegen."

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