Oktober 2018  
     
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Revolutionsoberhaupt: Es gibt keine unlösbaren Probleme im Land

11.10.2018

Teheran (ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution Ayatollah Khamenei hat bekräftigt, dass es in Iran keine Sackgassen bzw. keine unlösbaren Probleme gibt.

Bei einem Treffen mit den Vorsitzenden der drei Gewalten zu Wirtschaftsfragen würdigte Ayatollah Khamenei am Mittwochabend die Bemühungen des Präsidenten, des Parlamentschefs und des Vorsitzenden der Judikative sowie weiterer Mitglieder des obersten Rates für wirtschaftliche Koordinierung um die Lösung der aktuellen Probleme. Er bekräftigte, dass die Hauptaufgabe dieses Rates darin besteht, gigantische und bahnbrechende Entscheidungen auf Wirtschaftsebene zu treffen. "Die Beilegung der aktuellen wirtschaftlichen Probleme im Land und die Deckung der allgemeinen Bedürfnisse der Bürger erfodert außerordentliches Engagement und kämpferische Arbeit", so Ayatollah Khamenei.

Gerichtet an die Mitglieder des obersten Rates für wirtschaftliche Koordinierung sagte er: "Um einige wichtige Wirtschaftsprobleme wie Beschäftigung, Inflation, hohe Liquidität sowie Probleme bezüglich des Bankwesens und des Budgetierungsprozesses zu lösen, müssen Sie ernsthafte und umsetzbare Beschlüsse fassen."

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution teilte die wirtschaftlichen Probleme in zwei Gruppen auf, nämlich die von der Wirtschaftsstruktur des Landes herrührenden Probleme und die aus den ungerechten US-Sanktionen resultierenden Prombleme. Er forderte die Entscheidungsträger auf, weise Lösungen für die bestehenden Schwierigkeiten zu finden und den Feind zu frustrieren, Sanktionen als Instrument zur Einflussnahme auf das Land zu nutzen.

Ayatollah Khamenei hob ferner zuvor, dass die internen sowie die vom Ausland aufgezwungen Probleme sicherlich durch den festen Willen der Bürger und Behörden, die Fähigkeiten der iranischen Jugend und Elite sowie durch die Aktivierung von ausgezeichneten Ressourcen des Landes gelöst werden.

Die Worte des Revolutionsführers am Gedenkabend mit Kampfveteranen

10.10.2018

Ajatollah Khamenei: Wenn ihr über die Heilige Verteidigung schreibt, müssen der Geist und die Größe der Botschaft dieser Verteidigung zum Vorschein kommen. Diese Heilige Verteidigung hat alles in allem den gleichen Geist und die gleiche Sprache und enthält dieselbe Botschaft. Es ist der Geist des Glaubens, des Selbstverzichtes, der Gottesliebe und des Kampfes für Gottes Sache, und es ist die Botschaft der Unbesiegbarkeit eines Volkes ..."

Die acht Jahre, in denen die revolutionäre iranische Bevölkerung und ihre kühnen Kämpfer sich gegenüber der Militäroffensive des irakischen Kriegsstifters und Diktators Saddam Husain gewehrt haben sind voller Erinnerungen, bitteren und schönen. Zu den unvergesslichen Erinnerungen an diese Zeit gehören die Siege und die Opferbereitschaft der Soldaten und Volkskräfte, sowie die bedingungslose Unterstützung und Ausdauer der iranischen Nation. Die bitteren Erinnerungen an diese harte und schicksalhafte Epoche bestehen in den Kriegsverbrechen des Feindes und den teilweise Niederlagen Irans in diesem ungleichen Krieg. Jeder der Kämpfer aus der Zeit der Heiligen Verteidigung trägt Erinnerungen aus dieser Zeit mit sich. Wie in den Vorjahren berichtete auch dieses Jahr eine Schar von ihnen auf einer Versammlung dem Revolutionsführer Ajatollah Khamenei aus dieser Zeit. Ajatollah Khamenei hat auf dem diesjährigen Gedenkabend an die Heilige Verteidigung und nach den Schilderungen der Kampfveteranen zu einigen wichtigen Angelegenheiten Stellung genommen.

Als erstes schilderte Ajatollah Khamenei die Pläne der Mächte, die der Islamischen Republik Iran feindlich gesinnt waren , sie stürzen und die Errungenschaften der Islamischen Revolution vernichten wollten, und sagt : "Vom ersten Tag (nach dem Revolutionssieg) an, hatten die arroganten Gewaltmächte dieser Welt, in der alle die das Materielle vergötterten und im Sumpf des Materialismus abgesackt waren - die Zionisten und andere - sich zusammengetan und eine rein materialistische, sich immer mehr von der Spiritualität und Religiosität entfernende Welt aufgebaut hatten, vor, den jungen Baum , der auf einem spirituellen Land mit den vielversprechenden Früchten der Immaterialität gewachsen war, zu fällen und mit den Wurzeln auszureißen." Das Revolutionsoberhaupt sagte, dass die nach Vorherrschaft strebenden und den Materialismus liebenden Mächte, auch deswegen Saddam zu dem brutalen Angriff auf Iran aufgehetzt haben, weil sie gegen den immateriellen und religiösen Charakter der Islamischen Revolution im Iran waren. Ajatollah Khamenei erklärte: "Am Anfang dachten sie, ihr Ziel wäre leicht zu erreichen gewesen und in der Hoffnung darauf haben sie Saddam gegen die Islamische Republik aufgehetzt. Doch sie erhielten eine deftige Antwort, eine kräftige Ohrfeige und mussten den Rückzug antreten. Sie strengen sich (aber) weiter an. Wir können diese Anstrengungen, diese Pläne, mit Hilfe unseres festen Willens und Einsatzes, in Vertrauen auf unsere Kräfte und mit unserem Vertrauen in die Gnade Gottes vereiteln. Wir haben sie auch bislang vereitelt und das werden wir auch in Zukunft tun, so Gott will. Ein Weg in diese Richtung besteht darin, dass ihr die Gedanken und Angelegenheiten der Heiligen Verteidigung wachruft.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte vor den versammelten Kämpfern aus der Zeit der Heiligen Verteidigung, dass durch diesen Kampf das wahre Gesicht der Welt zu Tage trat, nämlich ihre Gestaltung aufgrund des Verhältnisses zwischen den Hegemonialmächten und denen, die sich den Gewaltherrschern beugen sowie die Verbreitung von Unrecht und Ungerechtigkeit und das Fehlen der Religiosität und des religiösen Denkens. Im Zusammenhang über die Enthüllung dieses brutalen Gesichtes der Hegemonieordnung sagte er mit Hinweis auf den großen Mangel an Militärausrüstung Irans zur Zeit der Verteidigung, dass die verschiedensten Staaten noch nicht einmal die einfachsten Mittel wie Stacheldraht an den Iran, der sich verteidigen musste, lieferten während sie Saddam mit den modernsten Waffen ausrüsteten und ihn finanziell, politisch und propagandistisch unterstützten. Das Revolutionsoberhaupt sagte: „Wir befanden uns nicht nur in der Wirtschaftsblockade, und wurden nicht nur politisch boykottiert sondern auch unsere Publikationen wurden strikt verhindert, d.h. unser Ruf konnte in Wirklichkeit niemanden erreichen. Die internationalen Medien waren in der Hand der Zionisten und standen diesen zur Verfügung.“

Ajatollah Khamenei hat auf einen wichtigen Punkt hingewiesen, nämlich dass die westlichen Staaten dem Kriegsverbrecher Saddam Husain sogar chemische Waffen zur Verfügung gestellt haben. „Seht doch welchen Lärm heute die Europäer und Amerikaner auf der Welt in Sachen eines angeblichen C-Waffeneinsatzes machen. Sie haben aber damals dem Saddam-Regime erlaubt, chemische Waffen einzusetzen; nicht nur an der Front (sondern) auch in Städten. Die Stadt Sardascht und ihre Umgebung leiden noch immer unter den Folgeerscheinungen der chemischen Angriffe.“ Dann fuhr er fort: „Aber so war die Lage damals. Es war ein Zeichen dafür, was auf der Welt los ist; wie sie aufgeteilt wird; wie die Machtgleichungen auf der Welt aussehen. Diese Dinge sind während des Krieges, der Heiligen Verteidigung, in diesen 8 Jahren und während dieser Opfertaten der Kämpfer registriert worden.“

Das Revolutionsoberhaupt setzte sich dann mit dem eigentlichen Thema der Versammlung, nämlich mit der Wiedergabe und Aufzeichnung der Erinnerungen aus der Zeit der Heiligen Verteidigung auseinander. Er sagte: „Ich frage mich: Wieso sollen die Menschen in Deutschland und Frankreich nicht wissen, was ihre Regierungen während jener 8 Jahre Krieg einer Nation namens iranischer Nation angetan haben? Jetzt wissen sie es nicht und dies ist ein Versäumnis unsererseits. Jetzt hat die Welt das transparente Bild, mit dem die Hegemonieordnung bloßgestellt wird und das wir geschaffen haben, noch nicht vor sich. Warum? Weil wir etwas versäumt haben. Wir müssen daher in dieser Hinsicht etwas unternehmen. Es gibt vieles was wir im Bereich unserer Literatur, unseres Films und Theaters, unseres Fernsehens und Journalismus und unseres virtuellen Raums in Bezug auf das Thema Heilige Verteidigung unternehmen müssen.“ Ajatollah Khamenei bezeichnete die Kämpfer aus der Zeit der Heiligen Verteidigung, die den Krieg erlebt haben, als Helden und als Kapital des Volkes und göttliche Reserve, die aller Welt vorgestellt werden müssen, damit ihr Größe verdeutlicht wird. Er betonte:

Wenn ihr über die Heilige Verteidigung schreibt, müssen der Geist und die Größe der Botschaft dieser Verteidigung zum Vorschein kommen. Diese Heilige Verteidigung hat alles in allem den gleichen Geist und die gleiche Sprache und enthält dieselbe Botschaft. Es ist der Geist des Glaubens, des Selbstverzichtes, der Gottesliebe und des Kampfes für Gottes Sache, und es ist die Botschaft der Unbesiegbarkeit eines Volkes ..." Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei sagte außerdem gestützt auf einen Vers aus dem Koran über die erstaunliche Wirkung der Botschaft der Märtyrer: „Wenn wir den Ruf der Märtyrer hören, dann werden dank des Segens dieses Rufes auch unsere Furcht und Trauer vergehen. Dieser Ruf wird Kummer und Furcht vergehen lassen und uns an deren Stelle Freude, Mut und Tatkräftigkeit überbringen.“

Ajatollah bedankte sich bei denen, welche die Erinnerungen der Kämpfer der Heiligen Verteidigung zusammengestellt und festgehalten haben. Er forderte jedoch, dass viel mehr Werke in Kunst und Literatur über die Heilige Verteidigung geschaffen werden. Erst dann könne man in diesem Bereich einen Erfolg verspüren. Das Revolutionsoberhaupt mahnte: „Wenn ihr euch jetzt nicht der Zusammenstellung und der Vermehrung des Erinnerungsschatzes an die Heilige Verteidigung widmet, wird der Feind euch vom Schauplatz verdrängen. Dies ist eine Gefahr. Ihr seid es,die den Krieg schildern müssen, weil ihr selber ihn erlebt habt. Wenn ihr das nicht tut, dann wird euer Feind den Krieg so schildern, wie es ihm beliebt.“

Ajatollah Khamenei forderte eine Kampagne für die Übersetzung guter Literaturwerke. Er unterstrich: „Es sind viele gute Werke geschrieben worden, die es verdienen übersetzt zu werden. Dazu sagte er weiter: Eines habe ich schon öfters gesagt: Das Gemälde von der Heiligen Verteidigung ist schön. Aber wir haben es von weitem gesehen. Je näher wir an dieses Gemälde herankommen, desto besser erkennen wir seine Feinheiten und desto mehr verspüren wir Bewunderung. Ihr solltet die Menschen auf der Welt wissen lassen, was in diesen Beschreibungen der Ereignisse steht. Ihr solltet die vielen Millionen Menschen wissen und begreifen lassen, was in dieser Region passiert ist, wovon wir reden und wer die iranische Nation ist.“

Ajatollah Khamenei bekräftigte, dass Filme über die 8-jährige Verteidigung und ihre Helden gedreht werden müssen. Diese Filme hätten eine enorme Wirkung, sagte er.

Er bemängelte, dass auf den Filmfestivals im Westen nicht ein einziger Film über die Heilige Verteidigung gezeigt wurde und wird und sagte: „Warum ist das so? Daran zeigt sich, dass sie Angst haben. Sie haben Angst, dass die Weltbevölkerung über dieses enthüllende Bild (die Heilige Verteidigung) erfahren und die Weltöffentlichkeit beeinflusst wird. Also ist ein solcher (Film) eine erfolgreiche Waffe. Wir haben diese große Möglichkeit zur Verfügung. Warum setzen wir sie nicht ein?“ Als Beispiel führte Ajatollah Khamenei den iranischen Film „be Waghte-Schaam – „Damaskus- Time“ von Ibrahim Hatemikia an, der von der Rolle Irans bei der Bekämpfung der der Terrorgruppe IS in Syrien handelt und sagte: „Dieser jüngste Film von Herrn Hatemikia ist in Syrien und wo er noch gezeigt wurde, begrüßt worden. Warum soll er nicht in Europa gezeigt werden? Warum nicht auch in den asiatischen Ländern? Warum sollen die Menschen in Indonesien und Malaysia und Pakistan und Indien nicht wissen, was in dieser Region passiert ist und mit wem wir es zu tun hatten? Hier geht es allerdings um diese jüngsten Ereignisse. Noch von größerer Wichtigkeit und noch viel mehr Vorkommnisse gab es während der Heiligen Verteidigung.“

Am Ende dieses Treffens in einer freundschaftlichen Atmosphäre hat Ajatollah Khamenei auf Bitten der teilnehmenden Kämpfer ein eigenes Erlebnis während der ersten Tagen des Angriffs der irakischen Armee auf Iran und seines Aufenthaltes an der Kampffront wiedergegeben.

 

Revolutionsoberhaupt: Islamische Republik hat Iran vom Joch Großbritanniens und der USA befreit

4.10.2018

Teheran (ParsToady/IRIB) - Laut dem Revolutionsoberhaupt gereicht es der Islamischen Republik zur Ehre, dass sie das Land von der britischen und amerikanischen Herrschaft befreit hat - eine Herrschaft, die Anfang des 19. Jahrhunderts begann und unter der Ausländer über sämtliche interne Angelegenheiten des Landes dominierten.

Dies sagte Ayatollah Ali Khamenei am heutigen Donnerstagmorgen bei der Veranstaltung "Dienst der Volkstruppen (Basij)", im Azadi-Stadium in Teheran, an der zehntausende Menschen teilgenommen hatten.

Zu den Schwerpunkten seiner Rede zählte er zum einen die Größe Irans, die Autorität der Islamischen Republik sowie die Unbesiegbarkeit des iranischen Volkes.

"Dies ist keine Prahlerei. Es sind auch keine Parolen, keine haltlosen Aussagen oder Slogans, wie sie andere verbreiten. Dies sind Tatsachen, von der sich die Feinde des iranischen Volkes wünschen, sie nicht zu kennen und ignorieren zu können. Diese Tatsachen sind jedoch derart eindeutig, dass keiner sie leugnen kann", fügte Ayatollah Khamenei hinzu.

"Wir sprachen über die Größe Irans und zwar nicht nur in der Gegenwart. Die Größe Irans ist eine historische Frage, zu der es im Laufe der Zeit gekommen ist. Unserem geliebten Land ist es gelungen, in den Bereichen Wissenschaft, Philosophie, Politik, Kunst, und den Humanwissenschaften sowohl unter den muslimischen Völkern wie auch unter den Völkern in der Welt an Ruhm und Ehre zu gelangen", erklärte das geehrte Revolutionsoberhaupt weiter.

"Für die Autorität der Islamischen Republik genügt es, dass sie das Land aus einer gewalttätigen Herrschaft retten konnte. Zum ersten Mal im vergangenen Jahrhundert ist es der Islamischen Republik gelungen, die Teilung des Landes zu verhindern. Im achtjährigen auferlegten Krieg (des irakischen Diktators Saddam Hussein gegen Iran) konnte das iranische Volk den Feind besiegen und die territoriale Integrität des Landes schützen", betonte Ayatollah Khamenei weiter.

"Ich sprach über die Unbesiegbarkeit des iranischen Volkes, die natürlich auf den Segen des Islam zurückgeht. Man kann diese Unbesiegbarkeit beim Sieg der Islamischen Revolution, beim Sieg des Landes während der Zeit der heiligen Verteidigung sowie beim Widerstand des Volkes während der 40-jährigen Intrigen der Feinde sehen", hieß es ferner.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution sah zudem die Jugend als Eigentümer des Iran an und bekräftigte deren Rolle bei der Entwicklung und beim Fortschritt des Landes.

 

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