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Botschaft Imam Khamenei´s anlässlich des Terroranschlages gegen Ayatollah Hakim, 29. August 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück (Koran, Sure 2, Vers 156)

Die sündigen und bösartigen Hände der Handlanger des Istikbars (Arroganz; gemeint ist die USA) hat eine Katastrophe ausgelöst und hat eine wertvolle Persönlichkeit, die gegenüber den Besatzern Iraks als eine stabile Festung galt, von den Bürgern Iraks genommen und diese Festung zerstört.

Heute haben beim himmlischem Schrein des Fürsten der Tugenden (Imam Ali) - ihm sei Tausend Gruß - Ayatollah Sayyid Muhammad Baqir Hakim in Begleitung von zig Personen aus frommen Frauen und Männer, die im Genuss der Reinheit der Andacht und Demut des Freitaggebets kamen, den Becher des Martyriums zu sich genommen und sind zum sicheren Reich der Barmherzigkeit und der speziellen göttlichen Gnade aufgestiegen.

Dieser liebe Märtyrer war ein kämpfender Wissenschaftler, der viele Jahre für das Erlangen des Rechts des irakischen Volkes mit dem bösartigen Regime Saddams gekämpft hat. Nach dem Sturz der Statur des Bösen und des Verderbens, bei der Bekämpfung der amerikanischen und britischen Besatzer widerstand er wie ein fester Damm. Er begann einen schweren Kampf gegen deren unheilbringenden Pläne und bereitete sich auf diesen großen Dschihad für das Martyrium und das Anschließen an die Schar der Märtyrer der ehrenwerte Familie Hakim und anderer Märtyrer der Wissenschaft und Vortrefflichkeit Iraks vor. Die heutige Katastrophe des ehrenwerten Nadschafs und das Martyriums dieses ehrenwerten Sayyids und kämpfenden Gelehrten fand sicher im Interesse der amerikanische Ziele und den vertragsbrüchigen Zionisten statt.

Der Märtyrer Ayatollah Hakim war die Verkörperung der berechtigten Wünsche eines Volkes, das seine Religion, Souveränität und die Zukunft seines Landes bedroht sieht, sein Haus unter den Stiefel der Besatzer sieht und seine religiöse und nationale Identität gegenüber der Aggressoren zu verteidigen wünscht. Das Martyrium dieses ehrenwerten Sayyids ist für das irakische Volk eine peinigende Tragödie und ein weiterer Beleg für die Schuld der Besatzer, die mit ihrer illegalen Anwesenheit die Unsicherheit und Anarchie dem Irak aufgezwungen haben. Aber die Feinde des souveränen und muslimischen Iraks sollen wissen, dass mit dem entrechtenden Martyrium der Wille und der Widerstand des irakischen Volkes gegenüber den Plänen und Zielen des Istikbars und des Zionismus verstärkt werden wird. (Ferner) wird deren Iman (religiöse Überzeugung), deren Treue zum Islam und zur religiösen Führung - im Gegensatz zu deren Wunsch - nicht geschwächt, (sondern) bestärkt werden; so Gott will.

Das fromme und mutige Volk Iraks erinnere ich daran, dass der einziger Weg des Ruhms des Volkes und die Rettung des Landes vor den gefährlichen Plänen des Istikbars und des Zionismus durch die Einheit unter der ehrenvollen Flagge des Islams gegeben ist. Sie können heute mit der Fürbitte an dieses feste göttliche Seil die Zukunft des Landes für sich und für die künftigen Generationen bestimmen, wobei in dieser (Zukunft) der islamische und souveräne Irak wie ein strahlender Stern in der islamischen Welt erscheinen wird.

Die politischen und religiösen Persönlichkeiten und Prominenten des Iraks können nur mit der Fürbitte des Islam und der Einheit die große Pflicht, die ihnen in diese außerordentlichen Zeit obliegt, erfüllen, und es wird erhofft, dass sie auf diesem Wege standhaft und erfolgreich sein mögen.

Meinerseits möchte ich für diesen tragischen Verlust bei seiner Hoheit, dem großen Baqiyatallah (Imam Mahdi) - meine Seele für ihn - und dem gesamten Volk Iraks und Irans, den theologischen Zentren und Gelehrten Nadschafs und Qums, der obersten Versammlung der islamischen Revolution Iraks und insbesondere der ehrenwerten und märtyrererziehenden Verwandtschaft Hakims und besonders seinem verehrten Bruder Herr Sayyid Abd- ul Aziz Hakim, der Familie und den lieben Kinder dieses Märtyrers des Mihrabs (Gebetsnische) mein Beileid zur Ausdruck bringen und zu diesem großen Martyrium gratulieren. Ebenfalls erbitte ich für die Familien der anderen Märtyrer dieses tragischen Ereignisses große Geduld und viel Lohn. Ich erbitte vom Gott die Erhöhung der Position dieser entrechteten Märtyrer und die baldige Genesung der Verletzten dieses Ereignisses. Im Gedenken dieses lieben Sayyid-Märtyrer und anderer Kampfgenossen verkündige ich drei Tage allgemeine Trauer.

Und die Ungerechten werden bald erfahren, zu welchem Ort sie zurückkehren werden (Koran, Sure 26, Vers 227)

Sayyid Ali Khamenei 29. August 2003 / 1382.06.07 Hidschri Schamsi / 1.. Radschab 1424 Hidschri Qamari

 

Die Botschaft Imam Khamenei´s anlässlich des Terroranschlages auf Ayatollah Sayyid Muhammad Sa´id Hakim, 24.08.2003

(diese Botschaft wurde vor dem aktuellen Anschlag beim letzten anschlag geschrieben, Anm. d. Muslim-Markt)

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Ayatollah Herr Hadsch Sayyid Muhammad Baqir Hakim, mögen Sie dauerhaft begnadet sein!

Die Nachricht von der Explosion in Ihrem ehrenwerten Haus, hat mich sehr betrübt und sorgevoll gestimmt.

Die kriminelle Hände, die diese blutige Ereignis hervor brachten, sind in Richtung der bösartigen Politik orientiert, die die Schwächung des überragenden Theologiezentrums des ehrenwerten Nadschafs und die Bedrohung der bedeutenden Position der Mardscha´iyyah (religiöser Bezug) zum Ziel haben.

Solche kriminellen Aktionen könnten den Besatzern Iraks zum Vorwand werden für das Erzwingen von polizei(staat)lichen und unterdrückerischen Methoden. Dies kann zu Unsicherheit und innerer Zwietracht führen, in einer Zeit, in der das irakische Volk die Einheit am nötigsten hat. Die Urherber dieses Verbrechens sind zweifellos Getäuschte, die gegen die Anordnung der Religion, der Vernunft und Moral gehandelt haben, wenn sie nicht die direkten Handlanger des aggressorischen Feindes sind.

Meinerseits ist überzeugt, dass das fromme und mutige Volk Iraks durch Klugheit und standhaften Willen mit göttlicher Gnade alle Komplotts der Feinde trotzen wird; und mit Fürbitte an dem teueren Islam und Unterstützung durch die Beachtungen der Hoheiten, die reine Imamen - Ihnen sei Segen Gottes -, wobei der Irak durch deren reinen Gräber geehrt ist, die Fahne des Islams, der Souveränität und ihrer Freiheit über dieses Land hissen können, So Gott will.

Den Ruhm des Islams, der Muslime und Ihre Erfolge erbitte ich vom Gott.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahi va barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 24. August 2003 / 1382.06.02 Hidschri Schamsi / 25. Dschamadi II 1424 Hidschri Qamari

 

Treffen Imam Khamenei´s mit Sänger anlässlich des Geburtstages seiner Hoheit Fatima, 19. August 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Allen anwesenden Lieben gratuliere ich ganz herzlich zu dieser glückliche Geburt und diesem großen Fest. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen lieben Brüdern, die sich für diese Versammlung bemüht haben und bei denjenigen, die das Programm moderiert haben, insbesondere die Freunde, die von fernen Wegen angereist sind. Ebenfalls bedanke ich mich herzlich bei den Brüdern, die dieses schöne Lied vorbereitet haben und die Melodie gespielt haben.

Wir müssen diese spirituelle Verbindung und den Kontakt (mit den Heiligen) wertschätzen. Sie ist unser Reservoir des Iman (religiöse Überzeugung). Sie ist ein wertvolles Juwel, das unsere menschliche und islamische Identität bildet. Wir (müssen) unsere Liebe zu der reinen und unfehlbaren Familie des Propheten, insbesondere Fatima Zahra (s.a., Tochter des Propheten) Tag für Tag verstärken und uns ihnen mittels des Gehorsams gegenüber Gott annähern.

Das Lied, das unser Bruder soeben vortrug, bedeutet nicht, dass wir sagen (können), wir seien Schiiten und Verliebte (der Familie des Propheten), (und) folglich wenn wir Sünde begehen würden, so würde der erhabene Gott uns nicht bestrafen. Nein! Dies ist nicht der Fall. "Wer gehorsam gegenüber Allah ist, (so) sind wir dem ein Vormund" (Überlieferung). Deren Vormund muss (ebenfalls) Gott gehorsam sein, denn diese Ehrenwerten haben selbst mit dem Gehorsam diese Position erreicht. Deren Prüfung fand vor deren Existenz und Auftreten in dieser Welt statt. "Gott hat Dich geprüft bevor Du erschaffen wurdest und hat Dich bei der Prüfung geduldig gestimmt" (aus dem Bittgebet "Ziyarat Fatima"). Das göttliche System ist nicht ohne Plan. In einer Überlieferung sagte der Prophet zu Fatima Zahra (s.a.) trotz ihrer (hohen) Position: "Die Verwandtschaft und Beziehung zu mir wird Dir nichts bei Gott nutzen". Gab es denn unter den Kindern des Propheten und der Imame nicht etwa einige Personen, die keine Beziehung zu Gott hatten, und die es nicht schafften aus diesem strahlenden und wertvollen spirituellen Juwel nutzen zu ziehen? Das, was die Vormunde der Religion zum Gipfel der Ehre der Menschheit brachte, sei es der Prophet selbst, der Fürst der Gläubigen (Imam Ali) und die restlichen der reinen Familie - wobei (wahrlich) in der Welt der Existenz keine andere der beispiellosen Exemplare existieren - oder seien es andere, deren (aller) Gehorsam und Dienst ist für Gott. Deshalb, wenn Sie beim Schwur des Gebets den Namen des Propheten aussprechen, so ehrt ihn. Sie sprechen: "Und ich schwöre, dass Muhammad sein Diener ist". Sie erwähnen zuerst seine Dienerschaft gegenüber Gott. Dann erst sagen Sie: "Und er ist sein Prophet". Die Dienerschaft (gegenüber Gott) ist mehr (Wert) als das Prophetentum (selbst). Das Fundament und die Essenz ist die Dienerschaft. Sie und ich müssen auch diese Fernstraße wählen. Natürlich sind diese Gipfel sehr hoch. Wenn unser Auge den Gipfel sehen könnte, so müssen wir Gott sehr dankbar sein, vom Ankommen (am Gipfel) ganz zu schweigen. Aber wir müssen aufbrechen. Das ist der Weg. Diese Bergshänge müssen wir im Rahmen unserer Kraft und Fähigkeit erklimmen und wenn dies erfolgt, so werden wir im Rahmen unserer Kapazitäten Nutzen ziehen.

Ich hoffe, dass der erhabene Gott Seine Gnade Tag für Tag Ihnen (gegenüber), Ihr Lieben, erhöht. So Allah will, so wird (Gott) diese Versammlung, Sie Lieben, die Veranstalter und Moderatoren der Versammlung im Blickfeld, der Gnade und der Zufriedenheit der reinen Wahrheitssagenden (s.a.) versetzen; (möge Er) Ihre Liebe, Freude und Respekt der Ehrenwerten gegenüber mit Wohlwollen anerkennen; Tag für Tag Ihnen mit der Position und hohen Stellenwert diesen Ehrenwerten bekannter machen und das heilige Herz (seiner Hoheit) Vormund der Zeit (Imam Mahdi) - unsere Seele sei für ihn - uns freundlich gesinnt wird, wobei - Lob sei Allah - die Versammlung mit seinem Namen duftvoll war und wurde, und (möge Gott) uns in dem Bittgebet seiner Hoheit einschließen lassen.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 19. August 2003 / 1382.05.28 Hidschri Schamsi / 20. Dschamadi II 1424 Hidschri Qamari

 

 

US-Regierung und das zionistische Regime Herde der Feindschaft, 07.08.2003

Teheran, Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution nannte die US-Regierung und das zionistische Regime Herde der Feindschaft gegen die iranische Nation. Bei seiner gestrigen Zusammenkunft mit den Vorsitzenden der Exekutive, der Legislative und der Judikative, dem Vorsitzenden des Landesinteressenrates und den Verantwortlichen verschiedener iranischer Organisationen in Teheran sagte Ayatollah ol Ozma Khamenie, das Verlieren der Interessen in Iran und die von der Islamischen Revolution herrührende Wachsamkeit in der islamischen Welt seien die Hauptgründe für die Feindschaft der Amerikaner und der Zionisten gegen das iranische Volk. Ferner warnte er davor, dem Willen des imperialistischen Feindes nachzugeben. Dies würde den Feind zur größeren Druckausübung und Aggression anspornen. Das geehrte Oberhaupt der islamischen Revolution kritisierte schärfstens die kriegsstiftenden und neokonservativen US-Spitzenpolitiker und sagte: "Im Gegensatz zu der Propaganda und dem Psychokrieg des Feindes strebt die Islamische Rep. Iran nicht nach der Entwicklung von Atomwaffen und lehnt sich prinzipiell gegen die Massenvernichtungswaffen auf, wie sie auch während des auferlegten irakischen Krieges gegen Iran den Einsatz von biologischen und chemischen Waffen für verboten hielt." Ayatollah ol ozma Khamene'i bezeichnete das Grundgesetz als feste Basis der islamischen Staatsordnung und unterstrich: Um die islamische Staatsordnung in Iran zum Sturz zu bringen und zu verhindern, dass sie zu einem Vorbild wird, greift der Feind deren Stütze nämlich das Grundgesetz an, weshalb wir uns für die Verstärkung dieser festen Stütze einsetzen müssen.

IRIBWORLDNEWS 7.8.2003

 

Treffen Imam Khamenei´s mit den Chefs der drei Gewalten und die Verantwortlichen des Systems, 06.08.2003

Teilübersetzung eines Artikels aus der persischsprachigen Zeitung "Quds"

Das verehrte Oberhaupt der islamischen Revolution schilderte bei dem gestrigen Treffen mit dem Staatspräsidenten, dem Chef des islamischen Rates (Parlament), dem Chef der Judikativen Gewalt, dem Chef der Versammlung zur Erkennung der Priorität des Systems (VEPS), den Regierungsmitgliedern, den Parlamentsabgeordneten, dem Verantwortlichen der Justiz, hochrangigen Kommandeuren der Streitkräfte und der Polizei und den Verantwortlichen der verschiedenen Organisationen und Behörden, die augenfällige Besonderheiten und Programme des 4. (wirtschaftlichen) Entwicklungsprozesses, die Errungenschaften des (islamischen) Systems, die vorhandenen Probleme und Konflikte und die zu erwartenden Gelegenheiten, und betonte: "Das iranische Volk und die Verantwortlichen des Landes werden den Weg zum Erlangen des Fortschritts, des Aufbaus und der Ehre mit großer Anstrengung und standhaften Schritten fortsetzen".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei betonte verweisend auf das kostbare historische und kulturelle Erbe des iranischen Volkes und die Ehren, die dieses Volk nach dem Sieg der islamischen Revolution erzielt hat: "Arbeit und Anstrengung in dem großen Land Iran (und) für so ein großes Volk und im so einem jungen und effizienten System zählt zu einer großen Ehre".

Er erinnerte mit der Aufzählung eines Teils der Möglichkeiten und Fähigkeiten des Landes hinsichtlich der natürlichen Ressourcen, gewaltigen Bodenschätzen, wie Erdöl, Gas, reiche Kupfer-, Zink- und Bleiminen: "Die Vielfalt der Waren, wichtige geografische und kommunikative Möglichkeit und die Gabe der jungen und talentierten Bevölkerung gehören zu den anderen kraftvollen Möglichkeiten, die dem iranischen Volk den Weg des Fortschritts und des Aufbaus eröffnet haben".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei zählte den Sieg der islamischen Revolution zu den günstigen Bedingungen zur korrekten Nutzung dieser Möglichkeiten. Er fügte mit dem Verweis der augenfälligen Fortschritte in der allgemeinen Hochschulversorgung, dem Kampf gegen Analphabetismus und der Erfüllung von gewaltigen Projekten in der Öl-, petrochemischen und Stahlindustrie, in der Stärkung der Verteidigung, dem Staudammbau, medizinische und Forschungsprojekte und verschiedenes (andere) Know How: "Die Feinde des islamischen Systems wurden gezwungen die ehrenvolle Anwesenheit Irans unter den zehn Ländern mit der (Fähigkeit) zur Aufarbeitung der nuklearen Brennstoffe zuzugeben. Alle diese gewaltigen Erfolge sind entstanden, während der islamische Iran den pausenlosen Boykott und Feindseeligkeiten ausgesetzt war".

Er zählte das Präsentieren einer religiösen Volkssouveränität an die islamische Welt als Vorbild zu den wichtigsten Erfolgen des Systems und betonte: "Die große Kunst des islamischen Systems liegt darin, dass sie die Präsenz der Bürger in den verschiedenen Wahlen und in den verschiedenen politischen Situationen und Entscheidungen zu einer Grundlage gemacht hat".

Das ehrenwerte Oberhaupt der islamischen Revolution bezeichnete den Dienst in so einem System als Ehre und betonte: "Man muss die Ausstrahlung dieser Wahrheiten, dieser Ehre an die junge Generation weiter geben, damit die iranische Jugend - anders als der Wunsch des Feindes - nicht traurig und demotiviert gestimmt wird und sich für das Leben in dem islamischen Iran geehrt fühlt".

Er bezeichnete die Beachtung der Probleme und Konflikte nebst der Beachtung der Möglichkeiten, Errungenschaften und Fortschritte als notwendig und fügte hinzu: "Anders als es die Propaganda bezüglich der Bildung einer globalen Front gegen den Iran (darstellt), besteht die einheitliche Front, die mit aller Kraft gegen das islamische System agiert, aus (nur) zwei Mitglieder: Dem Regime der USA und dem zionistischen Regime".

Das ehrenwerte Oberhaupt nannte den Verlust Irans und das islamische Erwachen als Hauptgrund der Feindschaft der Amerikaner und der Zionisten gegenüber dem iranischen Volk und fügte hinzu: "Diese tiefe Feindseeligkeit gab es seit Beginn der Revolution in den verschiedenen Formen, wie z.B. der Noje-Putsch, die verschiedene Komplottspläne in der US-Botschaft, der Angriff auf Tabas, die Ermunterung Iraks zu einem Krieg, die allseitige Hilfe für das Ba´ath-Regime (Saddams) in dem achtjährigen Krieg, der Angriff auf iranische Ölfördertürme, die Attacke auf das Airbus-Flugzeug (1988) und die verschiedenen wirtschaftliche Blockaden sind wiederholt worden. Aber mit der göttlichen Gnade hat sie (USA) es nicht geschafft die Bewegung des iranischen Volk zu stoppen".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei bezeichnete die innere Stärkung, das Selbstvertrauen, logische, gesetzliche und legitime Verteidigung und den Widerstand auf einer geraden Linie als den einzigen Weg zum Schutze Irans und des islamischen Systems und die Begegnung der Feinde. Er betonte: "Wir müssen an die Stelle gelangen, dass der Feind hoffnungslos wird und fühlt, dass Feinseeligkeit gegenüber dem Volke Irans und dem islamischen System keinen Nutzen hat und nur ihm selbst schadet".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei bezeichnete jeglichen Rückzug gegenüber dem arroganten und gewalttätigen Feind als Ursuche für noch mehr Druck des Feindes und eine Einladung zu noch mehr Aggression und Verlangens seiner. Das ehrenwerte Oberhaupt der islamischen Revolution erwähnte, (dass) zum Erreichen der hohen Stufe des Fortschritts und der Ehre einige Preise bezahlt werden müssen und fügte hinzu: "Kapitulation und Entwürdigung haben auch (seinen) Preis, den nun die ehemalige Soldaten Iraks (wegen) des mangelnden Widerstands gegenüber der Armee der USA entwürdigend bezahlen".

Er erinnerte bei der Kritik an die Kriegstreiber und neo-konservativen Herrscher der USA daran: "Im Gegensatz zu den Propaganda und den Wirbel des Feindes, sind wir nicht hinter der Produktion der Nuklearwaffen her. Wir sind grundsätzlich und fundamental gegen Massenvernichtungswaffen, genauso wie wir während des erzwungenen Krieges (mit dem Irak) die biologischen und chemischen Waffen als Tabu betrachteten (obwohl wir das Potential dazu hatten)"

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei betonte, verweisend auf den Verlauf der Vorbereitung des 4. Fortschrittsprogramms, die Notwendigkeit der allseitigen Betrachtung bei der Vorbereitung dieses Programms und die Vermeidung der rein wirtschaftlichen Betrachtung. Er fügte hinzu: "Auf logischer Basis wird die Regierung, genauso wie bei dem 3. Fortschrittsprogramm, mit Achtung und Expertisen die bestimmenden Richtlinien des 4. Programms vorbereiten und dem Oberhaupt unterbreiten. Die Führung wird diesen Vorschlag zur Untersuchung an der "Versammlung zur Erkennung der Priorität des Systems" (VEPS) weiterleiten. Nach der Untersuchung in der Versammlung und der Bestätigung der Führung wird die Regierung das 4. Programm auf Basis dieser Richtlinien entwerfen".

Er betonte, verdeutlichend über die augenfälligen Besonderheiten der (künftigen) 10 Jahren des Systems und die Richtlinien des 4. Fortschrittsprogramms in den verschiedenen Bereichen: "In dem wirtschaftlichen Teil müssen der wirtschaftliche Aufschwung, die Beschäftigung, das Senken der Inflation und Selbstversorgung der essentiellen landwirtschaftlichen Güter voll Beachtung finden".

Das verehrte Oberhaupt der islamischen Revolution zählte die Gerechtigkeit als Hauptpfeiler des sozialen Teils des 4. Fortschrittsprogramms und fügte hinzu: "Im sozialen Bereich muss das Programm mit dem Volk verbunden werden, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, gerechte Verteilung des Kapitals und Beseitigung der Armut voll Beachtung finden".

Er bezeichnete die rechtliche und juristische Sicherheit als sehr wichtig und fügte hinzu: "Die Sicherstellung der Rechte der Staatsbürger und Freiheit in richtiger und logischer Form, nicht radikal und nicht (dem Westen) nachahmend, muss als eine augenfällige Besonderheit der zehnjährigen Bewegung des Systems und des 4. Fortschrittsprogramm Beachtung finden".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei bezeichnete auch Effizienz, permanente Bewegung, richtungsorientierte Aktivität (und) aktive Präsenz in den regionalen und globalen Komplexen als Hauptpfeiler des diplomatischen Bereichs in dem 4. Fortschrittsprogramm.

Er betonte bei der Verdeutlichung der mittelfristigen augenfälligen Besonderheiten des Systems und des 4. Fortschrittsprogramms im wissenschaftlichen Bereich, die Software-Bewegung, Erschaffen der verschiedenen Wissenschaften und die Beziehung der Wissenschaft und der Industrie.

Das verehrte Oberhaupt der islamischen Revolution zählte die Moral der religiösen Überzeugung und das Element der Opferbereitschaft zu den Hauptfaktoren der nationalen Macht und fügte hinzu: "Bei der Betrachtung des kulturellen Bereichs, muss außer der Verstärkung (und Förderung) der Moral der religiösen Überzeugung und Opferbereitschaft, die Verdeutlichung der Wertefundamente und der Verstärkung des Grundgesetzes voll beachtet werden".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei nannte das Grundgesetz als eines der stabilen Säulen und Fundamente des islamischen Systems und erinnerte daran: "Der Feind greift für das Zusammenbrechen dieses gewaltigen Bauwerks und der Verhinderung des islamischen Systems als Vorbild, die Fundamente an, d.h. das Grundgesetz. Wir müssen hinsichtlich der Verstärkung dieser stabilen Säule des Systems umso mehr agieren".

Er fügte bei dem Verweis auf die Anstrengung der Völker und der Regierungen zum Schutz ihres 200, 300-jährigen Grundgesetzes: "Die Regierung der USA und die Denker dieses Landes beharren auf den amerikanischen Werte als Begründung der Kriegstreiberei des US-Präsidenten und betrachten diesen Fundamentalismus als positiv. Aber sie bezeichnen das Beharren des iranischen Volkes und der Verantwortlichen auf (ihre) Werte und das Grundgesetz, das auf Vernunft, Logik, Begründung und Freiheitsliebe basiert, als Fundamentalismus mit negativer Bedeutung, Steinzeit und Konservatismus".

Das verehrte Oberhaupt der islamischen Revolution betonte in dieser Hinsicht: "Trotz der Anstrengungen der Feinde, sind die verschiedenen (politischen) Fraktionen Irans alle fundamentalistisch und an den Grundsätzen festhaltend, auch wenn es möglich ist, dass es irgendwo manche Extremisten geben könnte". Er bezeichnete die richtige Wahl des Weges als eines der Bedingungen für die Erfüllung der Ziele des vierten Programms. Er fügte mit dem Verweis der Notwendigkeit der Parallelität in Beachtung der Bildung, Sicherheit, Spiritualität und Wirtschaft in dem Programm: "Das vierte Programm muss kompatibel mit der geographischen, historischen, kulturellen Besonderheiten, und den Wirklichkeiten und Möglichkeiten des Landes sein. (Dabei) darf das Programm des Fortschritts nicht von anderen Ländern nachgeahmt worden sein".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei zählte, bei der Betonung der Notwendigkeit der Stärkung des nationalen Selbstvertrauens, dieses als eines der Werkzeuge der Fortsetzung der standhaften Bewegung des Systems (und) Schutz der Einheit und fügte hinzu: "Dank der Gnade Gottes ist das Volk Irans einheitlich und hat keine Differenzen. Aber die Politiker und die verschiedenen Fraktionen dürfen nicht unter verschiedenen Vorwänden gegen einander stehen und einen Wirbel anzetteln".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei zählte die unermüdliche Anstrengung, Initiative, Eingrenzung des Ego, Vermeidung der Liebe zum Weltlichen und (Vermeidung der) Ansammlung von Geld bei den Verantwortlichen, finanzielle Ordnung, Kampf gegen Verderben und die pausenlose Anstrengung im Dienst der Bürger als andere Notwendigkeiten zur Erfüllung der Ziele des Systems und des Fortschrittsprogramms. Er fügte hinzu: "Die Philosophie der Existenz der Verantwortlichen ist der Dienst an den Bürgern. Die Verantwortlichen und Direktoren des Landes müssen mit den Bürgern wie ein liebevoller Vater umgehen, unabhängig davon welche Position sie innehaben, und auf dem Wege des Dienstes müssen sie ruhig und geduldig sein, damit das Volk in den Genuss der großen erfüllten Taten kommt".

Das ehernwerte Oberhaupt der islamischen Revolution forderte, verweisend auf die Wahlen zum 7. Parlament (7. Legislatur nach der islamischen Revolution), von den Verantwortlichen der Exekutive, den Parlamentsabgeordneten, den Verantwortlichen der Justiz und den politischen Strömungen mit der Vermeidung der Differenz und Wirbel, das politische Klima zu mäßigen. Er fügte hinzu: "Die Bürger lieben die Wahlen. Das, was sie unzufrieden macht, sind Wirbel und Differenzen, die einen Werbehintergrund haben".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei bezeichnet Lüge, Beleidigung, gegenseitiges Beschuldigen der Behörden, Verbreitung von Gerüchten und die verschiedene Provokationen als unvereinbar mit den islamischen Wahlen und rief alle Fraktionen zum Verzicht auf solche Dinge auf.

Das ehrenwerte Oberhaupt der islamischen Revolution betonte: "Das Parlament, der Wächterrat, die VEPS, der Präsident, die Justiz und alle Behörden müssen sich im Rahmen des Gesetzes bewegen und nur auf Basis ihrer gesetzlich legitimierten Verfügungen handeln".

Er fügte mit dem Verweis auf die Missbräuche der Differenzen durch den Feind, die im Jahre 1359 (1980) entstanden, hinzu: "Jene Differenzen hatten den Feind zur militärischen Aktion verleitet. Also muss darauf geachtet werden, dass der Feind nicht von den gegebenen Differenzen zum Ausholen eines Schlages gegen das System und das Land verleitet wird".

Er zählte in einem anderen Teil seiner Rede beim moralischen Ratgeben an die Verantwortlichen, das Gefühl des Bedürfnisses nach Gott, die Bindung an die unendliche Macht Gottes, die Berücksichtigung der göttlichen Planung und Abrechnung, die Vermeidung von Gier und Herrschaftssucht in dem Verantwortungsbereichen und die Anstrengung zur Zufriedenheit Gottes, als das persönliche und gesellschaftliche Geheimnis des Erfolgs und (damit) des guten weltlichen sowie jenseitigen Ausgangs.

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 6. August 2003 / 1382.05.15 Hidschri Schamsi / 7. Dschamadi II 1424 Hidschri Qamari

 

Die Rede Imam Khamenei´s zu den Jugendlichen in Ahwaz, 30. Juli 2003

In Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Liebe Brüder und meine Kinder. Seien Sie herzlich Willkommen! Ihre Präsenz erinnert mich an die aufregenden Erinnerungen des Kriegsbeginns und Ende des Krieges. Die Jugend Khuzistans und Ahwaz gehören zu den besonderen Einheiten, die ihre Wirkung zur Verteidigung der Souveränität des Landes, der islamischen Revolution und der nationalen Würde gezeigt haben. Ich war Zeuge dieser in Ahwaz, in dessen Umgebung und in ganz Khuzistan. Immer noch gibt es unter denen sehr strahlende Gesichter, die ich aus der Epoche der heiligen Verteidigung in Erinnerung habe, einige ausgezeichnete Gesichter aus Ahwaz, die ich nie vergessen werde. Ich hoffe, dass der erhabene Gott, Sie ehrenwerte Jugend, mit Seinem Erfolg, Licht und Gnade zu den Reserven (Verteidigern) der Fundamente ausbaut, die das islamische System, die Souveränität des Landes und die Ehre dieses Volkes stärken; so Allah will.

Das, was wichtig ist, worauf alle Jugendlichen des Landes achten müssen, ist, dass sie wissen müssen, worüber es bei dem Streit des Islams und des Istikbars (Arroganz) geht. Sie können nicht leugnen, dass heute der Istikbar gegen den Islam steht, da dieser selbst deutlich dies erwähnt. Der US-Präsident hat vom "Kreuzzug" gesprochen! Die Propagandisten des Istikbars wenden auf der ganzen Welt permanent lästige Methoden propagandistischer Aktivitäten gegen den Islam an; (sie) drehen Filme (gegen den Islam), stellen Computerspiele her, betreiben Propaganda und schreiben Texte. Alles gegen den Islam. Warum sind sie gegen den Islam? Dies ist eine große Frage. Sie selber sagen, dass sie gegen den Islam seien, weil der Islam Krieg, Terror und Verachtung bringe! Derart klar und deutlich verbreiten sie Lüge und Beschuldigung in der öffentlichen Meinung der Welt. Es ist heute der Istikbar selbst, der Verachtung verbreitet. Es sind die Amerikaner, die in der Welt Krieg treiben. Sie sind es, die die Rechte der Völker und Grenzen der Länder verletzen und militärische Angriffe starten. Von Tausenden Kilometern Entfernung bringen sie ihre Soldaten her und verletzen in diesem Land und jenem Land die Grenze und (verletzen die Rechte) des Volkes. Schauen Sie! In den letzten Hundert Jahren, hat der Westen die meisten Kriege im Gange gesetzt. Die Zwei Weltkriege haben die Europäer im Gange gesetzt. Viele Kriege in Asien, Afrika und Lateinamerika hat dieses kapitalistische Regime in den USA im Gange gesetzt. Sie sind es, die zwischen den Völkern Hass schüren. Der Islam ist von diesen Beschuldigungen frei. Sie lügen; der Streit liegt nicht darin, (sondern) der Streit liegt darin, dass der Islam die muslimischen Völker zur Souveränität (und Eigenständigkeit) aufruft, die muslimische Völker auf ihre Ehre aufmerksam macht, den muslimischen Völkern lehrt ihre Rechte zu kennen, diese Rechte einzufordern und gegen die Verletzer dieser Rechte entgegen zu stehen. Der Istikbar ist gegen diesen Widerstand, gegen diese Verteidigung und gegen diese Erkenntnis. Der Streit zwischen Islam und Istikbar liegt hierin. Der Streit des amerikanischen Istikbars und dessen Fortsetzung an jedem Ort der Welt gegen die Islamische Republik liegt nicht in Menschenrechten und Terrorismus. Die erlogenen Schönfärbereien, die sie in ihren Behauptungen verwenden, ist heute in der Welt (verblasst) und offen klar geworden. Der Streit mit der Islamischen Republik liegt darin, dass der Iran stark und souverän sein möchte und im Iran die Stimme des Volkes gelten sollte und nicht die Stimme der globalen Arroganten und der Machtzentren. Heute gilt die Treue zur Islamische Republik und den Fundamenten des islamischen Systems, die Treue zur Souveränität des Landes, die Rechte des Volkes und die Treue zum Nein-Sagen gegenüber den fremden Aggressoren. Die propagandistische Methodik der internationalen Arroganz in den langen Jahren und heute liegt darin, die Meinung der Bürger der Welt abzulenken und diese Irre zu leiten. Sie können außer mit der Irreleitung der öffentlichen Meinung nicht ihre Aktion fortsetzen. Teilweise schaffen sie es auch, die öffentliche Meinung zu täuschen. Aber deren schlechte und schändliche Taten erlauben es nicht, dass die Wahrheiten verdeckt bleiben. Jeder, der heute die Bedeutung der Demokratie und Menschenrechte, die die Amerikaner für den Nahen Osten verlangen, verstehen will, muss den Irak anschauen. Der Irak ist heute das Prüfungsszenario für die US-Behauptungen. Sie setzen das irakische Volk mit der militärischen Macht und der Bajonette der unerträglichen Beleidigung, Pressuren und Gewaltausübungen aus. Dann wollen sie der öffentlichen Meinung der Welt Glauben machen, sie seien die Befreier des irakischen Volkes bzw. sie wollen die Rechte des irakischen Volkes beachten! Wer glaubt dies denn in dieser Welt? Deren Geschichte ist wie die Geschichte eines vom Wolf fliehenden Rehs, der vom Metzger gehäutet wurde. Ein Wolf verfolgte ein Reh. Das Reh flieht mit blutendem Körper vor dem Wolf. Der Metzger kam an und verjagte den Wolf. Der Wolf weichte fort. Er nahm sich des Rehs an. Das Reh dachte, der Metzger würde es frei lassen, sobald es in die Heimat zurückgelangt. Er bindet die Hufen des Rehs und legte es in seinem Wagen. Und brachte es zu seinen Freunden. Dann setzte er das Messer an die Kehle des Rehs. Das Reh sagte, ich dachte Du hast mich von dem Wolf befreit, aber nun sehe ich, dass der wahre Wolf Du bist.

Von den Krallen des Wolfes, gerettet hast Du mich, nun seh´ ich, der Wolf (meines Lebens), Du bist für mich.

Sie setzen das Volk Iraks mit militärischer Macht, mit einem fremden Herrscher, mit der Beschlagnahme der Ressourcen, mit dem Chaos im Lande, mit der Attacke gegen die Familien und Privatsphäre und den irakischen Frauen unter Druck. Dann wollen sie den Völkern der Region, dem Volk Iraks und der öffentliche Meinung der Welt Glauben machen, sie seien die Retter der Bürger Iraks. Ist das die Rettung? So sehen die amerikanischen Menschenrechte und amerikanische Demokratie für die Länder des Nahen Ostens aus! Der US-Präsident redet ohne Schamgefühl von dem palästinensischen Terrorismus. Der zionistische Terror der illegalen und verlogenen Regime Israels setzt seit 50 Jahren die Bürger Palästinas unter Druck und zertrampelt sie unter den Stiefeln, öffentlich und deutlich zerstört es deren Häuser, tötet die Jugend, verhaftet die Männer und beleidigt und erniedrigt die Frauen. Dies ist ein deutlicher Terrorismus, welchen die Israelis selbst nicht leugnen und sie sprechen davon: "Wir führen Terror aus". Dieser Herr (Bush) sieht darüber hinweg. Dann spricht er von dem palästinensischen Jugendlichen, der seine Ehre verteidigt, der sein Haus verteidigt, über den kleinen Widerstand gegenüber dem Aggressor, die wutentbrannte Aktion, von palästinensischem Terrorismus. Dies ist deren Antiterrorismusbewegung! Das ist die Bedeutung des Terrorismus in deren Logik. Die Völker der Region sind voller Verachtung gegenüber den USA und dessen europäische Zögling, dem Britannien. Das ist nicht nur unserem Volk eigen. Alle Völker der Region verachten sie. Diese Verachtung haben sie selbst verursacht. Diejenigen, die die Rechte, Souveränität, Ehre, Privatsphäre und Grenzen der Völker verletzen, sind es, die bei den Völkern die Verachtung sich selbst gegenüber schüren. Warum sind sie klagend darüber, dass diese sie verachten? Ja, wir verachten Sie!

Gegenüber dem aggressiven und ungezügelten Geist, dem der Istikbar heute besitzt, gibt es nur ein Element, das in der Lage ist, diesen zu bändigen. Und dies die Wachsamkeit und der Wille der Völker. Wenn ein Volk wach ist, kennt es seine Rechte, kennt den Feind, kennt dessen Ziel und fasst den Beschluss gegen ihn zu stehen. Hier ist, dass die Quantität des Istikbars und der USA und aller militärischen Gerätschaften versagen; hier kann sie nichts mehr bewirken. Dies ist der jener Punkt, worauf sich die islamische Revolution von Anfang an gestützt hat und das islamische System auf dieser stabilen Basis aufgebaut wurde. Hier ist es, an dem Ihr Jugendliche, Ihren Wert erkennen müssen. Hier ist es, an dem die Verantwortlichen diese motivierte, fromme und willensstarke Jugend wertschätzen müssen. Hier ist es, wo die Verantwortlichen des Bildungs- und Erziehungs(Ministeriums), des (Ministeriums) für höhere Bildung und Universitäten diese frommen, willensstarke Jugend Wert schätzen müssen. Diejenigen, die auf die nationale Ehre, Souveränität und ihre hohe islamische Zielsetzungen Wert legen, die Anwesenheit und den Angriff des Feindes nicht akzeptieren und seine Einmischung ablehnen, (sollten beachten), dass diese (Jugendlichen) für ein Volk wertvoll sind.

Meine Lieben! Bilden Sie sich mit Wissen und Praxis soviel Sie können aus. Ihre Jugend ist wie die Jugend der Generation vor Ihnen eine entscheidende Epoche des historischen Schicksals dieses Volkes. Wenn die vorherige Generation faul gewesen wäre und sich in die Häuser gesetzt hätte (in den Häusern gemütlich gemacht hätte), wenn sie die Sinnlosigkeit sinnlosen Zeitvertreib gewählt hätte, wäre unser Volk im Verderben der Abhängigkeit, Entwürdigung und Kontrolle gegenüber den USA geblieben. Jene Generation hat Widerstand geleistet, die Revolution und dem Krieg zum Siege verholfen und heldenhaft die nationale Identität und die nationale Würde verteidigt. Heute ist die neue Generation dran. Der Feind hat vor unserer Jugend Angst. Er weiß, wenn unsere junge, breite und fromme Generation mit diesem Iman (religiöse Überzeugung) in der Szene wirkt, kann keine Waffe, keine Bombe und keine Rakete dieses Volk in die Knie zwingen. Jeden Schritt, den Sie in der Erweiterung des wissenschaftlichen, praktischen und moralischen Selbst (voran) schreiten, ist wie eine Kugel, den Sie auf den Feind schießen. Dieser Kampf und Krieg ist ein großer Dschihad. Jene Tage, haben sich unsere Frauen und Männer, unsere verschiedenen Volksgruppen - unsere Araber, unsere Perser, unsere Türken, unsere Kurden, unsere Lur und unsere Balutschen - in ganzem Land zur Verteidigung der Ehre, der Identität, der Souveränität des Landes, zur Bekämpfung des Istikbars und dessen Handlanger im Inneren zusammen getan und sind in diesem Wege erfolgreich gewesen. Heute ist es genauso. Araber, Perser, Türken, Balutschen, Kurden, Lur und alle iranische Volksgruppen sollen diesen heiligen Weg mit der Fürbitte an dem Strang des Islams und der Einheitsbekundung (Allah ist der Größte) fortsetzen. Unsere junge Generation muss in wissenschaftlicher Hinsicht den Fortschritt erfahren, so wie sie es derzeit erfahren hat. Der Aufruhr, den sie (die USA) nach ihrer Vorstellung in der Welt gegen die Islamische Republik wegen Massenvernichtungswaffen und anderes angezettelt haben, gehört zu den Argumentationen. Sie gehören zu jenen Deckmänteln. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass das Erreichen der hohen Technologie durch die effiziente junge Generation dieses Landes sie stört und quält. Sie wollen, dass die Völker abhängig bleiben, rückschrittlich bleiben, dass die Völker zu ihnen die Hände ausstrecken müssen, die Völker immer schwach und entwürdigt bleiben, damit sie mit den Völkern machen können, was sie wollen. Das Entgegengesetzte ist, dass die Völker sich hinsichtlich der wissenschaftlichen und der religiösen Überzeugung stärken. Sie lehnen eine junge Generation ab, die mit standhaftem Willen und rein ist, seien es junge Männer oder junge Frauen, die sich auf dem rechten Pfad, der Religion, der Spiritualität und der islamischen Welt anstrengt. Sie möchten eine herumlungernde junge Generation haben. Im Gegensatz der Wünsche des Feindes muss die Jugend Widerstand leisten. Unsere Verantwortlichen müssen zum einen mit der Stütze auf die junge Generation (und zum anderen) mit der Stütze auf das Volk ihr Herz fassen. Der Wille unseres frommen Volkes ist die Erscheinungsform des göttlichen Willens. Die Verantwortlichen sollen von niemanden und nichts Angst haben und nicht durch den Wirbel des Feindes geängstigt werden. Dieser gewaltige nationale Bunker steht denen zur Verfügung. Sie sollen ihn gut nutzen. Jeder einzelne der Bürger, insbesondere die Jugend, soll seinen Wert erkennen und mit der Selbsterziehung beginnen. Im Augenblick, im Sommer, nutzen viele unserer guten Jugendlichen ihre Entlastungszeit (Sommerferien) dazu, entweder in der Aufbau-Basidsch (Landes Aufbauorganisation) oder in Widerstandsbasidsch (Freiwillige Militär) zu sein, oder helfen dabei das Wissen bzw. Alphabetisierung der anderen voran zu treiben. Einige strengen ihren Körper an und arbeiten für die Anderen (Sozialdienst). Einige steigern ihr eigenes Wissen durch gute und ordentliche Programme oder Lesen. So vergeht die Entlastungszeit (Sommerferien) der frommen Jugend. Ich habe zahlreiche Berichte über Jugendliche gehabt, die im Sommer die Gymnasium- bzw. Universitätsferien an fernen Orten damit verbrachten, für die Dorfbewohner Moscheen, Krankenhäuser, Straßen und Wege, Husayniyyah (religiöse Versammlungsorte) und Brücken zu bauen. Man hat mir Bilder davon besorgt und ich habe mir diese angeschaut. Der Prophet sagte nach einer Überlieferung: "Wahrlich die Reise meines Volkes ist im Dienste der Anstrengung auf dem Wege Gottes". Unsere Jugend sorgen so für ihre Reise; ihre Reise ist mit der Arbeit (und den Dienst) an den Bürgern. Dies hat Wert. Wertschätzt Eure Jugend. Wertschätzet die religiöse und spirituelle Erziehung, islamisches Studium und Erkenntnis, Geschichtskenntnis und wissenschaftlichen Fortschritt, wobei Lob sei Allah unsere Jugend heute auf diesem Wege ist. Strengen Sie sich auf diesem Wege an und wisset, dass der Feind nicht möchte, dass Ihr voran kommt und Ihr das Land aufbaut. Trotz (Feindschaft) des Feindes müssen Sie in wissenschaftlicher, körperlicher, gnostischer und moralischer Hinsicht den Fortschritt erzielen.

Diese Aspekte, die seine Exillenz Herr Dschazairi (auf ihm sei dauerhaft die Gnade (Gottes)) erwähnte, kannte ich teilweise. Es ist sehr gut. Möge Gott ihn und seine Helfer unterstützen. Deren Anstrengung war sehr wertvoll. Die Arbeit, die sie geleistet haben, wird, so Allah will, gnadevoll sein. Ich hoffe, dass anlässlich dieser Gnadentage, die Trauertage der großen Frau des Islams, ja sogar der großen Frau der Menschheitsgeschichte, ihre Heiligkeit Siddiqah Tahirah (Fatimah, Tochter des Propheten, Frieden sei auf ihr), Sie alle, das gesamte Volk Irans, insbesondere unsere Jugend, wobei diese Ehrenwerte das Vorbild aller Jugendlichen ist, sei es Jungen oder Mädchen, Teilhaber an der Güte, der Gnade und Beachtungen jener Ehrenwerten und ihrer reinen Nachkommenschaft, insbesondere Baqiytallah (Imam Mahdi) - unsere Seele für ihn - sein.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 30. Juli 2003 / 1382.05.08 Hidschri Schamsi / 01. Dschamadi II 1424 Hidschri Qamari

 

 

Die Rede Imam Khamenei´s beim Treffen mit den Verantwortlichen des Kultur- und Erziehungswesen, 21. Juli 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Liebe Schwestern und Brüder! Seien Sie herzlich Willkommen. Gute Arbeit geleistet! Ich hoffe, dass die Zusammenfassung dieser Versammlungen mit Ernst verfolgt wird. Das, was zu dem vierten Programm gehört, wird sicherlich berücksichtigt werden, wenn die Zeit der Bestimmung der Hauptzielsetzungen erreicht wird. Meine Wenigkeit wird auch den nötigen und möglichen Ratschlägen den Verantwortlichen der Regierung geben, so Allah will.

Das, was am wichtigsten ist, ist die Tatsache, dass heute Ihnen die Ausbildung einer großen und breiten Generation, denen die Zukunft des Landes für mindestens 20 bis 30 Jahren in den Händen liegt, anvertraut ist. Wir wollen nicht die andere Faktoren der Erziehung außer acht lassen, aber die Faktoren der Erziehung, insbesondere in den Schulen - sei es Grund-, Realschule oder Gymnasium - gehört zu den stärksten Faktoren. Wie wird das (Ministerium) für Kultur- und Erziehungswesen ihren Beitrag für das Erbauen der Persönlichkeit und Identität leisten? Das ist sehr wichtig. Ich denke, dass die Achse aller Gedanken, Überlegung und Planungen muss dieser Punkt sein.

Dieser Generation ist die Folge der revolutionsschaffende und (anschließend) fortsetzenden Generation bis heute. Das heißt, der Beginn und Aufbruch der jetzigen Generation hinsichtlich des Wissens, Erkenntnis und Kenntnis der Situation ihres Landes und der Welt liegt im Anbeginn der vorherigen Generationen und davor. Unser Land ist auch ein junges Land. Dies ist ein sehr wichtiger Pluspunkt. Heute gibt es Länder, die unter der Mangel an junge Generation in Angst sind. Wir haben heute einen gewaltigen Komplex an energiereiche, talentierte und aktive Jugend. Diese sind ein großes Kapital und eine große Gabe, unter der Voraussetzung, dass diese breite Generation mit einer korrekten Identität gebaut wird.

Das erste, was in dem Komplex des Bildungs- und Erziehungswesens an diese Generation weiter gegeben werden muss, ist die Hoffnung auf die Zukunft und die Freude beim Aufbau der Zukunft und die Nutzung der Atmosphäre, die die Revolution den Menschen, insbesondere der jungen Generation beschert hat. Wenn Sie die globale Propaganda gegen die Islamische Republik verfolgen, sehen Sie, dass deren Aufmerksamkeitspunkt darin liegt, die Zukunftsperspektive des Landes finster zu zeigen; das heißt die Flamme der Hoffnung im Herzen der jungen Generation zu löschen. Wenn die Hoffnung nicht gegeben ist, dann wächst nichts mehr. Die Bildungs- und Erziehungsprogramme müssen (dies) mitberücksichtigen, damit die Jugend fühlt, dass sie lernt, aufsteigt, eine spirituelle Entwicklung erfährt, sein Können für die Bildung der Zukunft gegeben und ausgebildet wird. Von Anfang an muss dieser Aufbau derart sein. Natürlich sind diese schweren Handlungen und bedürfen Planung und Achtung in allen Hinsichten. Aber es ist eine große Leistung. Man muss die Schwierigkeiten akzeptieren und erdulden.

In der politischen Hinsicht, gehört zu den wichtigsten Angelegenheiten, die beiläufig zu den Lektion, Ausbildung, Erziehung und Begegnungen der Lehrer und Direktoren dieser Generation gegeben und verständlich gemacht werden muss, ist, dass diese neue Generation die politische Souveränität des Landes wertschätzt. Denn die politische Souveränität ist eine gewaltige Errungenschaft, die durch die Revolution erreicht wurde. Diese Generation hat die Epoche der politischen Abhängigkeit nicht erlebt. Viele wissen nicht einmal etwas darüber. Die Epoche der Unterwürfigkeit und Gehorsam der Herrscher des Landes gegenüber der arroganten und herrschenden Mächte der Welt. Mach dies und mach jenes nicht! Mangel an die Souveränität und an die Abhängigkeit über viele Jahre (hinweg) haben das Land in wissenschaftlicher Hinsicht zurück gehalten, in politischer Hinsicht vernichtet und zu den bedeutungslose Ländern gestuft und (ferner) im Innere des Landes in moralischer Hinsicht für die Bürger viele Probleme geschaffen. Anstatt ein mutiges, recht geleitetes, hoffnungsvolles und den Zielsetzungen aufmerksames Volk, haben sie (von uns) ein Volk gemacht, das sich mit Kleinigkeit des Alltags beschäftigte. Es ist nicht klar, wo wir endeten und welches bittere und bedauernde Schicksal uns ereilt hätte, wenn der Aufschrei und Sturm der Revolution nicht entstanden wäre. Wahrlich war der Sturm der Revolution etwas Gewaltiges. Dieser Sturm setzt Ozeane in Bewegung und setzte dieser Ozean (in der Tat) in Bewegung. Heute besitzt das Land in politischer Hinsicht die Souveränität. Dies ist etwas sehr Wichtiges. Unsere junge Generation muss diese wertschätzen. Diese Souveränität ist es, die unter der Bedingung des Arbeitens für das Land wirtschaftliche Souveränität, wirtschaftliches Wachstum und kulturelle Souveränität bringen wird.

Im Gegensatz zu dem, was die Feinde des islamischen Irans permanent sagten, propagierten und versuchten, das Land vor Augen (der Welt) als zukunftslos und verloren zu zeigen, hat unser Land nach der Revolution in den 24 Jahren die wichtigsten Fortschritte in wissenschaftliche und wirtschaftliche Hinsicht und in Aufblühen der Talente gehabt. Die Dienste, die in dieser Zeit für unser Land erfolgte, sind in der Geschichte beispiellos. Diese müssen für diese Generation offenkundigt werden, damit sie ihre Identität findet und sich selbst erkennt. Diese sind Sachen, die in der Erziehung dieser Generation wirkungsvoll sind.

Zu den wichtigsten Punkte, die als große Verantwortung auf den Schultern des Bildungs- und Erziehungswesens (lastend) beachtet werden muss, ist die moralische Erziehung der Jugendliche und Jugend. Die Erziehung darf man nicht mit der Härte verwechseln. Die Erziehung ist eine Rechtleitung. Es ist das Einhauchen des Geistes zu Ordnung bei den Jugendlichen, die über alle Lernfähigkeiten verfügen. Alle Fehler (und Schwächen), die bei uns vorkommen, kann man sie bei den bemerken. Die Heilung dieser kann man in der moralischen, kulturellen und religiösen Erziehung in dem breiten Ausmaß des Bildungs- und Erziehungswesens erreichen.

Manche glauben, dass man die Angelegenheit der Erziehung und der moralischen sowie religiöse Ausbildung nicht beachten brauche. Man müsse sie frei lassen. Dabei ist dies die Vernachlässigung der Zukunft der künftigen Generation. Natürlich ist klar, dass eine moralische Erziehung etwas anderes ist als moralisches Erzwingen. Die moralischen Zwänge sind nicht etwas Wünschenswertes. Auch der Islam verlangt das nicht von uns und ordnete es uns nicht an. Die Erziehung der Menschen auf Basis von Zwängen und Druck führt zu Doppelgesichtigkeit und Heuchlerei. Das ist nichts Wünschenswertes. Aber die Erziehung ist ein sehr wichtiger Grundsatz. Wir müssen mit korrekten Methoden der Erziehung die Jugend fromm erziehen. Die Hauptzielsetzung ist es, die Jugend fromm, religiös, mit der islamischen Moral und jene Eigenschaften, die der Islam als wertvoll bezeichnet, auszustatten. Wo wird das gemacht? In den Schulen.

Ich habe öfters den verehrten Verantwortlichen des Bildungs- und Erziehungswesens diesen Punkt erwähnt, nämlich dass die Ausbildung der islamischen Verständnis in den Unterrichten nicht nur die Arbeit (und Pflicht) der Religionslehrer ist, sondern alle Lehrer können diese Verantwortung Teilweise übernehmen. Manchmal kann Mathematiklehrer, ein Lehrer der Naturwissenschaften oder ein Lehrer der Sozialwissenschaften mit der Erwähnung eines Punktes oder eines Beispiels während der Lehre eine tiefe Überzeugungswirkung in dem Jugendlichen bewirken, dass eine Stunde Reden und Lehren der religiösen Erziehung nicht bewirken können. Dies muss im Bildungs- und Erziehungswesen zur Sitte werden. Manchmal kann ein religiöser Punkt, ein Vers des Korans oder die Quintessenz einer Überlieferung während des Unterrichts, der keine Religionslehre ist, derart bei dem Jugendlichen einwirken, dass er bis Lebensende nicht vergisst. Diese Arbeiten obliegen dem Bildungs- und Erziehungswesen.

Die Angelegenheit des Gebets, dass Lob sei Allah, in den Schulen diskutiert wird, ist sehr wichtig. Ich weiß nicht, ob die Freunde über die Wahrheit (d.h. die Bedeutung), Wirkung und Philosophie des Gebets nachgedacht haben oder nicht. Soviel Betonung auf eine Sache während eines Tages; was bedeutet das? Dass der Islam soviel auf das Gebet Wert legt und diese als Maß der Anerkennung anderer Taten "Wenn von Dir (das Gebet) angenommen wird, so werden die (Taten) angenommen, die folgen, und wenn es von Dir nicht angenommen wird, so werden die folgenden (Taten) nicht angenommen" (Überlieferung des Propheten) betrachtet, ist deshalb, weil das Gebet mit einer reinen Strömung das Herz eines Menschen erfüllt. Das ist die Besonderheit des Gebets. Wie die Tropfbewässerung, die permanent die Wurzel eines Baumes befeuchtet und diese permanent frisch hält. Mit dem Gebet ist der Geist des Menschen steht frisch und ergrünt (wie bei den Pflanzen). Dies muss den Jugendlichen beigebracht werden. Mann kann nicht sagen, die Jugendlichen müssen zu die Gebetsstätte oder die Moschee der Schule gehen und das Gebet verrichten. Aber Sie müssen erreichen, dass der Basis entsteht, dass die Freude sie zu dem Gebet hinzieht. Diese Arbeiten sind möglich und (die Möglichkeiten) stehen zur Verfügung.

Diese Planung, die ich erwähnte, ist für die Erziehung und der moralischen Veränderung einer Generation eine sehr wichtige Aktion. Manchmal sind wichtige Bereiche dieser großen Aktionen leicht zu bewältigen. Natürlich bedarf es, dass die verehrten Verantwortlichen des Bildungs- und Erziehungswesens diese Punkte beachten und sich dieser annehmen. Die Arbeit, in der Sie als Direktoren - sei es als Direktor in dem Ministerium oder als Direktoren in den Provinzen - sich anstrengen, wird sich natürlicherweise in Ihre Handlungen offen legen und ihr Ergebnis (Ihnen) zur Verfügung stellen. Wenn ein Mensch achtlos und nicht bemühend ist, so wird keine Arbeit von selbst voran gehen. Man muss sich um diese bemühen. Ich hoffe, so Gott will, der erhabene Gott Ihnen und mir den Erfolg gibt, damit wir es schaffen unsere große und schwere Verpflichtung in der Erziehung der jungen Generation und der Jugend gerecht zu werden und damit wir, so Gott will, die Zukunft des Landes sichern.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 21. Juli 2003 / 1382.04.30 Hidschri Schamsi / 21. Dschamadi I 1424 Hidschri Qamari

 

 

Die Visite Imam Khamenei´s bei der Ausstellung der Erungenschaften der Luftwaffe des SEPAH PASDARAN, 20.07.2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Ich danke Gott für die Existenz solch einer frommen und lieben Jugend, wie Sie es sind. Eines der kostbarsten Kapitale jedes Landes ist, (die Anwesenheit) von frommen, motivierten und effizienten Menschen. Heute, sind wir Dank der Güte Gottes in der Mitte einer Gruppe von solchen Menschen. Ihnen allen, liebe Jugend, Verantwortliche der Luftwaffe der Sepah Pasdaran Inqilab Islami (Korps der Wächter der Islamischen Revolution) und alle Mitarbeiter dieser Streitmacht heiße ich Willkommen. Ich danke Ihnen für Ihre Mühen.

Lob sei Allah, die Luftwaffe der Sepah hat sich in Laufe von vielen Jahren zu einem lobenswerten Komplex entwickelt. Es sind gute Bereitschaften erzielt worden, gute Kräfte in diesem Komplex zusammengezogen und wertvolle Arbeiten gemacht worden. Dies ist (nur) ein Teil der Kraft unseres Volkes, die sich im Zusammenhang mit der Luftwaffe gezeigt hat.

Zur Verteidigung der hohen Zielsetzungen benötigt jedes Volk eine Verstärkung seines Selbst. Natürlich ist die Definition der Stärke von religiöser und spiritueller Logik etwas sehr anderes als die materielle Logik. Die materielle Logik sieht die Kraft in Werkzeugen und Mitteln, in Atom(bomben), in chemischen Waffen, in mikrobiologischen Waffen und andere moderne materiellen Mitteln. All dies ist keine Macht. Ein Hauptteil der Macht liegt in den Menschen, die diese Mittel einsetzen wollen. Wenn ein Komplex (Gruppe von Menschen) im Recht ist und sich für Recht und hohe Ziele und Werte anstrengt und kämpft, bereit ist für diese Anstrengung seine ganze Existenz, Möglichkeiten und Kraft einzusetzen, darin liegt die wahre Kraft. Ein Komplex, der sich für die Wahrheit und echte Werte einsetzt, nutzt nicht die Kraft wie ein Tier, unterdrückt nicht, führt sich nicht arrogant auf, erniedrigt nicht die Menschen, begeht keine Aggression gegenüber dem Territorium der Anderen, beschneidet nicht deren Völker, Interessen und Möglichkeiten und macht sich diese nicht zu eigen. Das ist die Moral der spirituellen Macht. Die materielle Macht hat von der Moral nichts erfahren und keinen Hauch gespürt. Die materielle Macht wird nicht für die Wahrheit und echten Werte verwendet. Die Logik der Machthaber der materiellen Macht ist die Logik des Dschungels. Weil sie die materielle Macht haben, so betrachten sie das Recht als ihr eigen. Dies ist falsch und eine ungültige Rechnung.

Schauen Sie heute selbst, wie die US-Arroganz in der Weltbühne operiert, wobei diese unrechtsfordernde Regierung von Anfang an von der islamischen Revolution den Stempelt der Unrechmäßigkeit auf die Stirn gestempelt bekam und heute ihr Gesicht in der Welt bekannt ist. Das, worüber sie nicht nachdenkt, sind Menschenrechte, Rechte der Völker, humane Moral und Beachtung der Rechte der Unterdrückten. Dass, was für sie die größte Bedeutung hat, ist die Versorgung der arroganten Interessen. Wenn die materielle Kraft in dieser Richtung in Aktion tritt, so hat diese einen Angriff und Rückzug zur Folge, aber es besteht keine Hoffnung für diese auf den Endsieg.

Wenn (aber) die Macht mit göttlicher Definition definiert wird, so werden die materiellen Möglichkeiten mit spirituellem Hintergrund derart genutzt, das die Rechte der Menschen nicht entrechtet werden, keine Aggression gegenüber niemandem stattfindet. Sie steht (im Dienste) des Rechts und strengt sich für das Recht an und der Endsieg gehört ihr. Diese Bedeutung von der Macht, dessen Hauptelement der Wille der Bürger und Herrschaft zur Verteidigung der edlen und hohen Werte ist, hat seine Prüfung in den letzten 24 Jahren abgelegt. Die materiellen Mächte haben es nicht geschafft gegenüber der spiritueller Macht im Iran, Libanon, Palästina und an jedem Ort, an dem die Wahrheit Einzug hielt, Widerstand zu leisten und diese in die Knie zu zwingen und mit ihren gewaltigen Gewicht aus der Arena zu jagen. Dies war immer so, ist so und wird so sein.

Die Amerikaner im Irak hatten in der Begegnung des Saddam-Regimes eine materielle Macht derselben Art und deutlich schwächer gegenüber gehabt. Folglich sind sie vorangekommen und haben gesiegt. Aber heute, nach dem vordergründigen militärischen Sieg, den sie errungen haben, fühlen sie sich in der Begegnung des Willen und Forderung des irakischen Volkes schwach und niedergeschlagen und ziehen sich zurück. Das, was den Usurpatoren im Irak gegenübersteht, ist nicht eine Militärmacht bzw. eine moderne Technologie. Es handelt sich um einen tiefen Willen der Bürger. Jene Bürger, die nicht die Usurpatoren in ihrem Haus und herrschend über sich und ihre vitalen Interesse sehen möchten, die nicht wollen, dass ihre islamische und nationale Identität durch die Usurpatoren erniedrigt wird. Dies ist genau jener Faktor, der eine berechtigte Macht hervorbringt. Wenn diese (Macht) auf der Bühne bleibt und der Wille des Widerstands in den Herzen der Menschen bestehen bleibt, kann keine Macht dies durchhalten. Palästina und Libanon sind andere Beispiele dafür.

Die Islamische Republik wird die berechtigte Zielsetzungen, die Menschenrechte, ihre islamische und nationale Identität und die Ehre eines Volkes, das dieser würdig ist, verteidigen und wird gegenüber der Unterdrückung nicht zurück weichen. Die Islamische Republik hat vom Anfang an gesagt und bewiesen, dass sie gegenüber der Gewaltausübung, Tyrannei, Aufzwingen, Druck und die arroganten Forderungen der Arroganten der Welt nicht nachgibt und nicht auf ihre edlen Werte verzichtet. Dies ist eine korrekte, humane und wahrhaftige Logik, basierend auf spirituelle Macht. Das Volk Irans hat in den vergangenen 24 Jahren diese spirituelle Macht demonstriert. Während des aufgezwungenen Krieges haben die Streitkräfte und diese fromme Jugend der Pasdaran (vgl. oben: Wächter) diese Macht demonstriert. Man kann nicht behaupten, dass das Wunder von Fao (Halbinsel Fao; der Sieg Irans in der Operation "Morgenrötel 8" im Januar 1986) und Schalamtsche (Das Zusammenbrechen des bestgeschützten Frontabschnitts der Geschichte östlich von Basra bei der Operation "Karbala 5" im Januar/Februar 1987) mit der Kraft des Feuers und Kriegsgeräten erreicht wurde. Dieser ist mit der Opferbereitschaft, mit standhaftem Willen, mit der Stütze auf Gott und Iman (religiöse Überzeugung) und das Ordnen dieser mit den Möglichkeiten, die den Kämpfern zur Verfügung standen, geschaffen. Heute, sind das iranische Volk und die Streitkräfte - die Armee, Sepah Pasdaran und Basidsch (Freiwillige) - bereit ihre Kräfte und materiellen Möglichkeiten mit dem Reservoir an spiritueller Kraft, mit diesem Iman und diesem Willen, wo auch immer es nötig ist und gegen welche Feind auch immer, der vor hat Aggression gegen die Islamische Republik zu unternehmen, einzusetzen. Der Sieg gehört solcher spirituellen Macht und Kraft.

Unsere liebe Jugend in der Luftwaffe des "Korps der Wächter der Islamischen Revolution" muss in Anbetracht der sehr empfindlichen Bedeutung, die diese Waffe in der neuen Situation der globalen Begegnungen erfahren hat, ihre Bereitschaft so viel wie möglich erhöhen. Heute - Lob sei Allah - sind die Zeichen der äußerlichen und inneren Bereitschaft dieser Streitmacht sichtbar. Darüber weiß ich aus meinen Informationen und Berichten Bescheid. Aber der Weg für Anstrengung und Fortsetzung der Aktivität ist stets offen und zwar sowohl in Richtung der Spiritualität und Verstärkung der Motivation und Zielsetzung, als auch in Richtung des Materiellen. Sie müssen all Ihre Anstrengung, Initiative, Erfindungsgeist, Wissen, Fachkenntnis, Iman, Reinheit und Spiritualität einsetzen, damit Sie Ihre historische Rolle, die für die Welt - nicht nur für den islamischen Iran - entscheidend ist, erfüllen können.

Dem erhabenen Gott beschwören wir bei dem Blut der reinen Märtyrer und bei den von Ihn gewählten Vormunden, uns auf dem Weg der Märtyrer standhaft zu stimmen und für uns das glückliche (und verheißungsvolle) Schicksal der Märtyrer zu bestimmen.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 20. Juli 2003 / 1382.04.29 Hidschri Schamsi / 20. Dschamadi I 1424 Hidschri Qamari

 

 

Treffen Imam Khamenei´s mit den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Justiz, 28. Juni 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Alle Anwesenden werden herzlich Willkommen geheißen. Insbesondere gilt das für die wissenschaftlichen und praktizierenden Prominenten der Judikativen Gewalt. Bravo sage ich allen, die sich auf dem Wege der Stärkung der Judikativen Gewalt, der Gerechtigkeit und der Erhöhung der Geltung der Judikativen Gewalt angestrengt haben und selbstlos ihre Kraft für diesen Weg einsetzten. Speziell (gilt dies für) den verehrten Vorsitzenden dieser Gewalt, der Dank der Güte Gottes zu den wissenschaftlichen, gedanklichen und praktisch vollkommenen Personen gezählt wird, ein Mudschtahid (Rechtsgelehrte), ein Denker, der wohl überlegend und aktiv ist. Der (Dank gilt Gott), dass diese große göttliche Gabe uns gegeben ist. Ich gedenke der Märtyrer des 7. Tir (28. Juni; bei dem Terroranschlag 1981 sind fast 70 Politiker und Parlamentarier, darunter Ayatollah Beheshti, der oberste Richter des Landes ermordet worden), insbesondere der unterdrückte Märtyrer Herr Beheschti - Gott möge ihn im Paradies wohnen lassen -, der ein starkes und standhaftes Element und eine aufgestellte Flagge des Revolutionsverlaufs war. Seine Persönlichkeit und die Besonderheiten, die bei ihm anzutreffen waren, und die bleibenden Dienste, die er für das islamisches System und das Land hinterlassen hat, werden niemals vergessen werden.

Einen Satz möchte ich noch zu dem Ereignis des 7. Tirs erwähnen. Weil dies vielleicht die interessanteste Dimension der gegebenen Dimensionen dieses Ereignisses ist, nämlich, dass dieses Ereignis gezeigt hat, dass selbst solche schwerwiegenden Schläge nicht in der Lage sind, der Standhaftigkeit der Gebäude der Islamischen Republik, die sich auf die religiöse Überzeugung (Iman) und die Anwesenheit der Bürger stützt, einen Schaden zuzufügen. Dieses Ereignis war (damals) kein kleines Ereignis. Dieses Ereignis hätte an jedem Ort der Welt ausgereicht, um das System zum Einstürzen zu bringen. So viele wirkungsvolle, wichtige, vordenkende und kämpferische Persönlichkeiten werden in einem Augenblick durch die verbrecherischen Hände der Terroristen getötet und das System (muss) dies ertragen und dieses zum Mittel seiner Festigung umwandelt. Dies war ein erstaunliches Phänomen. Dies erfolgte Dank der Anwesenheit und Iman der Bürger, Dank der Stabilität des inneren des islamischen Systems und Dank der Güte Gottes wird es immer so sein.

Im Bezug auf die Justiz erwähne ich noch zwei, drei Punkte. Zum einen ist es, dass die Bedeutung dieser Gewalt darin liegt, dass sie mit Selbstvertrauen und Beachtung der Bedingungen und Regeln ihre Arbeit mit Kraft und Konsequenz fortsetzt. Der erhabene Gott gibt den Komplexen die Erfolge, die mit Iman ihren Weg und Arbeit anstreben und mit der Anwendung der korrekten und logischen Methoden ihre Ziele verfolgen. Dies wird niemals anderes sein. Alle Ihre Erfolge in den (vergangenen) Jahren, von denen viele der verehrte Herr Schahrudi (Vorsitzende der Judikative und oberster Richter) andeutete, ist das Ergebnis dieses Sachverhalts. Wenn wir die politischen und störenden Motive vernachlässigen, so wird (auch) der normale Zustand der Judikative über Personen verfügen, mit denen man unzufrieden sein wird. Dies ist in der Natur der Justiz. Wenn noch die verschiedenen störenden Motivationen mit einwirken, so wird dieser Sachverhalt verstärkt. In solchen Situationen und unter solchen Bedingungen, die sich für den Komplex der Justiz ergeben, liegt eine große Lehre, nämlich dass sie mit Selbstvertrauen, mit Erbitten der Hilfe des erhabenen Gottes, mit Verbesserung der Arbeiten von Tag zu Tag und mit der Beseitigung der Mängel, ihren Weg hinzu den edlen Zielen fortsetzt. Sie soll wissen, dass ihr weltliches und jenseitiges Heil darin liegt. Dies stellt Gott zufrieden und lässt die Beachtung der Herzen und Gedanken der Bürger an die Rechtmäßigkeit des Judikativen Komplexes (steigern). "Es genügt jedoch, dass Allah die Rechenschaft vornimmt" (Sure 33, Vers 39). Der echte Beurteiler und Bewerter bezüglich der Handlungen und Verhalten der Menschen ist Gott und dies ist ausreichend.

Beachten Sie: Der erhabene Gott hat seinen Geliebten, den ehrenwerten und gütigen Propheten in eine schwere Prüfung versetzt; in jenem Ereignis, der ihn den höchsten Schaden androhte. Dies waren das Ansehen und die Glaubwürdigkeit des Propheten selbst. (Ich spreche von) jener Angelegenheit, die in der Sure "die Parteien" erwähnt wurde. "Und da sagtest du zu dem, dem Allah Gnade erwiesen hatte und dem du Gnade erwiesen hattest: "Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah." Und du verbargst das, was du in dir hegtest, das, was Allah ans Licht bringen wollte" (Sure 33, Vers 37). In diesem Ereignis hätte es sein können, dass die öffentliche Meinung und die Gefühle gegen den Propheten gerichtet werden könnten. Es handelte sich um einen (schwerwiegenden) Vorwurf. "und du fürchtetest die Menschen, während Allah es ist, Den du in Wirklichkeit fürchten sollst" (Sure 33, Vers 37). Gott spracht zum Propheten: Du berücksichtigst die Aussage von diesem und jenem; aber Du musst Gott beachten. Und der Prophet hat Gott berücksichtigt und (damit) hat er die sehr schwere und große Prüfung bestanden. An dieser Stelle wird dieser bewegende Vers erwähnt. "Jene, die Allah s Botschaften ausrichteten und Ihn fürchteten und niemanden außer Allah fürchteten" (Sure 33, Vers 39). Die Bedingung der göttlichen Missionen ist dies. Einigen wird auf Basis von Fehlern, Missverständnis oder durch bösartige und lästige Propaganda der Weg verstellt. Der Weg der Begegnung ist es, dass der Mensch die göttliche Bewertung als Maß betrachtet. Deshalb spricht der Vers am Ende: "Es genügt jedoch, dass Allah die Rechenschaft vornimmt" (Sure 33, Vers 39). Gott ist der Bewerter. Er ist es, Der das Urteil fällt, ob Sie und ich auf diesem Wege richtig verfahren haben oder nicht. Wenn Gott so urteilt, so ist der Vorteil dieses Mit-Gott-Seins, dass der erhabene Gott selbst der Garant der Korrektur der Sichtweise der Bürger wird. Wer Frieden stiftet zwischen dem, was sich zwischen ihm und Gott befindet, dem stiftet Gott Frieden zwischen ihm und den Menschen. (prophetische Überlieferung). Auch diesen Bereich übernimmt der erhabene Gott, so wie er es bei der Angelegenheit des Propheten übernommen hat und die Sachlage geklärt wurde.

Unser lieber Märtyrer, der begnadete (Ayatollah) Beheschti, war dieser großen Prüfung ausgesetzt. Derart wie in jener Zeit dieser ehrenwerte, strahlende, teuere und ausgezeichnete Sayyid der propagandistischen Elemente der Feinde an Beschuldigungen ausgesetzt war, waren die wenigsten der revolutionären Elemente solchen feindseligen und bösartigen Beschuldigungen ausgesetzt. Sie sagten er sei Monopolist, er sei arrogant, er sei herrschaftssüchtig, er sei hinter der Diktatur her. Aber er hat seinen Weg mit Kraft und Macht fortgesetzt. Natürlich hat er dabei sein Leben gelassen, aber in Wirklichkeit hat er mit Widerstand auf diesem Wege sein Leben, seine Wahrhaftigkeit und seine Identität zum höchsten Thron gebracht.

All dieses sind für uns Lehren. Der erste Ratschlag meinerseits an die sehr wichtige und wirkungsvolle Gewalt der Justiz ist es, das Ziel richtig zu wählen; den Weg auf Basis von Ausgleich zu wählen, in diesem Wege zu schreiten und mit Kraft, Selbstvertrauen und Stütze auf Gott voran zu gehen. Sie soll nicht berücksichtigen, was ein Haufen an Übles, Gerüchte, Nörgeleien und Unfairness von sich gibt. Der erhabene Gott wird dieses verbessern. Das ist die fundamentalste Handlung der Judikative, wobei - Lob sei Allah - große Erfolge auch (diesbezüglich) erzielt wurden. Sie muss diesen Weg für das Erreichen des islamischen Justizgipfels im Blickfeld haben und weitergehen. Allerdings (will) ich gleich hier noch einen Punkt hinzufügen: Die Demonstration der Wahrheit und das Informieren der Öffentlichkeit ist auch wichtig. Das darf man nicht vergessen. Man darf die Bürger nicht im Unklaren lassen. In der Angelegenheit des Propheten - ihm seien tausende Grüße und Preisungen - hat der erhabene Gott mit diesem Vers die Information geliefert. D.h. Er hat die Wahrheit der Angelegenheit gezeigt und (eindringlich) verständlich gemacht, dass diese gefährliche und die öffentliches Mistrauen anziehende Aktion, die der Prophet hervorbrachte, dafür geschaffen wurde, damit mit dieser falschen Tradition der Gesellschaft gebrochen wird. Es bringt den Propheten in keine Verlegenheit, was Allah für ihn angeordnet hat (Sure 33, Vers 38). Der erhabene Gott hat ihm diese Tat zur Pflicht gemacht, um die falsche Tradition der adoptierten Söhne, die als Söhne galten, bei den Leuten aufzuheben, welches viele Probleme in der sozialen Ordnung jener Tage hervorrief. Für diese Sache ist der Prophet wie ein Opfer der Wahrheit in der Arena geführt wurden. Aber (Gott) hat seinen Propheten verteidigt und Er hat auch dies berichtet. Also treten wir in Aktion, aber verdeutlichen wir auch die Wahrheit für die Bürger. Ohne Verdeutlichung der Wahrheit bleibt die öffentliche Meinung im Dunkeln und in einer nebulösen Atmosphäre, und der Feind nutzt diese aus.

Der zweite Punkt ist, dass das islamische System bzw. jedes System eine Judikative benötigt, die sowohl stark, als auch vertrauenswürdig sein muss. Diese beiden Pfeiler sind neben einander notwendig. Vertrauenswürdig bedeutet nicht, dass man wegen Ansehen beim Volk die Macht der Hand, die Garant für die Ausführung der Gesetze ist, schwächen darf. Die Basis der Judikative ist zum Schutze des Gesetzes. Heute, Lob sei Allah, sprechen (doch) alle Verantwortlichen in unserem Lande von der Befolgung des Gesetzes. Dies ist eine sehr positive Sache: Schutz des Gesetzes, die Befolgung des Gesetzes. Wie werden denn der Schutz und die Beachtung des Gesetzes verwirklicht? Es gibt einen Weg und dieser ist die Macht der Judikative. Diejenigen, die die Macht der Judikative zum Ziel ihrer Angriffe machen, sollen wissen, dass sie der Gesetzlosigkeit, Chaos, Annullierung (der Ordnung) und der Entrechtung der Schwachen Vorschub leisten, da die Judikative den starken Arm und die Faust des Systems stellt, weil diese den Übertreter und Brecher der Gesetze packt und in ihre Schranke verweist, damit die Bürger im Schutze des Gesetzes leben können. Also ist die Macht der Judikative ein Grundsatz. Aber parallel muss die Macht derart sein, dass das Vertrauen der Bürger gewonnen wird. Und diese sind jene Reformen, die in der Judikative vorgesehen sind und diese müssen mit Kraft verfolgt werden. Diese Arbeiten, die angedeutet worden sind, sind sehr wichtig. Hinzu kommt, (dass) die Ausbreitung der Gerechtigkeit in den gesamten Behörden der Judikative bis in die untersten Reihen in gesamtem Land (erfolgen muss). Wo es auch immer eine Bezugsstelle für die Bürger gibt, sei es auch eine kleine, muss derart verfahren werden, dass das Vertrauen und die Liebe der Bürger an sich gebunden wird. Das heißt, dass alle sicher sind, dass diese Zelle, die es hier gibt, nach dem Gesetz vorgeht und Gerechtigkeit walten lässt. Natürlich ist es, dass die meisten der Bürger, die (herzens)gut sind, zufrieden und glücklich werden; (und nur) eine Minderheit, die zu den Übertreter, Arroganten und Verletzer der Rechte anderer gehören, besorgt sein werden. Die Sorge ist eine große Gnade, (dass) sie wissen, dass auch in jenem Punkt des Landes diese Faust Effizient besitzt. Das ist die Bedingung des Vertrauens der Bürger in die Judikative. Ich habe gegenüber den Freunden und Brüdern wiederholt diesen Punkt erwähnt, dass das Vergehen - selbst in einer (unbedeutenden) Ecke des Landes - nicht vernachlässigt werden darf, denn der an den Bürger angeschlossene Korpus, sind genau diese im Lande verbreiten Abteilungen. Die Bürger haben mit diesem Kontakt und stehen diesen nah. Die Beurteilung dieser verwandelt sich in die Beurteilung der gesamten Judikative. Manchmal sehen Sie, dass irgendwo im Lande ein Richter oder ein Justizangestellte auf eine Art und Weise verfährt, dass es die Meinung einiger der Bürger gegenüber der Judikative ändert und all die Mühen und Anstrengungen, die soviel Wert sind, zu Nichte macht. Also ist sowohl die Macht der Judikative ein Pfeiler, als auch das Vertrauen ihr gegenüber. Es muss derart verfahren werden, dass es die Bürger erfreut.

Der andere Punkt, der nach meiner Meinung wichtig ist, wobei gute Arbeiten (diesbezüglich) geleistet wurde, von denen ich wusste und es nun auch erwähnt wurde, ist der vollständige Plan einer hundertprozentig islamischen, gerechten Judikative, übereinstimmend mit dem existierenden wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt der Welt. Für jenen vollständigen Plan der Justiz, der entworfen wurde, muss sehr viel investiert werden. Die Justizarbeit ist eine pure Facharbeit. Diejenigen, die für die Justiz in die Arena der Planung treten, müssen Wissen, Erfahrung und Intelligenz besitzen, müssen sich im Recht, islamischen Fiqh (islamischer Expertise) und auch der Justiz auskennen. Ebenfalls müssen sie eine richtige Beurteilung über derzeitige Situation haben und deren Stärken und Schwächen kennen, (aber) auch die Bedürfnisse der Gesellschaft kennen und müssen ferner die Meinung der verschiedenen Kenner, die in den Universitäten sind (und) über die Angelegenheit der Justiz, insbesondere über große Angelegenheiten, Bescheid wissen. Darauf hin muss der Plan als ein vollständiger Komplex aufgebaut werden. Dieser Plan gehört zu der wichtigsten Arbeit in der Judikativen Gewalt. Wenn mit Gottes Gnade diese Arbeit bestens und mit Standhaftigkeit erfüllt wird, so wird für viele Jahre die Judikative Gewalt wissen, was zu tun ist, welche Bereiche zu gründen sind, welche Bereiche zu reparieren sind und welche Bereiche zu verbessern sind. Die besten Experten müssen für diese Arbeit an der Spitze sein und über diese Angelegenheit ihre Meinung bekunden. Die Angelegenheit der juristischen Sicherheit, (das heißt), dass die Bürger bei dem Kontakt, bei der Hinwendung und der Begegnung mit der Justiz sich sicher fühlen, ist auch sehr wichtig. Dies verlangt nach einem sehr präzisen und einfühlsamen Blick innerhalb der Justiz. Lob sei Allah, wir haben in der Judikative viele reine, ehrenwerte, gewissenhafte, wissende und in der Arbeit fähige Richter. Lob sei Allah, ist der Korpus der Judikative ein sehr gesunder Korpus. Aber man muss in jedem Komplex die Befürchtung haben, dass tatschwache, fundamental schwache und überzeugungsschwache Menschen vorhanden sind. Diese Vermutung darf nicht vernachlässigt werden. Die hohen Verantwortlichen der Gewalt müssen innerhalb der Justiz mit suchenden Augen, wie eine mit Flutlicht suchende Kamera, suchen. Dann wird die juristische Sicherheit im wahrsten Sinne des Wortes erfüllt werden. Wenn die juristische Sicherheit erreicht ist, dann werden politische Sicherheit, soziale Sicherheit, moralische Sicherheit und kulturelle Sicherheit geschaffen werden. Beachten Sie, dass die Feinde sich die soziale und juristische Sicherheit zum Ziel gemacht haben. Das ist etwas, was klar vor Augen ist; alle sehen und betrachten es. Die Feinde, die mit dem Fundament der Islamischen Republik nicht einverstanden sind, haben heute ihren besten Weg der Begegnung darin gefunden, die Sicherheit des Landes in Gefahr zu setzen. Zusätzlich zu der moralischen und kulturellen Sicherheit, woran der Feind seit einigen Jahren schwer arbeitet, weshalb ich öfters die Verantwortlichen vor der "kulturellen Invasion" gewarnt habe, und zusätzlich zu der politischen Sicherheit, wobei der Feind die gewaltigen politischen Aktionen des Systems (der Islamischen Republik) stören möchte, ist er heute gewillt die soziale und juristische Sicherheit der Bürger zu zerstören. Wir gehören Dank Gott zu den Ländern, die die meiste soziale und juristische Sicherheit haben. Seit Jahren ist es, dass jeder Einzelne der Bürger in Ruhe und Korrelation leben. Sie wollen diese zerstören. Sie wollen, dass ein Mensch der Gesellschaft keinerlei Sicherheit und Garantie für sein Eigentum, seine Kinder und Jugendlichen, sein Studium und Fortsetzung der persönlichen Zielsetzungen hat. Dies ist jener Plan, die sie von Anfang der Revolution geplant hatten, nämlich die Sicherheit zu zerstören. Auch jener Tage war das Hauptziel die Sicherheit der Gesellschaft. Jener Tage sagten sie, es gäbe keine Freiheit und sie wollten mit der erlogenen Forderung nach Freiheit, die Sicherheit die sich langsam einstellte, verhindern. Aber das System (der Islamischen Republik) hat über die Aktion des Feindes triumphiert. Auch heute wollen sie mit erlogenen Argumentation und heuchlerischen Einforderung der juristischen Freiheiten die soziale und juristische Sicherheit zerstören, wobei sie wieder keinen Erfolg haben werden. Wieder ist der Feind gegenüber dem Willen des iranischen Volkes, der religiösen Überzeugung und der Standhaftigkeit dieser Bürger sehr schwach. Dies hat der Feind öfters erfahren; wird es einmal mehr erfahren. Schließlich (aber) bekommen einige der Bürger Probleme. Die Behörde, die bei diesen Angelegenheiten eine Rolle spielen kann, zu denen gehört die Justizbehörde. Natürlich haben auch die politischen und exekutiven Behörden auch eine wichtige und aktive Rolle. Gelobt sei Allah, alle sind heute in diesen Dingen ihrer Verantwortungen bewusst. Die Justizbehörde hat auch eine sehr wichtige Rolle und dies wird - so Allah will - mit der Beachtung der juristischen Sicherheit der Bürger, der Beachtung der Rechtsvorgehensweise im Islam und dem Schutz der Rechte der Bürger in allen Ebenen des Rechts, erfüllt werden.

Ich hoffe, der erhabene Gott wird Ihnen allen (dabei) helfen und uns alle Recht leiten zu dem, was seine Zufriedenheit und sein rechter Pfad ist. Ich hoffe, (dass) das heilige Herz des Vormunds der Zeit - unsere Seele für ihn - (gemeint ist Imam Mahdi) mit Ihnen allen zufrieden sein wird und - so Allah will - werden wir Zeuge Ihres tagtäglichen Fortschritts in dieser empfindlichen und wichtigen Angelegenheiten sein.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 28. Juni 2003 / 1382.04.07 Hidschri Schamsi / 27. Rabi II 1424 Hidschri Qamari

 

Treffen Imam Khamenei´s mit den Bürgern der Stadt Waranim, 12. Juni 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Lob sei Allah, dem Herrn der Welten. Unser Gruß sei mit unserem Fürsten, Propheten und Freund unseres Herzens Abi Al-Qasim Al-Mustafa Muhammad und über seine edlen, reinen, an seiner Seite stehenden Familie, besonders Baqiyyat-ullah fil arazin (gemeint Imam Mahdi a.s.). Unsere Seele sei für ihn.

Ich bin Gott dankbar, dass er meiner Wenigkeit ermöglichte diese reine Erde und Sie liebe Bürger besuchen zu dürfen. Wegen der sehr großen Erinnerung an (den Monat) Khurdad (Juni/Juli) wollte ich, (dass) dieses Treffen im Monat Khurdad stattfindet. Der Khurdad Waranims besitzt eine unvergessliche Erinnerung. Alle Bürger Waranims, Pishwas, Qurtschaks, Dschawad-Abads und Pakdashts bilden eine Gemeinschaft, die den Wert dieser Region - bedingt durch den Iman (religiöse Überzeugung) und Willen - darstellen. Die Wahrheit ist genau das. Seit dem Tage, an dem der große Sohn (des 7. Imams) Musa Ibn Dscha´far (a.s.), seine Hoheit Dscha´far Ibn Musa, nach der Verwundung durch die Feinde und Gegner bei den Bürgern Waranims Zuflucht ersucht hatte, und die Bürger Waranims diesen ehrenwerten Sohn des Imams wie eine lieb gewonnene Seele empfangen haben, und er hier bedingt durch die Verwundung das Martyrium erlangte, sind die Zeichen der Beachtungen der hohen islamischen Werte der Bürger offenkundig geworden. (Dies gilt) insbesondere für Phänomene, die Willen und Anstrengung bedürfen. Auch am 15. Khurdad des Jahres 42 (Juni 1963) hatten die Bürger Waranims gezeigt, dass sie auf dem Wege der Wahrheit, der Verteidigung der Wahrheit und des Islams standhaft sind, selbst zum Preis des Lebensverlustes. Die Bewohner Waranims hatten in dem reinen Schrein von Dscha´far Ibn Musa den Schwur abgeleistet und sind Richtung Teheran aufgebrochen. Unterwegs ist deren Blut in dieser Region, Qurtschak und Baqir-Abad, durch die aggressive und harte Reaktion des blutrünstigen Pahlavi-Regimes vergossen worden. Sie ließen unterdrück ihr Leben. Jener Tage hatte niemand gedacht, dass der Tag kommen wird, in dem diese unterdrückten und namenlosen Märtyrer wie strahlende Sterne erstrahlen werden und zwar nicht nur in dem Himmel Waranims, sondern im Himmel des islamischen Irans. Sie verloren ihr Leben durch Unrecht und Gott schenkte jenen, denen Unrecht und Entfremdung angetan wurde, Gnade, (indem) Er neue Anstrengungen als Folge derer Anstrengung bildete, und die Bewegung der Wahrheit von Tag zu Tag stärker wurde.

Wenn wir heute auf Waranim schauen, so sehen wir, dass diese Gegend nicht still steht und das Ganze nicht in den Grenzen der Märtyrer von 15. Khurdad des Jahres 42 (Juni 1963) gestoppt wurde. Die Kunst mancher (Leute) ist es bei den Ehren der Vergangenheit stehen zu bleiben. Der Islam verpflichtet uns die Bewegung hinzu neuere Ehren und betrachtet dies als den Weg der Vollkommenheit. Nach den Märtyrern folgen die lieben Märtyrer Waranims und dieser Region bei dem aufgezwungenen Krieg, wobei (allein) 32 Märtyrer dieser Region zu den Kommandeuren der Streitkräfte gehörten. Dies ist keine Kleinigkeit. Liebe Märtyrer wie die Kommandeure der Luftwaffe, der Pasdaran-Streitmacht (Truppen der Revolutionswächter), Familien mit 2 Märtyrern, Familien mit 3 Märtyrern, in allen Schichten. Gott begnade Dschunaydi, dem selbstaufopfernden Geistlichen, der Vater von 3 Märtyrer war; genauer von vier Märtyrern, denn der 4. Sohn ist ebenfalls verstorben, wie man (mir) berichtet hat. Er (der 4. Sohn) gehörte zu den verletzten des Giftgases der Kriegszeiten. Und es gibt viele Familien, an derer Haustür die Namen der Märtyrer Sattari, Ardistani, Ali Qumi und andere teure Kommandeure niedergeschrieben steht. Diese sind die Aushängeschilder eines Volkes, einer Stadt und eines Landes. Manche beharren darauf unsere nationalen und historischen Aushängeschilder zu beschädigen und unseren Stolz diesbezüglich zu erniedrigen. Das, was ein Volk standhaft macht, sind die Ehren der Vergangenheit; nicht zum Zwecke des Stillstands bei den Ehren, sondern zum Zwecke des Sprungs zu neuen Ehren. So war es, dass die islamische Revolution entstand und das islamische System errichtet wurde.

Liebe Jugendliche! Meine lieben Kinder, die Ihr in dieser Versammlung die Mehrheit stellt! Ihr sollt wissen: Einst zählte in Eurem Iran die Errichtung des islamischen Systems nicht einmal zum Traum, zur Vorstellung oder Fantasie und keiner glaubte daran. Nicht nur hier glaubte keiner daran, sondern in der (ganzen) islamischen Welt glaubte keiner daran, dass auf dem großen steinigen Weg, den man der islamischen Umma (Gemeinschaft) bereitet hat, ein Volk es schaffen könnte im Namen des Islams sich zu erheben (und so) zu wachsen, die Fahne des Islams in der Hand zu halten und die Welt zur Gerechtigkeit und Freiheit des Islams einzuladen. Wer dachte daran? Aber es ist so gekommen und es ist nicht zufällig gekommen. Dieses Volk hat mit seinem Willen und seinem Durchhaltevermögen die Reihe der Ursachen und Wirkungen - jene, die der erhabene Gott für die Entstehung der historischen Ereignisse bestimmt hat - eine nach der anderen erfüllt. Und so geschah es.

Jene Tage hatten sehr viele die Bürger und die Kämpfer demotiviert. Sie sagten es habe (doch) keinen Zweck. Der Anschein (der Lage) bestätigte deren Aussage. Eine Gruppe der frommen Dorfjugend von Baqir-Abad wurde getötet; weder haben die Menschenrechtler der Welt dies erfahren, noch haben die angeblichen Verteidiger der Freiheit dem Pahlavi-Regime gegenüber die Stirn gerunzelt. An jenem Tag sind ein paar Tausend Jugendliche in Teheran und Qum durch die Maschinengewehre der Pahlavi-Söldner auf den Straßen Teherans getötet wurden. (Genau) diese unverschämten Lügner in Sachen Menscherechte hatten nicht die geringste Beschwerde gegen das Pahlavi-Regime angebracht. Wer hätte geglaubt, dass diese unterdrückten Märtyrer eines Tages derart Bedeutung finden? Der Anschein bestätigte die Aussage der entmutigenden Panikmacher. Aber der Widerstand, Standhaftigkeit und Anstrengung hat diese unmögliche Aktion möglich gemacht. Heute ist es genau so.

Heute sind alle propagandistischen Sprachrohre der Welt in Aktion getreten, um dem Volk Irans und den anderen muslimischen Völker einzureden, es habe keinen Zweck. Das islamische Erwachen wird nichts erreichen. (Und) auch, dass dieses islamische System, das im Iran existiert, auf halber Strecke stecken bleiben werde. Ich sage Euch, alles, was sie tun konnten, haben sie bereits gemacht und werden sie (noch) machen. Aber mit der Güte Gottes werden sie schließlich niedergeschlagen. Sie werden nicht erfolgreich sein.

Derer erste Anstrengung ist es, das Volk Irans zu entmutigen. Ich sage dem ganzen Volk Irans und Ihnen liebe Bürger Waramins: Wer mit seinem Verhalten und Charakter das Volk in die Hoffnungslosigkeit dirigiert, hat dem Feind geholfen. Egal wer er ist. Im Gegensatz zu dem, was die Propaganda des Feindes behauptet, ist seine Kraft nicht so unüberwindbar und widerstandsfähig. Sie propagieren derart, dass die Kraft der USA eine Kraft sei, gegen die man keinen Widerstand leisten könne. (Aber das stimmt nicht). Die Begründung ist, dass sie es in Afghanistan nicht geschafft haben Widerstand zu leisten. Im Irak haben sie auch es nicht. Sie sprechen nicht davon, wo wer Verrat begangen hat; sie sprechen nicht davon welche Regime in diesen Ländern regierten; sie sprechen nicht davon wie sehr die Bürger ihren selbstsüchtigen, diktatorischen und illegalen Herrscher gehasst haben; sie sprechen nicht davon, (dass) das iranische Volk gezeigt hat, dass es in der Verteidigung der Würde, des Rufs, des Islams und ihres großen islamischen Systems Opfer gebracht hat. Sie vergessen dieses. Sie ängstigen nur die Bürger.

Die Sprachrohre des Feindes setzen ihr meiste Propaganda für die Ängstigung und die Hoffungslosstimmung der Bürger ein. Ich sage dem iranischen Volk in aller Deutlichkeit und Klarheit: Weder sind die Ängste und Drohungen richtig, noch die Hoffnungslosigkeiten. Beides ist falsch. Aber, dass gezeigt wird, dass die Kraft des Feindes keinen Widerstand entgegen zu bringen ist, ist eine sehr falsche und unsachliche Aussage. Wenn die Amerikaner es könnten, das System der Islamischen Republik zu vernichten, so hätten sie keinen Tag lang gewartet. Dass Sie sehen, wie die amerikanischen Verantwortlichen nun selbst davon sprechen, dass der Ausweg für den Iran nicht militärisch sei; sprechen sie die Wahrheit. Denn der Krieg gegen den Iran ist für sie nicht wie der Krieg gegen den Irak. Hier steht ein (ganzes) Volk gegen sie. Und dann auch noch ein so großes und mutiges Volk. Sie werden die Aggressoren "fertig" machen. Deren Lösung ist etwas anderes. Das ist jene Sache, dass meine Wenigkeit seit Jahren in den Reden und auch in den privaten Ratschlägen den verschiedenen politischen und kulturellen Verantwortlichen sage. Öfters habe ich darauf hingewiesen und es gesagt. Eine Gruppe von Gegnern hat immer gesagt, dass das Träumereien seien. Aber das, was sie sich vorstellten, ist Träumerei. Augenblicklich diskutieren die Amerikaner selbst über diese Sache. Sie sagen, wir wollen innerhalb Irans Unruhe schaffen. Ja, deren Lösung ist das Schaffen der Zwietracht unter dem Volk, Trennung und Spaltung zwischen Volk und System. Deren Lösung ist es nicht zu zögern, wenn sie einige verärgerte, abenteuersuchende und zu Unruhe bereite Personen finden, sie zu ihren Handlangern zu machen. Sie unterstützen sie. Vier Personen machen in einer Ecke die Stimme laut; (dann) sagen sie: "Wir stehen hinter denen". Wahr sprechen sie! Sie stehen hinter jedem Unruhestifter und Störenfried der Sicherheit und Einheit. Das, was ich vor ein paar Jahren sagte! Dann beschädigten einige Stifte (und Schreiber), (geführt) durch die unwissenden und überlegungsfernen Hände, diese Aussage. Ja, sie stehen hinter den Unruhestiften.

Das Volk Irans muss wachsam sein. Die Verantwortlichen müssen wachsam sein. Insbesondere müssen die Jugendlichen wachsam sein. Natürlich (möchte) ich an dieser Stelle den frommen, freiheitlich denkenden und der Hizbullah-Jugend im ganzen Land empfehlen: Nicht, dass sie gleich in die Arena treten, wenn einige Personen die Bedingung für die Unruhe vorbereiten. Nein, die Atmosphäre darf nicht betrübt werden. Es darf nicht erlaubt werden, dass eine Gruppe die Atmosphäre der Gesellschaft, der Universität und den verschiedenen Regionen mit der Unruhe und Unsicherheit betrüben. Dann werden sie der frommen Jugend den Vorwurf machen und sagen, sie seien Täter gewesen. Nein, lasst das nicht zu. Wenn das Volk Irans zur Begegnung der Unruhestifter in Aktion treten will, so wird es so eintreten wie es am 23. Tir 78 (14. Juli 1999) eingetreten ist. Nun, dass die Feinde des iranischen Volkes, d.h. das herrschende Regime der USA und die zionistische Usurpatoren Palästinas deutlich gesagt haben, dass sie hinter der Unruhe unter dem iranischen Volk stehen, (so) müssen die verantwortlichen Behörden mit äußerster Vorsicht und Wachsamkeit sein. Ich sagte (bereits), das iranische Volk wird den Handlangern des Feindes keine Gnade geben. Nun sage ich (betonend): Die Verantwortlichen des Landes, die die Vertreter des Volkes sind, haben nicht das Recht, nicht einmal den Fingerspitzen der Handlanger des Feindes Gnade zu geben.

Heute benötigt unser Volk für den Aufbau die Arbeit (und den Einsatz und) anhaltende und fortsetzende Anstrengung. So wie die Problematik, die der verehrte Kreisvorsteher von Waramin über diese Stadt erwähnte; haben wir genau so diese oder ähnliche Probleme an vielen Orte des Landes. (Zur Lösung) dieser (Probleme) bedarf es, dass die Verantwortlichen sich ernsthaft hinsetzen und planen. Sie sind auch dabei Gesetze zu entwerfen; nachzuhaken; zu managen; umzusetzen und diejenigen, die die gesetzlichen Rahmen übertreten, zu verfolgen. Diese sind die Aufgaben der Verantwortlichen des Landes. Dieses bedarf einer ruhigen und sicheren Umgebung.

Es gibt Personen, die die Umgebung unruhig stimmen und die Atmosphäre verseuchen möchten. Sie wollen, dass diese Arbeiten nicht stattfinden. Sie wollen, dass dieses Land nicht aufgebaut wird. Sie wollen, dass die Planer und Direktoren des Landes keinen Erfolg haben. Vier (d.h. einige) Personen - in deren Herzen Krankheit ist (Sure 2, Vers 10) - haben sich an dieser oder jener Ecke der Behörden des Systems eingenistet (und) rufen mit dem Ruf der Fremden (im Chor); sie stören die Atmosphäre und verhindern die Arbeit.

Das, was heute in erster Linie beachtet werden muss, ist, dass die Handlungen des Feindes aus der Schwäche heraus erfolgt. Denn sie wissen, dass sie nicht gegen das iranische Volk, gegen diese Einheit und (diesen) Iman stehen können. Zunächst wollen sie die Einheit zerstören und den Iman der Bürger schwächen, damit sie mit dem iranischen Volk abrechnen. Aber das Volk wird diese schützen.

Einige stimmen die Bürger hoffnungslos. Natürlich erfolgt dieses Hoffnungslosstimmen manchmal mit Worten; manchmal mit Handlungen. Manche stimmen die Bürger mit ihrem Verhalten hoffnungslos. Auch sind nicht alle mit (dieser) Absicht. Manche verstehen nicht, was sie tun. Manche werden fahrlässig und stimmen die Bürger mit ihren Worten und Verhalten hoffnungslos. Auch dies ist eine große Sünde und im Dienste der Ziele der Feinde des iranischen Volkes. Die Hoffnungslosigkeit ist Fehl am Platze. Das iranische Volk hat keinen Grund zur Hoffnungslosigkeit. Ein großes Volk, ein reiches Land, eine sehr gute Gelegenheit für Arbeit und Anstrengung mit so viel junger Kraft, die in diesem Lande existiert, warum sollte das iranische Volk hoffnungslos sein? Die Verantwortlichen des Landes sind bei der Planung für die Zukunft und bei der Umsetzung. Sie leisten auch gute Arbeit. Diejenigen, die die Hoffnungslosigkeit schüren, vergrößern die Probleme, die existieren, und vergessen beabsichtigt die gewaltigen Projekte, die in dem (ganzen) Land laufen. Viele Arbeiten finden im Lande statt. Natürlich ist das, was stattfindet, im Vergleich dessen, was stattfinden muss, gering. Es muss noch mehr gearbeitet werden.

Ich beschwere mich über ein Teil der exekutiven Behörden und mancherlei Management, und kritisiere diese. Es liegt keine Notwendigkeit vor, dass diese Kritik und Beschwerde in der Öffentlichkeit und unter Mitwissen der Öffentlichkeit stattfindet. So weit es geht (müssen) die Verantwortliche und Direktoren zu Arbeit gezwungen und gefördert werden und deren Fehler korrigiert werden. Diese Warnungen werden denen (schon) gegeben. Wenn man aber bei einem Verantwortlichen feststellt, dass dieser Verantwortliche (der Arbeit) nicht fähig ist, dann ist es ein anderes Thema. Aber die Verantwortlichen sind bei der Arbeit und gute Arbeit wird auch geleistet. Hierbei vergeuden einige Aktionen die Mühen der Verantwortlichen. Derartige Aktionen sind zu unterbinden. Die permanenten Teuerungen in den letzten Wochen, sind eines dieser. Eines der Dinge, die sicher nicht in die Politik der Regierung und der Verantwortlichen hinein passt, ist diese Folge der Teuerungen. Ich weiß, dass die exekutiven Verantwortlichen über dieses Ereignis verärgert sind. Diese Sache muss verfolgt werden; sie sollen es ernst nehmen; ich ermahne auch (noch) einmal dazu. Der verehrte Präsident, der verehrte Chef der Judikative Gewalt und andere Verantwortliche haben ihre Sorge bekundet und haben sich angestrengt. Ich verlangte auch von denen, dass sie die Angelegenheiten verfolgen. Man möge dieses beobachten, wo es endet. Verschiedene Zentren bekommen die Genehmigung zum Anstieg der Preise der Waren und Dienstleistungen. Sie sollen nicht nur in ihrem Bereich schauen und die Gesamtlage des Landes dabei außer Acht lassen. Das ist das Ergebnis. Es ist notwendig, (dass) noch mehr Kontrollen durchgeführt werden. Es gibt Probleme, aber gegenüber den großen und positiven Arbeiten, die im Lande stattfinden, können diese Probleme nicht die Gewichtslage negativ stimmen. Viel Arbeit wird verrichtet und mit Gottes Hilfe wird es auch (künftig) erledigt werden.

Natürlich müssen die Bürger den Verantwortlichen etwas abverlangen. Ich bin damit einverstanden, dass die Bürger durch ihre Abgeordneten oder Gelehrten oder Sprecher einfordern. Einforderungen sind nicht zu bemängeln. Aber das Einfordern ist eine Sache, die Bedeutung in die Öffentlichkeit so zu stellen, als ob nichts gemacht werde, wie die Anstrengung mancher ist, ist eine andere Sache. Leider gibt es heute einige, die offen die Hauptangelegenheiten des Systems so darstellen, wie es die USA tun. Sie sprechen so, wie die amerikanischen Bediensteten sprechen. Sie blicken auf das iranische Volk, so wie die amerikanischen Bediensteten blicken. Dies ist entweder Fahrlässigkeit oder Verrat. Außerhalb dieser beiden Möglichkeiten liegt es nicht. Diejenigen, denen die Lautsprecher und Tribunen zur Verfügung stehen, müssen bei ihrem Sprechen und Äußerungen sehr achtsam sein und gegenüber den Feinden, die außer ihrem Profit nichts begreifen, die Interessen dieses großen Volkes beachten.

Heute sind die USA hinter der Errichtung einer globalen Diktatur, nachlässig darüber, dass diese globale Diktatur durch die freiheitsliebenden Völker zerschlagen werden wird. Dann auch noch eine Diktatur basierend auf der Gewalt der Bajonetten und Kugeln. Ein Volk, das freiheitsliebend ist und einen Willen hat, wird die Diktatur nicht akzeptieren. Es akzeptiert sie auch nicht in seinen eigenem Land, akzeptiert die lokale Diktatur auch nicht, genauso wie das iranische Volk das Taghut-Regine (das illegale Pahlavi-Dynastie) nicht akzeptiert hat. Ausländer erst recht nicht!

Schauen Sie heute auf das Gebiet Palästinas, was das usurpatorische Möchtegern-Regime Israels mit den Leuten macht. Dieses sind Zeichen für Gewaltausübung und Einseitigkeit. Das Regime Israels begeht Verbrechen gegenüber den Bürgern Palästinas, die die Eigentümer des Landes sind. Die Amerikaner unterstützen sie auch noch offenkundig. Jene selbe, die nach Irak gekommen sind und das Volk Iraks unter ihre Herrschaft nahmen und mit aller Dreistigkeit denen Gewalt antun. Sie glauben auch noch, deren Aktion würde irgendetwas bringen. Aber sicherlich wird es nicht. Und das Volk Iraks wird dies nicht ertragen. Zweifelsohne wird die globale und internationale Diktatur, die die USA verfolgen, dem Untergang und Vernichtung geweiht sein.

Ich lade das liebe, fromme und mutige Volk Irans zur Einheit ein und die Verantwortlichen zur weisen Verfolgung der (zu erfüllenden) Aufgaben. So wie ich es am Anfang des Jahres verlangt hatte, so sage ich es noch einmal, seid hinter der Erfüllung des Dienstes her. Ich lade die Regierung, die exekutive Behörde zu der genauen Erfüllung der Gesetze hinsichtlich des Dienstes an den Bürgern und deren Interessen und der Verhinderung der Missbräuche und Missplanungen in den verschiedenen Bereichen ein. Die Versammlung des Islamischen Rates (Parlament lade ich ein) zu der Sich-Beschäftigung mit den Bedürfnissen der Bürger, Entwurf von Gesetzen, die im Dienste der Angelegenheiten der Bürger sind, und (ich lade sie ein zu) der Minderung der politischen Kontroversen (und stattdessen) der Beschäftigung mit der Hauptangelegenheiten des Landes und der Bürger. Die Genehmigungen, die manche Behörden haben, und (genau diese) die Ursache für diese Teuerungen und Preissteigerungen geworden sind, müssen revidiert werden. Ich lade die Justizbehörde auch zur besonderen Beachtung der Umsetzung der Gesetze, die Verfolgung der Schuldigen und Kriminellen, und auch die Ordnungsbehörden (Polizei), Informations- und Sicherheitsbehörden (lade ich ein) zur Wachsamkeit.

Dieses Volk stützt sich auf und vertraut den Behörden (Apparaten) und ist überzeugt von ihnen, die Verantwortungen im islamischen System übernommen haben. Folglich muss mit Wachsamkeit und Klugheit der Behörden in den verschiedenen Bereichen, die Ruhe und Sicherheit des Volkes gesichert werden. Mit Gottes Gnade wird es auch so sein. Mit der göttlichen Hilfe, mit Wachsamkeit dieses Volkes und der Unterstützung des festen Iman dieser, werden die Verantwortlichen nicht zulassen, dass die USA ihre Gier und Ziele in diesem Lande verfolgen.

Noch einmal möchte ich mich bei Ihnen, liebe Bürger Waranims und anderer Teile (Ortschaften) dieser Stadt Pishwa, Qurtschak, Baqir-Abad, Dschawad-Abad und auch den lieben Bürgern von Pakdasht für Ihre Freundlichkeit, Widerstand und Iman bedanken. Und ich bin glücklich, dass der erhabene Gott mir die Möglichkeit bot, heute Sie zu besuchen, auch wenn Sie in der warmen Sonne und in dieser Witterung einige Erschwernisse erdulden mussten. Ich hoffe, (dass) Sie begünstigt seien durch die Beachtungen seiner Hoheit Baqiyyatallah (Imam Mahdi).

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 12. Juni 2003 / 1382.03.22 Hidschri Schamsi / 11. Rabi II 1424 Hidschri Qamari

 

Botschaft Imam Khamenei´s an die Versammlung des Umweltschutzes, 11.Juni 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Das Zusammentreffen der Versammlung des Umweltschutzes mit der Beteiligung der drei Gewalten stellt heute eine positive Antwort auf eines der Bedürfnisse der Gesellschaft zum Schutz der Umwelt und die Beachtung der Rechte der Allgemeinheit dar.

Die Zerstörung der Umwelt hat soziale Ungleichheit und die falsche Nutzung der Natur als Ursache, und ist eine der Ursachen für die Schwächung der Rechte der Menschen. Bedauerlicherweise nutzt in der heutigen Welt nur eine wohlhabende und reiche Minderheit alle Möglichkeiten und natürlichen und gesunden Gaben. Aber die Mehrheit der Völker ist zu einem Leben unter verseuchten und unhygienischen Bedingungen und dem Hinnehmen der Folgen, verschiedene Krankheiten, Unglücke und Tod, verurteilt. Die Industriestaaten haben der Natur und Umwelt die größten Schäden zugefügt und verletzten die Rechte anderer Länder. (Die Industriestaaten) erzwingen mit ihrer Politik Armut, Krankheiten und Zerstörungen über viele Menschen.

Die inkorrekte und ungerechte Methoden des Umgangs mit der Natur und die Verschmutzung der Umwelt in unserem Lande ist das Zeichen mangelnder Umweltkenntnisse und der Schwäche der Funktionalität des Gesetzes zum Schutz der Umwelt und zur Vermeidung der Verunreinigung dieser. Zur Beseitigung dieses großen und fundamentalen Defizits müssen die Kenntnisse der Personen bezüglich der Umweltproblematiken gesteigert werden und starke Managements müssen sich für die Beachtung der öffentlichen Rechte bei der Schaffung der geeigneten Struktur in Begleitung der notwendigen Gesetzte anstrengen und die Motivation und Empfindungen zur Begegnung der Verschmutzung erhöhen.

Im Islam sind die vollkommenste Sichtweise und korrekteste Methoden des Umgangs mit der Natur und der Umwelt erläutert worden. Gott hat die existierende Welt und alle Phänomene stabil und ausgeglichen geschaffen. Wir müssen unsere Beziehung mit diesen korrigieren. Wir (dürfen nicht) mit unserer unkorrekten Inbesitznahmen diese verschmutzen und zerstören und (damit) die Gesellschaft mit Unglück und Katastrophen konfrontieren.

Die Sichtweise des Islams der Natur gegenüber - sei sie belebt oder unbelebt - ist liebevoll, moralisch, spirituell und leitend und die Nutzung der natürlichen Ressourcen gründet ebenfalls auf standhafter, gerechter, weiser und geeigneter Basis. Die Zielsetzung des erhabenen Islams ist die Verfügung aller Generationen an den göttlichen Gaben und die Schaffung einer gesunden Gesellschaft, fern von sozialen Kluften und geeignet für Wachstum und zum Erblühen (der Gesellschaft). Der Islam hat die religionsrechtlichen Notwendigkeiten zum Schutz und Ausgleich hinsichtlich der Nutzung der natürlichen Ressourcen mit der Zurückhaltung vor Übermaß und Vorschrift zur Vorbeugung der Beschädigung anderer bereitgestellt.

In der Verfassung der Islamischen Republik Iran ist der Schutz der Umwelt als allgemeine Pflicht für alle Generationen proklamiert und jegliche Zerstörung dieser bei den wirtschaftlichen Aktivitäten als verboten (eingestuft). Nun ist die Koordinierung der Kräfte, die ein Zeichen des nationalen Willens zum Erzielen der gesunden Umwelt und Verhinderung der Zerstörung der natürlichen Ressourcen ist, von besonderer Bedeutung.

Es wäre würdig, (dass) die verehrten Verantwortlichen sich für die Erweiterung des allgemeinen Wissens und Empfindsamkeit im Zusammenhang mit der Umwelt und das Füllen der gesetzlichen Lücke anstrengen. Die verantwortlichen Behörden sollen mit Genauigkeit die Umsetzung der Gesetze verfolgen und gegen Gesetzesbrecher konsequent vorgehen. Die Judikative Gewalt soll mit den notwendigen Mitteln die Umweltvergehen verfolgen. Ich hoffe, dass diese Versammlung in der Umsetzung ihrer humanen Ziele Erfolg haben wird und die Voraussetzung der allgemeinen Nutzung der natürliche Ressourcen und der gesunden Umwelt schafft.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 11. Juni 2003 / 1382.03.21 Hidschri Schamsi / 10. Rabi II 1424 Hidschri Qamari

 

 

 

Zum Todestag von Imam Khomeini (q.s ) bei dessen Mausoleumam 04.06.2003 

Rede Imam Khamenei´s anlässlich des Jahrestages des Todes Imam Khomeinis, 4. Juni 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Lob sei Allah, dem Herrn der Welten und Frieden und Gruß sei über unseren Fürsten und Propheten Abi Al-Qasim Al-Mustafa Muhammad und über seine edlen, reinen, an seiner Seite stehenden Familie, die Erleuchter der Erleuchteten, die Unfehlbaren, besonders Baqiyyat-ullah fil arazin (Imam Mahdi a.s.)

Jedes Jahr am 14. Khurdad (4. Juni; Todestag Imam Khomeinis) ergibt sich eine Gelegenheit, dass das iranische Volk seiner Treue zu den Grundsätzen und Zielsetzungen des ehrenwerten Imams (Khomeini) Ausdruck verleiht. Obwohl diese Bekundung der Reinheit und Verbindung der Herzen der Bürger mit jener bedeutenden und in unserer Geschichte unvergesslichen Persönlichkeit im Laufe des Jahres bei vielen Veranstaltungen zur Ausdruck kommt, so besitzt der 14. Khurdad eine Besonderheit: (Er ist) begleitet mit der traurigen Erinnerung des Fehlens dieser großen göttlichen Gnade in unserer Mitte. Folglich fühlen die wachen Herzen in solche Tagen mehr als sonst, dass sie ihre Treue und Verbundenheit mit dieser festen Grundlage, der jener große Architekt der Revolution in diesem Lande erbaute, erneuern und zum Ausdruck bringen müssen.

Ich möchte meine Bemerkungen mit einem Vers des Korans beginnen, wobei der Imam die Verkörperung dieser war. In der gesegneten Sure "die Niederwerfung" beschreibt der erhabene Gott bei der Erläuterung der Zustände der Völker, Stämme, und frommen, kämpfenden und sich anstrengenden Menschen folgendes: "Und Wir erweckten Führer aus ihrer Mitte, die (das Volk) nach Unserem Gebot leiteten, weil sie geduldig waren und fest an Unsere Zeichen glaubten" (Koran, Sure 32, Vers 24). Personen, die zwei Eigenschaften und zwei Vorzüge in sich selbst erzielt haben, sind mit dieser großen Gnade geehrt worden, nämlich, dass der erhabene Gott das Zepter der Rechtleitung einer menschlichen Menge ihnen überträgt. Diese zwei Eigenschaften sind zum einen die Geduld und zum anderen die Gewissheit. "die geduldig waren und fest an Unsere Zeichen glaubten". Gewissheit ist jene weise Überzeugung, wobei Versuchungen diese (Gewissheit) im Herzen des Menschen nicht schwächen können. Geduld ist eine Eigenschaft, die einem großen Menschen die Möglichkeit einräumt, den Weg der Zielsetzungen, den er wissentlich auserwählt, beim Auftauchen der Probleme, nicht zu verfehlen oder sich selbst nicht aufzugeben; das Ziel nicht zu vergessen und nicht abgelenkt zu werden. Alle Propheten, alle Rechtleiter und alle Personen, die es im Laufe der Geschichte geschafft haben, der Menschheit von sich aus eine bleibende und lobende Wirkung zu hinterlassen, müssten diese beiden Eigenschaften besäßen haben. Unser verstorbener Imam, dieser Wiederbelebender der Existenz des Islams in unserem Volk und bei der islamischen (Welt-) Gemeinschaft, besaß diese beide Eigenschaften.

Heute, 40 Jahre nach dem Ereignis des 15. Khurad (der Aufstand von 5. Juni 1963 unter Führung Imam Khomeinis), schauen Sie (bitte), wie die (damals) unterdrückte Bewegung des Imams die islamische Welt erfasst hat. Einst haben hier im Teheran, in Qum, (an einem Tag) wie heute und morgen, einige ihr Leben verloren, weil sie den Namen des Islams in Gefolgschaft des ehrenwerten Imams riefen, weil sie gegen die Fremdherrschaft über dieses Land und die Ausbeutung der vitalen Ressourcen dieses Landes durch die Fremden waren. Damals, wenn jemand sich die Szene anschaute, hätte vielleicht vermuten können, dass diese Worte und diese Rufe am Ende seien. Sie haben mit äußerster Hartherzigkeit den Imam verhaftet, ihn aus seinem Hause entführt und die Bürger mit äußerster Barbarei nieder geschlagen. Aber dieser Gedanke hat basierend auf diesen großen göttlichen Grundsatz, d.h. die Vereinigung von Geduld und Gewissheit, seinen Weg fortgesetzt. Der Imam hat 15 Jahre gekämpft und Dank jener Gewissheit hat er es geschafft, das iranische Volk solidarisch in die Arena der Begegnung mit dem inneren Totalitarismus und internationalen Istikbar (Arroganz) zu führen. Und wenn das Volk seinen Fuß in Mitten einer Kampfarena setzt, so ist der Sieg in jener Kampfarena sicher.

Der Unterschied unseres ehrenwerten Imams mit den anderen Verbesserer der islamischen Geschichte in den letzten ein, zwei Jahrhunderte lag (genau) hierin. Der Imam ist in die Szene getreten, in Mitten der Arena getreten, er redete mit den Bürgern, er verdeutlichte seine Grundsätze für die Bürger und begleitete sie zu jener weisen Überzeugung, wie er sie selbst hatte. Dann (erst) haben die Überzeugung und Motivation der Bürger und die islamische Lehren die Kampfarena zu Gunsten des Rechtes und der Wahrheit entschieden. Die anderen konnten und schafften es nicht diese schwierige Phase voran zu treiben, aber der Imam schaffte es. Das iranische Volk wurde von diesen Grundsätzen überzeugt und strengte sich auf diesem Wege an. Das Ergebnis war erstens, dass das islamische System trotz der Feindseeligkeiten und dem Querulieren den Sieg erzielte und von Tag zu Tag bis heute wurde es stärker. Und zweitens, dass der Gedanke der Verwirklichung und Wiederbelebung des Islams und der Rettung der islamischen (Welt-)Gemeinschaft aus der Unterdrückung und der arroganten Mächte, nicht in den Grenzen dieses Landes begrenzt blieb.

In welches der islamischen Länder Sie heute auch im Westen oder im Osten der islamischen Welt gehen, sei es den Nahen Osten, sei es in die arabischen Länder, sei es nach Nordafrika oder sei es in die Länder des fernen Asiens, dort, wo die Muslime eine Gemeinschaft gebildet haben, sehen Sie die islamische Motivationen, den Wunsch nach der islamischen Herrschaft und die Abscheu gegenüber der Herrschaft der Ausbeuter, der Kolonialisten und Unterdrücker. Es schlägt bei den Bürgern, insbesondere bei den jungen Leuten, Jugendlichen, Prominenten und Denkern, Wellen. In der islamischen Welt gab es doch nicht so etwas. Was waren die Grundsätze des Imams, die so einen großen Erfolg erzielten? Die Achse der gesamten Grundsätze und Basen der Handlungen des ehrenwerten Imams waren in zwei Punkte zusammen zu fassen: Islam und Bürger! Den Glauben an die Bürger hat der ehrenwerte Imam auch aus dem Islam heraus gewonnen. Das ist der Islam, der das Recht der Völker, die Bedeutung der Stimme der Völker, die Wirkung des Dschihads und deren Präsenz betont. Deshalb hat der Imam den Islam und die Bürger zur Achse seiner Handlungen gemacht: Die Größe des Islams, die Größe der Bürger; die Macht des Islams, die Macht der Bürger; die Unbesiegbarkeit des Islams, die Unbesiegbarkeit der Bürger.

Die wichtigste Handlung, die unser ehrenwerter Imam durchführte, war die Wiederbelebung der politischen und sozialen Dimensionen des Islams. Seit dem Tage, an dem der Kolonialismus in den islamischen Ländern eingefallen ist, lagen alle Anstrengungen der Kolonialisten und Herrscher darin, die politische und soziale Dimensionen des Islams, die Einforderung der Gerechtigkeit, die Einforderung der Freiheit und den Wusch nach der Souveränität des Islams vom Islam zu tilgen. Die Herrscher sahen sich gezwungen die politische Dimensionen des Islams vom Islam zu trennen und einen Islam mit der Bedeutung der Kapitulation gegenüber Ereignissen, Kapitulation gegenüber Aggressoren, Kapitulation gegenüber unterdrückerischen und starken Feind zu interpretieren, damit sie ihre Herrschaft über die Völker und die Ressourcen der islamischen Länder ausbauen könnten. Der Imam hat die in Vergessenheit geratenen Wahrheiten des Islams wieder belebt. Die Einforderung der Gerechtigkeit hat er empor gehoben. Er hat die Feindschaft des Islams mit der Benachteiligung, mit der sozialen Kluft und mit der reichen "Bonzen" publik gemacht. Vom ersten Tag bis zu den letzten Tagen (seines) Lebens hat der Imam auf die entrechteten, barfüssigen und benachteiligten Schichten verwiesen. Immer und immer hat er zu Beginn der Entstehung des islamischen Systems und in den zehn Jahren seines segensreichen Lebens als Oberhaupt des islamischen Systems, den Verantwortlichen und uns alle die Beachtung des Zustands der Schwachen betont: "Ihr verdankt (die Position) der barfüssigen Schicht". Meine Lieben! Großes Volk Irans! Dort und in jedem Fall, in dem wir die Ratschläge des Imams beachtet haben und in den Planungen, Gesetzgebungen, Ausführungen, Absetzungen und Einsetzungen (von Personen), in denen wir diesen Ratschlag befolgt haben, ist uns der Erfolg zu Teil worden.

Der Islam verfolgt das Glück der Menschen. Der Islam ist gegen Verderben, Unterdrückung und Benachteiligung. Der Islam ist für das Wohlergehen der Bürger, nebst der Spiritualität der Bürger, in die Arena getreten. Der Imam hat dies von Anbeginn seiner Kämpfe bis zur Errichtung des islamischen Systems und bis Ende des Lebens, andauernd wiederholt. Unser großer Imam hat der islamischen Welt gezeigt, welche Wunder die islamische Fiqh "Erkenntnis" (d.h. die Vorschriften zur Verwaltung des Lebens der Bürger), die islamische Philosophie (d.h. tiefsinniges, klares und logisches Denken) und islamische Mystik (d.h. Tugend, Verzicht auf die Gelüste und Verzicht für Gott) bewirken kann. Der Imam hat praktisch gezeigt, dass der politische Islam jener selbiger spiritueller Islam ist. In der Zeit des Kolonialismus, haben die Feinde des Islams und die Feinde des Erwachens der islamischen Völker propagiert, dass der moralische und spirituelle Islam von dem politischen Islam getrennt sei. Auch heute propagieren sie dies. Auch heute versuchen die Propagandamaschinerien des Feindes und die feindliche Front des islamischen Systems mit den verschiedensten Propagandamitteln den politischen, gerechtigkeitseinfordenden und sozialen Islam mit einer bösen Visage in der Welt vorzustellen. Damit sollen die Bürger zu dem Islam der Zurückgezogenheit, dem Islam der Kapitulation, dem Islam, der gegenüber Aggression, Unterdrückung und Gewaltausübung keine Reaktion zeigt, dirigiert werden. Der Imam hat dieses zerschlagen und diese erlogene Skizze über den Islam für ungültig erklärt und (dabei) den reinen Islam zur Sprache gebracht. Den Islam, den der Imam zur Sprache brachte, bedeutet (einen Islam) gegen den Steinzeit- und Aberglaubenislam und ebenfalls gegen den durch die fremden und importierten Ideologien entfärbten Islam. Sowohl jene Tage, als auch im Verlauf des Kampfes, als auch bis heute betont die Front des Feindes die Trennung der Politik von der Spiritualität (Trennung vom Staat und Religion). Das heißt, wenn jemand ein Muslim sein will, muss er sich in eine Ecke setzen und sich an dem Kopf fassen. Er soll sich nicht darum kümmern, was der Feind macht, was der Aggressor macht und was der Usurpator macht. Auch heute begehen sie diese Propaganda. Der Imam hat genau die Gegenposition in der islamischen Welt zur Sprache gebracht und die islamische Welt spürt heute genau diese Welle in sich. Unabhängig davon in welches islamische Land Sie gehen, sehen Sie den lebendigen Islam. Aus Sicht der dortigen Prominenten, Jugendlichen, Studenten, Wissenschaftler, Gelehrten und Freiheitsliebenden, ist es ein Islam, der in der Lage ist, ihr Volk vor den Gewalttätern, Machtbesessenen und Aggressoren der Welt zu schützen und zu unterstützen. Ein Islam, der ihnen Sicherheit schenkt und die Einmischung und Herrschaft des Feindes über den Völkern nicht erlaubt. Sie wollen diesen Islam. <b>Das bedeutet reinen muhamadanischen Islam</b>.

Gegenüber den Bürgern, war die wichtigste Handlung, die der Imam durchführte, das vollständige Fernhalten der Bedeutung der Bürgersouveränität (im Islam) von der, die die westlichen demokratischen Planer und deren Handlanger in der Praxis zu zeigen versuchten. Sie versuchten zu zeigen, dass die Bürgersouveränität mit der religiösen Herrschaft und der Religiosität nicht kompatibel sei. Der Imam hat diese ungültige Bedeutung beseitigt und die religiöse Bürgersouveränität, d.h. die Islamische Republik, zur Sprache gebracht. Er hat sich nicht mit Worten begnügt. Ebenfalls hat er dafür nicht nur gedankliche Begründung angewendet. Er hat dies in der Praxis gezeigt.

Heute ist die Islamische Republik, die ein religiöses System ist und dessen Basis, Grundsätze und Wertefundamente von der Religion herrühren, ein bürgerbezogenes System im wahrsten Sinne des Wortes. In keinem der islamischen Länder existiert die Bürgersouveränität in einer derartig breiten Form, wie es in der Islamischen Republik der Fall ist. Natürlich ist diese Wahrheit für die Front des Feindes bitter. Sie können es nicht sehen, dass vor deren Augen die Flagge der Religion und der Demokratie auf einem Mast gehisst ist. Deren Anstrengung ist es zwischen der Religion und Bürgersouveränität eine Distanz zu schaffen. Deshalb quält sie die Wahrheit des Systems der islamischen Republik. Damit sie es schaffen die öffentliche Meinung der Welt abzulenken (und zu täuschen), laden sie das iranische Volk über die Propagandamittel, Werkzeuge und propagandistische Handlanger zu Demokratie ein!!! Dies ist ein großer Spott (und Hohn) von heute und dieser Zeitpunkt der Geschichte. Diejenigen, die das illegale System des Schahs, die totalitäre Pahlavi-Epoche, Militärputsche und Systeme, die nichts von der Demokratie kennen und verstanden haben, akzeptieren und bestätigen, laden (nun) das System der Islamischen Republik zu Demokratie und Bürgersouveränität ein, in dem im Verlauf von 24 Jahren mehr als 20 Wahlen durchgeführt wurden und von der Führung über Präsidenten bis hinzu Abgeordnete des Parlaments und Säulen des Systems direkt oder indirekt durch die Wahl der Bürger an die Position gebracht wurden; und die Bürger (dabei) diese (Personen) kennen, akzeptierten und wählten! So sprechen die amerikanische Unfuggeschichten uns und unser Volk durch den Lautsprecher an, obwohl die Bürgersouveränität und der Wunsch zur Beteiligung der Bürger bei den Wahlen in den USA selbst, die unsere Feinde sind, nicht existiert, Der derzeitige Präsident der USA ist im Widerspruch zu den Grundsätzen der Bürgersouveränität seines Landes an die Macht gekommen. Dies wissen alle. Sie kommen mit den totalitären Systemen klar, weil diese denen ergeben sind. Sie kommen mit den Systemen, die durch Putsch an die Macht gekommen sind, klar, weil sie denen gefügig sind. Aber sie kritisieren das islamische System und bezichtigen dieses der Diktatur und des Totalitarismus, weil dieses auf seine Werte basiert, von sich selbst überzeugt ist und dieses nicht bereit ist, deren Joch zu akzeptieren, wobei dieser Vorwurf für sie (selbst) gültig ist.

Heute ist die ganze Anstrengung des Feindes darauf abgezielt, die Bewegung des islamischen Erwachens in der Welt zu vernichten. Auf das Volk und Land Irans ist deren Konzentration und Augenmerk mehr als irgendwo anders (hin gerichtet). Weil das iranische Volk der Welt ein Beispiel gab; mit ihren Gedanken und neuen Definitionen, die es für die Muslime in der Welt hervor brachte; und (weil) mit der herzergreifenden Anstrengung, die es machte; und den Mut, der die Männer, Frauen, Jugendlichen und alte Iraner im Verlauf von 24 jährigen Existenz der Revolution, von sich zeigten, hat (das iranische Volk) es geschafft, die Aufmerksamkeit der muslimischen Völker auf sich zu ziehen und die Welle des islamischen Erwachens in den islamischen Ländern hervorzubringen. Deshalb sind sie gegen dieses Zentrum des Erwachens des Islams mehr verfeindet als je zuvor und mehr als jeder Ort (dieser Welt). Sie zeigen diese Feindschaft mit ihren (bösen) Absichten, mit (ihren) bösartigen Handlungen, mit (ihrer) erlogenen Propaganda und mit (ihrer) wütenden Grobheit. Das Ziel ist es das iranische Volk und die Verantwortlichen zu erschrecken. Sie wollen von ihren Erfahrungen, die zu deren Arroganz führte, Nutzen ziehen, damit sie ein Volk mit dieser Größe, eine Revolution und System mit dieser Stabilität in ihrer Gegenwart zurück drängen.

Sie bezichtigen den islamischen Iran in der globalen Propaganda und sagen er unterstütze den Terrorismus bzw. gebe den Terroristen Zuflucht. Diese ist eine unverschämte und eine sehr freche Lüge. Wenn mit dem Terrorismus gemeint ist, dass (jemand) für seine Ziele auf das Leben von Unschuldigen abzielt, so sind die größten Terroristen unter der Schirmherrschaft der USA aktiv. Heute, ist das zionistische Regime die vollständige Verkörperung des Terrorismus. Schauen Sie sich das an. Jeder Tag, der vergeht, greifen die Elemente des Terrorismus Personen in ihren Häusern, auf ihrem Boden und in ihrem Land, in dem sie wohnen, an. Unsere öffentliche Meinung hat dies nicht vergessen. Einige Jahre vorher und in unserer Nachbarschaft haben die Dollars der USA und der amerikanischen Handlanger eine Gruppe von fanatischen Terroristen zur Beschädigung der islamischen Republik Iran hervor gebracht, aber sie schafften nicht ihren verräterischen Plan umzusetzen. Heute ist jener Bissen in deren eigenen Rachen stecken geblieben. Mit der Schaffung vom extremen Radikalismus, extremen Anti-Iranismus und Anti-Islamischen System-(Haltung) haben sie eine Gruppe zu terroristischem Verhalten genötigt, aber heute sind sie selber Geisel dieser geworden.

Den Iran bezichtigen sie des Terrorismus! Der Iran ist nicht auf Seiten der Terroristen; (der Iran) gibt und gab auch keine Zuflucht für Terroristen! Die Islamische Republik ist aber überzeugt, dass es in der gesamten islamischen Welt, Millionen von freiheitsliebenden Jugendlichen und Menschen gibt, die überfüllt mit Hass und Ablehnung gegenüber den amerikanischen Usurpatoren und Besatzern sind. Sie können diese nicht als Terroristen betrachten. Sie können nicht Millionen von Menschen im Irak, Ägypten, Arabien, Nordafrika, Pakistan und Afghanistan als Terroristen betrachten. Heute, erfahren Millionen von Menschen die Unterdrückung der amerikanischen Truppen, sei es gestern im Afghanistan oder heute im Irak. Sind diese etwa Terroristen? Die palästinensischen Kämpfer, die ihre Heimat verteidigen, sind etwa Terroristen? Sind etwa die Bürger Palästinas, die jeden Tag mit den Panzern und schwerem Beschuss der zionistischen Militärs ausgesetzt sind und sich verteidigen, Terroristen? Sind etwa die frommen libanesischen Jugendlichen, die gegen die unaufhörlichen Attacken Israels stehen und mit ihrem Blut die Zionisten aus dem Libanon zurück gedrängt haben und heute noch mit ihrem Dasein dafür sorgen, dass Israel es nicht wagt, Libanon (erneut) anzugreifen, Terroristen? Wenn es die frommen libanesischen Kämpfer nicht gegeben hätte, so hätte Israel für einen Einmarsch bis Beirut keine Hindernis gesehen, so wie er schon einmal gekommen ist. Südlibanon war Jahrelang von denen besetzt. Bis Beirut sind sie vormarschiert und lösten solche Katastrophen aus, wobei es nicht möglich ist, dass es je von jemandem vergessen wird. Die fromme libanesische Jugend hat die Tatenlosigkeit aufgegeben und ist der (Einladung) des Erwachens, dass unser ehrenwerter Imam der islamischen Welt gab, gefolgt und leisteten Widerstand. Heute, wagt Israel wegen der Anwesenheit dieser Jugendlichen nicht den Libanon zu attackieren. Sind diese Terroristen? <b>Terroristen sind jene, die die Völker in ihren (eigenem) Haus begegnen und bekämpfen</b>.

Heute, ist die islamische Welt aufgebracht wegen der militärischen Besatzung Iraks. Warum haben Sie den Irak militärisch besetzt? Warum erlauben Sie nicht dem Volk Iraks sein Schicksal und seine Regierung selbst zu bestimmen? Was ist der Unterschied zwischen Ihnen und Saddam? Saddam war totalitär und diktatorisch; Sie sind auch totalitär und diktatorisch. Saddam hat auf eine Art diktatorisch gehandelt; Sie handeln auf eine andere Weise diktatorisch. Sie können nichts erreichen. Die amerikanischen Verantwortlichen, diese Neo-Konservativen, die glauben, sie könnten die islamische Welt mit dem Krieg bekämpfen, sollen ihre Ohren öffnen und zuhören: Sie können nicht mit dem Islam und der islamischen (Welt-)Gemeinschaft kämpfen. Das, was in Afghanistan und Irak geschehen ist, hat Sie arrogant gestimmt. Dies rührt aus Ihrer Schwäche in der Analyse. Dies zeugt davon, dass Sie die Ereignisse nicht korrekt deuten können. Sie waren im Afghanistan nicht mit dem Volk Afghanistans konfrontiert; Sie waren im Irak nicht mit dem Volk Iraks konfrontiert. Das Volk wollte Saddams Regime nicht verteidigen und tat es auch nicht, genauso wie in Afghanistan das Volk die Taliban nicht unterstützen wollte und auch nicht tat. Sie nähern sich mit Ihrem gewalttätigen Einmarsch im Irak Schritt für Schritt der Begegnung mit dem irakischen Volk an.

Sie üben auf das ehrenwerte und tapfere irakische Volk Druck aus und beleidigen es. Das irakische Volk mit seinen Prominenten und seinen Kindern, mit seiner tiefgründigen Bildung, mit seinen mutigen Stämmen. So viele mutige Stämme sind im Irak. So viele gebildete Menschen mit tiefgründiger Bildung gibt es im Irak. Dann sagen sie einer Gruppe von Irakern, sie solle sich als Berater des amerikanischen Herrschers versammeln. Was hat der amerikanische Herrscher im Irak zu sagen? Das ist die Aussage der Bürger Iraks! Ihr Feind im Irak ist das irakische Volk. Warum beschuldigen Sie die Islamische Republik?

Sie kommen daher gelaufen und voller Unfug sagen sie, wir seien um den Einfluss Irans im Irak besorgt. In Wirklichkeit, sind wir um ihrer Anwesenheit im Irak besorgt. Mit welchem Recht sind die USA und England im Irak militärisch präsent? Mit welchem Recht bestimmen sie in den Städten einen Militärherrscher. Die Szenen im Irak und Afghanistan belegen die Verlogenheit über die Bürgersouveränität und die (angebliche) Unterstützung der Menschenrechte, wofür die Amerikaner sich als Fahnenhalter betrachten. Es ist klar geworden, dass sie überhaupt nichts von Menschenrechten, von der Stimme (der Bürger), an Völker und Bürger glauben. Das einzige, woran sie glauben ist das Füllen der Taschen der wirksamen Konzerne hinter den Kulissen der US-Herrschaft, d.h. Ölkonzerne, Waffenkonzerne und die gewaltigen Kapital- und Geldapparaten, die im Hintergrund die US-Herrschaft und manch andere Herrschaften dirigieren.

Ich sage Ihnen, (O) Volk Irans, die Bedrohungen der USA ist nicht von heute. Es ist auch keine ernste Angelegenheit. Seit den Anfängen der Revolution drohen diese uns. Die Feindschaft der Front der USA und seiner Verbündeter gegenüber der Islamischen Republik ist nichts Neues. Sie selber wissen auch, dass die militärische Attacke gegen den Iran, diesem großen Volk, (ein Angriff) auf ein Volk mit so vielen lebendigen, kämpfenden in Bereitschaft stehenden Jugendlichen ein Selbstmord des Angreifers wäre. Das Volk Irans weiß es, und es wäre gut, wenn die Feinde des Volkes Irans dies auch wissen, dass die Verantwortlichen der Islamischen Republik das Land gegen niemandem in den Krieg ziehen. Wir setzten unser Volk und Land nicht dem Krieg aus und begrüßen den Krieg auch nicht. Aber das Volk, die Verantwortlichen, die Regierung und jeder einzelne der Bürger dieses Landes besitzen Ehrgefühl und Mut. Während gleichzeitig nicht in einem Krieg hingesteuert wird, so werden sie dem (Feind), wenn jemand den Krieg wählt, mächtig und sehr hart entgegen treten.

Natürlich wissen sie, dass der Krieg mit dem Iran eine sehr schwere finanzielle Last haben wird. Sie wissen, dass der Krieg mit Iran, kein Krieg gegen ein Regime ist, kein Krieg gegen eine Putschistenregierung ist, kein Krieg gegen eine Militärregierung ist. Es ist Krieg gegen ein (ganzes) Volk. Deshalb begrüßen sie den Krieg auch nicht. Sie versuchen aber mit dem ins Gesprächbringen des Wortes Krieg und der Drohung zu einem Krieg das Volk und in erster Linie die Verantwortlichen einzuschüchtern (und) sie zu zwingen denen gegenüber zu kapitulieren, deren Interessen zu versorgen und (dabei) ihr Volk zu verraten. Sie sollen wissen, dass es bei den Verantwortlichen des Landes und in den drei Gewalten keinen gibt, der nur eine kleine Motivation dafür haben könnte, das Volk Irans und sein Wohl dem fremden Feind zu übergeben. Selbst wenn sich jemand in Richtung der Übergabe der nationalen Interessen und der Übergabe des iranischen Volkes an dem Feind bewegen sollte, das Volk wird ihn mit äußerster Gnadenlosigkeit beiseite schieben. Der Dienst am Volke Irans ist eine Ehre. Die Verantwortlichen des Landes sind hinsichtlich der Verteidigung der Rechte, des Schutzes des Ansehens und der Würde dieses Volkes und der Verteidigung der Souveränität dieses Landes einer Meinung. Das sollen alle wissen, wobei natürlich alle es wissen.

Die Propagandamaschinerie des Feindes, die leider manchmal im inneren des Landes Filialen findet, propagieren, dass zwischen den Verantwortlichen des Landes Streit und Zwietracht herrschen soll. Sie trösten sich selbst und ihre Freunde damit, dass diese Zwietracht vom Feind ablenken werde. (Deshalb propagieren sie es). Ich sage Ihnen, (O) Volk: Die Verantwortlichen des Landes in den drei Gewalten sind hinsichtlich der Begegnung der Feinde des Islams und der Verteidigung der Grundsätze des Islams einer Meinung, einer Stimme und einer Richtung. Die Feinde des Islams werden diesen Wunsch, nämlich dass sie erleben dürfen, jemand handele wirkungsvoll in den Apparaten und Säulen des Systems der islamischen Republik gegen die Fundamente des Systems, gegen die Grundsätze des Imams und gegen die klare Methodik dieser Revolution und dieses islamischen Systems, mit ins Grab nehmen.

Nun, ich sagte drei (oder) vier Jahre vorher an so einem Tag wie diesem, dass die Anstrengung des Feindes darin liegt, fremde Elemente in dem Korpus der Herrschaft zu schleusen. Es kann sein, dass der Feind es schafft oder geschafft hat einige Elemente in die Reihen der Verantwortlichen zu schleusen oder schwache und sich wenig anstrengende Elemente auf seine Seite zu ziehen, aber dies hilft dem Feind nicht, weil die Grundsätze des Imams, die Grundsätze der Revolution und derer festen Fundamente von den Verantwortlichen des Systems, von den drei Gewalten und von allen Hauptbeteiligten dieses Landes akzeptiert werden und dessen starker Rückhalt dieses große Volk darstellt. Wer von diesem Weg abweicht, ist an seinem eigenen Sturz beteiligt.

Ich danke Gott, dass der Name und die Erinnerung an den Imam in unserem Volk nach wie vor lebendig und frisch sind. Jeder Tag, der vergangen ist, wurden die Grundsätze unseres ehrenwerten Imams zum Schutz der Pracht und Würde dieses Landes für die wissenden und wachsamen Menschen mehr klar und deutlich. Ich danke Gott, dass die Verantwortlichen des Landes Befolger und Liebenden des Imams sind. Ich danke Gott, dass unser Volk lebendig ist.

Natürlich hatte ich allen Verantwortlichen des Landes öfters gesagt, heute sage ich es in aller Öffentlichkeit erneut: Der größte Kampf gegen die USA ist der Dienst an den Bürgern. Wer mit den USA einen Hauptkampf führen möchte, muss den Bürgern dienen. Wer mit den Feinden dieses Volks einen praktischen Kampf führen möchte, soll Verderben bekämpfen. Die Verkörperung des Feindes im Inland und im System sind Verderben, Benachteiligung und Soziale Kluft. Wir müssen mit diesen kämpfen. Dies ist die Pflicht der Regierung, des Parlaments, der Judikativen Gewalt und allen Säulen des Systems. Sie sollen den Bürgern dienen. Sie sollen mit dem Verdorbenen nicht kooperieren. Sie sollen auf keinen Fall die Verderbnis im Korpus des Herrschaftsapparates dulden und ertragen. Dieser ist der größte Dienst.

Wir müssen auf diesem langen Weg den Irrweg beseitigen, wenn wir fühlen, dass wir auf diesem gelandet sind. Wir müssen (dann) uns und unsere Pläne ändern. Die Änderung muss auf Basis der festen Grundsätze der Revolution, die der Imam vom Islam extrahiert hat und uns und unser Volk beibrachte, sein. Mit der Nutzung dieser; der wahre Reform ist, wenn gegen die Armut und Benachteiligung gekämpft wird. Der Wunsch nach Gerechtigkeit muss eine allgemeine Motivation für die Verantwortlichen sein. Der Dienst an den Bürgern, soll als eine Pflicht und ein religiöses Gefühl im tiefsten Wesen der Verantwortlichen (empfunden) sein. Dies ist der richtige Weg des Imams.

Ich hoffe, dass die reine Seelen der Propheten, der Vormund, der Märtyrer und des ehrenwerten Imams (Khomeini), am Hofe Gottes, und die reinen Bittgebete seiner Hoheit Baqiyatallah (Imam Mahdi) - unsere Seelen für ihn -, den Erfolg der Verantwortlichen und unser Volk bei der Fortsetzung dieses Weges zu Teil werden lassen.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahi va barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 4. Juni 2003 / 1382.03.14 Hidschri Schamsi / 3. Rabi II 1424 Hidschri Qamari

 

Treffen Imam Khameneis mit den Mitgliedern der Islamischen Ratsversammlung (Parlament), 28. Mai 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Alle verehrten Schwestern, Brüder und Abgeordneten der Versammlung des islamischen Rates heiße ich Willkommen. Es ist eine liebevolle und gute Sitzung. Auch wenn die Anwesenheit der verschiedenen Prognosen, Informationsberichte mir und Ihnen gewisse Zwänge auferlegen, aber (diese) Versammlung ist - Lob sei Allah - eine liebevolle Versammlung und besteht aus einheitlichem Denken. Allen Schwestern und Brüdern, die wegen der Anstrengungen im Parlament und in Anbetracht der Verantwortung damit beschäftigt sind, die heute Teilweise vom verehrten (Parlamentspräsidenten) Herrn Karrubi erwähnt wurde, sage ich: weiter so ("weiter so" ist nicht wörtlich). Dem verehrten Herrn Karrubi danke ich herzlich für die schwere Anstrengung, die er in der Verantwortung des Parlaments innehat, und sage ihm ebenfalls: weiter so (nicht wörtlich).

Ich denke mir, meine Worte mit diesem gesegneten Vers zu beginnen: "<b>Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen. Er ist es, Der die Ruhe in die Herzen der Gläubigen niedersandte, damit sie ihrem Glauben hinzufügen - und Allahs sind die Heerscharen der Himmel und der Erde, und Allah ist Allwissend, Allweise</b>" (Koran, Sure 48, Vers 4). (Ich beginne damit), weil die Anstrengungen der politischen Anti-Islamische-Republik-Strömungen und (derjenigen, die) gegen diese große islamische Bewegung des iranischen Volkes und der Völker der Region sind - diese gewaltige propagandistische Strömung, die heute im Gang gesetzt wurde - hin zur Schaffung der Unruhe abzielt; sowohl gesellschaftliche Unruhe, als auch seelische Unruhe. (Ziel ist es) die Herzen aufzuregen, besorgt und ängstlich zu stimmen. Dies ist die Hauptpolitik des Propagandaimperiums in der Welt. Es ist nichts Neues. Weder (etwas Neues) auf uns in den (letzten) mehr als zwanzig Jahren bezogen, noch auf die Strömung der Wahrheit im Laufe der Geschichte des Islams vom Anfang an bis heute. Deshalb sehen Sie, dass eines der Themen, das im Koran als negativ betont wurde, "die Erschrockenen" ist. Das bedeutet, jene Personen, die versuchen die Herzen besorgt, aufgeregt und furchterfüllt zu stimmen. Eines Tages hatte ich für die Freunde, die hier waren, diesen Vers vorgetragen: "<b>Diejenigen, zu denen die Leute sagten: "Seht, die Leute haben sich bereits gegen euch geschart; fürchtet sie darum!</b>" (Koran, Sure 3, Vers 173). In Madina (Medina) des Propheten haben sie derart Aufruhr geschaffen: "Sie haben sich versammelt; sie wollen Euch fertig machen; Ihr seid vernichtet; es ist aus". Dann wurde der Vers des Korans offenbart, wenn die Unfugerzähler und Geschwächten solch eine Atmosphäre schaffen und die gefährlichen Mikrobe und Virus der Angst aussähen, so sind die Frommen diejenigen, derer Überzeugung gestärkt wird. "<b>Nur stärker wurden sie im Glauben und sagten: Uns genügt Allah, und Er ist der beste Anwalt!</b>" (Koran, Sure 3, Vers 173). Hier gehört diese "<b>Nur stärker wurden sie im Glauben und sagten: Uns genügt Allah, und Er ist der beste Anwalt!</b>" her. Das heißt, sie haben Ruhe bei der Begegnung der Unruhe, die der Feind mittels der moralischen und propagandistischen Wellen schaffen will. Das ist Ruhe "Sakinah". "Er ist es, Der die Ruhe in die Herzen der Gläubigen niedersandte". Der erhabene Gott gibt in die Herzen der Gläubigen Ruhe. "Damit sie ihrem Glauben hinzufügen". Damit ihre Überzeugung gestärkt wird. Das ist die Wahrheit bei dieser Angelegenheit.

Unter der Bedingung der Angst, Aufregung, Unruhe und Erschrockenheit gehen sogar die sicheren Überzeugungen des Menschen verloren. So ist ein erschrockener Mensch. Feigheit schaltet den Verstand aus; auch den Willen. Ein erschrockener und feiger Mensch kann weder klar denken, noch kann er seinen Willen umsetzen. Permanent geht er einen Schritt vor und einen zurück. Das ist der Grund dafür, dass der gütige Prophet in seinem berühmten Testament zum Fürsten der Gläubigen (Imam Ali) sagt: "Mit einem feigen und ängstlichen Menschen berate dich nicht, denn er wird dir den Rettungsweg verschließen". Wenn der Mensch nicht erschrocken ist, so kann er klar denken und klare Entscheidung treffen und durch das Hindernis durchgehen. Aber wenn er erschrocken ist: "Er wird dir den Rettungsweg verschließen". Er gerät in "soll ich es tun (oder) soll ich es nicht tun" und ergibt sich (dem Feind) eingeschnürt. Deshalb ist Ruhe so wichtig.

Es ist schon merkwürdig, dass die Beschreibung der "Sakinah" (Ruhe) in der gesegneten Sure Fath "der Sieg" erfolgt "Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden" (Koran, Sure 48, Vers 1). Drei mal ist in dieser Sure der Ausdruck "die Entsendung der Ruhe" in die Herzen der Gläubigen wiederholt worden. Einer der schweren und bitteren Prüfungen der Muslime war in dem Zusammenhang mit "Wahrlich, Wir haben einen Sieg beschert" genau diese Angelegenheit, bei der der Prophet auf Basis einer korrekten und göttlichen Politik beschlossen hatte nach Mekka los zu marschieren. Jenes Mekka, das zwei Jahr zuvor Madina belagert hatte und die Bürger (Madinas) "fertig machen" wollte. Der "Schlacht der Parteien" hat sich unter solch schweren Bedingungen ereignet. Sie waren durstig nach dem Blut des Propheten und seiner Gefährten. Der Prophet sagte, wir wollen zu Umrah (ein Teil der Pilgerfahrt) aufbrechen. Er sagte den Muslimen: Lassen Sie uns gehen. Einige haben Angst gehabt und sagten, der Prophet werde nicht nach Madina zurückkehren; er sei (bereits) vernichtet; er sei (bereits) beseitigt. Die Angelegenheit von der "Herabsendung der Ruhe" gehört hierhin. Der erhabene Gott ließ in den Herzen der Frommen Ruhe einkehren, so dass sie gingen, den Feind begegneten und mit dem vollständigen Sieg heimkehrten. Das, was der Prophet wollte, wurde erfüllt.

Ruhe ist die Folge vom Vertrauen und Zuversicht auf Gott. Wenn Sie einen korrekten Weg ausgewählt haben und in diesem Wege sich angestrengt haben, so hat Gott hier das Versprechen des Sieges gegeben. Gehe (ruhig) und es gibt kein Zurück! Ein anderes Mal haben Sie einen falschen Weg gewählt oder Sie haben den richtigen Weg gewählt, aber Sie strengen sich nicht an; Sie hatten keine Bewegung. Hier ist eine Erwartung der göttlichen Hilfe fehl am Platze. Die Muslime sind wegen der Tatsache, dass sie gute Ziele und Zielsetzungen hatten, aber keine Bewegung hatten, Jahrhunderte lang geohrfeigt worden. Heute erleiden die Muslime Erniedrigung, wo immer Sie auch hinschauen, was wegen dieser mangelnden Bewegung und mangelnden Anstrengung ist. Sonst ist dort, wo ein gutes Ziel vorliegt und eine Anstrengung gegeben ist, sicher auch ein göttlicher Sieg gegeben. Natürlich bedeutet "göttlicher Sieg" nicht, dass es keine schwere Prüfung gibt: "<b> Und gewiss werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten</b>" (Koran, Sure 2, Vers 155). Diese sind gegeben und all dieses liegt auf dem Weg des Kampfes, aber: "<b>Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft</b>" (Koran, Sure 2, Vers 155). Geduld bedeutet Widerstand, Fortsetzung des Weges. Dieser Fall bedeutet göttliches Versprechen. Das heißt göttlicher Sieg wird sie ereilen.

In der Zeit des Kampfes waren viele von Ihnen dabei. Alle sagten es gibt (nur) die Faust und die Lanze. Wieso kämpft Ihr unnötig? Es hat keinen Nutzen. Wahrlich, der Polizeiapparat des Taghut-Regimes (Pahlavi-Dynastie), war nicht ein Apparat, dem man hätte leicht bekämpfen können. Sehr viele von den Möchtegerherrschaften und viele der Personen, die aufgeklärte oder marxistische Analysen hatten oder Behauptungen aufstellten, sahen die Gefängnisse - sie sahen aber nicht die Folterungen, sie hörten nur davon -, und sie haben in der Mitte des Weges aufgegeben und sich ergeben. Aber viele haben den Weg fortgesetzt, bewegten sich und gingen mit. Die erste Gnade dieser Bewegung war es, dass der erhabene Gott deren Rechtschaffenheit den Bürgern offen kundtat, deren Weg aufzeigte und die Bürger mit diesen übereinstimmen ließ. Wenn die Bürger dabei sind, so kommt alles in Ordnung. Wichtig war, dass der willige kämpfende Komplex seine Ehrlichkeit bei der Fortsetzung des Weges beweist. Dass dieser zeigt, dass er ehrlich hinter dieser Bedeutung steht. Dann entsendet Gott seinen Sieg. Im Nahg-ul Balaqah heißt es: "Dass Gott unsere Ehrlichkeit sieht". Wenn Gott unsere Ehrlichkeit vernommen hat, vernommen hat, dass wir die Wahrheit sagen und nicht hinter Weltlichem, Geld und Gelüsten her sind: "Entsende uns den Sieg und entsende unserem Feind Niederlage". Er ließ uns siegen und zerschlug unsere Feinde. Dies war in unseren Kämpfen auch so. In den 23, 24 Jahren war diese Angelegenheit ebenfalls so. Zu keiner Zeit war es, dass dem Lande oder der Regierung kein Druck auferlegt war.

Liebe Schwestern und Brüder! Sie sind Abgeordnete des Parlaments, politisch und in der Mitte in der Arena. Vielleicht ist es für viele von Ihnen klar; aber die Wahrheit der Sachlage ist, dass das, was die USA, die an der Spitze der Angriffe gegen die islamische Bewegung und Revolution steht, vom iranischen Volk verlangen, nicht die Sache mit den Massenvernichtungswaffen, Menschenrechte und Demokratie und.. ist, sondern das, was sie vom iranischen Volk und den Verantwortlichen des Landes verlangen, ist die Unterwerfung gegenüber dem Supermachtswillen der USA. Nichts anderes ist es. Haben sie etwa Sympathie für die Demokratie? Welche Länder sind denn heute die Demokratien, die von den USA akzeptiert sind? Wenn eine legale Regierung - entstanden durch die Stimmen der Bürger - einen Schritt fehltritt gegenüber dessen, wovon der Komplex der Streitkräfte überzeugt ist, meint und möchte, so stehen die Streitkräfte wie ein Adler über deren Köpfen und jagen sie wie ein Rebhuhn und setzen diese ab. Ist es denn nicht so? Schauen Sie doch um sich! Wann sind sie von der Demokratie überzeugt? Sie verwenden die Demokratie als eine Parole. Sie wissen auch, dass die Bürger der Welt dies wissen. Aber der Doktrin der Propaganda ist es, dies zu wiederholen, wiederholen und wiederholen. Dies ist der Doktrin der weltüblichen Propaganda. Sie müssen wiederholen und wiederholen, denn schließlich wirkt es bei einem Teil der Bürger. Schließlich gewöhnen sich die Bürger daran zuzuhören, denn ansonsten sind diese doch nicht hinter der Volkssouveränität! Viele von denen ihnen genehmen Regime kennen die Bedeutung der Bürgerstimme nicht. Deren Bürger wissen nicht, was wählen und Auswahl der Verantwortlichen im Lande bedeutet. Sie protestieren auch diesbezüglich nicht. Wenn sie also die islamische Republik mit all ihren Wahlen, mit all der Anwesenheit der Bürger in den verschiedenen Arenen, mit all den Zeichen der Bürgersouveränität im Lande, die in den wenigsten Ländern zu finden sind, (mit all) der Gleichgesinntheit der Bürger mit den Verantwortlichen und der vielen Liebe der Bürger gegenüber der Verantwortlichen, (ausgerechnet) der mangelnden Bürgersouveränität, des Totalitarismus und der Diktatur bezichtigen, so ist klar, was deren Ziel ist. Deren Thema ist (also) nicht Demokratie und Massenvernichtungswaffen, denn sie haben die Region selbst mit Waffen gefüllt. Schauen Sie die zionistische Herrschaft an, die das vollkommenste Beispiel dafür ist. Anderswo ist es genau so. Der Saddam-Herrschaft haben sie selbst geholfen. Sie bauten für ihn oder halfen ihm bei dem Bau der 1000 und 1500 km Raketen und den chemischen Waffen, obwohl sie sahen, dass im Irak vollständiger Totalitarismus herrscht. Die Anliegen der USA ist es, dass sie sagen: "O Volk vom Iran! Verlasst Eure nationale Herrschaft und das System, und legt die von Euch akzeptierten wie respektierten Werte ab. Wenn diese Werte und das nationale System basierend auf dem Grundgesetz und dessen guter Wirkung in den zwanzig und paar Jahren zerstört wurde, dann bedeutet das, dass die Amerikaner jene Herrschaft, die sie in der Zeit des Taghuts (das Illegalle (Pahlavi-Dynastie)) über dieses Land hatten, wiedererlangen. Sie sind absolut nicht mit minder als diesem zufrieden.

Natürlich - von deren Sicht schlecht und schlechter - wählen sie das Schlechte; ziehen eine Person gegenüber einer anderen vor; eine Fraktion gegenüber einer anderen; eine Aussage gegenüber einer anderen, was heute alles (und jedem) klar wurde. Sobald etwas gegen deren Meinung irgendwo publik wird, so stellen sie ihre Position klar. Heute sprechen die Amerikaner mit Arroganz viele ihre Aussagen direkt aus - meiner Meinung nach eine törichte Arroganz; wahrlich sind die USA gefangen in einer törichten Arroganz, und sie werden als Folge dieser geohrfeigt werden.

Nachdem unser Präsident Herr Khatami seine Botschaft veröffentlichte und er darin seine Grundsatzpositionen verdeutlichte, die für uns nichts neues waren, da wir ihn (schon lange) kennen und seinen Positionen immer schon kannten, und er in der (Botschaft) sein Beharren auf den islamischen Grundsätzen und (gleichzeitig) seine Ablehnung und tiefe Verachtung gegenüber des arroganten US-Verhaltens zeigte und dies alle hörten, so haben sie und alle Propagandazentren der Welt gegen ihn Position ergriffen, obwohl sie diejenigen waren, die in den Situationen, die sie als notwendig erachteten, ihn unterstützten und bestätigten! Deren Anliegen ist nicht diese Person oder jene Person, diese Fraktion oder jene Fraktion, sondern es geht um die Herrschaft, die hier gegen deren Wunsch durch die Bürger entstanden ist, die auf den Werten dieser Bürger basiert und nicht (auf) deren gewünschten Werten, westlichen, erzwungenen und importierten Werten.

Ich will nicht behaupten, dass die Regierung, das Parlament oder (andere) verschiedene Verantwortliche in den vergangenen paar Jahren alle ihren Verpflichtungen nachgekommen sind. Nein. Aber die grundsätzliche Bewegung der Judikativen, Exekutiven und Legislativen Gewalt und der der Verantwortlichen waren in Richtung der Befestigung dieser Fundamente. Darin besteht doch kein Zweifel. Sie (USA) akzeptieren genau das nicht, und dies ist genau die Angelegenheit, die sie nicht wollen. Die Macht und Herrschaft, die in diesem Lande durch die Stimme der Bürger formiert wurde, hat nicht nur diese Region von denen ferngehalten und deren Interessen gestoppt, sondern diese Welle bedroht sie in der gesamten islamischen Welt. Dies ist eine klare Sache.

Nach der Reise des Herrn Khatami (Staatspräsident) in den Libanon sagte ich ihm, egal in welches islamische Land sie gehen würden, wenn man nur zulassen würde, würden sie so einen Empfang bekommen, wie sie ihn im Libanon bekommen haben. Genau dies ist die Wahrheit. Welchen Präsidenten aus welchem Lande gibt es, wenn er in ein fremdes Land reist, dass die Bürger (jenes Landes) derart Freude zeigen? Dies ist in allen Epochen speziell (nur) für die Islamische Republik gültig. Die Reise, die ich (damals) als Staatspräsident nach Pakistan machte, hatte die Welt verblüfft! Die Reise, die Herr Hashemi Rafsanjani in seiner präsidialen Amtszeit nach Sudan machte, hat die Welt ebenfalls verblüfft. Diese sind unbekannte Themen in den internationalen Gepflogenheiten. So etwas gibt es nicht! Weisen Sie ein Beispiel auf. Es gibt kein anderes Beispiel, in dem der Präsident eines Landes in ein fremdes Land geht und jeder der einzelnen der Bürger dieses Land mit offenen Armen kommen, das Auto küssen, umlagern, Parolen ausrufen, die Hände (als Zeichen der Freude) hochheben und die Photos hochheben. Dies ist grandios und zeigt die Fortsetzung Ihrer (politischen) Existenz in der Welt.

Manche betrachten sich als klein. Manche betrachten ihre Kraft als gering. Manche nehmen die Bewegung, das Talent und die gewaltige Energie, die in diesem Volk und in dem Managementapparat der (drei) Gewalten dieses Landes steckt, nicht ernst. Dies ist ein Teil der Propaganda des Feindes. Die gesamte Zielsetzung der Propaganda des Feindes ist: "Ihr seid unglücklich geworden; Ihr seid arm geworden; Ihr seid vernichtet worden; es ist aus". Diese Propaganda ist nicht (nur) von heute. Seit Jahren sind sie dies am wiederholen und propagieren. Mir sind augenblicklich viele Beispiele im Sinn, aber ich möchte nicht die Zeit damit vertun. Auch das ist nichts anderes, als man Sie dazu zwingen will von Ihrer Position abzudriften. Diese Position ist kein fremdes Phänomen. Sie ist eine korrekte und logische Position. Sie sind das Volk. Sie sind eine Versammlung und eine herrschende Schicht, die eine Herrschaft auf Basis des Willens des Volkes aufgestellt haben, sprechen (frei) Ihre Worte aus, Sie gehen Ihren Weg (souverän) und sie verlangen nach Ihren Zielen. Es ist klar, dass diejenigen, deren Existenz darin liegt, Leben und Erweiterung Ihres (Macht- und Kapital-) Volumen von den Völkern auszusaugen, natürlich (dann) nicht Nutznießer (davon) sind. Sie sind die Beschädigten. Folglich sind sie mit dieser Bewegung nicht einverstanden. Diese Tatsache ist klar und offenkundig. Deshalb wollen sie ihre Contrahände zwingen, sich zurück zu ziehen.

Liebe Schwestern und Brüder! Es gibt eine große Differenz zwischen der Islamischen Ratsversammlung und alle anderen Parlamente der Welt, und das ist das Islamisch-Sein. Es ist kein Scherz! Es sind heute 150 Jahre, dass die ausgezeichnetsten und ehrenhaftesten politischen und religiösen Elemente unseres Volkes die Fahne der islamischen Herrschaft hochhalten und sich dafür einsetzten. Viele gaben ihr Leben dafür, wie Mudarris, Akhund Khurasani und Sayyid Dschamal-ud Din. So ist die Sachlage. Das hat nicht (nur) mit heute zu tun, dass wir sagen, Religion und Politik gehören zusammen. Einige sagen, es sei eins, aber andere sagen nein überhaupt nicht, es gehöre nicht zusammen. Es ist nicht die Aussage von heute. Diese Aussage hat eine 150 jährige Wurzel. Die ausgezeichnetsten der Auserwählten dieses Landes haben auf dem Wege dieses Kampfes sehr gelitten; Tausende haben ihr reines Leben dafür zum Märtyrer gemacht; Mudarris hat derart gewaltig für diese Sache Front gemacht; überhaupt ist die Legitimationsregierung (Die L. ist eine parlamentarisch-islamische Regierung, die ca. 150 Jahre vorher entstand und von den Britten und Russen niedergeschlagen wurde) deshalb entstanden, auch wenn man diese anschließend umgeleitet hat; einige waren auch schlau (genug) und haben mit Hilfe der ausländischen Mächte diese den Bürgern entwendet. Dann kam auch der ehrenwerte Imam (Khomeini). Er setzte von Anfang an seine Bewegung auf diese Basis, und das iranische Volk wollte es und will es noch. Ich sage Ihnen, selbst die Völker (mit) den laizistischsten Regierungen, die um uns sind, sind genauso. Ich nenne nun nicht den Namen dieser Länder. Stellen Sie sich diese selbst vor. Das heißt, wenn eine Bedingung entstehen würde, ein Mensch wie Imam (Khomeini) auftauchen würde und die Bedingung wie die jener Tage (in unserem Land) in diesen Ländern vorkommen würde und (dieser) die Fahne erheben würde, (so) würden diese Völker sich um diese Fahne versammeln, welche Sie (heute) sehen, derer Regierungen von Laizismus sprechen und diejenigen, die nur ein Kümmelchen gegen die laizistische Denkweise sagen oder bewegen, (sofort) fertig machen. Das ist Islam und es ist richtig so, und zum Wohle der Völker. Die Völker wissen das. Wenn heute in diesem Land die islamische Vorschriften ausgeübt werden würden, d.h., dass Sie und ich den Erfolg haben sollten, die islamischen Vorschriften zu erfüllen, so würden alle Knoten und Probleme sich lösen. Alles, worin wir zurückgeblieben sind, ist weil wir in diesen Bereiche entweder etwas vernachlässigt haben oder es (einfach) nicht geklappt hat. Dieser Ruf ist seit 150 Jahren bei den Muslimen zu hören. Kann man denn davon zurücktreten? Was ist nun die Erscheinung dieser 150-jährigen Anstrengung, die das Ergebnis des Blutes tausender reine Seelen ist? Die, die zu Märtyrer wurden, waren nicht gewöhnliche Menschen, damit sie Märtyrer wurden. Sie waren Opferbereite, Mudschahedin, ehrenvolle Menschen, mutig und tapfer, die in die Arena traten und ihr Leben ließen. Diese sind das Ergebnis all dieser Anstrengungen: Islamische Ratsversammlung, Regierung der Islamischen Republik (und) das islamische System. Das ist der Unterschied zwischen der Islamischen Ratsversammlung gegenüber den anderen Parlamenten der Welt. Das ist die Bedeutung dessen, dass die Vorschriften und Gesetze mit dem Islam übereinstimmen müssen.

Die Legitimation dieses Systems ist basierend auf islamischen Gedanken und standhaft auf Basis des Islams. Die Legitimation der Ratsversammlung und des Oberhaupts liegt ebenfalls auf dieser Basis. Einst sagte der Imam (Khomeini), wenn auch ich vom Islam abkehre, die Bürger werden mich beiseite schieben. Wahr hat auch er gesprochen. Die Bürger haben den Imam anhand des Islams erkannt. Sie sind ihn wegen seiner Größe und seiner Opferbereitschaft auf dem Weg des Islams gefolgt, wobei wir alle, meine Wenigkeit und Sie, ebenfalls so waren. Wenn wir von diesem Wege aus abweichen oder verzichten, (so) werden wir einen Schaden hinnehmen. Aber diese Bewegung und dieser Strom sind in Marsch gesetzt worden und sind nicht (mehr) aufhaltbar. Wahrlich ist das islamische System nicht von uns, von Leuten wie mich und Ihnen abhängig. Der Imam sagte einst, das islamische System sei nicht von mir abhängig. Wir hatten uns sehr gewundert, da der Imam der Kreator dieser Revolution war und in Wahrheit der Erbauer dieses Systems. Wahrlich fiel die Trennung der Existenz des Imams von dem System auch uns sehr schwer (und war unvorstellbar). Aber der Imam sagte fest und direkt: Nein, das islamische System ist nicht von mir abhängig. Wenn nun der Imam mit jener Größe, (und) seine Existenz keine Bedingung für die Existenz des Systems darstellte und (selbst) mit seiner Abwesenheit diese Bürger die Revolution und den Islam schützen, was haben dann Leute wie ich noch zu vermelden, der Islam und das System sei von uns abhängig? Nein. Hunderte wie wir müssen sich für den Islam opfern, unser Leben, Eigentum und Ehre geben, damit das islamische System bleibt und dessen Fundamente stabil werden. Das, worauf der Feind zielt, sind diese. Man muss auf diese Thematiken achten. Der Feind ist politisch und ein Politiker. Er verfügt über ein politisches Planungsvermögen. Er überlegt, was er tun muss. Eines der Planungen ist, dass er das letzte Wort nicht am Anfang ausspricht. Schritt für Schritt schafft er eine (neue) Forderung und zwingt den Gegenüber zum Rückzug. Sobald Sie einen Rückzug machen, beginnt eine andere Forderung. Nun, manche sagen, geben wir etwas (nach) und wir bekommen etwas. Mit dem Geben stimmt es, (aber) das Nehmen stimmt nicht. Nichts geben sie. Sie schaffen (gegen uns) Parolen; den Iran haben sie auf die Achse des Bösen gesetzt. Wir sollen dies und jenes machen, damit man uns von der Achse trennt. Ist das eine (vernünftige) Aussage? Unfug haben sie gemacht, dass sie uns darauf setzten, damit sie jetzt uns wieder herunter nehmen! Wieder, wenn es notwendig wird, werden sie uns darauf setzten. Wenn eine Macht seine Miene verzieht und sagt, ich bin mächtig, ich schlage zu, ich nehme mit, ich schnüre zusammen, (dann) seid wachsam, (damit) man nicht eingeschüchtert wird; diese Einschüchterungen haben keine Grenzen. (Wenn) Sie (sich) von diesem Schützengraben zurücksetzen, dann fordern sie anderes: Erkennt jene illegale Regierung (Israel) an! Wieder dieselben Pressuren und selbe Drohungen. Sobald Sie diese anerkennen, dann werden sie wieder eine Forderung stellen: Nehmt den Namen Islam von eurer Verfassung weg. Sie müssen Schritt für Schritt zurück weichen. Diese Einschüchterungen haben keine Grenzen. Ich habe öfters diese Thematik an die Verantwortlichen, die Angst und Zweifel bekamen, gesagt, wo ist die Grenze der USA? "Machen Sie (den Punkt) klar, den wir erreichen, ab dem danach kein Druck uns gegenüber ausgeübt werden wird. Soll ich es sagen, wo die Grenze ist? Es ist dort, wo Sie - dazu haben weder Sie noch ich das Recht - im Namen des iranischen Volkes verkünden, dass wir den Islam, die islamische Republik und die Bürgerherrschaft nicht wollen: "Bringen Sie (USA) doch jemand, den Sie für geeignet halten, damit er in diesem Lande regiert". Dies ist die Grenze. Der Anfang der Gefangenschaft des Landes. Dürfen wir denn das? Dürfen Sie und ich das Land an den Feind übergeben? Haben wir so ein Recht dazu? Dafür hat das Volk uns nicht an die Machtposition gestellt".

Meiner Meinung nach wird in den Möglichkeiten und Fähigkeiten des Feindes übertrieben. Nicht, dass meine Wenigkeit nicht Bescheid weiß. Nein, ich weiß mehr als den meisten von Ihnen über deren Möglichkeiten, die sie haben, und die Geräte, die sie bauen, weil hier das Zentrum der Flut der verschiedenen Informationen von anderswo ist. Wir wissen, was in der Welt los ist. Die Waffen, die Gerätschaften, die Spionagemittel und nachrichtendienstlichen Werkzeuge usw. reichen nicht für die Ausübung der Herrschaft einer Macht über ein Volk aus. Deshalb sehen Sie, dass sie davon sprechen, dass man dem Iran von Innen heraus begegnen muss. Man muss den Willen, den Willen zum Widerstand, schwächen. Wenn der Wille eines Volkes, das sich bei dem Willen seiner Verantwortlichen wieder findet, nicht geschwächt wird, (so) können sie nichts tun.

Die Feinde üben Druck aus; Schwierigkeiten gibt es. Für die Souveränität, Schutz der Identität eines Volkes und damit man der Geschichte gegenüber nicht blamiert ist, ist das Ertragen der Schwierigkeiten notwendig. Stellen Sie sich vor, was geschehen wäre wenn König Sultan Hussain der Safawiden anstatt die Tore Isfahans für die Angreifer zu öffnen und nach dem Einmarsch dem Angreifer eigenhändig die Krone zu übergeben, gedacht hätte: "Wenn ich am mich denken würde; so habe ich eh doch nur ein Leben, und solange habe ich auch schon gelebt; wie viel will ich denn noch leben? Wenn ich an die Leute denken würde, was würde mit den Leuten im Falle der Kapitulation Isfahans geschehen? Das, was geschehen wird, wird auf keinen Fall geringer sein, als das, was geschehen wird, wenn die Angreifer im Falle eines Kampfes über sie (triumphieren)". So hätte er die Stadt nie aufgegeben. Schauen Sie sich die Geschichte (der Stadt) Isfahan an. Sehen Sie, nachdem die Angreifer in Isfahan, Kaschan, den Gebieten Zentralirans, Fars und anderen Gebieten herein brachen, was für ein Unglück sie über die Bürger brachten; welche Massaker an den Bürgern nach der Kapitulation begangen wurde. Die Angreifer haben nicht gesagt, weil ihr euch ergeben habt, so ist euer Lohn, dass wir sie (nun) alle in Ruhe lassen, und sie können in Ruhe leben. Heute ist es auch so. Heute sehen Sie auch im Irak, was sie mit den Bürgern machen. Wo sie auch immer die Herrschaft erlangen, ist das deren Handlung. Wenn der König Sultan Hussain der Safawiden derart gedacht hätte, dass ein Leben (sein Leben) nicht soviel Wert besitzt, und tausende Leben für die Herrschaft des Islams, für die Zufriedenheit Gottes und der Ehre der Bürger geopfert werden, dass das Unglück, das im Falle der Kapitulation die Bürger ereilen wird, härter und mit Entwürdigung sein wird, aber das Unglück im Falle des Widerstands wenigstens keine Entwürdigung mit sich bringt, so wäre er (der König) in die Arena getreten und hätte gekämpft. Meine Wenigkeit vermutet sehr stark - bedingt durch den hohen Widerstandswillen der Bürger -, dass Isfahan nicht in die Händen der Angreifer gefallen wäre. Natürlich waren viele der Kommandeure und Verantwortlichen Verräter, aber die Bürger bereit. Er hätte in Mitten der Bürger gehen und kämpfen müssen. Das ist die Angelegenheit der Geschichte. Dies ist die schwere Bürde, die Verantwortung der regierenden und herrschenden Verantwortlichen, sei es die Legislative Gewalt, die Judikative oder die Exekutive, die allesamt dem Komplex angehören, die auf deren Schultern lastet.

Heute, ist meine und Ihre Verantwortung sehr bedeutend. Man muss mit Vernunft, Planung, Mut und mit Hoffnung auf Gott, (und) nicht mit Feigheit den Weg passieren. Die erste Handlung ist die innere Stabilität. Lassen Sie nicht zu, dass die Diskussionen und Streitgespräche zum Widerstand und Streit (gegeneinander) umgewandelt werden. Dieses sind meine Ratschläge. Hören, sprechen und protestieren macht nichts. Diejenigen, die sich von Kritik gestört fühlen, sind entweder arrogant oder haben keine Basis unter den Bürgern, oder sich haben Angst und deren Herzen erzittert. Wenn jemand nicht zu den Arroganten gehört - und wir danken Gott, dass Er uns nicht dieser Verunreinigung aussetzte - und sich auf die Unterstützung der Bürger stützen kann, wird er auf keinen Fall von diesem Gesagten und Gehörten gestört. Aber seid wachsam, damit der Feind durch diese Gesagten und Gehörten nicht die Thematik projizieren kann, welche er möchte. Heute, ist eines der wichtigsten Methoden des Feindes, zu behaupten in der Islamischen Republik seien zwei Parteien und diese beiden sind sich nicht einig. Zwei Stimmen oder mehrere Stimmen, die Sie sagen und meine Wenigkeit auch davon überzeugt ist, sagt er (Feind) nicht. Mehrere Stimmen gibt es überall. Er spricht Feindschaft und Antagonismus. Das heißt, er stellt sich vor, dass eine Gruppe die andere vernichten will. So beschreibt er das. Lassen Sie nicht dieses vom Feind gewünschte Bild Wirklichkeit werden. Achten Sie darauf. Führen Sie die Diskussionen, Streitgespräche und Gespräche religionwissenschaftlich durch. Der Imam (Khomeini) sagte uns auch dies mehrmals. Die Wahrheit ist genau dies, nämlich dass in dem religionswissenschaftlichen Umfeld manchmal zwei Studenten sich streiten, Wirbel machen, wütend werden, aber wenn das Diskussionsthema zu Ende ist, gehen sie mit einander Mittagessen und Tee trinken. "da es nichts Nennenswertes war" (Koran, Sure 76, Vers 1). Sie sprechen zueinander, aber zwischen denen entsteht keine Feindschaft und Spaltung. In der Diskussion soll es Logik und Begründung geben und die Rahmenbedingung ist auch der Rahmen des Gesetzes. Das Gesetz ist auch an der ersten Stelle das Grundgesetz. Beachtet diesen Rahmen. Ich sagte bereits jene Tage den Studenten, dass das Gesetz dafür da ist, damit es die frechen Stimmen verhindert; eine Person mit der frechen Stimme, (die) zu jedem Thema, das es gibt, so sagt und so müsse es werden. Denken sie nicht, dass die frechen Stimmen, Totalitarismus, Diktatur und Gier (nur) spezifisch für die Personen sind, die an der Spitze des Systems sitzen. Nein! Auch in dem Korpus des Systems gibt es derartige Phänomene und überall ist es schlecht. Königliche und totalitäre Eigenschaften sind überall schlecht; sind überall peinlich; in welcher Form sie auch besteht, ist sie schlecht. Das Gesetz ist dafür, um diese Sachen zu verhindern. Auf Basis und im Rahmen des Gesetzes muss gesprochen, gehandelt und verhalten werden. Das Erfüllen (einer Angelegenheit) muss auch mit dem Gesetz erfolgen. Dies ist der beste Maßstab für die Einheit. Sie müssen andere Motive beiseite legen. Heute gehört nicht zu jenen Tagen, an denen der erhabene Gott, die Bürger und die Geschichte uns verzeihen werden, wenn wir die Pflicht der inneren Stabilität vernachlässigen und diese passieren lassen,; heute gehört nicht zu jenen Tagen, an denen die Pflichten vernachlässigt werden können. Man muss wachsam sein. Man darf nicht die Kraft des Feindes überbewerten und man darf auch nicht seine Absichten und Feindseeligkeit vernachlässigen. Man muss achtsam sein. Der Fürst der Gläubigen sagte: "Ich bin nicht jener Hyäne, den man mit Lied und Melodie zum Schlafen bringen kann, um (dann) machen zu können, was sie wollen". Es ist üblich bei den Arabern: "Wenn man Hyäne jagen will, man ein Lied singt, das schläfrig stimmt. Das bedeutet ein Singen, mit dem das Kind langsam, langsam zum Schlafen kommt. Die Mutter hält die Hand auf das Ohr (des Kindes) und singt leise, leise. Hyäne bringt man es in seinem Nest zum Schlafen. Wenn es schläft, dann geht (jagt) man danach. Seiner Hoheit der Fürst der Gläubigen sagte: "Ich bin nicht jener Hyäne, den man mit Lied und Melodie zum Schlafen bringen kann, um (dann) machen zu können, was sie wollen".

So Allah will, mögen Sie erfolgreich stimmen. Ich hoffe, dass der erhabene Gott von Ihnen und uns zufrieden ist. Es ist wie Herr Karrubi sagte, unser letztes Treffen in diesem Jahr, natürlich (meine ich es) als mein Treffen mit der 6. Ratsversammlung. Hoffentlich ist es nicht unsere letzte Begegnung. Mögen Sie erfolgreich sein. Wertschätzet dieses ein Jahr. Auch in diesem einen Jahr kann viel getan werden. Die Angelegenheit, der Angelegenheiten der Bürger heute, ist die Teuerung. Ich erinnere noch einmal daran: Zweck ist der Dienst an die Bürger. Denn wir müssen schließlich unsere Verantwortungen kennen zumal Sie die paar Milliardenbudgets des Landes bestimmen (müssen). Die Regierung verbraucht sie und die Kontrolle der Regierung obliegt (wiederum) Ihnen. Seid achtsam. Setzten Sie sich in den Kommissionen, worauf der verehrter Herr Karrubi hinwies, hin und suchen Sie nach Wegen, damit in dieser Hinsicht eine Lösung für die Bürger gefunden werden wird.

Der Frieden sei auf Euch und der Segen Allahs Was salamun alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 28. Mai 2003 / 1382.03.07 Hidschri Schamsi / 26. Rabi I 1424 Hidschri Qamari

 

Die Danksagung des Chefs des höchsten irakischen islamischen Revolutionsrates an das iranische Volk und die Antwort Imam Khameneis, 24. Mai 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

(Euere) Eminenz Großayatollah Khamenei

Der Frieden, die Gnade und Gaben Allahs sei mit Ihnen.

Für die spezielle Gunst und Beachtung, die Sie in der Zeit des Aufenthalts der irakischen Bürger und meiner Person auf dem Boden der islamischen Republik Iran, gegenüber der Zielsetzung der Bürger Iraks und deren Befreiung aus den Krallen des Totalitarismus und Taghut (das Falsche) gezeigt haben, ebenfalls für die Beachtung und Erledigung der Angelegenheiten der Iraker und die Verfügbarkeit von kostbaren Diensten denen gegenüber in allen Bereichen, dass eine echte Darlegung der Verantwortlichkeit Ihrerseits gegenüber den Unterdrückten und Entrechteten ist, möchte ich mich bei Ihnen und alle Herren und Brüdern der Verantwortlichen der Islamischen Republik in aller Form bedanken.

Ebenfalls möchte ich hiermit dies den muslimischen und mutigen Bürgern Irans zur Ausdruck bringen, die trotz der schwerwiegenden Bedingungen, denen sie selbst ausgesetzt waren, Solidarität zeigten.

Wir sind überzeugt, dass das ehrenwerte Volk die Beachtung, das Mitgefühl und die Solidarität Ihrerseits und des verstorbenen Imams (Khomeini) - Allah möge ihn im Paradies wohnen lassen - und (ebenfalls) die Beachtung, das Mitgefühl und die Solidarität des muslimischen Volkes Irans nie vergessen werden. Ich hoffe, dass die große Veränderung, die durch den Sturz des verbrecherischen Saddams entstanden sind, die Motivation und die große Bewegung, die in Richtung des Islams, der göttlichen Werte, der Souveränität, der Gerechtigkeit und der islamischen Brüderlichkeit entstanden sind, der Beginn der Rückkehr zu der natürlichen Beziehungen der beiden benachbarten Völker darstellt. Natürlich stellt diese Beziehung eine Beziehung der Zusammenarbeit und der Partnerschaft zur Errichtung des Rechts, der Gerechtigkeit, guter Nachbarschaft und gegenseitigem Respekt dar.

Mit erneutem Dank an Sie, allen verehrten Verantwortlichen und gegenüber dem muslimischen Volk Irans erhoffe ich Ihren Erfolg und Aufblühen.

Der Frieden sei mit Ihnen und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahi va barakatuh

Ehrenwertes Nadschaf, (den) 16. Rabi-ul Awwal 1424 Sayyid Muhammad Baqir Hakim

 

 

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Verehrter Ayatollah Herr Sayyid Muhammad Baqir Hakim, (mögen Sie) dauerhaft erfolgreich sein.

Mit Gruß, danke ich Ihnen für Ihre freundliche Botschaft, die Sie nach Ihrer Rückkehr im Irak und Aufenthalt in Nadschaf den Bürgern und den Verantwortlichen der islamischen Republik geschickt haben. Die Jahre Ihrer Anwesenheit und die einiger Iraker, sowie der entrechteten irakischen Kämpfer in der Islamischen Republik ist die Erinnerung der gemeinsamen Schmerzen beider Völker, Irans und Iraks, in den Jahren der Herrschaft des tyrannischen und bürgerfeindlichen Regimes über den Irak. Nach dem Sieg der islamischen Revolution haben die ehrenwerten und freiheitsliebenden Bürger Irans und Iraks den bitteren Geschmack der Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Aggression eines über dem Irak herrschenden totalitären Systems gespürt. Sie haben viele Schwierigkeiten und Unebenheiten (des Lebens) ertragen, und sie haben zur Verteidigung des Rechts, der Gerechtigkeit und der Freiheit unzählige Opfer gebracht.

Am Hofe des erhabenen Gottes harre ich in Demut und Dank, dass Er dieses korrupte und tyrannische Regime stürzte und die Bedingung für die Anwesenheit der Bürger (im politischen Feld) und die Errichtung eines souveränen und bürgerherrschenden Systems geebnet hat.

Nun geriet das irakische Volk in eine der größten göttlichen Prüfungen und in den Beginn einer tiefgründigen historischen Veränderung, um ein ihr genehmes Regime basierend auf den islamischen Werten und Gesetzen zu gründen. Die Bürger Iraks haben am Morgen nach dem Sturz Saddams deutlich ihre Wünsche und ihr Ziel zur Ausdruck gebracht. Sie haben in den Veranstaltungen anlässlich Arbains (40. Tag nach dem Tode Imam Hussayns) und des Todes des verehrten Propheten - Allahs Segen sei über ihn und seine Familie - ihre politische Weitsicht, Forderung nach Souveränität und ihre Fähigkeit zur Organisation und die Fähigkeit zur Sicherheit jener schönen und beeindruckenden Veranstaltung durch das Volk gezeigt. In dem beispiellosen Empfang Ihrer Person, den anderen Gelehrten des Islams und der Wertschätzung der großen Taqlid-Maradschi´ (Bezugsgelehrten) haben sie ihre reichen Gefühle und Sympathie gegenüber der Geistlichkeit und religiösen Bezugspersonen zum Ausdruck gebracht. Sie haben allen den Beweis erbracht. Nun ist es an den Gelehrten, den großen Bezugsgelehrten und den politischen Prominenten, mit der Stütze auf das Volk, ein denen genehmes System zu bilden und dieses große Kapital zu schützen. Es ist an denen den Weg der Aggressoren, die wider des klaren (Willens der) Allgemeinheit des irakischen Volkes und der der Bürger der Welt das Land Irak besetzt haben, zu versperren, die die Bildung einer souveränen und bürgerbezogenen Herrschaft nicht gestatten.

Die Bürger Iraks - aus jeder Volksgruppe und jeder Rechtsschule - bringen jeden Tag in verschiedenen Formen und Sprachen ihre Ablehnung gegenüber dem ehemaligen despotischen System und der derzeitigen fremden Herrschaft zum Ausdruck. Sie bekräftigen die nationale Herrschaft und sie haben öfters verkündet, dass sie nicht bereit sind, Fremdherrschaft anzunehmen. Aber die aggressorische Usurpatoren, die der Allgemeinheit ködernde Parole der Demokratie heraus rufen, wollen diese deutliche und laute Stimme des freiheitsliebenden Bürger Iraks nicht hören. Sie sind im Begriff ihre erniedrigende und anti-bürgerbezogene Herrschaft auf die Bürger und das Schicksal des Landes Irak zu erzwingen.

Es besteht die Hoffnung, dass alle Schichten (der Gesellschaft) mit der Wahrung der Einheit und Solidarität bald Zeuge der vollständigen Freiheit Iraks von der fremden Herrschaft und der souveränen Errichtung des bürgerherrschaftlischen Systems sein werden.

Die Bürger Iraks wissen bestens, dass trotz des Zusammenbruchs des diktatorischen Systems, immer noch die Überbleibsel und Relikte des ehemaligen Regimes mit der Veränderung des Gesichts und der Parolen im Begriff sind, mit dem Einschleichen bei den Bürgern und Schaffen von Problemen, die Gründung eines souveränen und bürgerbezogenen Systems zu verhindern. Sie nutzen die Anwesenheit der Besatzer (hierfür) maximal aus. Es ist notwendig mit Achtung, Vorsicht und Wachsamkeit den verschiedensten Komplotts und Intrigen zu begegnen. Es ist nötig mit Vertrauen auf dem erhabenen Gott und Erbitten Seiner Hilfen, mit Geduld und Ausharren den steinigen Weg zu gehen, und somit die schweren und harten Phasen in Richtung der klaren und hoffnungsvollen Horizonte zu schreiten.

Ich erbitte vom erhabenen Gott Ihren Erfolg und Bestätigung.

Wenn ihr Allahs (Sache) helft, so wird Er euch helfen und euren Füßen festen Halt geben

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 24. Mai 2003 / 1382.03.03 Hidschri Schamsi / 22. Rabi I 1424 Hidschri Qamari

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Treffen Imam Khameneis mit den Mitgliedern des Stabs für Gedenkveranstaltung Imam Khomeinis, 24.05.2003

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei bezeichnete bei dem Treffen mit den Mitgliedern des Stabs für Gedenkveranstaltung Imam Khomeinis, verweisend auf die (besonderen) Dimensionen des verstorbenen Imams (Khomeini) als Persönlichkeit, wobei er den Mut als eine der besonders wichtigen Eigenschaften und als eines der ewigen Lektionen des Imams betrachtete. Er betonte: "Diese große Moral des ehrenwerten Imams begleitet mit dem Vertrauen auf Gott und dem festen Willen, hat das große Ereignis des Sieges der Islamischen Revolution im Iran und das islamische Erwachen in der Welt verursacht. Die Moral des Mutes ist das einzige Geheimnis der Dauerhaftigkeit der Revolution in der Zukunft".

Er zählte bei der Wertschätzung des 3. Khurdads, dem Jahrestag der Befreiung Khorram Shahrs, dieses wichtige und - in Anbetracht der Situation jener Zeit - unglaubliche Ereignis als Ergebnis des Mutes und des Selbstvertrauens des Imams. Er fügte hinzu: "Die Wertschätzung des Imams bedeutet die Erinnerung dieser Besonderheiten und das Erhalten dieser in der Gesellschaft".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei zählte die Moral des Mutes beim Imam (Khomeini) als den Hauptfaktor der Effizient und der Wirksamkeit anderer Besonderheiten Imam Khomeinis und fügte hinzu: "Die Nähe zu Koran und Vertrauen auf Gott hat den Imam zu einer Persönlichkeit verwandelt, dass er in dem Alter es geschafft hat die Welt mit dem Licht und dem Duft der Spiritualität und der religiösen Werte zu füllen". Das ehrenwerte Oberhaupt der (islamischen) Revolution betrachtet eine mutige Aktion anders als konzeptlose Handlungen. Mit Verweis auf die Situation des Landes zum Zeitpunkt des Angriffs Iraks gegen den Iran und die inneren Probleme und (dazu) die Position des Imams, sagte er: "Wenn der Imam in jener Zeit, in der der Feind auf (unserem) Territorium war, den Waffenstillstand akzeptiert hätte, wäre es nicht klug gewesen. Stattdessen beharrte der verstorbene Imam auf der Position der Nichtannahme des Waffenstillstands, solange der Feind auf dem iranischen Boden präsent war". Dies ist in Wirklichkeit eine mutige Position und mit einer Überlegung, denn wäre er anders als derart verfahren, so wären Teile des Territoriums unter der Besatzung des Feindes geblieben.

Er betonte, mit dem Verweis auf die derzeitige Situation der Region, der Welt und das Abenteuer der USA, die Art der Begegnung gegenüber den Bedrohungen: "Die (politische) Hauptplaner der USA haben in dieser Phase die Abenteuer als ihre Hauptpolitik und ihren Weg gewählt. Sie wagen ein Abenteuer, wo auch immer sie eines Sieges sicher sind. Deshalb ist der einzige Weg der Begegnung die innere Situation so zu organisieren, dass der Feind eines Sieges nicht sicher sein kann und die Basis für ein Abenteuer nicht gegeben sieht".

Das ehrenwerte Oberhaupt der islamischen Revolution zählte die Einheit, den inneren Zusammenhalt, die Anstrengung zur Beseitigung der Probleme der Bürger und die Stärkung der Werte der Revolution, darunter die Moral des Märtyrertums und die Opferbereitschaft, als Hauptfaktoren des Widerstandes und Abwehren der Bedrohungen und betonte: "Khorram Shahr ist nicht mit modernen Waffen und Ausrüstungen (zurück) erobert worden, sondern mit Vertrauen auf Gott, Mut, Oberbereitschaft und das Märtyrertum der Kämpfer und der Bürger Irans führte zu der Befreiung Khorram Shahrs. Heute ist der einzige Weg der Begegnung der Bedrohungen, die Stärkung dieser Faktoren des Widerstands".

Seine Eminenz Ayatollah Khamenei fügte bei der Kritik an die Personen, die manche Angelegenheiten zwecks der Schwächung der Widerstandsfaktoren der Bürger planen und die Schritte des Feindes (gegen uns) fördern, hinzu: "Diejenigen, die von der Legitimation sprechen, müssen die Frage beantworten, welches System in den Ländern der Region und in der Welt legitimiert sind, wenn das System der Islamischen Republik, das auf die Stimme und Überzeugungen der Bürger ruht, nicht legitim ist".

Er bezeichnete solche Reden als Folge der Angstmoral, Schwäche und mangelnden Kenntnis der Größe der islamischen Revolution. Er fügte hinzu: "Die Fortsetzung der islamischen Revolution und Gedanken des Imams (Khomeini) ist an verschiedenen Orten der Welt angekommen. Der begeisternde Empfang des Staatspräsidenten in Libanon ist ein Beispiel für die Wertschätzung der Muslime der Region und der Welt gegenüber der islamischen Revolution und Imam Khomeini".

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 24. Mai 2003 / 1382.03.03 Hidschri Schamsi / 22. Rabi I 1424 Hidschri Qamari

 

Treffen Imam Khameneis mit Verantwortlichen des Systems (der Islamischen Republik) anlässlich des Geburtstages des Propheten (sas) und Imam Dscha´fars (as), 19.05. 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Ich gratuliere der gesamten großen islamischen Gemeinschaft, dem lieben iranischen Volk und Ihnen, verehrte Anwesende, insbesondere den verehrten Gästen aus den verschiedenen islamischen Ländern zum Fest des Retters der Menschheit, des göttlichen Geschenks der Menschheitsgeschichte, des gütigen Propheten, seiner Hoheit Muhammad Ibn Abdullah - Frieden und Gruß sei mit ihm und seiner Familie -. Ebenfalls gratuliere ich zum Geburtstag Imam Sadiqs - ihm sei Aufwartung und Gruß -.

Dieser Geburtstag war für die Geschichte der Menschheit ein Aufgang der Morgendämmerung der göttlichen Gnade. Im Koran wird die Existenz des Propheten beschrieben mit "aus Barmherzigkeit für alle Welten" (Koran, Sure 21, Vers 107). Diese Gnade ist nicht begrenzt und beinhaltet die Erziehung, Läuterung, Erlernen und Rechtleitung der Menschen hin zum rechten Pfad und Fortschritt der Menschen in materieller und spiritueller Hinsicht. Es ist sowohl Erlernen, als auch Läuterung. Es ist auch nicht spezifisch für jene Zeit. Es gilt für die ganze Dauer der Geschichte. Und anderen von ihnen, die sie noch nicht eingeholt haben (Koran, Sure 62, Vers 3). Der Weg des Erreichens jenes Zieles ist die Praktizierung der Weisheiten und der Gesetze des Islams, die für die Menschen verdeutlicht wurden.

Die große islamische Gemeinschaft hat Jahrhunderte anhaltend, Fehlentwicklungen und Kampf gehabt. Wir haben uns vom Islam entfernt und uns mit Dingen beschäftigt, wovon der Islam uns fernhalten möchte. Im Laufe der langen Jahrhunderte, haben wir uns mit innerem Krieg beschäftigt. Durch die Taghut-Regime (falsche, illegale) sind wir beschäftigt worden. Das Ergebnis war, dass die große Gemeinschaft im Laufe der langen Jahrhunderte es nicht geschafft hat, jenes Ziel und jene Intention, die der Prophet des Islams und der gütige Islam vorsahen und vorhersagten, zu erreichen. Obwohl der erhabene Gott große finanzielle Reichtümer in den islamischen Ländern eingelagert hat und diese als Mittel des Fortschritts hätten dienen können, aber in der Wissenschaft, Technik und vielen andere Bereichen des Fortschritts sind wir zu den Rückschrittlichen der Welt geworden. Dies war nicht jenes, was der Islam für uns vorsah. Dies ist etwas, was durch falsche Tat und Verhalten, (durch) Versäumnis der Muslime entstanden ist. Und was dich an Schlimmem trifft, kommt von dir selbst (Koran, Sure 4, Vers 79). Das waren wir, die durch unsere Versäumnisse im Laufe der Zeit uns in diese Situation hinein manövriert haben.

Heute hat sich die Situation der islamischen Welt verändert. Das islamische Erwachen ist in der gesamten islamischen Welt spürbar. Eine immens große Bewegung in den verschiedenen Stadien ist in der ganzen islamischen Welt sichtbar. Sie ist ein Begehren zur Rückkehr zu den islamischen Grundsätzen, die der Auslöser der Pracht und des Fortschritts ist. Die Denker, Gelehrten und Politiker der islamischen Welt müssen diese Bewegung unterstützen. Es ist ein Fehler, dass manche in der islamischen Welt denken, dass das bei den Jugendlichen vorhandene Erwachen, zum Schaden der islamischen Regierungen ist. Nein! Die islamischen Regierungen können Dank des islamischen Erwachens jene Pracht, die die Kolonialmächte denen genommen haben, wieder erlangen. Ein Beispiel ist unser Land, unsere Revolution und unser Imam (Khomeini). Der ehrenwerte Imam hat unseren Bürgern die Pracht zurückgegeben, nachdem wir viele anhaltende Jahrhunderte unter dem Totalitarismus und zwei volle Jahrhunderte unter dem Kolonialismus litten. Die Engländer, Russen und Amerikaner haben nacheinander über dieses Land eine echte Herrschaft ausgeübt. Auch wenn sie augenscheinlich nicht an der Spitze der Regierung standen, aber die Entscheidungen und alles im Lande waren in deren Hand. Unsere Bürger waren bezüglich der Rechte, Quellen, Pracht und echtem Genuss ihrer Religion entrechtet.

Unser ehrenwerter Imam schaffte es, diese Herrschaft des Despotismus und Kolonialismus mit der Rückbesinnung auf und Fürbitte des Islams, in unserem Lande zu beseitigen, Pracht (wieder zu) geben und den Bürgern das Gefühl der islamischen Identität zu geben. Diese fühlen, dass sie auf ihren eigenen Beinen stehen können (selbstständig sein können), selbst entscheiden und wählen können, in den schicksalsentscheidenden Angelegenheiten "ja" und "nein" sagen können. Unsere Bürger hatten Jahrhunderte lang dies nicht gespürt. Der Islam gab ihnen dieses. An jedem Ort der Welt, an dem die Bewegung des islamischen Erwachens gestärkt wird bzw. entsteht und die Bürger und Jugendlichen des (betreffenden) Landes das Gefühl bekommen, sie kommen dem Islam nahe, wird diese Erneuerung der islamischen Identität und Pracht entstehen.

Natürlich wollen die Feinde des Islams dies nicht. Er (Koran, Sure 35, Vers 6) sagt: "Wahrlich, Satan ist euer Feind; so haltet ihn für einen Feind". Heute stehen die USA an der Spitze der Feinde des Islams, welche die Verkörperung des Bösen und Satans sind. Der grundsätzliche Feind der islamischen Welt ist heute die internationale Istikbar (Arroganz), an deren Spitze die USA sind. Dies gehört zu den verbreiteten Erkenntnissen unserer Revolution und unseres Systems. Die islamische Revolution ruft dieses seit 24 Jahren heraus. Aber heute spüren und fühlen die Bürger der Welt und die muslimische Gesellschaften dieses selbst. Die Angelegenheit Palästinas und die Grausamkeiten, die jeden Tag und Nacht mit der Unterstützung der USA sich in Palästina ereignen, sind den Leuten vor Auge (geführt). Wie kann die islamische Gesellschaft die Augen verschließen und diese Grausamkeiten nicht sehen? Das, was im Irak stattfindet, ist den Bürgern der Welt vor Augen geführt. Dies ist ein historisches und politisches Laboratorium (Anschauungsunterricht) vor den Augen der Welt, insbesondere (vor den) der islamischen (Welt-)Gemeinschaft. Die Amerikaner haben im Namen der Demokratie und Freiheit das Saddam-Regime angegriffen, aber heute erlauben sie den Bürgern Iraks nicht ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, und sagen, wir müssen (da) bleiben! Mit einem militärischen oder nicht-militärischen Herrscher und der Kontrolle des Öls! Ein islamisches Volk und ein Land haben sie mit der Begründung "Ihr könnt es nicht und wir müssen (da) bleiben" von alle üblichen und selbstverständlichen, global anerkannten Rechten, entrechtet. Sie sagen: "Wir müssen euch die Demokratie bringen". Welche Demokratie und welche Art von Demokratie denn? Sind denn das Demokratie, Volksouveränität und Bürgerrechte? Und dann auch noch nach so ein gewaltigen Massaker unter den irakischen Bürgern? Sie sagten: "Wir sind hinter den Massenvernichtungswaffen her". Für die islamische (Welt-)Gemeinschaft besteht die Frage, wer denn diese chemische Waffen, Massenvernichtungswaffen und Mittel der Verbrechen Saddam zur Verfügung gestellt hat? Hat denn jemand anderes als sie selbst diese Saddam zur Verfügung gestellt? Sie haben selbst zur Schädigung des Islams und der (islamischen) Revolution Saddam ausgerüstet! Solange sie in ihm die Hoffnung auf Zusammenarbeit und Hilfe sahen, rüsteten sie ihn auf, wie sie nur konnten. Als er unnütz wurde und sie sahen, dass er für die Begegnung des Islams, der islamischen Revolution und dem islamischen Erwachen nicht mehr nützlich ist, haben sie so einen Szenario inszeniert. Die islamische (Welt-)Gemeinschaft sieht das; dies ist ein Laboratorium (Anschauungsunterricht). Wie kann die islamische (Welt-)Gemeinschaft das Auge verschließen? Dieses sind Erfahrungen. Heute, verfügt die islamische Welt für das Erlangen seiner Pracht, Existenz und Identität über nur einen (einzigen) Weg, und dies ist die Rückkehr zum Islam; natürlich den echten Islam; keinen rückschrittlichen Islam vermengt mit Aberglauben, den die Feinde propagieren und darauf hinweisen: "Dies ist der Islam". Das ist kein effizienter Islam. Aber auch nicht jener Islam, der westgenehm ist, mit den amerikanischen Grundsätzen übereinstimmt. Das ist auch kein Islam. Beides sind amerikanische Islame, wobei unser ehrenwerter Imam (damals) den Pendant festlegte und sagte: "amerikanischer Islam" und "absolut muhammadanischer Islam". Der reine und absolute Islam, ist der Islam des Tauhids (Ein-Gott-Bekenntnis) und der Einheit zwischen den islamischen Völkern, er ist der Islam des "Und Allah wird niemals den Ungläubigen die Oberhand über die Gläubigen geben" (Koran, Sure 4, Vers 141), der Islam des "Der Islam ist erhaben und nichts ist über den Islam erhaben" (Überlieferung des Propheten), ein Islam, der sagt: "Hätten aber die Bewohner (jener) Städte geglaubt und wären sie gottesfürchtig gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiss die Segnungen von Himmel und Erde eröffnet" (Koran, Sure 7, Vers 96). Die Rückkehr zu diesem Islam ist die einzige Heilung, das Rezept der Heilung der islamischen (Welt-)Gemeinschaft. Das ist möglich und heute ist die Bewegung zu diesem Islam hin. Sie umfasst alle Orte vom Osten bis zum Westen der islamischen Welt. Diese ist sie, die die Feinde so ratlos gemacht hat.

Schauen Sie nicht auf den propagandistischen Wirbel des Istikbars, den Aufruhr und die Machtdemonstration. Sie sind vom Islam geängstigt und die gewaltige islamische Bewegung hat sie verwirrt und verlegen gestimmt. Also sind sie gezwungen, die Kraft der Gewalt zu nutzen. Die Kraft der Gewalt nützt denen aber nicht und löst deren Problem nicht. Die Kraft der Gewalt kann Regierungen und Regime vernichten, aber sie kann nicht die gewaltige islamische Bewegung und die Volksbewegung(en) vernichten. Die islamische (Welt-) Gemeinschaft ist dabei zu erwachen und sich zu erheben. Sie haben diesen Sachverhalt verstanden. Die Zukunft der islamischen Gemeinschaft ist jene Zukunft, die der Islam beschrieben hat. Wir sind als Denker, Gelehrte der Religion, als Vertreter der Regierung und politischer Verantwortlicher verpflichtet diese Zukunft zu beschreiben, diesen Fortschritt zu beschleunigen und zu erleichtern. Das ist unsere Pflicht. Wir hoffen, dass - so Allah es will - dieses gesegnete Fest für die islamische Gemeinschaft eine Gnade darstellt und ein Mittel des Erwachens unser aller sein wird. Wir hoffen, dass der erhabener Gott seine Erfolge uns sendet und die Beachtungen seiner Hoheit Baqiyatallah (Imam Mahdi) - unsere Seele für ihm - uns zu Teil lassen wird.

Der Frieden sei mit Euch und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahi va barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 19. Mai 2003 / 1382.02.29 Hidschri Schamsi / 17. Rabi I 1424 Hidschri Qamari

 

Botschaft Imam Khamenei's an die neu gewählten Stadträte, 25 April 2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Mit den göttlichen Gnaden und den Beachtungen Seiner Hoheit Baqiyyatallah (Imam Mahdi) - meine Seele für ihn - sind die islamischen Stadt- und Dorfräte durch die Bürger wieder einmal in der Arena des Dienstes am Lande und am Volke gelangt. Somit ist den Gewählten eine Gelegenheit zur großen Prüfung ermöglicht worden. Nun sind Sie Ziel der göttlichen Prüfung und stehen im Zentrum der legitimen Forderungen und Erwartungen der Bürger, die die wahren Besitzer dieses Landes sind. Sie sind die Wartenden auf den Dienst dieser gesetzlichen und Bürgerorganisation. In der Kultur des Islams gelten diejenigen als besser, die den Bürgern am meisten nützlich sind. Die religiöse Bürgersouveränität steht im Gegensatz zu der heuchlerischen und die Allgemeinheit betrügenden Demokratie. Es handelt sich um einen reinen Dienst ohne Dankbarkeitsanspruch. Der Dienst ist auf Basis von Reinheit, Ehrlichkeit und Korrektheit.

Zunächst müssen Sie für das Vertrauen der Menschen, das sie Ihnen gegenüber gezeigt haben, dankbar gegenüber Gott und den Bürgern sein. Dann müssen Sie vom ersten Tage an ohne einen Tag zu verlieren, der schweren Last, die Ihnen auferlegt ist, nachgehen und im Verrichten des Dienstes mit einander konkurrieren.

Die wichtigste Empfehlung meinerseits bezieht sich auf die Politik und Planung Ihrer Arbeit und ferner auf die Auswahl des Managements der Stadt und des Dorfes. Die Punkte meiner Hauptempfehlungen sind: Die Erleichterung des Lebens der Bürger, dessen was im Ressort der Rathäuser liegt; Beseitigung der Schwierigkeiten der Stadt und des Dorfes; Verbesserung der Umwelt; Schutz der islamischen und nationale Wurzeln in den Bauten und Werken; Stabilisierung des gesunden islamischen und kulturellen Umfelds; sich Befassen mit den dringenden Arbeiten nebst der Anstrengung zu fundamentalen Arbeiten; Prioritätssetzung in den Wohngebieten der Entrechteten; Wirkungslosigkeit hinsichtlich dem Einfluss der Reichen und die Anziehung des Reichtums; die genaue Beachtung der Gesetze und keinen Widerspruch zu diesen mit pseudolegalen Tricks; besondere Beachtung der Entrechteten; das Reinbleiben vor Verschwendung und Vergeudung des öffentlichen Eigentums durch unnützlichen Prunk und unnötige Reisen und Veranstaltungen oder kurz gesagt die Einhaltung der Tugend, Überlegung, Eifer und die Nutzung der Wissenschaft und Erfahrung.

Für die Wahl des Managements der Stadt und des Dorfes empfehle ich die Treue, Religiosität und Qualität der Personen zu berücksichtigen. Die persönlichen und parteilichen Freundschaften und politischen Überlegungen dürfen auf keinen Fall eine Legitimation für die Wahl der den Hauptanforderungen nicht genügenden Direktoren werden. Geben Sie den gewählten Bürgermeister Hilfe und Gelegenheit (sich zu beweisen), verlangen Sie von ihm Antworten (für seine Handlungen), ziehen Sie ihn in die Verantwortung und seien Sie nicht indifferent gegenüber Fehltritten und Vernachlässigungen. Erfüllen Sie Ihre gesetzliche Pflicht. Halten Sie all dies fern von Wirbel und Trubel, was heute leider mache wünschen.

Die verehrten Schwestern und Brüder sollen wissen, dass das Versprechen und Gehabe für das Zufriedenstellen der Bürger nicht ausreicht und keine Effizienz besitzt. Unsere treuen Bürger sind durstig nach Taten und Ehrlichkeit. Dort, wo sie ein Zeichen sehen, zeigen sie ihre Zusammenarbeit, Gleichgesinntheit und Treue. Die vierjährige Epoche ist für Sie Sicht der Bürger auch eine Epoche der Prüfung. Ihre Arbeit von heute, bestimmt die morgige Einschätzung der Bürger und das gerechte Urteil der heiligen göttlichen Existenz am Tage des Gerichts. Den Erfolg für alle Sie lieben erbitte ich vom erhabenen Gott.

Der Frieden sei auf Euch und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahe va barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 25. April 2003 / 1382.02.05 Hidschri Schamsi / 22. Safar 1424 Hidschri Qamari

 

Botschaft Imam Khameneis an das iranische Volk anlässlich der Situation im Irak, 16.04.2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Ehrenwertes und liebes Volk Irans! Die Berichte, die (uns) vom islamischen und brüderlichen Land Irak erreichen, berichten über die schlimme Lage der Bürger und dem Mangel der Lebensgrundlage, die durch die Zerstörung der Lebensquellen dieses Volkes mittels der weitreichenden Bombardement der Angreifer entstanden ist. Diese führten zu schweren menschlichen Verlusten, Verschmutzung der Umwelt und Schlägen gegen die Wirtschaft und (gegen die) Ressourcen dieses Landes. Dieses hinterließ zahlreiche seelische und körperliche Leiden, tausende Verletzte und Invalide, Waisen und Obdachlose. Das Betrachten eines (kleinen) Teils dieser Szenen im Fernsehen hinterlässt im Herzen eines freien Menschen einen Berg von Trauer. Umso trauriger ist es, dass diese schwere Unglücke, Armut und Verzweifelung jene Bürger ereilt, die zu den reichsten Ländern gehören und über große materielle und spirituelle Ressourcen verfügen. Meiner Wenigkeit betrachtet das Mitgefühl, Solidarität, Versorgung und Anstrengung zur Beseitigung der Lebensprobleme der ehrenwerten Bürger Iraks - mit einem Herz voller Trauer und mit der Bitte an den prachtvollen und gütigen Gott für den Erfolg dieser Entrechteten - als eine islamische und menschliche Pflicht. Von Ihnen, ehrenwertes Volk (Irans), erbitte ich bei dieser wichtigen Pflicht zu handeln und für Ihre entrechteten und gelittenen Schwestern und Brüder zu Hilfe zu eilen. Stellen Sie Ihre finanziellen und menschlichen Hilfen zur Unterstützung auf eine geeignete und höfliche Art den Zuständigen zur Verfügung.

Von der verehrten Regierung erbitte ich, dass sie mit einer korrekten Ordnung, mit der Schnelligkeit und geeigneter Organisation die Hilfe der Bürger an die Bürger Iraks weiterleitet. (Dabei) soll sie die Versorgung der Grundbedürfnisse und Medikamente und der der Verletzten Priorität geben.

Vom großen Gott erbitte ich die Lösung der Probleme und Leiden des irakischen Volkes, die Erniedrigung der Feinde des Islams und die Beseitigung (des Einflusses) der Aggressoren.

Sayyid Ali Khamenei

Übersetzt von S.M. Hadjizadeh 16. April 2003 / 1382.01.27 Hidschri Schamsi / 13. Safar 1424 Hidschri Qamari

 

Botschaft Imam Khameneis an das irakische Volk, 12.04.2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Schwestern und Brüder, entrechtetes und gelittenes Volk Iraks!

Ich bin durch die bitteren Ereignisse und die zermürbende Unglücke und Schmerzen, die das eifrige Volk Iraks in dieser Zeit erdulden musste, sehr betrübt und geschmerzt. Nebst der Verkündung des Mitgefühls mit allen Bürgern, insbesondere die gelittenen und trauenden Familien, erbitte ich beim erhabenen Gott für alle Geduld, Mut, Pracht und Größe im Schatten des Islams.

Zusätzlich zu diesen Problemen und bedauerlichen Ereignissen, sind die veröffentlichten Nachrichten über Anarchie und die schmerzhaften Grausamkeiten wie Mord und Plünderung, die sich in manchen Gegenden ereignet haben, sehr bitter und besorgniserregend und fern der Erwartung gewesen und führt zu Schmerz des Gemüts. Jeder einzelne des eifrigen, mutigen und frommen Volkes Iraks soll wissen, dass Übergriff auf Leben und Eigentum der Personen, insbesondere unter diesen Bedingungen, zu den größten (religiöse) Verboten gehören.

In der derzeitigen Situation ist die islamische Pflicht aller Bürger, seien sie Schiiten oder Sunniten, dass sie mit ihrer Wachsamkeit und Klugheit, den Feinden und Aggressoren kein Argument liefern. Beilen Sie sich mit der Beachtung der öffentlichen Ordnung und (mit) der Bekundung der Liebe und der Brüderlichkeit zu der Unterstützung der Entrechteten und Bedürftigen. Bemühen Sie sich um die Verletzten und Beschädigten mit der Bildung von Bürgerkomitees. Die Beachtung des Respekts der großen Gelehrten und großen religiösen Führer - auf denen sei dauerhaft Segen - ist für alle verpflichtend.

Es ist notwendig mit der Einwirkung der frommen und sich sorgenden Personen und der Zusammenarbeit und Gleichgesinntheit der Gelehrten, Theologen und anderer Auserwählter und den Moscheen als Achse die Anarchie, Mord, Überfall und die Plünderung des öffentlichen und privaten Eigentums vorzubeugen und eine Atmosphäre der Sicherheit und ruhigen Umgebung für allen Staatbürger geschaffen wird, damit das Volk Iraks in der Lage ist im Lichte ihrer Einheit und Gleichgesinntheit, Kraft und Wissen ihrer selbst zu präsentieren und die originale islamische Kultur, nationale Bildung und den hohen Stellenwert jenes mächtigen und tapferen Volkes wieder zu erlangen und dass das Wohlgefallen des gepriesenen Gottes erlangt wird.

Den Sieg und Glück für den Islam und (für) die Muslime erbitte ich. Sayyid Ali Hussayni Khamenei

Übersetzt von S.M. Hadjizadeh 12. April 2003 / 1382.01.23 Hidschri Schamsi / 10. Safar 1424 Hidschri Qamari

 

Freitagsansprache zu Thema Irak, 11.04.2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

Lob sei Allah, dem Herrn der Welten und Frieden, und gepriesen sei Er. Wir bitten Ihn um Hilfe, wir erbitten Vergebung von Ihm, vertrauen tun wir auf Ihn, und unser Gruß sei über Seinen Freund und unseren Freund und dem besten Seines Volkes, dem Bewahrer Seines Geheimnisses und dem Verkünder seiner Botschaft, unseren Fürsten und Propheten Abi Al-Qasim Al-Mustafa Muhammad und über seine edlen, reinen, an seiner Seite stehenden Familie, die Erleuchter der Erleuchteten, die Unfehlbaren, besonders Baqiyyat-ullah fil arazin (gemeint Imam Mahdi a.s.), und unser Gruß sei über den Imamen der Muslime, den Unterstützern der Entrechteten und den Erleuchtern der Gläubigen. Ich empfehle Ihnen zu der Dienerschaft Allahs mit der Tugend (in Richtung) Allah.

Alle lieben betenden Schwestern und Brüder und ebenfalls mich selbst ermahne ich zur Achtung der Tugend, der Enthaltsamkeit, Beachtung der Aussagen, Verhalten und sogar der Phantasien.

Heute, in der ersten Khutbah bespreche ich die wichtigste Angelegenheit dieser Tage, die die Angelegenheit Iraks und die (damit zusammenhängende) verworrenen Ereignisse sind, und in der zweiten Khutbah nehme ich mir mehr Zeit für die arabischen Ansprechpartner, für die arabischen Schwestern und Brüder Iraks und die anderen islamischen Staaten, und in einem kleinen Teil befasse ich mich mit anderen Empfehlungen. Bevor wir in das Thema einsteigen, dem heute Beachtung der Herzen und Augen zukommt, d.h. die Angelegenheit Iraks - nicht nur im Iran, sondern auf der ganzen Welt -, insbesondere in unserer Region, (möchte ich) eine andere Angelegenheit in kurzer Form erwähnen. Meiner Meinung nach (ist dies) für uns, das Volk Irans, von großer Bedeutung, nämlich die Ermahnung hinsichtlich dessen, was ich am Anfang des Jahres (21/22. März) zu allen Verantwortlichen (des Landes) und allen Bürgern sagte: die Angelegenheit der allgemeinen Anstrengung im Dienste der Bürger und (damit) das Vorweisen der Effizient des Systems in der Praxis.

Wir reden im Namen des Islams und handeln im Namen des Islams. Wenn ein Fehler oder eine Schwäche in unserer Handlung gegeben ist, so erleiden nicht nur wir den Schaden, sondern auch der Islam erleidet den Schaden. Der Feind nützt genau diesen sehr feinen Punkt maximal aus. Die Verantwortlichen des Systems und die Fähigen Herren der Islamischen Republik haben, bedingt durch die großen Möglichkeiten dieses Landes, - sei es die (außergewöhnlich) seltenen menschlichen Möglichkeiten, als auch die besonderen materiellen Möglichkeiten -, die Kraft alle Probleme des Landes auf best mögliche Weise zu lösen und zwar nicht nur die wirtschaftlichen Probleme, sondern auch die moralischen, kulturellen und sozialen Probleme. Die Herrschaften, die an der Arbeitsspitze sind, können alle diese Probleme mit Ernst, Anstrengung, Gleichgesinntheit und mit der Konzentration auf die Hauptangelegenheiten lösen. Diese Arbeiten müssen bei den Verantwortlichen des Landes Beachtung finden und unser liebes, informiertes, schlaues und edles Volk muss diese von den Verantwortlichen des Landes in den verschiedenen Bereichen, sei es die Exekutive Gewalt, sei es die Judikative Gewalt, sei es die Legislative Gewalt oder seien es in den verschiedenen Organen, die Teil der Regierungsorganisation sind, einfordern. Dies ist eine Pflicht, und ich erwähnte dies (bereits), dass die Verantwortlichen des Landes dieses Jahr als Jahr der Konkurrenz in dieser Sache betrachten sollen. Diese Konkurrenz ist gerecht. Diese Konkurrenz ist in Ordnung und zur Zufriedenheit Gottes. "Wetteifert (konkurriert) im Guten" (Koran, Sure 2, Vers 148).

Die Konkurrenz liegt auch darin, dass jeder der Bereiche die verschiedenen Einheiten im ganzen Land zu dieser Konkurrenz auffordert. Die Judikative Gewalt soll die Gerichte im ganzen Land zu dieser Konkurrenz aufrufen, damit nach einigen Monaten oder einem Jahr eine Bilanz gezogen und Kalkulation erstellt werden kann, und man sich anschauen kann, welches der Gerichte des Landes es mehr geschafft hat, die Beschwerden der Bürger zu beantworten, sich deren Leiden angenommen hat, deren Vertrauen gewonnen hat und auf beste Weise es geschafft hat, die Akten zu schließen. Dies soll ein Vorzug werden. Jedes der Ministerien soll die verschiedenen Bereiche im ganzen Land zu solcher Konkurrenz anspornen. Sie sollen auch solchen Vergleich ziehen. Selbst das Regierungskabinett soll zwischen den Ministerien diesen Wettkampf durchführen und sie einladen, damit geklärt wird, welches der über zwanzig Ministerien eine korrektere, genauere und klarere Statistik beim Dienst am Bürger hat, und dies soll eine Auszeichnung sein. Dies sollen sie auch den Bürgern sagen. Die Abgeordneten im Parlament, als Einzelpersonen oder als Ausschüsse sollen sich anschauen, welcher Plan, welcher Entwurf und welches Gesetz für die Bürger nützlicher ist und die Probleme der Bürger schneller oder leichter löst. Sie sollen dieses vorziehen, und sie sollen bei dieser Sache miteinander konkurrieren. Dieses ist eine legitime und korrekte Konkurrenz und wird Gottes Zufriedenheit erhalten. Die Bürger fühlen und begreifen, dass sie versorgt werden. Die verschiedenen Behörden sollen in ihren gemeinsamen Arbeiten ebenfalls solche Konkurrenz ausgesetzt sein. Die Exekutive, Judikative und Legislative Gewalt sollen hinsichtlich des Kampfes gegen das Verderben, des Kampfes gegen die Korruption und des Kampfes gegen Personen mit bösen Absichten miteinander konkurrieren. Diese ist eine korrekte Konkurrenz. Diese Konkurrenz ist meine Empfehlung.

Die Angelegenheit Iraks ist sehr wichtig. Aber die Bedeutung dieser Sache ist fundamental, wenn nicht bedeutender, (zumindest) nicht geringer (bedeutend). Folglich ist das mein erstes Thema gewesen.

Nun, das Gesprächsthema des heutigen Tages ist die Angelegenheit Iraks. Ein wichtiges Ereignis fand im Irak statt. Es fand ein militärischen Angriff statt. Ein Komplex an der Spitze ist gestürzt. Es gibt ein Volk mit Wünschen, Zielen, Forderungen, und dessen Können und einige der Propagandisten (der Freiheit) haben dieses Volkes umgeben. Wichtige Ereignisse finden statt. Die ganze islamische Welt schaut auf, damit sie die klare Position der islamischen Republik in dieser Angelegenheit erfahren. In diesem einen Monat, in dem der Höhepunkt vorlag, haben die Verantwortlichen des Landes in den verschiedenen Bereichen Meinungen geäußert und die Meinungen waren richtig. Heute liegt eine Ausnahmesituation vor.

Es ist notwendig, dass ich in dieser Sache ein wenig spreche. Der Irak war in diesem Jahrhundert in schwerwiegende und blutige Ereignisse verwickelt. Nach dem Fall der Osmanischen Regierung, installierten die Briten eine nicht-irakische Familie als Monarchenfamilie an der Spitze. In einem Zeitraum von einigen Jahren folgten drei Könige nacheinander an der Spitze. Der erste verstarb; der zweite wurde durch ein mysteriöses Ereignis getötet und der dritte wurde durch die Hand der Bürger zerstückelt. (All) diese (Könige) setzten die Briten ein. Dann folgten (mehrere) Putschregierungen nacheinander. Ungefähr 10 Jahre - von 37 bis 47 (1958-1968) - kamen und gingen die Putschregierungen. Im Jahre 47 (1968) kam die Ba´ath-Regierung dran, wobei dieser Saddam der zweite Mann war, und der erste Mann hieß Ahmad Hasan Al-Bakr. Dann blieben sie zehn Jahre. Drei Putsch- und Militärregierung folgten. Die erste wurde getötet; die zweite wurde durch ein mysteriöses Ereignis getötet und die dritte wurde abgesetzt.

Seit dem Jahre 47 (1968) bis heute - das sind über 30 Jahren -, in dem die Ba´athisten an der Macht waren, (diese Zeit) muss als die schwierigste Epoche Iraks gesehen werden, insbesondere in der Zeit der souveräne Herrschaft Saddams. Nun, nachdem die Saddam-Herrschaft stürzte, ist nicht klar, wo Saddam ist, und die Situation ist sehr mysteriös. Das, was sich im Irak ereignete, ist nicht eine Angelegenheit, sondern in Wirklichkeit sind es vier Angelegenheiten. Die Amerikaner, die Briten und deren Propagandisten versuchen es zusammenzufassen und dies als eine große Angelegenheit zu formen und in der öffentlichen Meinung ein "Ja" oder "Nein" zu schaffen. Aber sie bemühen sich umsonst. Es sind vier Angelegenheiten und nicht eine Angelegenheit. Noch gestern oder vorgestern war es, bei dem eine Botschaft von Bush und Blair an die irakischen Bürger ausgestrahlt wurde. Aber die Bürger Iraks haben keinen Strom gehabt und die Ärmsten konnten sie nicht empfangen! Die Quintessenz der Botschaft war: "Wir sind nach Irak gekommen, um Euch zu befreien". Sie reduzieren die Angelegenheit darauf, dass wir euch befreien und von Saddam retten wollen. (Allein) in diesem einen Satz sind zwei große Abwegigkeiten. Zum einen sagen sie, dass wir gekommen sind euch zu befreien. Das heißt das irakische Volk war unfähig dieser Handlung und verfügte über keine Kraft und Macht; und wir müssen es machen. Dies ist eine sehr große Abwegigkeit. Des weiteren ist die Aussage eine große Lüge, denn für die Befreiung eines Volkes schüttet man nicht Feuer, Bomben und Raketen auf dieses, mit der Begründung, wir wollen die militärischen Kasernen vernichten. Man vernichtet nicht derartig Städte, Dörfer und Versammlungsorte. Man schafft nicht solche Katastrophen, die ich kurz ansprechen werde.

Die Angelegenheit ist nicht die Befreiung des irakischen Volkes. Es sind vier Angelegenheiten, die von einander separiert werden müssen. Eines ist der Sturz Saddams. Es ist eine Störung und Widerspruch zwischen den Interessen Saddams und den Interessen der Herrschaftsklicke der USA entstanden, welcher zur Auseinandersetzung führte. Sie waren stärker und haben Saddam gestürzt. Dies ist eine Angelegenheit. In dieser Angelegenheit haben wir eine klare Position, die ich auch erwähnen werde. Unsere Position ist in jeder der vier Angelegenheiten klar. Trennen wir (nun) die Angelegenheiten, damit die Position des Systems der Islamischen Republik, die aus dem islamischen Gedanken und Kalkül und der Beachtung des Wohls und der Interessen des Landes hervor gekommen ist, erkennbar wird. Also, eine war die Angelegenheit des Saddam-Sturzes. Die zweite Angelegenheit, die im Irak sich ereignete und immer noch ereignet, sind die Grausamkeiten gegenüber dem irakischen Volk. Diese ist etwas anderes als die Angelegenheit des Saddam-Sturzes und ist anders zu bewerten. Unsere Position diesbezüglich wird auch gesagt werden. Die dritte Angelegenheit ist, dass fremde Streitkräfte ein souveränes Land militärisch angegriffen haben, und Aggression ausgeübt wurde, mit den verschiedensten Begründungen wie, sie hätten Massenvernichtungswaffen, sie unterstützten den Terrorismus usw. Diese Begründungen kann man überall und immer in den Lautsprechern hinaus schreien. Diese Begründungen sind keine Rechtfertigung für eine militärische Attacke gegenüber einem Land und der Verletzung seiner Grenzen. Auch diesbezüglich werde ich unsere Position erwähnen. Die vierte Angelegenheit ist die künftige Verwaltung Iraks, wofür sie ebenfalls Plan, Programm und unreife Träumereien in ihren Vorstellungen haben. Auch dies ist eine getrennte Angelegenheit. Jede dieser Angelegenheiten hat eine andere Beurteilung.

Nun zu der ersten Angelegenheit, welche der Sturz Saddams ist. Die Angelegenheit ist grundsätzlich so, dass Saddam von Anfang an mit den USA keinen Konflikt hinsichtlich der Interessen hatte. Natürlich sind in den Berichten dokumentiert - ich kann es mit Sicherheit nicht behaupten, aber die Behauptungen der Organisation der CIA ( besagen) -, dass sie von Anfang an in dem Putsch der Ba´athisten im Irak im Jahre 1347 der Sonnen-Hidschra (1968) eine Rolle gespielt haben. Es kann wahr sein, es kann auch nicht wahr sein. Ich will nicht etwas behaupten, bei dem ich keine Gewissheit habe. Aber außer Zweifel steht, dass danach, insbesondere nach der Entstehung der islamischen Revolution und der Bildung des Systems der Islamischen Republik, deren Interessen verflochten wurden. Auch davor saßen sie nicht herum. Sie fanden Übereinstimmung mit dem Taghut (das Falsche, (Pahlavi)-System) Irans, Muhammad Reza (Pahlavi). Es war erkennbar, dass deren Interessen nah zueinander standen. Nachdem die Revolution stattfand, koppelten sich die Interessen dieser Beiden zusammen. Saddam hat die Gier auf unser Territorium, (und) die USA war gegen die Bildung des Systems der Islamischen Republik und wollte die abhängige Taghut-Herrschaft zurück zubringen. Die Interessen vereinigten sich (somit). Deshalb, als im Jahre 1359 (1980) der aufgezwungene Krieg Iraks gegen den Iran begann, und Saddam am ersten Tag genau dieses Teheran von der Luft aus attackierte, haben die Amerikaner ihn (Saddam) nicht einmal in der ersten Stunde bös angeschaut. Sie erhöhten ihre Hilfe an ihn tagtäglich. Dies sind zweifelsfreie Dinge, d.h. es gibt keinen Raum für Zweifel. Eine Vermutung gibt es, nämlich, dass die USA sich vorher schon mit denen (Iraker) arrangiert hatten. Dies kann ich aber nicht behaupten, da ich es nicht weiß. Natürlich gibt es diesbezüglich einige Berichte. In den Reisen, die ich zu der Zeit der Präsidentschaft hatte, sagten einige der Staatsoberhäupter der islamischen Welt, dass er (Saddam) sich vorher mit manchen Stellen arrangiert habe. Wie auch immer, sicher sind wir nicht. Dessen, was wir sicher sind, ist, dass nach Beginn des Krieges von Seiten der USA die maximale Unterstützung für Saddam stattfand. Selbst die UNO zwangen sie mit verschiedenen ihrer Methoden die Beugung Saddams zu unterstützen. Wir haben acht Jahre diesen Krieg erduldet. Saddam war für die Amerikaner nützlich, weil Saddam in deren Interesse die islamische Revolution acht Jahre lang mit einem blutigem inneren Problem, d. h. Krieg, beschäftigt hat. Der Krieg bedarf viel Wille, Bindung (der Kräfte) und gedankliche Beanspruchung. Wenn die Revolution in einem Land nicht durch so einen blutigen Krieg geplagt wird, so ergibt sich die Möglichkeit für Aufbau und große Projekte. Acht Jahre unserer besten Zeit hat Saddam zu Gunsten der USA uns gebunden, da deren Interessen verknüpft wurden.

Als Saddam 1369 (1990) Kuwait angegriffen hat, ist der Widerspruch der Interessen entstanden. Sie sahen, dass die Fernziele dieser Person das Interesse der USA in der Region gefährdet, da die Attacke gegen Kuwait eine Attacke gegen US-Interessen bedeutete. Wenn sie Saddam nicht bändigten, so hätte er morgen Saudi Arabien angegriffen. Er sagte (sich selbst) dies auch in jener Zeit; er sagte (sich selbst): ich nehme Kuwait und gehe weiter bis zu den Emiraten, Bahrain, Katar, soviel es geht, gehe ich vor. Dies war Saddams Vorhaben. Nun, hier widersprachen sich deren Interessen. Hier begannen die Pressionen der UNO und die Propaganda gegen Saddam. Saddam war keiner, der den USA Widerstand leisten konnte, er hätte klein beigegeben. Er hätte sich mit denen arrangiert. Aber die Amerikaner konnten nicht und Saddam war für sie ein Problem. Wenn die Amerikaner sich mit ihm arrangiert hätten, hätten sie ihre Freunde am Persischen Golf verloren. Die Herrscher (am) Persischen Golf waren nicht bereit, dass die USA Saddam erneut wie in der Vergangenheit stärken würden denn sie hatten Angst. Hätten die USA Saddam vollständig unter Druck gesetzt, so hätten die USA ihre Interessen in Irak verloren. Deshalb gab es für die USA ein Konflikt. Der Irak, ein Land mit soviel Öl, soviel Ressourcen und mit einer Bevölkerung von ungefähr 20 Millionen an diesem Ort des Mittleren Ostens war sehr anziehend. Die USA wollten im Irak präsent sein, eine Aktivität zeigen und ausbeuten, aber sie konnten nicht. Denn wenn sie sich mit Saddam arrangiert hätten, lag anderseits ein Problem vor, und wenn sie sich nicht arrangiert hätten, gingen diese Interessen verloren. Dieser Gegensatz zwischen USA und Saddam erhöhte sich langsam. So kamen sie zu der Überlegung, Saddam irgendwie zu beseitigen; den (Weg in den) Irak für sich zu ebnen. Diese Ereignisse sind die Fortsetzung dessen. Folglich ist die Behauptung der Amerikaner und der Briten, wir haben für die Bürger Iraks Saddam beseitigt, eine komplette, offene und skandalöse Lüge. Diese Aktion war überhaupt nicht für die Bürger Iraks. Sie beseitigten Saddam, weil deren Interessen mit denen Saddams in Konflikt standen, ansonsten unterstützten sie ihn als die Interessen identisch waren, so wie sie es im Krieg taten.

Nun sind sie gekommen und drückten mit der Militärmacht und Saddam ist gegangen. Ist denn nun das iranische Volk glücklich oder nicht? Natürlich ist es glücklich. Das iranische Volk sagt seit 20 Jahren "Tot den Heuchlern und Saddam". Nun hat der Tod Saddam ereilt. Die Freude unsere Bürger ist so wie die Freude der Bürger Iraks. Unsere Position ist genauso wie die Position der irakischen Bürger. Das Volk Iraks ist ebenfalls über die Entmachtung Saddams glücklich. Wir sind auch über den Stürz Saddams glücklich. Saddam ist eine diktatorische, schlechte, unterdrückerische, vertragsuntreue und aufrührerische Person gewesen. Er regierte ein Volk totalitär. Er war sowohl für das irakische Volk ein böses Wesen, als auch für uns (bös) als Nachbar. Dass die Usurpatoren behaupten, die Freude der irakischen Bürgern sei wegen unseres Kommens, gehört zu jenen Aussagen, die sehr zum lachen sind. Die Freude des irakischen Volkes ist wegen dem Sturz Saddams. Einige Tage vorher zeigte eines der europäischen Fernseher eine Szene aus Bagdad, (dabei) fragten sie einen Jugendlichen. Der Jugendliche ballte seine Faust und rief: "Tod dem Saddam, Tod dem Bush". In einem Augenblick hat er den beiden den Tod gewünscht. Allerdings war es nur dieses eine Mal. Die Zensur erlaubte nicht, dass diese Sache wiederholt wird. Ansonsten, wenn man 1000 Leute im Irak fragen würde, würden 900 das gleiche sagen. Die Freude über den Sturz Saddams steht in keinen Zusammenhang mit dem Auftauchen der Usurpatoren, dass sie so zählen. Wenn nun ein paar Leute in Bagdad mit den Händen gewunken haben, so heißt das absolut nicht, sie seien von den Bürgern empfangen worden. Ich weiß sehr deutlich (Bescheid) aus verschiedenen Quellen, dass die Bürger weder in Basra, wohin die Briten kamen, noch in anderen Städte, wohin die Amerikaner kamen, absolut keine positive Regung zeigten. Wenn sie Freude über den Sturz Saddams zeigten, so verblasste diese unter dem Bombardement. In diese paar Wochen haben sie die Bürger fertig gemacht. Folglich waren die Bürger Iraks in dem Kampf zwischen Saddam und den Aggressoren und Usurpatoren neutral. Die iranische Regierung proklamierte auch seine Neutralität. Das ist die Bedeutung der Neutralität. Beide Fronten, sowohl die Front Saddams, als auch die Front der Angreifer waren Unterdrücker. Das irakische Volk stand auf keiner der beiden Seiten. Das iranische Volk und dessen Regierung standen auch auf keiner der (beiden) Seiten. D. h., dass wir nicht die geringste Hilfe an einen der Beiden leisteten. Das bedeutet Neutralität. Wir haben weder Saddam unterstützt, sodass er sich schützen kann, noch haben wir die Usurpatoren unterstützt, damit sie schneller siegen konnten. Wir nutzten unsere Möglichkeiten vollkommen aus, damit keine Hilfe geleistet wird. Natürlich wissen diejenigen, die mit den Satelliten überall reinschauen und spionieren, das selbst. Es ist nicht nötig, dass wir denen dies sagen. Aber das Volk Irans sollte wissen, dass in der Zeit die Regierung und die Verantwortlichen des Landes all ihre Anstrengungen geleistet haben, erfolgreich waren sie auch, damit sie verhindern, dass jemand einer der beiden Parteien hilft, und es ist keine Hilfe geleistet worden. Dass die Angreifer einen so schnellen Vormarsch erzielten, war Ergebnis der Neutralität des irakischen Volkes. Wenn das irakische Volk auf Seiten Saddams stünde, so - das wissen auch die Angreifer selbst - hätten sie nicht so schnell vorrücken können. Wenn das Herz eines Volkes mit den Direktoren jenes Landes nicht im Einklang ist, so dann ist die Sachlage eben so. Das irakische Volk hat von den Direktoren des Landes Prügel bezogen, wurde beleidigt, erniedrigt, (erlebte) widerrechtliche Besitzbesitznahme, Hartherzigkeit und Verletzungen/Schläge; deshalb haben sie diese nicht unterstützt. Deshalb konnten die Feinde jenes Landes, die Angreifer, so schnell vorrücken. Natürlich gibt es in die Sache noch einiges zu sagen. Wir sagten bereits, dass unser Volk bei dieser Sache sehr glücklich ist. Die Regierung und die Verantwortlichen sind ebenfalls glücklich. Natürlich zweifelt das Volk, die Regierung und die Verantwortlichen ein wenig bei dieser Sache, nämlich warum Bagdad nicht wie Basra Widerstand geleistet hat. Das heißt, dass in der ersten Woche des Krieges, der Krieg einen anderen Verlauf (wörtlich: Situation) zeigte. In der ersten Woche war der Krieg ernst und man sprach davon, dass der ernste Krieg erst bevor stehe. Aber danach sind die Angreifer einige Tage stehen geblieben und als sie wieder losmarschierten, wurde kein echter Widerstand geleistet. In Wirklichkeit hat Bagdad innerhalb von zwei, drei Tagen kapituliert und stürzte. Keiner begann einen echten Widerstand, obwohl es in Bagdad selbst - so wie wir informiert wurden - 120´000 Mann Streitmacht gab. Dabei waren bei dem Verteidigungsring, der ca. 100 km um Bagdad aufgestellt wurde und von den Divisionen der Republikanischen Garden geschützt wurden, noch mehr Truppen. Selbst Bagdad, wo 120´000 Mann bewaffnet waren, hat keine zwei, drei Tage Widerstand gegen den Angriff geleistet. Entweder konnten sie nicht oder sie gaben Befehl, dass sie keinen Widerstand leisten sollen. Es ist jetzt nicht klar. Die Zukunft wird diese Ungeklärtheiten klären. Heute können wir das nicht beurteilen. Es ist nicht wichtig, was wir urteilen. Wir müssen uns gedulden und sehen, wie die Zukunft diese Angelegenheit bewerten wird.

Ich möchte an dieser Stelle erinnern an Muhammad Dschahan Ara, den lieben Märtyrer von Khorram Shahr, und (andere) Märtyrer, die in dem entrechteten Khorram Shahr derart Widerstand geleistet haben. In jenen Tagen war meine Wenigkeit in Ahwaz und sah die Ereignisse von nahe an. Khorram Shahr hat de facto keine Streitmacht gehabt. Nicht nur, dass sie keine 120´000 Mann hatte, sondern sie (Khorram Shahr) besaß nicht einmal 10´000 (oder) 5000 Mann.

Einige reparierten nichtfunktionstüchtige Panzer brachte der Märtyrer Aqarib Parast, der ein frommer Offizier der Armee war, von Khosru Abad nach Khorram Shahr (hinein) und reparierte sie dort. Dies kam (eigentlich) später. In dem Ort selbst gab es (überhaupt gar) keine Truppen. Muhammad Dschahan Ara und andere Jugendliche haben gegen die angreifenden irakischen Truppen 35 Tage Widerstand geleistet, (die aus) eine (voll) ausgerüstete Panzerdivision und eine Brigade der Sondertruppen mit 90 Kanonen (bestand), und Tag und Nacht feuerten.

Genauso wie Bagdad mit Raketen beschossen wurde, wurde mit Haubitzen und schweren Kanonen in Khorram Shahr auf die Häuser der Bürger permanent gefeuert, aber unsere Jugendlichen leisteten 35 Tage Widerstand. Bagdad hat in drei Tagen kapituliert! Volk Irans! Seid Stolz auf Eure Jugend und Kämpfer. Später (Frühjahr 1982) als sie Khorram Shahr (wieder) erhalten wollten, waren wieder Sepas (Revolutinsgarden), die Armee und Basidsch (Freiwillige) (zahlenmäßig) deutlich weniger als die irakischen Kräfte (und) belagerten Khorram Shahr und machten ca. 15´000 irakische Gefangene in ein, zwei Tagen. Unser (uns) aufgezwungener acht jähriger Krieg ist eine verblüffende Lehrgeschichte. Ich verstehe nicht, warum manche in der Präsentation dieser ehrenvollen Epoche so nachlässig sind.

Also in dieser ersten Angelegenheit, die der Sturz Saddams durch die aggressiven Streitkräfte der Amerikaner und Briten war, ist unsere Position zusammenfassend folgendermaßen:

Wir haben keinem der beiden Unterdrücker geholfen. Über den Sturz Saddams sind wir sehr glücklich und unser Volk ist glücklich. Neutral waren wir auch, genauso wie das irakische Volk neutral war; und glücklich sind wir, so wie das irakische Volk glücklich ist.

Die zweite Angelegenheit sind die Verbrechen, die in dieser Zeit im Irak den Bürgern widerfahren sind. Diese Verbrechen sind nicht etwas, das (in der Geschichte) verloren gehen würde. Schauen Sie! Der Vietnam-Krieg ist nun 27 Jahren her und vieles wurde vergessen. Aber die Verbrechen, die die Amerikaner gegenüber den Bürgern verübt haben, sind nicht vergessen. Wie viele Filme und Geschichten werden erwähnt! Aggression gegenüber den Bürgern bleibt immer im Gedächtnis der Bürger der Welt und dem öffentlichen Gewissen der Welt lebendig. Das größte Recht der Bürger ist das Recht aufs Leben. Diese Herrschaften kommen als Verteidiger der Menschenrechte und nehmen den Bürgern das Recht aufs Leben durch das Bombardement der Städte. Über 1000 Cruise-Missile-Raketen, Tausende schwere Bomben und unzählige Artilleriebeschüsse von verschiedenen Seiten, permanent auf Basra, Nasiriyya, Diwaniya, Halla, Bagdad selbst und andere Städte sind gefeuert worden. Diese Bürger leben in diesen Städten. Wir wissen, was Bombardement heißt. Wir selbst sind bombardiert worden. Wir selbst sind in Teheran, in Dezful und anderen Städten mit Raketen beschossen worden. Handelt es sich denn um einen Scherz, wenn auf eine Stadt innerhalb von einer Stunde mehrere Zehn oder hunderte Raketen gefeuert werden? Sie sagen, wir wollten die militärischen Ziele treffen. Wie viele militärische Ziele gibt es denn im Irak, dass sie mit 1000 Cruise-Raketen und tausenden Bomben diese zerstört werden müssen? Diese haben die Bürger vernichtet, einen Zustand der Angst und Schrecken für die Bürger geschaffen, die Kinder der Leute sind verängstigt, die Kinder der Leute getötet und die (Kinder) der Leute ohne Nahrung gemacht. Die Bedeutung davon verstehen diejenigen, die einen Säugling im Hause und keine Milch haben; die Mütter, (die) kein Essen, kein Wasser haben, um es dem Kind zu geben. Sie verstehen die Bedeutung. Wie (oft) haben kleine Kinder das Herz der Väter und Mütter mit ihrem Weinen verbluten lassen (wörtlich: voller Blut laufen lassen). Wie viele Jugendliche lagen in Krankenhäusern, derer Wunden nicht mehr verschließen, wie viele der Lieben sind den Familien genommen wurden! War denn das etwa wenig? Dann die Entehrung der Bürger und das Eindringen in die Häuser! Diese Szenen schmerzen (wörtlich: verbrennen) das Herz des Menschen. Wegen einem unzulässigen Verdacht und Beschuldigung dringen sie im Hause einer Person ein. Vor den Augen der Ehefrau und seiner Kinder überziehen sie einem Mann den Kopf, binden seine Händen und Augen, erniedrigen ihn und bedrohen ihn. Sind denn dies etwa Kleinigkeiten? Fremde Soldaten binden den arabischen Männern die Hände nach Hinten und überstülpen ihre Köpfe mit ihren Überzügen, lassen diese mit Rücken oder Vorderseite auf den Boden legen und stehen (dabei) mit Gewehren bei denen. Sind diese Katastrophen denn wenig? Sind diese denn revangierbar? Dies ist auch ein wichtiges Ereignis. Amerikanische Soldaten durchsuchen religiös gekleideten Frauen (sie betatschen sie). Ein amerikanischer Jugendlicher, bei dem man nicht weiß, woher er gekommen ist und wer er ist, soll eine arabische Frau von oben bis unten bedeckt mit Kopfbedeckung, islamischer Kleidung und Aba´ (eine arabische Kleidungsstück) durchsuchen, damit sie keine Bombe hat. Dies sind Menschenrechte und Respekt der Menschen und Respekt der Freiheit der Menschen, von denen diese Lügner sprechen! Mit der Entschuldigung kann es auch nicht ad acta gelegt werden. Sie schlagen (und) sagen (dann): "Entschuldigung! Wir haben uns vertan". In Afghanistan ist es auch so. Vom Beginn des Krieges an ist dies in Afghanistan mehrfach vorgekommen. Vor einigen Tagen ist dies (wieder) einmal vorgekommen. Sie schlagen zu und vernichten mit Bomben eine Gruppe und dann sagen sie: "Entschuldigung. Wir haben uns vertan". Werden etwa mit "Entschuldigung" und "wir haben uns vertan" die Verbrechen getilgt?

Dies ist die zweite Angelegenheit und wir verurteilen diese Angelegenheit aufs Schärfste. Wir haben Mitgefühl mit dem irakischen Volk. Wir verurteilen den Aggressor und wenn er von Menschenrechten spricht, so betrachten wir ihn als Lügner.

Nun zur dritten Angelegenheit, d.h. die militärische Aggression gegen ein Land mit der Begründung der Existenz von Massenvernichtungswaffen. Dies gehört zu den schlechtesten und skandalösesten Taten. Das globale Gewissen hat diese Handlung verurteilt und als illegal betrachtet. Meine Wenigkeit erinnert sich an die Zeit des Vietnam-Krieges, dass manchmal an manchen Orten gegen die USA demonstriert wurde, aber diese globale Versammlung, die wir heute in dieser Angelegenheit gesehen haben, sahen wir bei der Angelegenheit des Vietnam-Krieges nicht. Diese globale Versammlung gab es bei dem Vietnam-Krieg nicht. Zu jenen Tagen wurde behauptet, dass diese Versammlungen und Demonstrationen von der Sowjetunion organisiert wurden. Wer organisiert denn heute? In Indien, in Pakistan, in Indonesien, in Malaysia, in Afrika, in Europa und in den USA selbst versammeln sich die Bürger. Sie gründen Versammlungen mit mehreren Tausend, mehrere Zehntausend und mehrere Hunderttausend Mann und deren Motto ist gleich. Wer organisiert sie denn? Für derer Organisation gibt es kein Zentrum, sondern es handelt sich um ein globales und humanes Gewissen, das diese Handlung verurteilt. Diese Handlung ist verurteilt. Dies ist eine sehr skandalöse Neuerung. Dies ist der Rückkehr zur Epoche der Aggressionskriege und Ländererweiterung der vergangenen Epochen: Gegen ein Land wird eine Begründung gebracht, dann unabhängig davon wie viel die Inspektoren der UNO sagen, "nein, das stimmt nicht", wird geantwortet: "Nein meine Herren! Sie wissen nicht; wir wissen schon, das es ist". Dann greifen sie an. Diese ist eine sehr falsche Handlung. Wir haben es verurteilt und verurteilen es nochmals. Nach unserer Meinung hat die UNO zu wenig getan. Warum hat der Sicherheitsrat den Angriff der Briten und der Amerikaner nicht verurteilt? Warum hat er keine Resolution beschlossen? Sie hätten die Resolution mit Veto belegt. Sollen sie doch. Die Quintessenz der Resolution des Sicherheitsrates hätte eine Aktion gegen diese sein können. Wieso wurde es nicht gemacht? Wieso wurde die UNO-Vollversammlung nicht abgehalten, um in dieser Versammlung die Handlung zu verurteilen? Der UN-Generalsekretär hätte in dieser Hinsicht mehr Aktivitäten zeigen können. Es waren an die UNO Erwartungen geknüpft. Natürlich haben wir schon seit Jahren keine Erwartungen mehr an die UNO und sehen die Handlungen und Einflüsse. Trotzdem, in der Welt gab es die Erwartungen. Sehr schwach wurde gehandelt.

Die USA haben mit ihrer Aggression gezeigt, dass sie aufsässig sind. Das Wort aufsässig wurde von dem vorherigen Präsidenten der USA für manche Länder angewandt. Aufsässigkeit bedeutet das, was sie selber getan haben. Aufsässig gegenüber der Menschheit und gegenüber der Stabilität der Länder. Sie haben bewiesen, dass sie (selbst) im wahrsten Sinne des Wortes die Achse des Bösen sind. Sie haben gezeigt, dass sie wahrhaftig der große Satan sind. Jene Bezeichnung, die der ehrenwerte Imam (Khomeini) ihnen gab.

Die Briten haben auch einen großen Fehler begannen. Die Briten sind hinter den USA her gelaufen, damit sie auch von der Beute etwas bekommen. Sie haben einen Fehler gemacht. Die Briten haben in dieser Region, im Iran, im Irak, im Indien und anderswo einen sehr verwünschten und schlechten Ruf, da sie an diesen Stellen soviel Böses und Unterdrückerisches geleistet haben. Ungefähr 30, 40 Jahren war es, in denen ein noch bösartigeres Gesicht aufgetaucht ist. (So) verschwand langsam langsam der schlechte Ruf der Briten. Dieser Herr Blair hat den schlechten Ruf der Briten erneuert und belebt. Es war ein großer Fehler.

Also in der dritten Angelegenheit, die die militärische Aggression beinhaltete, waren wir mit den Bürgern der Welt einer Stimme und verurteilten diese Aktion und verurteilen sie noch einmal. Wir betrachten diese als eine Neuerung der internationalen Beziehungen und als eine Aggression gegenüber einen islamischen Land, als Aggression gegenüber dem Islam, den Muslimen und der Hoheit der islamischen (Welt-)Gemeinschaft.

Die vierte Angelegenheit ist die künftige Herrschaft der USA über den Irak. Sie wollen zusätzlich zu der Aggression, den Verbrechen und Katastrophen, die sie begangen haben, auch noch die Verwaltung Iraks durch einen fremden Herrscher, einen Amerikaner und Milizionär, der entweder ein Zionist ist oder mit den zionistischen Kreise vollständig verbunden ist, übernehmen. Sie wollen ihn an der Spitze eines islamischen und eifrigen arabischen Landes setzen. Sie glauben, dass sie untereinander eine Einteilung (und Konsens) getroffen haben, aber die Zeichen der Differenz zwischen den Briten und den USA ist erkennbar. Basra, die näher an Öl liegt und derer Ölduft stärker ist, wobei die Briten sich an dem Ölduft erfreuen, wurde den Briten zugesprochen und Bagdad, die das Zentrum der Macht ist, wobei die Amerikaner ihre Macht gern zur Schau stellen, ist den Amerikaner zugesprochen. Natürlich haben sie Differenzen miteinander und diese werden noch mehr werden. Das wird den Bürgern klar werden. Aber augenscheinlich sind sie jetzt im Konsens. Dieser ist die Rückkehr zum Beginn des Imperialismus und der purer Rückschritt. Anfänglich war der Imperialismus genauso. Die imperialistischen Regierungen Europas vereinnahmten mit Gewalt irgendwelche Länder in Asien oder Afrika; dann setzten sie einen Militärherrscher von ihrer Seite ein, damit er die gesamte Region in der Hand hat. In Indien, Australien, Kanada, Afrika und vielen (anderen) Ländern taten sie das. Dann sahen sie nach einer Zeit, dass die Einsetzung der fremden Militärherrscher ein Fehler war, (so) änderten sie die Formel. Sie suchten einen Herrscher aus dem Lande selbst aus und installierten ihn, der ihnen 100 Prozent gefügig war. Sie halfen ihm (auch) und gaben ihm Möglichkeiten. Er schaltete das Land frei und problemlos für die Ausbeuter und eröffnete die Tore, damit die Ausbeuter tun konnten, was ihnen beliebt. Nach einer Weile sahen sie, dass diese Art auch nicht korrekt war und sie sich geirrt hatten, weil die Völker gegen diese Herrscher aufbegehren, weil sie abhängig, totalitär und Unterdrücker sind, obwohl er zu den eigenen Leuten und Einheimischer zählt. Nach dieser Methode begannen sie irgendwann mit der Änderung der Methode. Diese Methode ist äußerlich demokratisch mit der kulturellen Herrschaft und Unterwerfung, wobei (das Volk) selbst den Herrscher, der auf ihrer Seite steht, wählen sollen. Im Iran in der Zeit des Taghuts (Pavlavi-Regime) ereignete sich diese Sache. Zuerst installierten die Briten Reza Pahlavi und dann Mohammad Reza; dann sahen sie, dass Probleme aufkommen. (Also) zwangen sie ihn (den Schah) Ali Amini als Ministerpräsident einzusetzen, damit er sozusagen Reformen durchführt. Er (Schah) sah, dass die Fäden ihm entgleiten, so sagte er: "Ich mache selbst die Reformen". Und diese Reformen waren die sechs skandalösen Grundsätze, die zur Zeit des Taghuts stattfanden. Dieses sind, die an diesen und verschiedenen Orten der Welt in die Praxis umgesetzten Erfahrungen des Imperialismus. Sie sind nun an den Anfängen des Imperialismus gelangt, d.h. sie nehmen ein Land mit Waffengewalt, dann setzen sie einen Herrscher von sich selbst ein. Es ist eine merkwürdige, rückschrittliche, schamlose und beleidigende Handlung. Dies spricht von der Trunkenheit der Macht und Arroganz, was sie so vehement darbieten. Das Nicht-Erfassen und Nicht-Erkennen der (Zeichen der) Zeit ist ihre nächste Handlung. Diese hat fast die ganze Welt, sogar die Regierungen, verurteilt und sie (allesamt) sagten, dass dieses nicht machbar sei. Unsere Position ist vollständig klar und ich erwähne sie noch einmal. Diese Handlung ist ein Fehler über Fehler. Der Herrscher darf weder Ausländer sein, noch Milizionär, noch Zionist, sondern er muss ein vom irakischen Volk selbst gewählter sein, ohne die Unterstützung der aggressiven Kräfte. Das Volk Iraks will so eine Person. Natürlich rechneten sich die Amerikaner alles bereits zusammen. Sie glauben: "Wir setzen diese Person ein, dann nehmen wir Fäden der Macht in der Hand und wir unterstützen sie dabei und anschließend werden wir die Kultur der Bürger ändern, d.h. wir beschlagnahmen das Bildungswesen". Sie glauben, dass sie das bereits in Afghanistan auch tun. Die Amerikaner haben in eines der asiatischen Länder einige Tonnen Grundschulbücher in persischer und paschtunischer Sprache für Afghanistan gedruckt und in den Grundschulen Afghanistans verteilt, damit während des Unterrichts den afghanischen Kindern das Gesicht der USA nicht schlecht erscheint (verstellt wird) und die Kultur und historische Sichtweise der Afghanen eine andere Form annimmt. Diese Überlegung haben sie auch in ihre Phantasie ebenfalls für den Irak vor. Diese Aktion wird mit Sicherheit nicht in deren gewünschter Form stattfinden. Bei den Lehrern und der Bevölkerung sitzen die Verbrechen und Feindseligkeit der Amerikaner derart tief (in der Erinnerung), dass es sicherlich auf die nächste Generation und Generationen weiter gegeben wird.

Also ist die vierte Angelegenheit nicht mit den vorherigen Angelegenheiten gleich. Das heißt, wenn sie diese Aktion nicht getan hätten, so wäre die Aggression weiterhin gegeben und würde als ein großer Fehler und Sünde bestehen. Wenn sie diese Aggression nicht begannen hätten, so wären die nachfolgenden Aktionen selbst eine Sünde, ein großer Fehler und die Beleidigung des irakischen Volkes. Man wundert sich wirklich, dass diese bereit sind, so viele Frechheit zu zeigen und im Fernseher so deutlich zu sagen, dass das irakische Volk nicht in der Lage sei, selbst einen Herrscher zu bestimmen! Ein Volk mit soviel Erfahrung, mit so einer Geschichte, mit solchen Persönlichkeiten und mit solchen wissenschaftlichen und politischen Persönlichkeiten. Wie kann man bereit sein, derart ohne jede Scham so zu reden und ein Volk der Unfähigkeit zu beschuldigen. Wir betrachten es als die Missachtung der Rechte des irakischen Volkes und verurteilen dies. Wir akzeptieren auf gar keinen Fall eine neue Diktatur für den Irak. Auch das irakische Volk akzeptiert diese Sachlage nicht. Das irakische Volk ist nicht aus einem Saddam-Graben heraus gelangt, damit es in einem Brunnen der amerikanischen Militärdiktatur stolpert. Selbst wenn sie einen Iraker installieren, werden (ihn) die Bürger sicherlich nicht anerkennen. Wie auch immer, wir betrachten diesen Zustand, der jetzt erörtert wird, als eine weitere Aggression gegenüber dem Islam und den Muslimen. "Niemals wird Allah den Ungläubigen einen Weg gegen die Muslime eröffnen" (Koran, Sure 4, Vers 141)

Der militärischer Sieg und der auch noch dazu mit Zweifel und Mysterium, die darin liegen, ist kein endgültiger Sieg. Die Amerikaner haben bei dieser Sache auch Schäden und Niederlagen eingesteckt. Derzeit wissen sie vielleicht nichts davon oder können nicht (wissen), aber in naher Zukunft werden sie die Auswirkungen sehen. Sie haben hauptsächlich vier Niederlagen eingesteckt:

Deren erste Niederlage ist bei dem Motto der Demokratie und der westlichen Freiheit. Jene Liberaldemokratie, die sie derart in der Welt propagieren, dieser Gedanke ist mit dieser Handlung zerschlagen. Sie haben bewiesen, dass die Liberaldemokratie nicht in der Lage ist, ein Volk dort hin zu dirigieren, damit der Mensch im wahrsten Sinne des Wortes an die Freiheit des Menschen glaubt. Jener Gedanke ist bereit die Freiheit, Wahlrecht der Menschen und Leben mit den Füßen zu zertrampeln, wenn seine materiellen Interessen es erfordern. Wenn die Amerikaner die Wahrheit sprechen würden und Verfechter der Demokratie wären, so müssten sie jetzt den Irak verlassen und heraus gehen. Sie wollten doch Saddam von der Macht drängen. Na gut, er ist gestürzt. Was machen sie noch im Irak?! Wenn sie die Wahrheit sprechen und die Demokratie und das Recht der Völker anerkennen, so müssten sie unverzüglich die Milizen aus dem Irak heraus ziehen und sich nicht in die (innere) Angelegenheit Iraks einmischen. Aber es ist klar, dass so etwas nicht passiert.

Die Amerikaner haben auch Ideologisch verloren und deren Motto ist als Lüge aufgedeckt worden. Dies haben die Bürger der Welt verstanden. In den Parolen, die sie von sich gaben, kann erkannt werden, dass sie es verstanden haben. Zehn, fünfzehn der Parolen, die die Bürger in den verschiedenen Demonstrationen aussprachen oder auf den Plakaten standen, hat man für meine Wenigkeit gesammelt, die allesamt zeigen, dass die Bürger der Welt die Wahrheit der Sache genau durchschaut haben. Einige der Parolen sind: "Dieser Krieg ist ein Krieg für das Öl und nicht für die Freiheit und Menschenrechte", "Dieser Krieg ist zur Rettung der bankrotten US-Wirtschaft", "Dieser Krieg ist eine hitlermäßige aggressive Besetzung", "Die Achse des Bösen sind USA, Großbritannien und Israel". Dies haben die Bürger der Welt gerufen und nicht (nur) die Bürger Teherans. Diese sind Parolen, die das iranische Volk mit seiner Weitsicht schon lange vorher gespürt hat. Heute haben die Bürger der Welt dies verstanden und die öffentliche Meinung der Welt wiederholte diese.

Deren zweite Niederlage ist die politische Niederlage. Heute sind die USA politisch in der Welt in der Auflösung. Diesen Formel und die amerikanische Losung, nämlich die Einsetzung eines pensionierten Divisionskommandeurs, hat fast keine Regierung - außer ein paar Personen aus eigener Reihe - nicht anerkannt. Die arabischen, islamischen und europäischen Regierungen haben es abgelehnt.

Die dritte Niederlage der Amerikaner ist der Zusammenbruch ihrer militärischen Größe, da sie vorgetäuscht haben, dass sie in drei bis vier Tagen die irakischen Truppen überrennen werden. Schließlich ist klar geworden, dass sie diese nicht nur in drei, vier Tagen nicht besiegen können, sondern mit mehr als diesen(Tagen) auch nicht die Kraft besitzen, die Oberhand zu gewinnen. Und wenn die irakischen Streitkräfte gekämpft hätten, die Sache noch lange angedauert hätte. Es war auch nicht klar, ob sie bedingt durch die hohe Zahl der Verluste überhaupt einen militärischen Sieg erzielt hätten. Die Iraker kämpften nicht dann, als sie kämpfen mussten. Dies ist eine Frage und Mysterium. So wie gesagt wurde, wir haben dazu keine Beurteilung, aber sie gehört zu den Fragen, derer Antwort in der Zukunft klar werden wird.

Die vierte Niederlage ist die Niederlage derer Zuverlässigkeit der Berichterstattung. Derer Zuverlässigkeit der Berichterstattung in der Welt ist vollständig zusammengebrochen. Die ganze Welt hat verstanden, dass die Amerikaner offen Zensur ausüben und die Journalisten geschlagen haben. Dann sagten sie: "Wir haben uns vertan". Aber keiner hat denen diesen Fehler abgekauft. Zu den Eigenverlusten gehören deren Lügenberichte. In dieser Zeit sagten sie: "Wir haben 80, 90 oder 100 Tote". Alle sollen es wissen, dass das eine Lüge ist. Wir wissen nicht, wie viel Verluste sie haben. Das muss man von den Bediensteten der Kühlhäuser in Kuwait erfragen. Die Bürger der USA werden dies später auch erfahren. Im Vietnam-Krieg sagten sie auch später, dass sie 50´000 Tote hatten, aber während des Krieges sprachen sie ebenfalls solche kleine Zahlen von 10, 20, 100 und 200 Tote.

Am Ende meiner Worte soll ich noch etwas erwähnen: Erstens ist meine Einschätzung, dass in diesem Ereignis, das sich ereignet hat, die Zionisten die größte Rolle bei der Überredung der US-Regierung zu dieser Aktion und bei derer Vorbereitung gespielt haben. Die Zionisten haben den größten Nutzen von der neuen Ordnung im Nahen Osten, wovon Georg Bush spricht und (immer wieder) wiederholt, und sie haben die Voraussetzung dafür geschaffen. Der neue Plan ist die politische und wirtschaftliche Ausbreitung der Zionisten in den arabischen und nichtarabischen Staaten. Wenn sie die Gelegenheit bekommen, sogar die geographische. Aber unmittelbar haben den größten Nutzen diese Zionisten und der bösartige Sharon bei diesem Ereignis gehabt. Diese Tage, in denen die globale Aufmerksamkeit auf den Irak liegt, werden täglich Palästinenser getötet, dem Druck ausgesetzt und es werden dort Tragödien zum weinen geschaffen.

Ich will noch den politischen Aktivisten Iraks etwas sagen: Der Irak hatte viele politische Aktivisten gehabt. Heute, sind die politischen Aktivisten Iraks einer sehr großen und historischen Prüfung ausgesetzt. Sie müssen darauf achten, dass sie keinen strategischen Fehler begehen. Sie sollen nicht durch den Sieg der US-Milizen über Saddam erfreut sein und nicht erschrocken, denn dies schadet ihnen. Die politischen Aktivisten im Irak sollen auf zwei Sachen achten:

Erstens, das Durcheinander, unlogische Rache und Streitereien sind schädlich. Sie müssen sehr darauf achten, dass das Durcheinander nicht zum Schaden der Bürger und der Zukunft Iraks ist und den Usurpatoren einen Grund liefert ihre Anwesenheit zu festigen. Deshalb müssen unnötige Streitereien und falsche Rache vermieden werden. Dafür sollen sie sich hinsetzen und nachdenken, planen und verhindern. Diese Handlung ist machbar.

Das zweite ist Verweigerung der Unterstützung und Zusammenarbeit mit der fremden Herrschaft. Sie sollen darauf achten, dass dieser Fehler denen nicht widerfährt, da dies in der Geschichte Iraks bleiben wird. Wenn jemand heute den fremden Streitkräften hilft, damit sie ihre Herrschaft ausbauen können, wird dieses für diese Person oder Gruppe als ein Schandfleck in der Geschichte (erhalten) bleiben. Die Bürger Irak verlangen Souveränität, Freiheit und eine Herrschaft, die auf Basis derer religiösen und nationalen Zielsetzungen gründet. Diejenigen, die viele lange Jahre im Namen der Bürger Iraks gesprochen haben, müssen den Bürgern Iraks und diesen Zielsetzungen treu bleiben und diese praktisch zeigen. Geheim zu operieren, mit den ausländischen Mächten paktieren führt zur Abwendung der Bürger denen gegenüber. Beachtet nur die Zufriedenheit Gottes und die der Bürger und sie sollen wissen, dass der militärische Sieg gegenüber Saddam nicht gleichbedeutend ist mit dem politischen und kulturellen Sieg über das irakische Volk! Sie haben gegenüber dem Saddam-Regime einen militärischen Sieg errungen, aber das bedeutet nicht deren Sieg über das irakische Volk hinsichtlich des Politischen und des Kulturellen und es wird (auch in Zukunft) nicht so sein.

Dem erhabenen Gott beschwören wir mit Seinem (entsandten) Vormunde und dem Blut der Entrechteten, dass Er dem Volk Iraks, dem Volk Palästinas und allen entrechteten Völker bei der Begegnung mit den Elementen der Unterdrückung helfen möge; sie zu Zeugen des Sieges im Lichte des Widerstandes und der Religiosität macht. Vom erhabenen Gott erbitten wir, dass Er Seine Gnade und Seine Gaben unserem lieben und großen Volk herab sendet.

Rezitation der Sure Asr (Nachmittag)

Übersetzt von S.M. Hadjizadeh 11. April 2003 / 1382.01.22 Hidschri Schamsi / 9. Safar 1424 Hidschri Qamari

 

 

Botschaft Imam Khameneis anlässlich des Beginns des neuen Jahres, 21.03.2003

Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

O, Umstimmer der Herzen; O, Schöpfer der Nacht und des Tages; O, Veränderer des Zustands und Befindens; verändere unseren Zustand zum Guten.

Ich gratuliere allen lieben Landsleuten zu Beginn des neuen Jahres. Ich grüße (hiermit) den Herrn der Freien und Herrn der Märtyrer Hussayn Ibn Ali (as), ebenfalls den reinen Geist des verstorbenen Imams (Khomeini) und die reine Seelen der ehrenwerten Märtyrer.

Das Heft unseres Lebens hat ein neues Blatt erhalten und eine weitere Seite ist dem dicken Buch der Geschichte des iranischen Volkes hinzugefügt worden. Die Zeilen dieser Seiten und das geschriebene dieser Bücher sind schicksalsschaffend für Personen und Völker. Viele Leute wirkten mehr oder wenig in den Zeilen des Blattes jedes Jahres. Sie prägen goldene und wertvolle Worte für ihr Glück, die Zukunft und den strahlenden Horizont, die sie erwarten. Manch einer von uns hat auch Vernachlässigung begannen. Die Wirkung von allem Guten und (aller) Wohltat oder von Schlechtem und Vernachlässigung wird uns ereilen. Vom erhabenen Gott erbitte ich, dass im nächsten Jahr gute Worte (in dem Buch) vermehren mögen. D.h. Taten, die wir mit hohen göttlichen und humanen Zielsetzungen begehen, die für uns und unser Volk im Diesseits und Jenseits nützlich sein werden, und (dabei) Taten und Sätze, die zur Vernachlässigung, Rückschritt und Bedauern führen reduziert werden.

Zu dem Jahr, das vergangen ist, hatte ich das iranische Volk und die Verantwortlichen zu zwei Kämpfen aufgefordert. Einer war der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und das Schaffen der Arbeit und der andere war der Kampf gegen finanzielle Verderbnis (Korruption), die Anstrengung der Entwurzelung (gegen) dessen schrecklichen Strudel, der alle gute Werke verschlingt und zerstört. Die Betonung an die Verantwortlichen hatte die Bedeutung, dass nebst den vielen anderen Aktivitäten, zu denen die verschiedenen Apparate und Verantwortlichen des Landes verpflichtet sind, diese mit einer besonderen Auszeichnung behandelt werden sollten. Nebst den anderen Arbeiten, die im normalen Gang ablaufen, sollten diese beide Bewegungen und Kämpfe wahrlich in Form eines Kampfes vorangetrieben werden. Natürlich ist das Ergebnis dessen, was gemacht wurde, lobenswert, obwohl es nicht zufrieden stellend und ausreichend ist. Der Grund liegt darin, dass die großen Taten, wenn sie richtig gemacht werden sollen, in entsprechenden Zeiten durchgeführt werden. Man kann nicht die großen Taten blitzartig, ultimativ und sofort mit Standhaftigkeit durchführen.

Die Exekutive Gewalt hat hinsichtlich der Beschäftigung nützliche Aktivitäten gezeigt. Ebenfalls haben die Exekutive und Judikative Gewalten mit einander im Kampf gegen wirtschaftliche und finanzielle Verderbnis (Korruption) gute Anstrengungen gezeigt. Die Arbeit der Regierung lag in der Vorbeugung und die Arbeit der Judikativen Gewalt lag in der Verfolgung. Aber das, was gemacht wurde, ist der Anfang der Arbeit. Wir schätzen auch dem Beginn wert bei und betrachten es nicht als gering, aber ein Anfang hat dann wert, wenn es fortgesetzt wird. Natürlich ist der Kampf gegen die Verderbnis nicht immer mit Wirbel und Lärm verbunden. Manchmal kann es mit Wirbel erfolgen; manchmal kann diese Arbeit ohne Wirbel stattfinden. Man muss in dieser Hinsicht nicht auf Wirbel, Sensation und Werbung warten. Man muss auf die Arbeit und die Umsetzung warten. Auch die Legislative Gewalt muss sich an diesem Kampf beteiligen. Die Arbeit und Tat der verehrten Verantwortlichen der Legislative, Judikative und Exekutive muss derart sein, dass dessen Genuss den lieben Bürger zu Teil wird und sie derer Wirkung sehen. Also muss auch dieses Jahr bei den Regierungsapparaten der Kampf für die Beschäftigung und für die Entwurzelung der finanziellen Verderbnis weiter gehen.

Den weiteren Punkt, den ich dieses Jahr hinzufüge und darauf beharre, ist, dass alle Verantwortliche der drei Gewalten eine Bewegung zum Dienst der Bürger beginnen. Es kann sein, dass verschieden Arten der Arbeiten und Pläne vor uns liegen, aber die Dienste, die tiefgründiger, bleibender und schnellgreifender sind, müssen berechnet werden und Priorität bekommen. Vor allem sollen diese Arbeiten mehr für die entrechteten, güterlosen und bedürftigen Schichten der Gesellschaft durchgeführt werden. Diese Aktionen müssen planungsvoll und klug durchgeführt werden und dessen Bericht muss den Bürgern zugänglich gemacht werden. Die Verantwortlichen müssen den Bürgern mit einem korrekten und standhaften Bericht zu Urteilsfähigkeit befähigen, damit die Bürger die Effizient des Systems sehen und dieses beurteilen können. Die Bewegung des Dienstes an den Bürgern ist ein großer und schwerer Kampf, weil die Versorgung der Allgemeinheit der Bürger mit den Interessen der speziellen Gruppierungen in Widerspruch steht. Deshalb muss man hier mit Kampf(-Geist), Anstrengung und standhaften Willen in die Arena treten.

Ich wende mich an die Verantwortlichen der drei Gewalten, Manager des Landes und den politischen Gruppierungen: Betrachtet diese Angelegenheit als den Haupt(-Grund) der Konkurrenz. Heute ist nach meiner Meinung und derjenigen der Bürger im Lande die einzige akzeptable und legitime Konkurrenz, nur die Konkurrenz im Dienst an den Bürgern. Die politische Konkurrenz ist zumeist über nichtige Themen und führt zumeist zu Streitigkeiten und schädlichem Wirbel. Es gibt keine Konkurrenz, die wir für das Land und für das Volk akzeptieren und hinnehmen (außer die Erwähnte). Ferner gibt es im Islam keine Konkurrenz für die Inbesitznahme der Macht. Dies erwähne ich, weil gewisse Leute sich nur für den Erhalt der politischen Macht anstrengen und sich der Konkurrenz widmen. Also, ist die korrekte, legitime und akzeptable Konkurrenz, der Dienst an den Bürgern. Alle müssen die Bewegung des Dienstes an den Bürgern ernst nehmen. Die Bürger sollen diesen Sachverhalt einfordern und die Verantwortlichen müssen diesen einplanen. Die Akteure sollen die Programme in Gang setzten und die Effizient des Systems, den der Feind mit höchsten Anstrengung versucht zu bestreiten (und zu widerlegen), augenscheinlich und fühlbar den Bürgern beweisen.

Wir beginnen dieses Jahr, das Neue Jahr, während leider ein zerstörerischer, unrechter Krieg basierend auf Zwang im Gange ist. Leider haben die USA und hinter denen manche andere Länder wie z.B. England, den satanischen Motivationen folgend, ein Aktion in Gang gesetzt, wobei der Beginn zwar von denen eröffnet wurde; aber nicht klar ist, ob die Beendigung dieser in deren Hand und Macht liegt. Es sei denn, sie ziehen sich so schnell wie möglich aus der Arena zurück und beenden diese humanitäre Katastrophe.

Es ist - in den letzten 50 Jahren - nicht das erste Mal, dass die USA einen Krieg begonnen haben oder ein Volk in ein großes Unglück des Blutvergießens und des Krieges verwickeln. Es ist nicht das erste Mal, dass die USA mit Gewalt ein Land besetzen wollen. Wir waren früher Zeuge andere Aktionen der Vereinigten Staaten von Amerika in Ostasien, Afrika und Lateinamerika. Interessant ist, dass in allen diesen Operationen die USA langfristig von den Völkern geohrfeigt wurden, obwohl sie kurzfristig Erfolge erzielten. Wo ist die vietnamesische Regierung des Südvietnams jener Tage? Wo ist Pinochet, den sie an die Macht brachten? Wo und in welchem Zustand sind jene illegalen Gruppierungen in Afghanistan und anderen Orten, die mit Geld der USA oder mit dem Petrogeld der Handlanger der USA auftauchten? Die USA mussten in all diesen Angelegenheiten, besonders als sie mit der Tragödie in Afrika konfrontiert wurden, schließlich mit Bloßstellung, Entehrung und Blamage diese Länder verlassen. Keine dieser Angelegenheiten war erfolgreich. Auch diese Angelegenheit wird schließlich genauso sein.

Den Krieg, den die USA und England in Gang gesetzt haben, steht im (totalen) Widerspruch zur öffentlichen Meinung der Bürger der Welt. Alle Experten der Welt und die öffentliche Meinung der Bürger der Welt haben diesen Krieg und die Anstifter verurteilt. Die Kriegstreiber, die behaupten, auf die Stimme der Menschen Wert zu legen, haben ohne Beachtung dieser öffentlichen Meinung ihre Aktion begonnen. Deren Ziel ist die Besetzung Iraks, die Herrschaft über den Nahen Osten, den wertvollen Ölschatz Iraks und der Region und die Unterstützung und das Beschützen der Existenz der illegalen zionistischen Regierung. In so einer Situation beten wir für das irakische Volk. Dies bedeutet nicht die Unterstützung des irakischen Diktators und des ba´athistischen Regimes. Wir kennen sie besser als jeder anderer; wir haben deren Raketen, Chemikalien mit unsere Haut, Fleisch, Leben und Jugend gespürt. Die amerikanischen und englischen Kriegstreiber haben selbst Saddam Hussayn mit diesen tödlichen Gerätschaften ausgerüstet, und nun fordern sie diese eines nach dem anderen zurück und betrachten sich als neutral und rechtschaffen!

Folglich unterstützen wir das irakische Volk. Nur das irakische Volk hat das Recht zur Änderung seiner Zukunft und seines Schicksals. Keine Regierung und andere Organisation, selbst die UNO nicht, hat dieses Recht. Das alte und historische irakische Volk, das eine tiefgreifende, bekannte und breite Kultur und ausgezeichneten Persönlichkeiten hat, müssen ihr Schicksal (selbst) bestimmen. Die irakische Bevölkerung kann mit Stimmabgabe und der Berücksichtigung der gesamten Stimmen, die Zukunft Iraks und dessen Regierung bestimmen.

Wir verurteilen diesen Krieg und verkünden Mitleid und Partei zu Gunsten des irakischen Volkes. Wir sind überzeugt, dass dieser Krieg so schnell wie möglich gestoppt werden muss. Wenn die Aggressoren diesen Krieg nicht stoppen, so wird ohne Zweifel der Schaden sie ereilen und der Schlag wird auf sie zurückfallen.

An unser Volk gerichtet sage ich: Das ist die USA! Das ist das Gesicht der USA ohne Maske! Dort, wo sie es für nötig halten und es ihren Interessen entspricht, sei es auf illegale und gesetzlose Art zu definieren, erlauben sie sich ein Volk und ein Land anzugreifen. Neuerdings wurde ich informiert, dass sie in der Stadt Basra einen großen Beschuss verursacht haben. In Bagdad haben sie ebenfalls große Tragödien geschaffen. Das ist das maskenlose (und ungeschminkte) Gesicht der internationalen Istikbar (Arroganz). Das ist die Bedeutung des Wortes "Istikbar", das die islamische Revolution zum politischen Vokabular machte. Das heißt, dass eine Regierung mit der Stütze auf Waffen und Gewalt die nationalen Interessen der anderen attackiert und diese als das Einfordern der nationalen Interessen, Verteidigung der Menschenrechte oder ähnliche erlogene und trickreiche Mottos bezeichnet. Das iranische Volk muss, sowie es bis jetzt wachsam war, noch wachsamer sein; (es muss) die USA, England und Istikbar genau kennen und sich für die eventuelle Begegnung in kultureller, politischer und wirtschaftlicher - nicht nur militärischer - Hinsicht bereithalten.

Meine Botschaft an die Jugendlichen, die 70 % unseres Volkes und die Alter von 15-35 umfasst, ist: "Strengen Sie sich an und stärken Sie Ihre Willen. Seien Sie in den verschiedenen Arenen mutig bereit und vorbereitet. Es kann sein, dass wir nie einen militärischen Krieg haben werden, aber sicherlich werden wir einen politischen und wirtschaftlichen, insbesondere einen kulturellen, Krieg haben". An dieser Stelle ermahne ich den Verantwortlichen erneut, dass sie die Kalkulationen derart ordnen und die Pläne derart entwerfen, dass die Jungendlichen des Landes den süßen Geschmack des Kampfes gegen die Verderbnis und die Anstrengung für den Dienst spüren. Ich erbitte, dass der erhabener Gott diesen Erfolg den Verantwortlichen zu Teil werden lässt. (Ich erbitte), dass Er unserem lieben Volk Ehre, Erfolg, Glück und Pracht schenkt und die Beachtungen seiner Hoheit Vali Asr (Vormund der Zeit) - unsere Seelen seien für ihn - und die Bittgebete seiner Hoheit unserem Volk zuteil werden lässt.

Der Frieden sei auf Euch und der Segen Allahs Vas salamun alaikum va rahmatullahe va barakatuh

Übersetzt von Seyed Mahdi Hadjizadeh 21. März 2003 / 1382.01.01 Hidschri Schamsi / 17. Muharram 1424 Hidschri Qamari

 

 

Botschaft Imam Khamene'is zur Hadsch, 07.02.2003

Im Namen Gottes der Erbarmers, des Barmherzigen

Die Zusammenkunft von Millionen Muslimen beim Haj-Ritual stellt ein beispielloses und erstaunliches Phänomen dar. Menschen aller muslimischen Nationen und aus allen Schichten der Gesellschaft versammeln sich in diesen Tagen am Hause Gottes, dort, wo die Geburtsstätte des Islam und des großen Propheten des Islam steht, und verrichten die geheimnisvollen Hadj- Rituale. Diese eindrucksvollen und bedeutungsvollen Rituale lehren die muslimischen Völker, wie ihre Herzen mit Gott, dem Erhabenen, in Verbindung treten können und wie sie miteinander vereint werden können. Ihnen wird die Erfahrung der Bewegung um die Achse des Monotheismus vermittelt, der gemeinsamen Bestrebung, des Steinwurfes auf Satan und der strikten Distanzierung von den falschen Göttern und Despoten. Sie sammeln Erfahrungen über das Beten und die Demut gegenüber Gott und lernen das Gefühl der Ehre und Größe, das ihnen der Islam gibt, in praktischer und sinnbildlicher Form kennen. . Liebe und Koexistenz mit den Glaubensgeschwistern, Unnachlässigkeit gegenüber den Feinden, Befreiung aus den Verschönerungen der Selbstanbetung und die Vereinigung mit dem Ozean der von Gott gewollten Ehre und Größe : dies alles verkörpern die Haj-Rituale.

Haj stellt ein Sinnbild der islamischen Umma dar und lehrt die Art des Vorgehens, dessen sich diese große Weltgemeinde zur Sicherstellung ihres Wohls und Glücks bedienen soll. Man könnte die Haj zusammenfassend als ein allgemeines zielbewusstes und vielfältiges Vorgehen in eine gemeinsame einheitliche Richtung bezeichnen. Der Sinn dieser Bewegung besteht in dem Denken an Gott und Einmütigkeit der Gottesdiener und ihr Ziel besteht in der Errichtung einer festen spirituellen Basis für ein Leben des Menschen in Wohl und Glück : (Es heißt im Koran:) "Allah hat die Kaaba, das unverletzliche Haus, zu einer Stütze und Erhebung für die Menschheit gemacht." Die islamische Weltgemeinde ist entsprechend dem Haj auf eine große und gezielte Bewegung in ihrem wahren Leben angewiesen und alle, sei es die muslimischen Regierungen oder Völker, tragen diese Verantwortung.

Die islamischen Länder haben binnen dem letzten Jahrhundert viele unwiedergutzumachende Schäden hingenommen. Die Wellen des Kolonialismus und Eroberungen der westlichen Länder haben den muslimischen Nationen die größten Schäden zugefügt. Sie wurden wegen ihrer Reichtümer und materiellen Ressourcen Zielscheibe der allseitigen Angriffe der kolonialistischen Staaten.

Die Folgen dieser Angriffe bestanden für die Muslime in politischer und wirtschaftlicher Gefangenschaft sowie wissenschaftlicher und materieller Rückständigkeit, für die Kolonialisten aber bedeuteten sie Ausnutzung der materiellen und menschlichen Ressourcen der Muslime, Anhäufung der Reichtümer und Verstärkung ihrer Macht durch Usurpation, Unterdrückung, Kriegsstiftung und Gewalt.

Nachdem viele Jahre vergangen waren, erwachten die muslimischen Völker und die Bewegung der Wachsamkeit der Muslime und die Forderungen nach Recht und der Freiheit überall in der islamischen Welt eröffneten ihnen viel verheißende Perspektiven. Im Endeffekt kündigte der Sieg des Islam in Iran und die Errichtung des Regierungssystems der Islamischen Republik den Beginn einer neuen Epoche für die islamische Welt an.

Zweifelsohne wollen sich die, in deren Händen sich Geld und Gewalt konzentrieren, nicht so leicht vor dem Recht beugen. Daher haben die muslimischen Völker einen weiten und schwierigen aber gesegneten Weg, der gut ausgehen wird, vor sich. Diejenigen, die diesen Weg eingeschlagen haben, werden, wenn sie standhaft sind, sich und die kommenden Generationen aus Erniedrigung, Rückständigkeit, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gefangenschaft befreien und in Erfahrung bringen, wie gut ein Leben im Islam ist.

Dieser Weg besteht im opferbereiten Einsatz in der Wissenschaft und Politik und in der machtvollen Verteidigung des selbstverständlichen Rechtes. Auf dieser Arena sind die Muslime Verteidiger ihrer Ehre und mit Füßen getretenen Rechte. Das menschliche Gewissen ist ein bewusster kompromissloser Richter , der dieses Bestreben zur Erreichung unterdrückter Rechte bejaht und der Brauch Gottes verheißt ihren sicheren Sieg: " Erlaubnis (sich zu verteidigen) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen Unrecht geschah - und Allah hat fürwahr die Macht, ihnen zu helfen."

Der Weltimperialismus, das heißt das dicht verwobene Netz der Öl- und Waffenkartelle sowie der Weltzionismus und die davon abhängigen Staaten befinden sich durch die Gefahr , die sie durch die Erwachung der islamischen Umma empfinden, in einem mit Verblüffung einhergehenden Angriffszustand. Diese Angriffslust, die politische, agitative , militärische und terroristische Dimensionen hat, macht sich heute in den eindeutigen zornigen Worten und Maßnahmen der in den USA herrschenden Militärs und des zionistischen Regimes bemerkbar.

Das unterdrückte und blutende Palästina ist jeden Tag den erbarmungslosesten Maßnahmen des usurpatorischen Regimes ausgesetzt. Das palästinensische Volk hat alle Leiden wie Mord, Plünderung, Verwüstung, Folter, Erniedrigung und Beleidigung nur deswegen zu ertragen, weil es sich getraut hat, sein mit Füßen getretenes Recht nach einem halben Jahrhundert ernsthaft zu fordern. Das irakische Volk muss die lautstarken Kriegsdrohungen nur deswegen hören, da das amerikanischen Regime es zur Kontrolle des lebenswichtigen Ölzuflusses und Plünderung der Restbestände der Ölressourcen dieser Region sowie zur wirksamen Präsenz an den Grenzen Palästinas, Irans, Syriens und Saudiarabiens für erforderlich hält, sich im Irak zu stationieren um über das Schicksal dieses Landes und damit das Schicksal aller Mittelostländer bestimmen zu können.

Das afghanische Volk hat nur deshalb binnen einem Jahr und einigen Monaten die Bomben und Massenvernichtungswaffen der USA und Englands sowie ihre erniedrigende und okkupationsträchtige Intervention und Präsenz mit Leib und Seele zu spüren bekommen, weil die USA ihre illegitimen Interessen in dieser Art und Weise definiert haben.

Die Gier dieses imperialistischen und unmenschlichen Netzes kennt keine Grenzen. Wenn die USA sich in der vorigen Jahrhunderthälfte als Herr der lateinamerikanischen Länder bezeichneten, betrachten sie sich in der jetzigen Jahrhunderthälfte als unanfechtbarer Herrscher und Diktator aller Länder der islamischen Region. Die internationalen und schadenvollen Zielsetzungen und Planungen der USA deuten alle auf diesen arroganten und zugleich schwachsinnigen Anspruch hin.

Es besteht kein Zweifel, dass die USA und ihre Verbündeten erfolglos bleiben werden und dass die Welt ein weiteres Mal den Sturz eines mächtigen, aber trunkenen Imperium erleben wird, genauso wie ihre trunkenen Einschätzungen sowohl in Afghanistan als auch in Palästina sich als falsch erwiesen. Aber wenn die islamische Weltgemeinde, ob nun Regierungen oder Nationen - nicht rechtzeitig einen vernünftigen und mutigen Entschluss fassen, werden sie ein weiteres Mal große und nicht so schnell wiedergutzumachende Schäden erleiden.

Die USA haben bei ihren verrückten Bestrebungen, die nach dem überaus zweifelhaften Ereignissen vom 11. September begonnen haben, auch einen agitativen Angriff gestartet: Sie haben nämlich die Fahne der Demokratie und Terrorismusbekämpfung auf das Bajonett gespießt und halten für die islamischen Völker Reden über die Schäden der Massenvernichtungs- und C- Waffen. Vergessen sie, dass die Muslime sich möglicherweise fragen: Welche Staaten und Unternehmen haben denn diese Waffen dem bathistisch-irakischen Regime zur Verfügung gestellt? (Und sagen:) Ihr behauptet, das irakische Regime habe 19 tausend Bomben mit chemischen Kampfstoffen im Lager gehabt, von denen es 13 Tausend auf die Iraner abwarf, also müsste es noch 6 Tausend Stück im Lager haben und ihr rechtfertigt damit euren bevorstehenden Angriff auf den Irak. Wer hat den Irak denn mit diesen Waffen und chemischen Kampfstoffen beliefert? Ist jemand anderes außer euch und eure Verbündeten Mittäter dieser historischen Katastrophe?

Denkt ihr nicht darüber nach, dass man durch Behauptung der Terrorismusbekämpfung und Anschuldigung einer unbekannten Gruppe nicht die muslimischen Völker, die Zeuge der US-Unterstützung für die grausamsten Terroristen der Welt, das heißt für das israelische Regime sehen, betrügen kann? Die USA sind nun für die muslimischen Völker durch ihre irrsinnigen und kostspieligen Agitationskampagnen zum Sinnbild der Lüge, des Betruges und der Intrige geworden.

Das eingebildete und imperialistische Amerika war in Palästina und Afghanistan nicht imstande, seine Ziele zu erreichen und seine großen materiellen und immateriellen Ausgaben haben ihm nichts als Schäden eingebracht. Von nun an wird es auch nicht anders sein, so Gott will.

Sie behaupten, im Irak auch nichts anders im Sinn zu haben, als den Sturz von Saddam und dem Bath-Regime. Das ist natürlich eine Lüge. Denn ihr wahres Ziel besteht in der vollen Kontrolle der OPEC, der Besitzergreifung von den Ölressourcen in der Region, der engeren Unterstützung des zionistischen Regimes und der verstärkten Verschwörung gegen den islamischen Iran, Syrien und Saudiarabien. Es besteht kein Zweifel, dass wenn die USA den Irak durch einen Krieg oder ohne einen solchen besiegen, dieser feindlichen Okkupation als erstes die irakische Bevölkerung, die Ehre, das Ehrgefühl und Ansehen und die Reichtümer dieser historischen Nation zum Opfer fallen werden. Und wenn die Bevölkerung dieses Landes und die benachbarten Länder wachsam handeln, werden die USA auch diese Ziele nicht erreichen können.

Der Imperialismus ist sich dessen bewusst, dass der Ursprung des Widerstandes der muslimischen Nationen und Staaten in dem Islam und in seinen freiheitlichen Lehren besteht. Deshalb hat er einen groß angelegten Psychokrieg gegen den Islam und die Muslime gestartet. Nach den Ereignissen vom 11.September erweckten viele Anhaltspunkte einen Verdacht, der sich gegen die Geheimnetze der eingeschleusten Zionisten richtet. Man beschuldigte aber überstürzt die Muslime und den Islam und wiederholte diese Beschuldigungen Tag und Nacht.

Sie nahmen auch eine Anzahl Muslime in den USA, Afghanistan und anderswo gefangen, sperrten sie in fürchterlichen Gefängnissen ein und folterten sie brutal. Weder wurden die Beschuldigungen gegen diese Menschen nachgewiesen noch konnten die Amerikaner die namhaften Verdachtspersonen festnehmen. Doch wurde der Psychokrieg gegen die Muslime und den Islam nicht gestoppt, und er scheint auch nicht so bald aufzuhören.

Der Islam ist eine Religion der Freiheit, Gerechtigkeit und Suche nach Recht und Wahrheit. Die wahre Demokratie ist nichts anderes als die religiöse Demokratie, die gestützt auf die religiöse Überzeugung und Verantwortung zur Sprache gebracht wird. Diese Demokratie vollzieht sich, wie im islamischen Iran zu sehen ist, viel zuverlässiger, aufrichtiger und populärer als die Demokratie , die zum Beispiel in den USA gehandhabt wird. Die Demokratie, welche die Amerikaner angeblich den Bürgern der islamischen und arabischen Länder überbringen wollen, richtet genauso viel Schaden an wie ihre Schüsse, Bomben und Raketen. Selbst wenn der Feind uns nur eine Dattel gibt, kann man nicht sicher sein, ob sie nicht voller tödlichem Gift steckt. Die islamische Umma muss unter diesen sensitiven Umständen mehr denn je aus den Haj-Ritualen eine Lehre ziehen und sich ein Beispiel daran nehmen: an dieser gezielten, bewussten, vielfältigen und allumfassende Bewegung in Richtung der koranischen Ziele und auf dem geraden Weg des Islam: "Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Bösen. Kämpft darum wider die Freunde Satans! Denn gewiss ist die Feldherrnkunst des Satans schwach" und Gott sprach: "Da sprach Moses zu seinem Volk: Flehet Allahs Hilfe an und seid standhaft, wahrlich, die Erde ist Allahs, Er vererbt sie, wem Er will unter Seinen Dienern, und das Ende gehört den Gottesfürchtigen." Gott, der Erhabene, spricht die Wahrheit

Assalam aleykom wa Rahmatollah Seyyed Ali Husseini Chamenei 7. Februar 2003

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